<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150</id><updated>2011-07-08T16:37:44.104+02:00</updated><title type='text'>Mafex</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>42</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-9109613607660067635</id><published>2009-11-10T08:38:00.003+01:00</published><updated>2009-11-10T08:41:22.377+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;center&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:130%;" &gt;Der Untergang von Quelle
&lt;/span&gt;&lt;/center&gt;&lt;br&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Als Aufbrechen einer Tür im Vergleich zu einem Bombardement, hat Joseph A. Schumpeter in „Kapitalismus, Sozialismus, Demokratie“  die Wirkkraft radikaler Neuerungen bezeichnet.&lt;br&gt;
Das Kaufhaus Quelle ist ökonomisch tot. Durch Bombardement? Welche Innovation hat Quelle erledigt?  Die Sache ist komplizierter als in einem einfachen Modell „schöpferischer Zerstörung“. Dem Ableben ging eine lange Phase chronischer Krankheit voraus. Eine Kompression von Morbidität (gesundes Leben, dann rascher Tod), gab es nicht. Ein langes Siechtum.  Umgangssprachlich ließe sich sagen: Quelle habe das Internet „verschlafen“, sein traditionales Geschäftsmodell zu lange reproduziert.  Dazu kam das Arcandordebakel, das Hin- und Herschieben von Eigentumsanteilen und ständiges Restrukturieren („Deal making“).&lt;br&gt;
Erst kurz vor dem Ableben, auf dem Todesbett, wenige Tage vor der endgültigen Liquidation, erst im Liquidationsprozeß selbst, setzt Quelle massiv auf das Internet, Verkauf über Online in großem Stil,  alles was noch übrig ist, wird über das Web verscherbelt.&lt;br&gt;
Auf dem Todesbett  macht das Versandhaus, was es versäumt  zu tun, als noch monetäre  Lebensenergie in seinen Adern fließt, das Versandhaus noch lebt: über das Web verkaufen. Ergebnis: Liquidation über das Internet.&lt;br&gt;
Quelle wurde als Konzern wohl gut gemanagt, was Routine, die „Dinge richtig tun“ (Peter Drucker) angeht. Aber die „richtigen Dinge tun“ lag außerhalb des Geschäftsmodells und der Vorstellungskraft der Topmanager.&lt;br&gt;
Als das Web anläuft, keine Vorstellung, wie es sich auf das etablierte Geschäftsmodell auswirken könnte. Ich vermute: Heerscharen von Beratern, genauso blind, ohne Vorstellungskraft, optimieren das Geschäft. Die falschen Dinge richtig machen. Man nennt das „Optimierung“, ein Fall von Paralyse durch Analyse.&lt;br&gt;
Der Untergang hat somit eine lange Vorlaufzeit. Die Parabel vom sterbenden Frosch liegt nahe. Werfe einen Frosch in einen Topf mit Wasser, erhitze das Wasser langsam. Der Frosch fühlt sich wohl. Drehe die Temperatur hoch. Allmählich unangenehm, aber es reicht zum Überleben. Steigt die Temperatur (durch basisinnovative und disruptive Internetkonkurrenz) weiter an, ist der Frosch so schwach, daß er nicht mehr aus eigener Kraft aus dem Wasser springen kann. Er verbrüht.&lt;br&gt;
Andere Beobachter nennen  es „Management by  crocodile [opel-style]“: Warten bis einem das Wasser am Hals steht,  dann laut aufschreien.&lt;br&gt;
Der Gründer von Amazon, Jeff Bezos, machte es vor, 1994,  gegen massive Kritik, gegen den Rat der Investmentbanker, der Lächerlichkeit preisgegeben.  Ausgestattet mit  einer  Vision, unterlegt mit Imagination. Bei Quelle ein Hin- und Her von Dealmakern. Abgezockt, ausgeplündert, schöpferisch zerstört. Wir wissen zwar  von Helmut Schmidt: „Wer eine Vision hat, sollte zum Arzt gehen“. Quelle zeigt uns: Wer keine Vision hat, ist reif für  Schumpeter  (PBUH).   &lt;br&gt;
Aus theoretischer Sicht zwei  Anmerkungen. So  einfach die Zusammenhänge sein mögen, die Fachleute, zumindest akademisch geschulte, kennen sie (oftmals) nicht. Behaupte ich mal. An Universitäten und Management Schools nicht gelehrt. Kant sagte: Das Praktischste was es gibt, ist eine gute Theorie. Umgekehrt: Das Unpraktischste was es gibt, ist eine schlechte Theorie. Offensichtlich bei Quelle und vergleichbaren Fällen der Fall.&lt;br&gt;
Eine Theorie unternehmerischer Funktionstiefe (RAIE: Routine, Arbitrage, Innovation, Evolution), praktiziert, hätte Quelle vor dem Untergang bewahren können. Mit Routine kommt man nicht weiter.  Die für Quelle seit Jahren Verantwortlichen setzen auf „Arbitrage“, hier: Dealmaking;  Aufkauf, Verkauf, Eingliederung, erneut Umstrukturierung, unternehmerische und organisatorische Autonomie ist längst verschwunden, die Dealmaker machen gutes Geld, oft noch unversteuert (Steuerreform Hans Eichel). Auswüchse der angelsächsischen  Spielart des Kapitalismus.&lt;br&gt;
Dritte Ebene: Innovation. Lief sicher einiges, inkrementelle Neuerungen, vielleicht auch Verbesserungsinnovationen, aber kein Anschluß an die Basisinnovation Internet usf. Das Moorsches Gesetz (Verdoppelung der Computerleistung alle 18 Monate)  und das Gesetz von  Metcalfe (der Nutzen eines Kommunikationssystems wächst mit dem Quadrat der Anzahl der Teilnehmer)  bleiben ungenutzt.&lt;br&gt;
Dies zu leisten fehlte die Vorstellungskraft (ein ausgeprägtes  Kompetenzdefizit im Management: vierte Funktionsebene). Diese ist durch Nichts zu ersetzen. Keine Selbstevolution (Fähigkeitsaufbau) der Verantwortlichen und ihrer Berater und Finanziers. Somit:  evolutorisches Unternehmertum hat letztlich das Schicksal von Quelle besiegelt.&lt;br&gt;
Am Ende wissen wir es immer besser. Nein. Keine Besserwisserei, nur Anwendung von vier Regeln:&lt;br&gt;
(1) Hände weg von Dealmaking (Arbitrage).&lt;br&gt;
(2) Beachte unternehmerische  Funktionstiefe.&lt;br&gt;
(3) Beobachte disruptiv und/oder basisinnovativ operierende Wettbewerber (Unterfall von 2).&lt;br&gt;
(4) Ständiger Fähigkeitsaufbau jenseits der Fachkompetenz, insbesondere  von Vorstellungskraft (Unterfall von 2).&lt;br&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-9109613607660067635?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/9109613607660067635/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=9109613607660067635' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/9109613607660067635'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/9109613607660067635'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2009/11/der-untergang-von-quelle-als-aufbrechen_10.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-4825389819321134745</id><published>2009-04-30T12:58:00.005+02:00</published><updated>2009-04-30T13:11:42.893+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;center&gt;&lt;strong&gt;Die Krise ist angekommen.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Jochen Röpke
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
25. April 2009
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SfmHGGJlyNI/AAAAAAAAARU/OehCHTy9E1c/s1600-h/BLOG30.4.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 183px; height: 132px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SfmHGGJlyNI/AAAAAAAAARU/OehCHTy9E1c/s400/BLOG30.4.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5330440172769495250" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/strong&gt;
&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;“The worst thing for the world economy would be to assume the worst is over.”
&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;The Economist, 25. April 2009
&lt;br&gt;
Wer weiß es? Auch Gott nicht.
[F. A. Hayek auf die Frage, was ein Student lesen sollte: „Den Economist und eine gute Tageszeitung (damals, Mitte der 1960-er: die FAZ)“.
&lt;/center&gt;&lt;br&gt;
&lt;div align="justify"&gt;Es hat lange gedauert, bis sie wahrgenommen, geschweige ernst genommen wurde, geschweige therapiert wurde. Letzteres steht noch aus. Ratlosigkeit herrscht jenseits jener Kreise, deren „Reputation“ in den Medien täglich zelebriert wird.
&lt;br&gt;
Bei der Krise geht es nicht um Marktversagen. Dann hätten wir Krisen ohne Ende.
Der Markt operiert wie es die Gesetzmäßigkeiten der Wirtschaft verlangen. Seit Adam Smith bekannt – in Grenzen, weniger bei Ökonomen.
Man drehe die Uhr ein Jahr, zwei Jahre zurück, lese nach, was die Politikelite und Wissenschaft den Medien anvertrauten. Schwache Signale für Wissenschaft, Politik, Manager (Schaeffler schlägt bei Conti zu und Merkle, PBUH, vergreift sich bei VW). Der Maschinenbau ist in Hochstimmung und die Automobilindustrie feiert ihre Exportweltmeisterschaft. Es gibt kein Problem. Vorstellungskraft galt einst als unternehmerische Kernkompetenz.&lt;br&gt;
Der Internationale Währungsfonds – G20 will ihn keynesianisch neu beleben - kommt in seinem Jahresbericht 2006 bezüglich der Finanzinnovationen der Investmentbanker zu dem Schluß:
&lt;dir&gt;
„The dispersion of credit risk by banks to a broader and more diverse set of investors [IKB, Landesbanken usf.] … has helped to make the banking and overall financial system more resilient … improved resilience may be seen in fewer bank failures.“
&lt;/dir&gt;
Die Mediziner haben einen Namen dafür, die Ökonomen (jenseits der Paleo-Schumpeterianer und der „Österreicher“) suchen noch: „Unrecognized myocardial infections“ - UMI. &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=4825389819321134745#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
Wachstum minus ein Prozent: Konjunkturpaket 1. Wir sind gut aufgestellt. Minus zwei Prozent. Konjunkturprogramm 2. Minus fünf Prozent. Es reicht, wir brauchen kein drittes Programm. Sagt auch der Sachverständigenrat. Vertrauen in den Markt, trotz dessen, schulökonomisch oder neoklassisch konstruierten „Versagens“. Abgesehen von der Architektur der Maßnahmen: Programme, greifen kaum, bis heute. Wenig Abfluß von Geldern.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=4825389819321134745#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt; Die Kreditanstalt für Wiederaufbau wird ihre Kredite nicht los.
Muß also Marktfundamentalismus, Selbstheilung, die Konjunktur retten?
An einem einzigen Tag (23.4. 2009) lesen wir folgende Schlagzeilen in Spiegel Online:
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;li&gt;„Wirtschaftseinbruch schürt Angst vor sozialen Konflikten“,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;„Bosch kündigt weiteren Jobabbau an“,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;„Wirtschafts-Absturz macht Merkels Krisenrunde ratlos“,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;„Institute prognostizieren Explosion der Staatsverschuldung“,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;„Pessimistische Prognosen: Deutschland stürzt in tiefe Rezession“,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;„Mittelstand erwartet massiven Jobabbau“. Der Herzinfarkt eines Systems.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;„GM erwägt monatelangen Produktionsstopp.“&lt;/li&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Wie an dieser Stelle mehrfach erläutert, ignorieren die Konjunkturprogramme bis heute – mit Ausnahme des chinesischen – Wachstumskräfte jenseits von Gleichgewichtslogik und Nachfrageausfall nach Keynes. Auch wenn die zuständige Wissenschaft wenig Hilfe bietet, läge der gesunde Menschenverstand eines Politikers es nahe, Alternativen zu erkunden. Müntefering und die Kanzlerin sind keine Innovationsignoranten. Warum nicht Innovation und Konjunktur maßnahmenpolitisch verknüpfen?
Ergebnis:&lt;br&gt;
„Krisenpolitik ignoriert Wachstumstreiber“, berichtet Hubert Beyerle über eine Untersuchung des Brüsseler Thinktank Bruegel.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=4825389819321134745#_ftn3" name="_ftnref3"&gt;[3]&lt;/a&gt;
&lt;dir&gt;
„Der Anteil der gegen die Krise eingesetzten Budgetmittel, die an forschungsintensive und innovative Unternehmen gehen, schätzen die Ökonomen auf lediglich ein Prozent.“
&lt;/dir&gt;
Der Politik kann man innovationsarme Politik nur in Grenzen anlasten. Was soll sie machen, wenn man auf das hört, politisch rational, was Wissenschaft und Experten sagen? Wenn sie etwa auf einen Nobelpreisträger wie Edmund Phelps hören, der zwei Alternativmodelle zum herrschenden Keynesianismus - Schumpeter und Hayek - in bemerkenswerter Weise mißversteht und Naivität zur Krisenerklärung erhebt.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=4825389819321134745#_ftn4" name="_ftnref4"&gt;[4]&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Immerhin sagt auch Phelps: „. …wir müssen die Innovationskraft der Wirtschaft wiederbeleben“. Die Innovationskraft ist nicht tot. Sie lebt – geknebelt und finanziell und fiskalisch eunuchisiert. Beispiel Biotechnologie.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=4825389819321134745#_ftn5" name="_ftnref5"&gt;[5]&lt;/a&gt; Die Stärkung der Kräfte der Neukombination und Selbstveränderung (Evolution) bleibt aber in allen Krisenprogrammen außen vor, unbeachtet, nicht gefördert. Gewaltige Opportunitätskosten in Form entgangener Vorteile sind die Folge. Nicht erzeugte Einkommen und Arbeitsplätze und Steuereinnahmen in der Zukunft. Die zukünftige Staatsverschuldung explodiert. Es bleibt schwierig zu verstehen: Der Staat nimmt soviel Geld in die Hand. Die Krise gab ihm die Chance, eine Konjunkturpolitik zu machen und gleichzeitig, mit den gleichen Maßnahmen, Wachstum durch Innovation zu erzeugen. Daß Ökonomen Gefangene ihrer Modelle sind, ist verständlich. Warum läßt sich Politik ihrer potentiellen Weitsichtigkeit berauben, steuert die Gesellschaft visionslos in die Stagnation?&lt;br&gt;
Die Chancen sind vertan. In Europa, in den U$A. Wir leiden, dank sei dem Dalai Lama, für viele, viele Jahre.&lt;br&gt;
Was kommt nach der Krise wenn die Wachstumstreiber Innovation und Selbstevolution ignoriert bleiben? Stagnation, schwaches Wachstum ist das wahrscheinlichere Resultat der vorherrschenden Politikversuche auf der Grundlage kognitiver Routine. Basisinnovationen in den reifen Industrieländern laufen aus. Der „tendenzielle Fall der Profitrate“ (Karl Marx) ist dann unvermeidlich. Das Neue wahrscheinlicher zu machen, erfordert kognitive Innovation jenseits des herrschenden wissenschaftlichen und industriellen Lobbyismus. Ein evolutionärer Drift bleibt unerkennbar.
„Mama [Mutti, Mamam], ich bin schwanger“, verrät uns die soziale Marktwirtschaft. „Karl ist wieder auferstanden, hat mir ein Kind gemacht.“ „Kein Problem, Hauptsache, es ist kein Wahltagbaby“.
Freuen wir uns auf eine ökonomische Apoptosis.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=4825389819321134745#_ftn6" name="_ftnref6"&gt;[6]&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;

&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=4825389819321134745#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;[1]&lt;/a&gt; Siehe den Forschungsbericht zum „schweigendem“ Herz in Science Daily (22. April 2009: Prevalence of &lt;a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2009/04/090420202324.htm"&gt;‚silent’ heart attacks revealed with new imaging technology.&lt;/a&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=4825389819321134745#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;&lt;br&gt;[2]&lt;/a&gt; „Staatshilfe kommt nur tröpfelnd an“, Handelsblatt, 9. April 2009.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=4825389819321134745#_ftnref3" name="_ftn3"&gt;&lt;br&gt;[3]&lt;/a&gt;Financial Times Deutschland, 20. April 2009: &lt;a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:Innovationen-Krisenpolitik-ignoriert-Wachstumstreiber/502377.html"&gt;Krisenpolitik ignoriert Wachstumstreiber&lt;/a&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=4825389819321134745#_ftnref4" name="_ftn4"&gt;&lt;br&gt;[4]&lt;/a&gt; Edmund Phelps, &lt;a href="http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Gastkommentar-Phelps-Die-vergessene-Unsicherheit/504481.html"&gt;Die vergessene Unsicherheit&lt;/a&gt;, Financial Times Deutschland, 24. 4. 2009,
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=4825389819321134745#_ftnref5" name="_ftn5"&gt;&lt;br&gt;[5]&lt;/a&gt; Armelle Bohineust, Les PME de biotechnologie souffrent, Le Figaro, 6. April 2009, S. 25; Jerome Porier, Fragilisées par la crise, de nombreuses sociétés de biotechnologies sont menacées. En France, les investessements ont plongé de 79 % entre 2007 et 2008, Le Monde, 8. 4. 2009, S. 12; Siegfried Hofmann, Biotechbranche fürchtet Finanzlücke, Handelsblatt, 14. April 2009, S. 11.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=4825389819321134745#_ftnref6" name="_ftn6"&gt;&lt;br&gt;[6]&lt;/a&gt; In der Biologie: programmierter Zelltod. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-4825389819321134745?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/4825389819321134745/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=4825389819321134745' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/4825389819321134745'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/4825389819321134745'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2009/04/die-krise-ist-angekommen.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SfmHGGJlyNI/AAAAAAAAARU/OehCHTy9E1c/s72-c/BLOG30.4.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-4050838681434858617</id><published>2009-02-22T14:27:00.006+01:00</published><updated>2009-02-22T14:42:41.822+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;center&gt;&lt;strong&gt;„Das kooperative Gen“ – ökonomisch betrachtet
&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;Jochen Röpke&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;22. Dezember 2008&lt;/center&gt;
&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
&lt;div align="justify"&gt;
Charles Darwins zweihundertsten Geburtstag feiern wir im kommenden Jahr. Rechtzeitig zu den anlaufenden Feierlichkeiten legt sich der Freiburger Mediziner, Prof. Dr. Joachim Bauer, mit Evolutionsbiologen an. In seinem Buch „Das kooperative Gen“ (Hoffmann &amp;amp; Campe, 2008), nimmt er „Abschied vom Darwinismus“. Er formuliert die Antithese zum „egoistischen Gen“ von Richard Dawkins, einem Vollblutdarwinisten. Sich mit Biologie beschäftigende Ökonomen argumentieren eher in die Richtung Darwin-Dawkins. Wir nennen es DaDa-ismus.
&lt;br&gt;
Die Hauptthese von Bauer:


&lt;dir&gt;
„Neue Arten sind die Folge von schubweisen Veränderungen der genomischen Architektur, die von Organismen beziehungsweise deren Zellen selbst organisiert werden.“&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt;
&lt;/dir&gt;
Die evolutionsbiologische Logik der Überlegungen von Bauer wurde heftig kritisiert: „keine Ahnung von Evolutionsbiologie … postuliert wirres Zeug ... tiefstes Unverständnis und oberflächliches Halbwissen.“&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Wir beschäftigen uns aus evolutionsökonomischer Sicht mit der vorgestellten Zentralthese von Bauer. „Schubweise Veränderungen“ klingen uns vertraut. Haben nicht Nikolai Kondratieff und Joseph Schumpeter ein Solches als Mechanismus der Entwicklung definiert? Entsprechen nicht schubweise Veränderungen im System der Wirtschaft Basisinnovationen oder „Kondratieffs“ (Schumpeter)? Entstehen diese nicht „endogen“ (Schumpeter) und „selbstorganisiert“? Wie sonst?
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Diese Interpretation macht aber noch wenig theoretischen Sinn. Wie immer, wenn es mit der Theorie Ärger gibt, spielen Unterscheidungen (Maturana: „making distinctions“) eine Rolle, insbesondere solche, die man nicht macht. Grundsätzlich für Evolutionsökonomen wäre, zwischen „Entwicklung“ und „Evolution“ zu unterscheiden. In der Biologie ist dies mittlerweile Standard,&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn3" name="_ftnref3"&gt;[3]&lt;/a&gt; in unserem Fach die Ausnahme. Wenn wir „neue Arten“ als Innovationen bezeichnen, was entspräche dann der Veränderung der „genomischen Architektur“ im System der Wirtschaft? Man könnte sagen, die Basisinnovation, die „lange Welle“, der Zyklus, gehen mit Veränderungen einher, deren konkreter Ausdruck Innovationen im Zeitpfad eines Lebenszyklus wären. Die Kraft, die diese hervorbringt (Schumpeter: „Energie“), ist diese dann die Genomik des Systems? Dies macht Sinn, wenn wir Kraft als Kompetenzen („Persönlichkeit“) verstehen, die sich von Welle zu Welle schubweise (im Nachhinein beobachtet) verändern. „Der Unternehmer setzt seine Persönlichkeit ein und nichts andres als seine Persönlichkeit. Seine Stellung als Unternehmer ist an seine Leistung geknüpft und überlebt seine Tatkraft nicht“ (Schumpeter, Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung, 1911/2006, S. 529).&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn4" name="_ftnref4"&gt;[4]&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Man kann selbstverständlich auch das Standardmodell der Evolution: Variation, Selektion, Stabilisierung auf den neukombinativen Entwicklungsprozeß anwenden – das herrschende Vorgehen. Man verschenkt dann jedoch eine ganze Theorie-Ebene – Genomik -unterscheidet nicht zwischen Phänotyp und Genotyp in ihrer funktionalen Unterschiedlichkeit.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Vergleichen wir den Automobil- mit dem Bio/Nanozyklus (vierter und sechster Kondratieff). Nur ein radikaler Umbau des Fähigkeitsprofils (nicht gleichzusetzen mit Wissen) in Wissenschaft und Wirtschaft leistet die Entstehung dieses neuen Lebenszyklus. Ein Fähigkeitsschub gleichsam, ist notwendig, um neue Arten (Bio- und Nanoprodukte) hervorzubringen. Sagen wir also: eine selbstorganisierte Kompetenzsteigerung in allen Dimensionen (nicht nur der kognitiven), die sich schubweise vollzieht und durchsetzt. Was bedeutet aber nun schubweise? Wie in der Biologie ist die Zeitdimension zu beachten. Schub bedeutet nicht plötzliche Umstellung, vielmehr graduelle, in der kurzen Frist nahezu nicht wahrnehmbare Transformation der Kompetenzen, eingebunden in Lernprozesse, die zwischen bewußt und unbewußt hin und her pendeln und die auch evolutorische Fallen durchlaufen. Nicht zuletzt, wenn die „Arten“, die sie selbstorganisiert hervorbringen, in schöpferischer Zerstörung zugrunde gehen (biologisch: „aussterben“). Evolutionärer Wandel vollzieht sich graduell.
&lt;br&gt;
Die Kompetenzevolution verlangt, beispielsweise das Hören und die Kommunikation von „schwachen Signalen“. Wie hört man das, was noch schweigt, noch keine Stimme hat? Loslassen, Leermachen. Die Daoisten nennen es de (Wirkkraft des dao). Wir vermuten: die Dominanz neuer Unternehmen, ihre so oft zufällige, nur im nachhinein (Aha-Wirkung) erkennbare wirtschaftliche Potenz, ihre faktisch nur in Grenzen durch Intervention erzeugbare Machbarkeit, hängt an den Einflüssen von de, ist Folge einer Kompetenzentfaltung insbesondere bei der Erzeugung von „schubweisen Veränderungen“. Zynisch gesagt: wenn die Frösche im heißen Wasser das Sagen haben (die Signale ihres Untergangs nicht wahrnehmen; Automobilkondratieff &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn5" name="_ftnref5"&gt;[5]&lt;/a&gt;), sind schwache Signale nicht existent. Der Unternehmer/Manager&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn6" name="_ftnref6"&gt;[6]&lt;/a&gt; kann sie nicht wahrnehmen, in sich erzeugen, sein Vermögen dazu erfordert Kompetenzen, die im bestehenden Unternehmen nicht verfügbar und/oder nachgefragt werden, die auch oft die neuen Unternehmer nicht haben müssen, wenn sie sich dem Diktat des Zufallserfolgs beugen.
Was dann schiefgeht, irgendwann, zeigt der Untergang der US-Automobilindustrie, zeigt die Insolvenz von Lehman-Brothers, das Schlüsselereignis der Finanzkrise. Bemerkenswert die Führungsqualitäten des Topmanagements, die Unfähigkeit schwache Signale zu erkennen: in der Evolutionsfalle. &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn7" name="_ftnref7"&gt;[7]&lt;/a&gt; Kein Lehrmaterial für MBAs und Schools of Finance – ausgedünnte Ko-Evolution. Tausend MBA-Degrees ersetzten keine „Persönlichkeit“.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SaFVuyZkErI/AAAAAAAAARE/I3tjAW14Ibg/s1600-h/blog1.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305616098310492850" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 271px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SaFVuyZkErI/AAAAAAAAARE/I3tjAW14Ibg/s400/blog1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;
&lt;br&gt;
Was können wir mit „kooperativ“ theoretisch anfangen? Wir verstehen es als „Evolution durch Ko-Evolution“: die wechselseitige Hervorbringung von Kompetenzen. Evolution in der Wirtschaft, in der Gesellschaft läuft über einen ko-evolutiven Mechanismus.
&lt;br&gt;
Unsere theoretischen Grundlagen:
· Röpke, Der lernende Unternehmer, 2002
· Röpke &amp;amp; Ying Xia, Reisen in die Zukunft kapitalistischer Systeme, 2007
· Kazue Haga &amp;amp; Röpke, Wie lernen Unternehmer? Mafex Working Papers, 2007
&lt;br&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;
&lt;br&gt;
[1]&lt;/a&gt; Joachim Bauer, Dogmatische Evolutionswächter, Handelsblatt, 18. Dezember 2008, S. 9.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;
&lt;br&gt;
[2]&lt;/a&gt; Axel Meyer in seiner Besprechung des Buches: Dummes Zeug über Darwin, Handelsblatt, 4. Dezember 2008, S. 9.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref3" name="_ftn3"&gt;
&lt;br&gt;
[3]&lt;/a&gt; Axel Meyer, Danken wir den Fischen mit fünf Fingern, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Dezember 2008, S. Z3.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref4" name="_ftn4"&gt;
&lt;br&gt;
[4]&lt;/a&gt; Zufall oder nicht, in Goethes Wilhelm Meisters Wanderjahrs ist zu lesen: „Nicht die Talente, nicht das Geschick zu diesem oder jenem machen eigentlich den Mann der Tat; die Persönlichkeit ist’s, von der alles abhängt.“ Der „Mann der Tat“ ist der Menschentyp, den Schumpeter in seiner Entwicklungstheorie in den Mittelpunkt des wirtschaftlichen Geschehens rückt und den die herrschende Theorie und weite Teile der Sozialwissenschaften, inklusive Psychologie, zu einem UFO (unbekanntes Forschungsobjekt) machen.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref5" name="_ftn5"&gt;
&lt;br&gt;
[5]&lt;/a&gt; Autoindustrie: &lt;a href="http://www.blogger.com/mafexpundit.blogspot.com/2008/11/autoindustrie-der-niedergang-des.html"&gt;Der Niedergang des vierten Kondratieff&lt;/a&gt;, 17.November 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref6" name="_ftn6"&gt;
&lt;br&gt;
[6]&lt;/a&gt; Das Gleiche gilt für Funktionsträger in anderen Teilsystemen der Gesellschaft.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref7" name="_ftn7"&gt;
&lt;br&gt;
[7]&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-597839,00.html"&gt;Spiegel Online, 21. Dezember 2008&lt;/a&gt;, Wie der Lehman-Boss die Welt in Panik versetzte.&lt;/span&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-4050838681434858617?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/4050838681434858617/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=4050838681434858617' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/4050838681434858617'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/4050838681434858617'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2009/02/das-kooperative-gen-okonomisch.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SaFVuyZkErI/AAAAAAAAARE/I3tjAW14Ibg/s72-c/blog1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-1325509672088330110</id><published>2009-02-14T13:39:00.004+01:00</published><updated>2009-02-14T13:52:43.942+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;center&gt;&lt;strong&gt;Auf dem Weg in die wirtschaftliche Demenz?
Krisenpakete und ihre Folgen&lt;/strong&gt;&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SZa8JBgJmDI/AAAAAAAAAQ0/Sb0e2rcD348/s1600-h/demenz%231.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5302632474483464242" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 183px; CURSOR: hand; HEIGHT: 132px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SZa8JBgJmDI/AAAAAAAAAQ0/Sb0e2rcD348/s400/demenz%231.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;&lt;a href="http://www.economist.com/printedition/displayStory.cfm?Story_ID=13108724"&gt;Quelle&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;
&lt;strong&gt;
&lt;center&gt;Jochen Röpke&lt;/center&gt;
&lt;center&gt;14. Februar 2009&lt;/center&gt;
&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
&lt;div align="justify"&gt;Die Finanz- und Wirtschaftskrise überfordert die Elite. Die Davosianer sind ratlos.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt; Die classe politique reagiert mit zunehmender Panik. Sie baut „Konjunkturpakete“ nach der Art des Weihnachtsmanns – der vorher eine Bank ausraubte, um seine Geschenke zu bezahlen. In der Ökonomenbranche herrscht Schweigen oder Schaulaufen mit Patentrezepten.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Was wir hier kurz erläutern, folgt theoretischen Beschränkungen. Wir philosophieren nicht. Im Hintergrund läuft eine Theorie mit, die oft erläutert wurde. Ob man sie für gut oder schlecht im Sinne von Immanuel Kant hält, ist eine andere Frage. Was wir fragen: Was wäre anders zu machen, hielte man sich an diese Logik.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SZa8JLr2WYI/AAAAAAAAAQ8/lzIHjKS6Db8/s1600-h/demenz%232.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5302632477216889218" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 285px; CURSOR: hand; HEIGHT: 400px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SZa8JLr2WYI/AAAAAAAAAQ8/lzIHjKS6Db8/s400/demenz%232.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;&lt;strong&gt;
"Wer da kärglich sät,
der wird auch kärglich ernten”
Paulus, 2. Kor 9,6
&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
Das Konjunkturpaket II liegt auf den runden Tischen. Das Obamaprogramm ist die Legislative. Beide Programme sind ähnlich gestrickt. Die Vielfalt der Meinungen über ihre Quantität und Qualität bleibt beachtlich. Wenn wir unterscheiden zwischen Konjunktur (Auf- und Abschwung; Zyklus), Wachstum und Entwicklung, hat das „größte Paket in der Geschichte der Bundesrepublik“ (Angela Merkel) primär konjunkturelle Ambitionen, welche die Experten kleinreden, bringt vielleicht auch Wachstum, mit Gottes Beistand, entwicklungslogisch ist die Chance vertan. Obamaismus und Merkelismus gleichen sich. Sie sind beide meilenwert entfernt von dem, was man tun könnte, um Konjunktur- und Entwicklung, Gegenwart und Zukunft, gleichzeitig, durch identische Maßnahmen, zu fördern. Kaum mehr als 15 Prozent des Geldes fließt in „Entwicklung.“ Auch konjunkturpolitisch im keynesianischen Sinn sind sie problematisch, da sie, angesichts des weltweiten Einbruchs der Nachfrage eine viel zu späte und viel zu unsichere Wirkung entfalten. Keynes hat nicht umsonst vorgeschlagen: Löcher graben, mit Flaschen füllen, zuschütten und wieder ausgraben. (Zu den Flaschen sagen wir nichts.) Das wirkt über Nacht. Das deutsche Programm muß großkoalitionären Beschränkungen folgen, und bei Barack Obama spielen ideologische und ethnische Präferenzen, auch seiner Gegner, eine Schlüsselrolle.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Im Entwicklungsprozeß sind Schwankungen (theoretisch) normal, allerdings nicht solche, wie wir sie jetzt erleben dürfen. Kein „Marktfundamentalismus“ kann bewirken, was durch politisch motivierte Eingriffe in eine komplexe Wirtschaft an Verwerfungen ausgelöst wurde. Der Nagel braucht den Hammer. Die Energie des Hammers kommt nicht aus ihm selbst. Sie ist, überwiegend, eine politisch erzeugte.
Es handelt sich nicht um „Marktexzesse“ (Merkel; in Davos: „Die Kräfte des Marktes haben versagt“), sondern um durch Intervention (den Staat) in Kombination („struktureller Kopplung“) mit der alltäglichen Psyche der Marktteilnehmer und dem Aufstieg von unbewußt operierenden Inkompetenten (Banker, Berater) erzeugte Schieflagen dramatischen Ausmaßes. Die arbitrage-kapitalistische Maschine brennt aus. Systemisch betrachtet sind alle Teilsysteme involviert: Politik, Wirtschaft und (Wirtschafts-)Wissenschaft.&lt;br&gt;
Die Ankopplung an die langfristige Entwicklungsdynamik entscheidet darüber, ob die deutsche Volkswirtschaft ihren Weg in die Innovationsdemenz beschleunigt fortsetzt. Wenn schon der Staat Kaufkraft erzeugen muß, dann auf eine Weise, daß diese die Entstehung von innovationsbasierten Mikromultiplikatoren fördert. Was man hier machen könnte, wissen wir, haben wir und andere auch – vor Installierung der Großen Koalition – dargelegt. &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn3" name="_ftnref3"&gt;[3]&lt;/a&gt; Dies läßt sich sicherlich alles noch besser machen. Das ist nicht entscheidend. Vielmehr die Konstruktion einer Zukunft für die deutsche Wirtschaft, wie sie heute nicht erkennbar ist, und bei den bestehenden Beschränkungen sich nicht entfalten kann, aber sich entwickeln müßte, will die deutsche Volkswirtschaft nicht auf dem Weg in die Altersverwirrtheit zügig voranschreiten. Man kann dann nur noch über die Pflegestufe streiten.
Um das zu leisten, darf man nicht die Verbände fragen (Vertreter des Etablierten, des Alten, des Aufgelaufenen, der „Schlüsselindustrien“: Management by crocodile: Warten, bis einem das Wasser am Hals steht, dann das Maul weit aufreißen; Schaeffler-Syndrom; ausgenommen jene der jungen Industrien: Nano, Bio, Roboter usw., was die Amerikaner NBIC nennen: Nano, Bio, Info, Cogno; sie wissen, was keine Behörde weiß: wo die Schwierigkeiten liegen, im Prozeß des Säens des Neuen), auch nicht die Mandarine im Bundesfinanzministerium (die bis heute wesentliche Innovationsimpulsgeber steuerlich blockieren und eine Froschkultur – werfe einen Frosch in eine Schüssel mit Wasser, drehe die Temperatur hoch, usf. - verinnerlicht haben): unfaßbar, was man mit Änderungen, die einen Bruchteil des Pakets II kosten, an Dynamik erzeugen könnte. Die „Schlüsselindustrien“ sind die Wegbereiter volkswirtschaftlicher Demenz. Überlassen wir sie den tibetanischen Totenbüchern.
&lt;br&gt;
Wenn Konjunkturen integrale Aspekte von Entwicklungsdynamik sind – was jene Konjunkturtheorien sagen, die in keinen Lehrbüchern mehr auftauchen (Schumpeters Konjunkturzyklen wurden gerade neu aufgelegt&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn4" name="_ftnref4"&gt;[4]&lt;/a&gt;) – besteht die „Kunst des Krieges“ (Sun Zi) gegen den Absturz in der Konzeption und Durchsetzung von Maßnahmen die (1) dem Kaufkraftverfall entgegenwirken, (2) die langfristige Entwicklungsdynamik stärken und dennoch bereits kurzfristig Impulse ausstrahlen und (3) die spontanen Selbstheilungskräfte komplexer Wirtschaftsordnungen, das ist im Kern die Mobilisierung unternehmerischer Energie, stärken, (4) Unternehmen Liquidität bzw. Finanzkapital zuführen, um weitere Investitionen zu tätigen zu können. Jede Maßnahme ließe sich an diesen Kriterien zu überprüfen. Was 1-4 nicht erfüllt: raus; der Steuerzahler lacht und die Wirtschaft fängt wieder an zu brummen.&lt;br&gt;
Was bliebe von den Stützungsprogrammen I &amp;amp; II, von Obamas Programm, wenn wir diese Kriterien zum Maßstab machten? Auch Schlüsselindustrien fallen der Altersverwirrtheit zum Opfer. Alte Basisinnovationen verlieren an Dynamik. Komparative Vorteile wandern in „emerging economies“. China-Bashing wird zur Norm politischer Weisheit. Die Welt der Bedürfnisse unterliegt einem Wandel. Habengüter weichen Evolutionsgütern.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn5" name="_ftnref5"&gt;[5]&lt;/a&gt; Diese Trends laufen unabhängig von der Krise. Auch wenn wir sie irgendwie hinter uns lassen, die Chancen für nachhaltiges Wachstum bleiben, wenn Politik und Wirtschaft nicht „schöpferisch antworten“ (Schumpeter), bescheiden. Was kommt danach? Dauerkrise? Schulden bleiben. Wie sie zurückzahlen ohne Wachstum? Parallel laufen die Terrorerzeugungs/vernichtungsaktionen im Mittleren Osten (Militärbudget der USA: 1000 Mrd. Dollar pro Jahr). Die Märkte beginnen bereits, die Perspektivlosigkeit einzupreisen. Noch so viele Investitionen in Bildung und Infrastruktur und Forschung und Kinder und Immigranten, können daran etwas ändern.
&lt;br&gt;
Wenn schon Schulden machen, warum nicht für solche Vorhaben, die langfristig Entwicklung erzeugen und kurzfristig Krisen meistern helfen?
Von den Programmen I und II sind bestenfalls 15 Prozent diesem Ziel gewidmet. Der Rest ist entwicklungsökonomisch ein „Schwarzes Loch“. Unternehmen im 6. Kondratieff stellen Mitarbeiter ein und steigern Forschung und Entwicklung. Setzt Celgene Menschen auf die Straße? Dow Agra stellt weltweit neue Mitarbeiter ein, weil sie diese für die Kommerzialisierung revolutionärer Technologien und Produkte benötigt.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn6" name="_ftnref6"&gt;[6]&lt;/a&gt; Im Ausland lebende Chinesen machen Regierung und Biotechfirmen großzügige Angebote zur Rückkehr in die Heimat: in China expandiert Biotech mit 25 Prozent pro Jahr.
&lt;br&gt;
Zwei Beispiele – und Sachkundige vermöchten Wirksameres vorzuschlagen. Wir illustrieren lediglich. Krankenhäuser, Universitätskliniken, Hochschulen haben riesige Defizite an Maschinen und Geräten für Forschung, Analyse, Entwicklung, Diagnose, Behandlung. Mangel an Geld. Forschung hängt durch, die Anwendung von neuen Erkenntnissen ist ausgedünnt, Diagnose und Therapie von Krankheiten leiden, Kranke sterben oder leiden länger. Was hier also fehlt sind Produkte der Hochtechnologie, bei denen Deutschland, gegenwärtig noch, international mit US-Firmen, mit Japan und China, Schritt halten könnte. Der deutsche Markt stagniert. Wir können alte Autos in Schrott verwandeln (Abwrackprämie). Mit gleichem Aufwand ließe sich ein Hightech-Impuls mit einer beachtlichen Multiplikatorwirkung erzeugen. Viele Krankheiten ließen sich früher erkennen, Behandlungskosten könnten wir sparen, und das Ausmaß chronischer Leiden verringern. Mitnahmewirkungen lassen sich einfach ausschließen, insbesondere wenn Exzellenzzentren, die im Geld schwimmen, nicht zum Zuge kämen.
&lt;br&gt;
Ein zweites Beispiel: Änderung der Abschreibungsregeln, nicht marginal, wie im Konjunkturprogramm I, vielmehr massiv: alle neuen Ausrüstungsgegenstände sofort und voll abschreiben.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn7" name="_ftnref7"&gt;[7]&lt;/a&gt; Der Staat erlaubt Abschreibungen des Goodwills (Geschäfts- und Firmenwerte), entstanden aus spekulativen Engagements von Banken und Konzernen, nahezu unbegrenzt: Förderung des Arbitragekapitalismus, der langfristig nur Geld verbrennt.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn8" name="_ftnref8"&gt;[8]&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Innovationslogisch wären die Wirkungen beeindruckend: (1) Nur jene Unternehmen machen davon Gebrauch, die Produkte mit guten Absatzchancen im Sortiment haben, also Innovatoren; (2) die Investition erfolgt in neue Ausrüstung, fördert also die Produzenten, welche technischen Fortschritt bei sich selbst und bei den investierenden Unternehmen verwirklichen; (3) keine Besserwisserei; die spontanen Marktkräfte bestimmen, was, wieviel, von wem investiert wird; (4) wie Schumpeter und Maurice Scott&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn9" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn9" name="_ftnref9"&gt;[9]&lt;/a&gt; seit langem sagen: Investition = Innovation; (5) produktive Mikromultiplikatoren springen an (keine Keynesianischen Löcher aufreißen und zuschütten);(6) da deutsche Unternehmen in diesem Feld (noch) führend sind, wäre die Abwanderung von Impulsen ins Ausland bescheiden; (7) schließlich ist der Liquiditätsgewinn (geringere Steuerzahlungen) zu beachten. Auch diese Maßnahme erfüllte die oben genannten vier Bedingungen.
&lt;br&gt;
Die Chance ist längst vertan. Die Rechtfertigungsmaschinerie für I&amp;amp;II läuft auf Hochtouren. Jene die Vorteile erwarten, jubeln, ihre Stimmen übertönen Skepsis und Kritik.
&lt;br&gt;
Thomas Fricke merkt zutreffend an, „dass es an Beratern und vorbereiteten Konzepten fehlte ... und das ganz neue Beratungsstrukturen“ nötig wären&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn10" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn10" name="_ftnref10"&gt;[10]&lt;/a&gt;, um Obiges zu leisten. Dies zu erwarten ist in Deutschland illusionär. Und die beratenden Ökonomen bringen theoretisch wenig auf die Matte, was die Politik überzeugen könnte, anders zu handeln. Besser third best als Nichtstun. Das Ergebnis ist zunehmende wirtschaftliche Vergreisung, Kaufkraftstagnation für immer mehr Menschen (Ludwig Erhard: „Armut für alle“). Ohne Aufbau neuer Industrien ist Lohnarbitrage unser Schicksal. Immigration beschleunigt den Prozeß. Wer eine Entwicklungsbrille aufsetzt, hat Schwierigkeiten, mit Hoffnung in die Zukunft zu blicken. Ergebnis:
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;strong&gt;A huge wasted opportunity&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
The Economist, 12. Februar 2009&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn11" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn11" name="_ftnref11"&gt;[11]&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;/center&gt;&lt;br&gt;
Was bringen die Maßnahmen? Wer weiß es? Hoffnungen. Die ökonomischen Modelle – Entwicklungsenergie ausblendend: Evolution ohne DNA -, sind theoretisch überfordert. Die Krise „läuft“ mehr als ein Jahr. Depression ante portas. Die Politik setzt bis heute auf das, was sie verdammt und im Finanzmarkt gefördert hat: Marktfundamentalismus. Politik ist das Problem, nicht die Lösung. Zu wenig, zu spät – aus unserer Sicht viel Problematisches. Bis es wirkt, irgendwann und irgendwie, lassen wir den Markt seine Arbeit tun. Abgesehen von dem die Rechte und Würde der Menschen verachtenden und totalitären China&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn12" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn12" name="_ftnref12"&gt;[12]&lt;/a&gt;: Wer hat seine Aufgaben gemacht? Ave Obama &amp;amp; Merkel, die Todgeweihten grüßen Euch.&lt;br&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;&lt;br&gt;[1]&lt;/a&gt; Edith M. Lederer, &lt;a href="http://biz.yahoo.com/ap/090201/davos_forum.html"&gt;No answer at Davos forum to global meltdown&lt;/a&gt;, Yahoo Finance, 1. Februar 2009.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;&lt;br&gt;[2]&lt;/a&gt; Unsere Interpretationen der vorliegenden Ausgabeposten des Konjunkturpakets (Markus Ziener, Republikaner lassen Obama auflaufen, Handelsblatt, 30. Januar 2009, S. 8).
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref3" name="_ftn3"&gt;&lt;br&gt;[3]&lt;/a&gt; Zirkuliert im Internet: Wenn Schumpeter Kanzler würde.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref4" name="_ftn4"&gt;&lt;br&gt;[4]&lt;/a&gt; Schumpeter, Konjunkturzyklen, Göttingen, 2008, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref5" name="_ftn5"&gt;&lt;br&gt;[5]&lt;/a&gt; Röpke &amp;amp; Xia, Reise in die Zukunft kapitalistischer Systeme, 8. Kapitel.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref6" name="_ftn6"&gt;&lt;br&gt;[6]&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.insideindianabusiness.com/life-sciences.asp?ID=99&amp;amp;Detail=True"&gt;Groundbreaking Technology&lt;/a&gt; Fuels Business at Dow, Inside Indiana Business, 25. November 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref7" name="_ftn7"&gt;&lt;br&gt;[7]&lt;/a&gt; Sebastian Dullien hat Vergleichbares in der Financial Times Deutschland, 23. Januar 2009, S. 26: „Ein Schirm, der wirklich schützt“.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref8" name="_ftn8"&gt;&lt;br&gt;[8]&lt;/a&gt; Zum Ausmaß in Deutschland, D. Fockenbrock, Jetzt rächen sich teure Zukäufe, Handelsblatt, 19. Januar 2009, S. 12.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn9" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref9" name="_ftn9"&gt;&lt;br&gt;[9]&lt;/a&gt; Maurice Scott, A new view of economic growth, 1989, Oxford: Clarendon Press.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn10" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref10" name="_ftn10"&gt;&lt;br&gt;[10]&lt;/a&gt; Thomas Fricke, &lt;a href="http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/:Kolumne-Thomas-Fricke--Jetzt-nochmal-Frau-Merkel/461511.html?p=2"&gt;Jetzt nochmal&lt;/a&gt;, Frau Merkel, Financial Times Deutschland.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn11" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref11" name="_ftn11"&gt;&lt;br&gt;[11]&lt;/a&gt; http://www.economist.com/printedition/displayStory.cfm?Story_ID=13108724
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn12" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref12" name="_ftn12"&gt;&lt;br&gt;[12]&lt;/a&gt; Kevin Hamlin, China’s Economy &lt;a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601089&amp;amp;sid=ackHHxtWoFHc&amp;amp;refer=china"&gt;Shows Signs of Recovery on Stimulus (Update3), Bloomberg&lt;/a&gt;. Com, 13. Februar 2009.
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-1325509672088330110?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/1325509672088330110/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=1325509672088330110' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/1325509672088330110'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/1325509672088330110'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2009/02/auf-dem-weg-in-die-wirtschaftliche.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SZa8JBgJmDI/AAAAAAAAAQ0/Sb0e2rcD348/s72-c/demenz%231.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-2090931416744021523</id><published>2009-02-02T13:14:00.003+01:00</published><updated>2009-02-02T13:23:38.694+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;center&gt;&lt;strong&gt;Zur Geschichte eines Deals&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;Jochen Röpke, 2. Februar 2009&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;Die Karawane zieht weiter, der Ökonom bellt nicht&lt;/center&gt;
&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
&lt;div align="justify"&gt;Mehr als die Hälfte aller Fusionen und Übernahmen schlägt fehl. Synergiepotentiale werden überschätzt, die strategische Bedeutung eines Erwerbs überbewertet, ein zu hoher Kaufpreisgezahlt. Es ist zwar schwierig, den Erfolg von Fusionen und Übernahmen zu bewerten, da keine Übereinkunft besteht, zu welchem Zeitpunkt zu messen ist und welche Kriterienherangezogen werden sollen. Dennoch: Nach einer Untersuchung des Beratungsunternehmen Pricewaterhouse Coopers erwirtschaften 80 Prozent der Unternehmen nicht die Kapitalkosten der Transaktion. Eine erschreckende Bilanz, wenn man bedenkt, daß in den vergangenen fünf Jahren auf der Welt etwa 40 000 Fusionen und Übernahmen mit einem Gesamtwert von 5 Billionen [5000 Milliarden] Dollar stattgefunden haben.
&lt;center&gt;Quelle: FAZ.NET 29.Januar 2001&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
Wie die Quellen deutlich machen, ist unser Text schon ein paar Jahre alt. Auch der Fall ist Geschichte. Die ökonomische Logik nicht. Der Text findet sich auch in irgendeiner Publikation von uns, deren Quelle wir auf die Schnelle nicht ausfinden machen können. Word bringt es nicht. Angesichts der jüngsten Verwerfungen auf den Kapitalmärkten, der Tragikomödie Schaeffler-Continental, neuer Megafusionen (Pfizer-Wyeth, 60 Mrd. $), der um sich greifenden Firmenwertabschreibungen zu Lasten der steuerzahlenden Bürger, mag ein Blick zurück, insbesondere für dem deutschen Kulturkreis Verbundene, Geschichte einer unbekannten Zukunft (= Angst) vorziehend, eines bescheidenen Reizes nicht entbehren. Der Text ist an keiner Stelle geändert. Uns interessiert auch selbst, ob acht Jahre alte Gedanken abwrackprämienreif sind. Nur: Wer zahlt für intellektuellen Schrott jenseits von Zitierkartellen?
&lt;br&gt;
&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SYbkHxh5q7I/AAAAAAAAAQk/on5Yb3Qs5bA/s1600-h/fusionblog1.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5298172833853713330" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 270px; CURSOR: hand; HEIGHT: 172px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SYbkHxh5q7I/AAAAAAAAAQk/on5Yb3Qs5bA/s400/fusionblog1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
Die Fusion von Daimler und Chrysler (Jürgen Schrempp: "Eine Hochzeit im Himmel") entpuppt sich als Kapitalvernichter: "Mercedes gut - Rest wertlos" (Spiegel.Online, 27.10.2000; "Das Daimler-Desaster": Spiegel 48/2000)- wie vorher schon der Aufkauf von Rover durch BMW, die Fusion Thyssen und Krupp, usw., eine Kette der Kapitalvernichtung ohne Ende? Wer schützt das Management vor sich selbst, die Erosion von Innovation durch Arbitrage? Das Problem sind nicht "Fehlentscheidungen". Bei Marktturbulenz und Unsicherheit sind solche unvermeidbar. Die grundsätzliche Frage ist, ob ein bestimmter Typus von Entscheidung - wie internes versus externes Wachstum - der Entscheidungsfreiheit und damit auch dem Ego von angestellten Managern zu überlassen oder die Entscheidungskomplexität in anderen Teilsystemen der Gesellschaft, insbesondere dem Rechtssystem, zu behandeln ist. Beispielsweise durch die Rechtsregel: Fusionsverbot. Dadurch würden wertevenichtende Interaktionen, eine Kopplung zwischen Arbitrage- und Innovationssystem zumindest im Bereich des Handels von Unternehmenskontrollrechten eingeschränkt. Daß derartige Regelungsversuche marktlicher Interaktionen einer von den USA sich ausbreitenden libertinösen Welle dem Wettbewerb eines &lt;strong&gt;anything goes&lt;/strong&gt; entgegenstehen, ist eine andere Sache. "... es kann nicht Aufgabe der Wettbewerbspolitik sein, Unternehmen und ihre Anteilseigner vor, im Durchschnitt verlustbringenden oder doch zumindest wenig lohnenden Verhaltensweisen, zu bewahren" (Kleinert, Jörn/Klodt, Henning, Megafusionen. Trends, Ursachen und Implikationen. Kieler Studien 302. Tübingen: Mohr Siebeck, S. 73).&lt;br&gt;
Volkswirtschaftlehre als &lt;strong&gt;shareholder value management&lt;/strong&gt;? Aus der Logik von Routine und Arbitrage ist diese Folgerung konsequent. Die Durchsetzung einer Arbitragetransaktion wird routineökonomisch aufgearbeitet.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SYbkIGzWo2I/AAAAAAAAAQs/jx3jRuI4PB8/s1600-h/fusionblog2.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5298172839564059490" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 250px; CURSOR: hand; HEIGHT: 261px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SYbkIGzWo2I/AAAAAAAAAQs/jx3jRuI4PB8/s400/fusionblog2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;"Unser Ziel ist und bleibt es, der führende und profitabelste Automobilhersteller der Welt zu sein. Mit freundlichen Grüßen Daimler Chrysler AG"
(Aktionärsbrief, Dezember 2000).
&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
Eine mögliche Kapitalvernichtung ist als inputlogischer Preis unternehmerischer Freiheit zu akzeptieren. Die gleiche Verhaltensweise bzw. Unternehmensstrategie (externes Unternehmenswachstum) hat aber auch - im Sinne von Wilber - "tiefere" Konsequenzen: ihre Auswirkung auf Innovation und Evolution. Daß diese sich routine- und arbitrageökonomisch nicht konstruieren lassen, ist kein Grund, sie für eine Evaluierung der Systemfolgen bestimmter Handlungsmuster außen vor zu lassen. Können wir die Komplexität der Innovationswirtschaft und die hedonistische Reizung der Egos der beteiligten Akteure arbitrageökonomisch auffangen, die Akteure im Meer der Komplexität ertrinken und auf den Klippen ihrer Egos zerschellen lassen? Die grundlegendere da funktional tiefere Problematik von Zusammenschlüssen und Übernahmen ist die Beschränkung des potentiellen Innovationswettbewerbs durch eine strategische Präferenz von "buy" (Kauf von Marktanteilen) anstelle von "make" (Selbstschaffung), Kauf von Technologie anstelle von Selbstentwicklung, usw.). Evolutionsökonomisch signalisiert der "Kauf" die Stabilisierung einer negativen Anreizstruktur für unternehmerische und organisatorische Selbstevolution. Kompetenzschwächen werden tauschökonomisch be/ge-handelt, nicht selbstevolutorisch geheilt. Der Aktionsparameter Macht kann sich im Unternehmen und im Markt frei ausleben, bleibt ethisch, kommunikativ und wettbewerbspolitisch ungezügelt (Der neue Chrysler-Chef "Zetsche schockt die Zulieferer". Spiegel Online. 8.12.2000). Bedeutet shareholder value management diejenigen für Unternehmensentscheidungen bezahlen zu lassen, die keine Verantwortung für Entscheidungen tragen: Arbeitskräfte, Lieferanten, Kunden, Steuerzahler?&lt;br&gt;
Um sich nach dem Debakel mit Chrysler vor einer feindlichen Übernahme zu schützen, erarbeiten die Deutsche Bank und JP Morgan ein dreistufiges Verteidigungskonzept von bemerkenswerter Schlichtheit (1. Stufe: den Kurs der Aktie steigern; 2. Stufe: Chrysler verkaufen; 3. Stufe: den größten Mehrwert für die Aktionäre durch einen Verkauf von Daimler an den höchsten Bieter erzielen). Arbitrage pur.
&lt;br&gt;
(Quelle: Spiegel Online, 3. Februar, 2001: Spekulationen um die Ablösung Schrempps). &lt;/span&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-2090931416744021523?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/2090931416744021523/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=2090931416744021523' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/2090931416744021523'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/2090931416744021523'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2009/02/zur-geschichte-eines-deals-jochen-ropke.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SYbkHxh5q7I/AAAAAAAAAQk/on5Yb3Qs5bA/s72-c/fusionblog1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-7004316928293360955</id><published>2009-01-19T10:09:00.006+01:00</published><updated>2009-01-19T10:23:28.178+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;center&gt;&lt;strong&gt;Redundanz und der Untergang des Kapitalismus&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;12. Januar 2009&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;Kazue Haga &amp;amp; Jochen Röpke&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
&lt;div align="justify"&gt;
Redundanz ist kommunikativ negativ belegt.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt; Es meint Überflüssiges, Verzichtbares, Nichtbenötigtes, Redundantes eben. Was redundant ist, müssen wir wegmachen, wegkoordinieren, verzichtbar machen. Es verschwendet nur Ressourcen, steht dem Optimieren im Wege, ist mit dem Optimum unvereinbar, ist irrational. Die EU ist unser aller Segen, weil sie dieses leistet.
&lt;br&gt;
Politik versucht sich daher in der Koordinierung von Maßnahmen, bloß nichts Redundantes auf den Weg bringen. Parallel laufende Forschungen und Entwicklungen, in Wissenschafts- und Wirtschafts- und Religionssystemen, gelten seit Alters her als suspekt. Verschwendung von Ressourcen im Innovationssystem, laßt uns die Wissenschaft in Exzellenzzentren und Netzwerken koordinieren (danke McKinsey), die Imame sagen ihren Gläubigen: wer Anderes glaubt, als das was der Koran und die mündlichen Überlieferungen des Propheten PUBH sagen (so wie wir ihn konstruieren), muß mit dem Schlimmsten rechnen, den Tod eingeschlossen.&lt;br&gt;
Der Ökonom kultiviert die optimale Allokation, das Gleichgewicht als irdisches Nirwana: ein redundanzloses System. Und ohne Redundanz ist es ein totes System, entwicklungs- und evolutionslos. Betriebswirte und Investmentbanker fördern den Redundanzabbau, wenn sie Aufkäufe und Fusionen als Weg zum Heil der Shareholdervaluemaximierung durchsetzen. Der Sachverständigenrat führt es uns jährlich vor. Biologen beschäftigen sich intensiv mit dem Tod von organischen Systemen. Gehen wir auf den Kern der Sache, sagen sie: nimmt die Redundanz ab, baut der Organismus ab. Im Tod ist der Körper, seiner Redundanz verlustig, wie die Wirtschaft im Gleichgewicht, ohne Leben.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt;

Wer Leben will, in jedem System, muß Redundanz zulassen, erhalten, steigern. Redundanzreiche Systeme verschwenden, müssen vom Optimum Abschied nehmen, sogar ihre Homöostase (nach griechisch homoios für ähnlich, gleichartig und stasis für Zustand) überwinden, Homöodynamik kultivieren.

Für Ökonomen wie Adam Smith und F.A. Hayek oder Philosophen wie David Hume war das selbstverständlich. Der moderne Ethiker läßt solange den Diskurs pflegen, bis die Redundanz verflüchtigt ist. Die Freiheit auch. Josef S. wußte Bescheid: „Menschen weg, Probleme weg.“ Hayek setzt auf dezentrale Koordination, ein Entdeckungsverfahren: Jeder ist frei zu entdecken, sich anzupassen, zu innovieren, wie er will und kann.
Schumpeter bringt die Redundanzlogik auf den Punkt:
&lt;dir&gt;
Ein System - jedes System, nicht nur jedes Wirtschaftssystem, sondern auch jedes andere -, daß zu jedem gegebenen Zeitpunkt seine Möglichkeiten möglichst vorteilhaft ausnützt, kann dennoch auf lange Sicht hinaus einem System unterlegen sein, das dies zu keinem gegebenen Zeitpunkt tut, weil diese seine Unterlassung eine Bedingung für das Niveau oder das Tempo der langfristigen Leistung sein kann. (Schumpeter, Kapitalismus, Sozialismus, Demokratie, 1950, S. 138.)
Entwicklung und Gleichgewicht, beides in unserm Sinne genommen, sind also Gegensätze, die einander aus&amp;shy;schließen (Die Theorie wirtschaftlichere Entwicklung, 1911/2006, S. 489).
&lt;/dir&gt;
Nahezu alle Unternehmen gehen den Weg biologischer Systeme: vom Leben (durch Innovation) zum Tod (durch schöpferische Zerstörung).
&lt;dir&gt;
„ .. der natürliche Grund [daoistisch: ziran, von selbst so] ist … eben ihre Unfähigkeit, das Tempo der Innovation aufrechtzuerhalten, das sie zur Zeit ihrer Jugendkraft nicht zuletzt durch ihre eigene Mitwirkung gesetzt haben“ (Schumpeter, Konjunkturzyklen, Göttingen, 2008, S. 103).
&lt;/dir&gt;
Die Schumpeterzitate machen die Funktion von Redundanz im Leben von Systemen deutlich, sei es gesundheitlich, &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn3" name="_ftnref3"&gt;[3]&lt;/a&gt; sei es emotional, sei es kommunikativ.
&lt;dir&gt;
Diese Überforderung des Hörers … kann vermieden werden, wenn Sie zwischendurch immer wieder Redundanz sprechen, also Nachrichten, die der Hörer schon kennt, und die deshalb nicht im Ultrakurzzeitgedächnis abgeprüft werden müssen. Zur Redundanz gehört auch das Wiederholen von bereits Gesagtem mit anderen Worten. Wichtige Nachrichten kann man zwei- bis dreimal wiederholen.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn4" name="_ftnref4"&gt;[4]&lt;/a&gt;&lt;/dir&gt;
Redundanz in der Kommunikation, in der Entwicklung bei Schumpeter, in der Theorie des biologischen Alterns von Organismen, in der Systemtheorie von Niklas Luhmann, schafft Potentialität. Etwas ist überflüssig (zu einem bestimmten Zeitpunkt), gleichzeitig aber auch nicht überflüssig, beim Menschen und seinen Systemen, potentielle Quelle neuer Vielfalt. Das Gehirn des altersverwirrten Menschen und Unternehmens verliert an Redundanz und mit ihr an Möglichkeiten, neue Vielfalt hervorzubringen. Es geht den Weg der Regression oder Involution.
&lt;br&gt;
Soviel zur Einleitung. Nunmehr zum Anlaß unseres Blogs, einem Interview von Jordan Mejias mit Nassim Nicholas Taleb&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn5" name="_ftnref5"&gt;[5]&lt;/a&gt;. Taleb ist der Erfinder des Schwarzen Schwans – ein Symbol für das Auftreten singulärer Ereignisse großer Tragweite, nicht vorhersehbar, nicht kalkulierbar. Er wendet es auf Investitions- und Anlageentscheidungen an und zeigt, warum Investmentprofessionals so oft daneben liegen (müssen). Die Finanzkrise und der sich noch vollziehende Untergang des „neoliberalen“ Finanzkapitalismus sind nach Taleb Folgen des Wirkens Schwarzer Schwäne.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Taleb in Aktion&lt;/strong&gt;
Auf&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=H3zZ6qNWeGw"&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=H3zZ6qNWeGw"&gt;Youtube&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;span style="color:#000066;"&gt;&lt;strong&gt;Warum stürzt die Wirtschaft, weltweit, gerade jetzt ab?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;br&gt;
Jetzt ist die Wirtschaft abgestürzt. Warum erst jetzt?
&lt;br&gt;
Weil auch die Zufälligkeit eine gewisse Struktur hat. Vergleichen Sie nur die Natur und die Finanzwelt. Die Natur ist unbeständig, aber verhält sich insofern artig, als sie ihre Eigenschaft recht schnell offenbart. In der Finanzwelt, also in einer konstruierten Welt, kann hingegen lange Zeit alles ganz gut gehen, bis plötzlich die Riesenüberraschung da ist. Ökonomen bezeichnen dies als exogenen Vorfall und behaupten, es sei unmöglich, ihn zu untersuchen.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#000066;"&gt;Woher kommen denn nun die Probleme kapitalistischer Systeme? &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
&lt;dir&gt;Der größte Fehler des Kapitalismus besteht darin, dass er die Leute zwingt, sich nach den Analysten (und den sie beratenden, betreuenden, belehrenden Paradigmatikern) zu richten. Wenn eine Bank sich geweigert hätte, mit Subprimes, mit minderwertigen Darlehen, zu handeln, hätte sie zumachen können. Analysten hätten sie heruntergestuft, weil sie weniger Profit als die Konkurrenz machte. Die Börse ermuntert die Leute, Risiken einzugehen, die von den Analysten nicht entdeckt werden. Ich habe immer gesagt, das Bankensystem stecke voller verdeckter Risiken, und immer wurde mir gesagt, ich liege falsch. Ben Bernanke, der Notenbankchef, bezeichnete das System als stabil.
Jemand hat mir damals (2002, Anmerkung von uns) geheime Bilanzen vorgelegt […]. So enorm waren die Risiken, die in dieser Zeit eingegangen wurden. Auf meine Frage, wie da Katastrophen zu vermeiden wären, bekam ich die Antwort, solche Katastrophen habe es in der Vergangenheit nie gegeben.
&lt;/dir&gt;
&lt;span style="color:#000066;"&gt;&lt;strong&gt;Wie kommt nun Redundanz in das kapitalistische Spiel?&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;dir&gt;
Der Kapitalismus ist auf Risiken aus. Er vermeidet Redundanzen, weil er sie als ineffizient erachtet. Was will ich damit sagen? Neunzig Prozent meines Geldes sind Bargeld. Kommt es zu einer Krise, kann mir das egal sein. Die Leute aber sagen mir: Es ist nicht effizient, so viel Bargeld zu haben. […] Der Kapitalismus zwingt uns zum Überoptimieren, die Biologie aber nicht. Nehmen Sie die Fortpflanzung. Menschen haben ihr Leben lang Geschlechtsverkehr und produzieren im Durchschnitt nur 2,2 Nachfahren. Das ist ineffizient, nicht wahr? Biologie und langlebige Systeme sind überaus redundant. Wenn der Kapitalismus überleben will, muss er folglich redundant sein. Was er nicht ist.
&lt;/dir&gt;
„Was er nicht ist.“ Nicht immer. Nicht jeder Typ von Kapitalismus. Routine- und Arbitragekapitalismus beißen irgendwann ins Gras – wenn sie tieferen Formen (Innovation und Evolution) ausgesetzt sind – allerdings nicht ohne, in wildem Umsichschlagen, letzteren noch tiefe Wunden, nur keine tödlichen, beizufügen.
Vielleicht rollen uns die Chinesen auf, wie die Westwelt, auf Terrorbekämpfung fixiert, mit Erschrecken, rechtzeitig zu Neujahr, zur Kenntnis nehmen muß&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn6" name="_ftnref6"&gt;[6]&lt;/a&gt; - wenn es ihnen gelingt, redundant zu bleiben. Abertausende von Mikrorebellionen, sprich: Redundanzstabilisierer, gehören zur Natur des chinesischen „Regimes“.
Das Denken von Taleb ist nahe an der Schumpeterlogik. Und es korrespondiert mit dem Denken von Forschern, die sich mit der Langlebigkeit von Menschen, sogar ihrer potentiellen Unsterblichkeit beschäftigen (Aubrey de Grey, Robert Freitas, Ray Kurzweil, &lt;a href="http://www.fight/"&gt;http://www.fight/&lt;/a&gt;aging). Was nur funktioniert, wenn sie ihre Redundanz erhalten. Ein permanent redundantes System stirbt nicht. Ein permanent redundantes Unternehmen auch nicht, außer der Staat reguliert und besteuert es zu Tode. Was aber nur heißt: dem Unternehmen seine Redundanz zu rauben. Was einigen Weisheitslehren aus dem Osten, denen wir „strictissime“, als Anarchieverachter, nicht zustimmen können, zu dem Schluß führt: Wenn jemand dich deiner Redundanz berauben will, darfst du rebellieren, Verfassung hin oder her. Was auch zeigt, daß diskursethische Deliberationen dieser Frage nicht weiterhelfen. Bis der Diskurs gelaufen ist, ist die Redundanz weg. Oder ein nicht-redundantes Diskursdiktat zwingt uns Redundanzarmut auf.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;span style="color:#000066;"&gt;&lt;strong&gt;Wir leben doch in einer Wissensgesellschaft, wieso sind wir dann nicht in der Lage, mit unserem vielen Wissen die Probleme die wir haben, auch mit den Schwarzen Schwänen, Lissabon-strategisch oder sicherheitstechnologisch rational umzugehen?&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;dir&gt;
Wir alle haben keine Ahnung, wie mit Wissen umzugehen ist, und wir überschätzen uns dabei. Ich bin dennoch nicht fortschrittsfeindlich. Aber ich versuche, gegenüber Irrtümern, die aus Wissen entstehen, so robust zu sein wie nur irgend möglich. Das ist meine Richtlinie.
&lt;/dir&gt;
Oder wie F.A. Hayek sagt:

Es spricht vieles dafür, daß diejenigen, die einfach nach Glück [Gewinn, Macht] strebten, von jenen überwältigt sein müssen, die nur ihr Leben erhalten wollten. … Evolution kann nicht gerecht sein.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn7" name="_ftnref7"&gt;[7]&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;&lt;br&gt;[1]&lt;/a&gt; „Redundanz“ (latein. redundare „im Überfluss vorhanden sein“) bezeichnet allgemein das mehrfache Vorhandensein funktions-, inhalts- oder wesensgleicher Objekte“ (Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Redundanz).
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;&lt;br&gt;[2]&lt;/a&gt; Mehr dazu in Haga &amp;amp; Röpke, 2007. „&lt;a href="http://www.staff.uni-marburg.de/~rassidap/mafex/Publikationen/Dokumente/mafex_hk_rj_redundanz.pdf"&gt;Redundanz, Altern, Innovation&lt;/a&gt;“.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref3" name="_ftn3"&gt;&lt;br&gt;[3]&lt;/a&gt; Haga &amp;amp; Röpke, Redundanz, Altern, Innovation.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref4" name="_ftn4"&gt;&lt;br&gt;[4]&lt;/a&gt; Harald Scheerer, Wie Sie durch Ihr Sprechen gewinnen, München: Langen-Müller/Herbig, S. 51
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref5" name="_ftn5"&gt;&lt;br&gt;[5]&lt;/a&gt; Banker weg, wir brauchen eine Revolution!, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.11.08, S. 33, auch unter: &lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266/Doc~EF6D5DDD6D5B1407AA8EB0A6CF37A3919~ATpl~Ecommon~Scontent.html"&gt;FAZ&lt;/a&gt;.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref6" name="_ftn6"&gt;&lt;br&gt;[6]&lt;/a&gt; Brigitte Perucca, Recherche: la Chine en passe de combler son retard, Le Monde, 1. Januar 2009, S. 4.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref7" name="_ftn7"&gt;&lt;br&gt;[7]&lt;/a&gt; F.A. von Hayek, Die verhängnissvolle Anmaßung, Tübingen 1996: Mohr-Siebeck, S. 72; 79.&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-7004316928293360955?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/7004316928293360955/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=7004316928293360955' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/7004316928293360955'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/7004316928293360955'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2009/01/redundanz-und-der-untergang-des.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-8958560675113610384</id><published>2009-01-07T11:29:00.008+01:00</published><updated>2009-01-07T11:43:36.996+01:00</updated><title type='text'>Eine schöne Bescherung</title><content type='html'>&lt;center&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Zur Involutionsdynamik von Aufkäufen und Fusionen
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Jochen Röpke
31. 12. 2008
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;div align="justify"&gt;&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;
Just zu dem Zeitpunkt, als die „Finanz/ Realwirtschaft-Krise“ deutlich sichtbar ihr Potential zu entfalten beginnt, versucht die „mittelständische“ Schaefflergruppe die etablierte Continental AG zu übernehmen. Sie verpflichtete sich, für eine Continentalaktie 75 Euro zu zahlen (Marktpreis am 22. Dezember 2008: 32 Euro). Continental stand beim Angebot von Schaeffler bereits auf wackligen Beinen, weil der (damalige noch) Dax-Wert sich von der Siemens AG dazu überreden ließ, deren VDO-Sparte, tätig als Elektro-Zulieferer für die Automobilindustrie, zu kaufen, die Siemens vor einigen Jahren sich selbst angeeignet hatte. Conti finanziert VDO durch neue Schulden. Schaeffler mußte, um den Deal zu stemmen, 16 Mrd. Euro an Krediten aufnehmen. Wer bislang einzig verdient hat: die Dealmaker (Investmentsbanken, Berater). Wer von den beiden verliert, wird sich zeigen, höchstwahrscheinlich zahlen beide, plus die Steuerzahler, massiv drauf. Wer auch verliert, so unsere Vermutung, ist die deutsche Volkswirtschaft, der „Standort“. In der Diskussion spielt er keine Rolle. Wie zu erwarten, winkt die Wettbewerbsbehörde, der Europäischen Union, den Deal durch.
&lt;br&gt;
Bei unserer Evaluierung lassen wir uns an dieser Stelle nicht auf die betriebswirtschaftliche Logik des Aufkaufs ein. Hier herrschen die Argumente, die wir alle kennen, und die offensichtlich nicht durchschlagend genug sind, um Fehlinvestitionen großen Ausmaßes zu verhindern. Die Ansätze zum strategischen Managements liefern außer Leerformeln wenig was helfen könnte&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt;, und das Investmentbanking, kognitiv ohnehin ausgedünnt, verfolgt seine eigenen Interessen. Das Management ist auf seine persönliche Kompetenzstruktur zurückgeworfen, um unternehmensstrategisch zu agieren und wie so oft, um nicht zu sagen, in der Regel, Finanzkapital zu verbrennen manchmal auch den eigenen Untergang einzuleiten.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Die Literatur zeigt zur Genüge, daß M&amp;amp;A selten Nettovorteile erzeugen. Das Dealmaking dennoch für das Topmanagement eine so hohe Anziehungskraft besitzt, hat wenig mit der innovativen Erschließung zukünftiger Wertschöpfungspotentiale zu tun. Dann wären Firmen wie die Allianz und Daimler und Siemens längst im Himmel der unsterblichen Seelen des Kapitalismus. Im Kern: Aufkauf &amp;amp; Fusion reflektieren (auch, nicht immer) Innovationsschwäche und diese ein Ausdünnen unternehmerischer Energie. Sie erzeugen aber auch, was sie reflektieren: Innovationsarmut, im Unternehmen, in der Volkswirtschaft. Beide wirken sich wechselseitig verstärkend.
&lt;br&gt;
Man könnte nun sagen, es ist doch Sache der Firmen, zu machen was sie wollen – wenn sie durch ihr Tun den Wettbewerb nicht beschränken. Das sagt auch ein (liberales) Wettbewerbskonzept. „Ob ein Handeln gut oder schlecht ist, hängt nicht von den damit verfolgten Zwecken ab, sondern von den dabei beachteten Regeln“. &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
Was heißt aber hier Wettbewerb? Worin könnte eine Beschränkung des Wettbewerbs, insbesondere des innovativen und evolutiven liegen? So wie die EU ihn definiert, läuft fast alles. Ohne Unterscheidungen zwischen wettbewerblichen Funktionen (Routine/Allokationseffizienz; Arbitrage/Ausnutzen von Bewertungsunterschieden; Innovation/Neukombination von Ressourcen; Evolution/Fähigkeitsaufbau) darben Beobachter, Akteure und Mandarine im theoretischen Sumpf. Aufkäufe und Fusionen sind primär Arbitragestransaktionen. Wie wirken sie auf den Wettbewerb? Welche Folgen haben sie für bestehende und neue Unternehmen? Insbesondere, und langfristig die entscheidende Perspektive: Wie wirken sie auf Innovation und Kompetenzentfaltung? Wenn wir M&amp;amp;A frei laufen lassen, was sind deren wettbewerbliche Folgen für die tieferen Funktionen, ohne welche die Marktwirtschaft, auch die soziale, vor die Hunde geht, in die Stationarität abgleitet?
&lt;br&gt;
Der potentielle Innovations- und Evolutionswettbewerb ist durch solche Transaktionen eingeschränkt. Wenn Schaeffler den Markt, in dem Conti zu Hause ist, für so attraktiv hält, warum erschließt die Gruppe ihn nicht durch internes Wachstum – und macht damit Conti zukünftige Konkurrenz? An Geld konnte es nicht fehlen, wenn man 16 Milliarden für die Übernahme mobilisieren kann. Die Antwort liegt auf der Hand. Vordergründig: Es rechnet sich, scheinbar. Das dachte auch Herr Merkle als er, als Arbitrageur sich verwirklichend, den Niedergang seines Imperiums betreibt. Das denkt auch – immer noch: Wallstreet und The City – Hauptstädte des angelsächsischem Finanzkapitalismus.
&lt;dir&gt;
„…der natürliche Grund ist .. eben ihre Unfähigkeit, das Tempo der Innovation aufrechtzuerhalten, das sie zur Zeit ihrer Jugendkraft nicht zuletzt durch ihre eigene Mitwirkung gesetzt haben“ (Schumpeter, Konjunkturzyklen, 2008, S. 103).
&lt;/dir&gt;
Die gleiche Frage stellt sich für Contis Kauf von VDO. Man vergleicht: was bringt uns die hochunsichere Eigenentwicklung von Innovationspotentialen im Vergleich mit relativ gut kalkulierbarem M&amp;amp;A? Die eigene (auch zukünftige) Innovationsleistung und die eigenen (auch zukünftigen) Innovationsfähigkeiten werden auf die Gegenwart abdiskontiert. „Auf Schaefflers Seite heißt es, alles sei gut durchkalkuliert“. &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn3" name="_ftnref3"&gt;[3]&lt;/a&gt; Der Verlierer steht fest. Für die Berechnung echter Unsicherheit existiert keine mathematische Formel. Etablierte Managementkulturen verdrängen Radikalität zugunsten des großen Deals. Descartes mutiert: &lt;em&gt;I shop, ergo I am&lt;/em&gt;. Die Medien jubeln. Und wenn dann später zwei Kulturen zu integrieren wären (Conti und Schaeffler), liegt Innovation und Fähigkeitsaufbau für Jahre auf Eis. Streß schlägt Innovation.
Gravierend für die volkswirtschaftliche Dynamik ist die Beschränkung des Innovationswettbewerbs. Das gilt für beide Firmen. Hätte Schaeffler durch internes Wachstum Conti Konkurrenz gemacht, hätte Letzterer dem Angreifer nur durch Innovationen Paroli bieten können. Und Innovation im globalisierten Kapitalismus bedeutet immer: Stärkung und Aufbau von eigenen Fähigkeiten.
&lt;br&gt;
Continental hatte vor – in Zusammenarbeit mit Daimler Benz und Evonik – in neue Batterietechnologien zu investieren, welche Elektroautos brauchen.
„Geldmangel bremst Conti aus. &lt;span style="color:#000099;"&gt;Ausgerechnet&lt;/span&gt; Investitionen in Schlüsseltechnologien kann sich der bedrängte Zulieferer derzeit kaum leisten.“&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn4" name="_ftnref4"&gt;[4]&lt;/a&gt; „Ausgerechnet Investitionen“ ! Natürlich nicht. Gerade „Investitionen in Schlüsseltechnologien“, vollständig der Logik des kapitalistischen Wettbewerbs folgend, leiden. Wer investiert, überladen mit Schulden, in hochungewisse Innovationen? Der Staat müßte hier schon Beistand leisten, was er sicherlich auch tun wird, angesichts der hohen Anerkennung der immer noch als Zukunft gehandelten Automobilbranche durch die &lt;em&gt;classe politique&lt;/em&gt;.
&lt;br&gt;
Was daraus folgt: Der deutsche Standort wird in der Innovationskonkurrenz zurückgeworfen. Irgendwann wird der Steuerzahler zuschießen. Japan ist in der Batterietechnologie, unverzichtbar für neue Generationen von Antrieben, führend, China holt schnell auf und sichert sich zunehmend die erforderlichen Rohstoffe (seltene Erden/Metalle). Die deutsche Automobilindustrie hat ohnehin einen Spätstart in dieser Schlüsseltechnologie, ohne welche Automobile der Zukunft nicht auskommen. Arbitragefreiheit erodiert Innovation und Wertschöpfungspotential. Die sogenannte „Krise“, von wem und von was auch immer bewirk, belegt diese Vermutung. Interessenvertreter wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag sehen es anders. Forschung und Entwicklung werden es richten.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn5" name="_ftnref5"&gt;[5]&lt;/a&gt; Wir kennen das von Detroit. Und schon greift die „Angst vor einem deutschen Detroit“&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn6" name="_ftnref6"&gt;[6]&lt;/a&gt; um sich. F &amp;amp; E kann Niedergang und Stagnation einer Industrie nicht aufhalten. Fachkräfte auch nicht.
&lt;br&gt;
All dies ist Standard der Wettbewerbstheorie. Auch Lösungen der obigen Problemlage kennen wir. Im Kern geht es darum, daß Management vor eigenen und extern eingeredeten Fehlentscheidungen zu schützen. Aufkäufe und Fusionen beschränken nahezu durchgängig Wettbewerb und Innovation. Die einfachste und härteste Regel: Fusionsverbot (Ausnahme bei ansonsten untergehenden Firmen). Auch Entflechtung kann helfen. In früheren Blogs haben wir weitere Maßnahmen vorgeschlagen, etwa Begrenzung oder Verbot von Abschreibungsverlusten aus Finanztransaktionen, damit eine stärkere wenn nicht vollständige Internalisierung (Zurechnung) von Verlusten im Gegensatz zur gegenwärtigen Praxis, welche Verluste aus M &amp;amp; A sozialisiert. In der Kreditkrise wird Banken alles Mögliche vorgeworfen und verboten. Jenseits der Finanzmärkte herrscht eine vergleichbare Praxis, die selten in Frage gestellt ist. Schieflagen auf den Finanzmärkten wirken zwangsläufig auf die „Realwirtschaft“ und treffen jene am härtesteten, die sich auf die Abenteuer von spekulativer Arbitrage einlassen. Die komplexitätsarmen Rationalmodelle von Managementwissenschaft und Investmentbanking sind überfordert. Für Konjunkturtheoretiker jenseits von Keynes sind es notwendige Ursachen, warum kapitalistische Systeme von Rezession Schumpeter im „sekundäre“ und prinzipiell vermeidbare Depressionen laufen (Schumpeter, Konjunkturzyklen; dazu Siemon 2008).&lt;br&gt;
Wenn wir es mit Systemen hoher Komplexität und Unsicherheit zu tun haben, wie wir sie im modernen Kapitalismus vorfinden, sagen uns die schottischen Aufklärer Ferguson, Smith, Hume (im eigenen Land als „Ideologen“ und „Moralisten“ und „säkular Religiöse“ abgetan&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn7" name="_ftnref7"&gt;[7]&lt;/a&gt;) und ihre zeitgenössischen Vertreter (F.A. Hayek), auch die moderne Systemtheorie (Luhmann): arbeite mit allgemeinen Regeln, denn sie reduzieren Komplexität und Unsicherheit. Eine solche Regel wäre: laßt uns M&amp;amp;A verbieten, durch Regeln zähmen, laßt uns Management einschließlich Investmentbanking vor ihren eigenen, unvermeidbaren Fehlern (Komplexität, Unsicherheit) und unbewußten, oft instinktnahen (auch in unserem Fall beobachtbaren) Inkompetenzen schützen. Auch der Steuerzahler wird es uns danken, der für fiskalstaatliche Geschenke an die Managerklasse und Imperiumsarchitekten aufkommen muß.
&lt;br&gt;
Auf ein Problem mit dieser Sichtweise, aus der Sicht einer evolutionären, nicht der paradigmatischen vorherrschenden Wettbewerbstheorie, gehen wir in einem nachfolgenden Blog noch ein. Bedeutet nicht das Vorgeschlagene, die Vielfalt marktwirtschaftlicher Ordnung zu beschränken, Besserwissen an die Stelle einer Ordnung des Unbekannten zu setzen und damit zu verhindern, daß wir das „System“ veranlassen, sich selbst zu ordnen? Schließlich erklären wir einem Typus von Arbitrage den innovations- und evolutionspolitischen Widerstand. Die neoklassische und finanzkapitalistische Kritik müssen wir theoretisch nicht so ernst nehmen. Paradigmen werden geboren um zu sterben.
&lt;br&gt;
Was wir für den Augenblick vorschlagen: (1) Regelsetzung ist ein notwendiger Bestandteil von Innovations- und Entwicklungspolitik. (2) Regeln sind ein Produkt der Evolution.
Im Übrigen zeigte uns das Vereinigte Königreich UK den WEG. Eine Arbitrageökonomie. Eunuchisiert. &lt;em&gt;Financial services&lt;/em&gt; (Investmentbanking) als Schlüsselbranche. Keynes sagt uns, was zu tun ist. Die „Premier league“, von russischen Arbitrage-Oligarchen alimentiert, spielt auch an Weihnachten. „Alternative säkulare Religionen“ (Martin Wolf) überlassen wir den Gläubigen der „moral sentiments“ (Adam Smith). Das ein Wolf und ein Brown-Bär ihre Fassung verlieren, läßt sich verstehen, auch ihre Reinkarnation von Keynes, aus Gründen, die er nicht vorsah. Die Briten machen jetzt Schulden im Umfang von sieben Prozent ihres BSP. Martin Wolf hatte möglicherweise noch Hayek in seinem unbewußt operierenden Langzeitgedächtnis: „Nur ein praktizierender Immoralist [J.M. Keynes] konnte allen Ernstes politische Maßnahmen mit der Begründung befürworten: ‚Auf lange Sicht sind wir alle tot’“. &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn8" name="_ftnref8"&gt;[8]&lt;/a&gt;
Hätten Continental und Schaeffler sich nicht auf die grandiosen Aufkäufe eingelassen, wie gut (wie weniger schlecht) stünden sie heute da? Für Jahre hinaus werden beide leiden: mit ihnen Mitarbeiter, Standorte, Wettbewerb, Innovationsdynamik – wenn die Aktionäre leiden, sind sie selbst schuld. Die Banken genauso. Nur die Vertreter des Gewaltmonopols des Fiskalstaates sind gut raus. Entweder sie lassen zahlen (uns) oder sie lassen retten (bringt Stimmen).
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Theoretische Grundlagen&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Röpke, Die Strategie der Innovation, Tübingen: Mohr-Siebeck, 1977.
Röpke, Externes Unternehmenswachstum im Evolutionsprozeß, in: Ordo, Band 41, 1990, S. 167-189.
Joseph A. Schumpeter, Konjunkturzyklen, Neudruck: Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2008.
Cord Siemon, Schumpeters Konjunkturzyklen: Eine Einführung, in: Schumpeter, Konjunkturzyklen, Göttingen 2008, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht.
&lt;br&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;[1]&lt;/a&gt; Ein hartes Urteil, das wir den Leser bitten, ohne viele Belege, die leicht aufzutreiben sind, zu akzeptieren. Siehe, zu einem jüngeren Beitrag, was die „managerial implications for incumbents (etablierte Unternehmen)“ angeht, Luca Berchicci &amp;amp; Christopher L. Tucci,: Entrepreneurship, technology and Schumpeterian innovation: entrants and incumbents, in: Mark Casson u.a.: The Oxford Handbook of Entrepreneurship, Oxford University Press, 2008, Kapitel 13.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;
&lt;br&gt;[2]&lt;/a&gt; F.A. von Hayek, Die verhängnisvolle Anmaßung, Tübingen 1996: Mohr-Siebeck, S. 87.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref3" name="_ftn3"&gt;
&lt;br&gt;[3]&lt;/a&gt; Kristina Spiller, Dossier: Wo Frau Schaeffler steht, Financial Times Deutschland, 22. Dezember 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref4" name="_ftn4"&gt;
&lt;br&gt;[4]&lt;/a&gt; Handelsblatt 22. Dezember 2008, S. 14.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref5" name="_ftn5"&gt;
&lt;br&gt;[5]&lt;/a&gt; „Mehr Geld für die Forschung“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. Dezember 2008, S. 11.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref6" name="_ftn6"&gt;
&lt;br&gt;[6]&lt;/a&gt; Rüdiger Soldt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. Dezember 2008, S. 14.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref7" name="_ftn7"&gt;
&lt;br&gt;[7]&lt;/a&gt; Martin Wolf, Keynes offers us the best way to think about the financial crisis, The Financial Times, 23. Dezember.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref8" name="_ftn8"&gt;
&lt;br&gt;[8]&lt;/a&gt; F.A. von Hayek, Die verhängnisvolle Anmaßung, Tübingen 1996: Mohr-Siebeck, S. 90. &lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-8958560675113610384?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/8958560675113610384/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=8958560675113610384' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/8958560675113610384'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/8958560675113610384'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2009/01/eine-schne-bescherung.html' title='Eine schöne Bescherung'/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-6154405060510828003</id><published>2009-01-07T11:05:00.005+01:00</published><updated>2009-01-07T11:18:20.948+01:00</updated><title type='text'>Phelps, Finanzkrise und die Frage: „Wer finanziert den 6. Kondratieff“?</title><content type='html'>&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;center&gt;&lt;strong&gt;&lt;br&gt;
von Cord Siemon (1. Version:28.11.2008; update: 03.01.2009)
&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
&lt;div align="justify"&gt;In der Spiegel-Ausgabe Nr. 46 vom 10.11.2008 kommen fünf Wirtschafts-Nobelpreisträger in dem sehr lesenswerten Beitrag „Neues Denken nötig“ (S. 64-69) zu Wort, die angesichts der schwelenden Finanzkrise und Rezessions-/Depressionsängste Antworten auf die Frage nach einer künftigen Weltfinanzordnung geben.  Neben Robert E. Lucas, Reinhard Selten, Joseph E. Stiglitz und Paul A. Samuelson gibt Edmund S. Phelps ein interessantes, lesenswertes Statement, welches wir im Folgenden (auszugsweise) kurz vorstellen und kommentieren möchten.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt;
&lt;dir&gt;
Ein grundlegendes Problem, dem sich die Regulierungsdiskussion stellen muss, ist die Frage, welche Funktion die Bankenindustrie für die Gesellschaft übernehmen soll. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben die Banken zunehmend versucht, mit Eigenheim- oder gewerblichen Hypotheken Geld zu verdienen. Da sich dies als schwierig erwiesen hat, müssen die Banken in Zukunft entweder ihr Kreditvolumen insgesamt reduzieren oder einen Teil der Kredite an die Unternehmen umlenken.
Leider scheinen die meisten Banken die Expertise für Firmenkredite oder Investitionen verloren zu haben – für die sie in den sagenhaften Jahren der Investmentbanken wie etwa der Deutschen Bank und J.P. Morgan bekannt waren.
Könnte es den US-Großbanken gelingen, diese Expertise zurückzugewinnen?
Es scheint wahrscheinlich, dass streng regulierte Banken keine ideale Quelle für die Finanzierung von Geschäftsinvestitionen sind, vor allem von innovativen Geschäftsideen. Eine natürliche Quelle für junge Start-up-Unternehmen sind wohlhabende „Erbonkel“, sogenannte Business Angel, die mehr von jungen Unternehmern verstehen als es ein Banker je könnte.
Ein anderer natürlicher Geldgeber sind Risikokapital-Finanziers, die selbst einen Hintergrund als Unternehmer haben und junge Firmen beraten und finanziell unterstützen können. Auch manche Hedgefonds sind kreativ, wenn es darum geht, innovative Projekte zu finanzieren.
Es ist eindeutig nicht im Interesse einer Gesellschaft, wohlhabende Anleger, Risikokapitalgeber und Hedgefonds zu regulieren, die in kleine oder neue Firmen in-vestieren oder ihnen Geld leihen. Wenn eine Gesellschaft diesen Fehler begeht, wird ihre Innovationskraft leiden, werden der Lohn der Arbeit und das Angebot von Jobs leiden.
&lt;/dir&gt;
Phelps ist bekannt als Makroökonom, der nach seiner Nobelpreis-Ehrung 2006 offenbarte, dass er sich verstärkt schumpeterschen Themen zuwenden werde, da er die Vertiefung der mikro- und makroökonomischen Zusammenhänge von Innovation, Gründung, Finanzierung etc. für  den Themenkomplex Entwicklung/Wachstum für ein besonders bedeutsames Forschungsfeld hält. In seinem Interview zeigt sich m.E. eine wohltuende Weitsicht, mit der er die aktuell schwelende Diskussion zur Regulierung der Finanzmärkte beurteilt. Ordnungsökonomische Eingriffe mögen hier heilende Wirkung haben, gleichzeitig dürfen die langfristigen Folgewirkungen für die wirtschaftliche Dynamik nicht außer Acht gelassen werden, insbesondere wenn man den konjunkturtheoretischen Ideen von Schumpeter (und seinen Anhängern) nahe steht. Da ist zum einen die zerstörende, weil Krisen auslösende Staatstätigkeit, welche bspw. die Folgewirkungen einer wohlgemeinten Geldpolitik nicht berücksichtigt und damit einen „irrationalen Überschwang“ (Robert Shiller) eingeleitet hat.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt; Da ist zum anderen die subtilere Zerstörungswirkung, die damit einhergehen kann, dass durch die Regulierung die langfristigen Voraussetzungen für Innovationshandeln und damit für Entwicklung/Wachstum blockiert werden. Hier setzt auch Phelps an: Wirtschaftliche Dynamik entsteht aus dem Zusammenspiel realwirtschaftlicher Innovatoren und finanzwirtschaftlicher Unternehmerleistungen, welche die Potenziale einer Neukombination erkennen und finanzieren dürfen, können und wollen.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn3" name="_ftnref3"&gt;[3]&lt;/a&gt;  In der  aktuellen Diskussion um die Regulierung der Finanzmärkte rückt dieser, angesichts der nahenden sechsten großen, möglichweise 50-60 Jahre andauernden Innovationswelle (6. Kondratieff&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn4" name="_ftnref4"&gt;[4]&lt;/a&gt;) sehr bedeutsame Aspekt m.E. zu sehr in den Hintergrund. Zu stark steht das keynesianische Krisenmanagement im Vordergrund, um die makroökonomischen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Aufschwungsmanagement zu schaffen. Neben der Bereitstellung gewaltiger Summen und Bürgschaftszusagen zur Wiederherstellung der Vertrauensbasis zum und im Bankensystem sowie zur Stabilisierung der Eigenkapitalbasis der Kreditinstitute – eine Wissenschaft für sich! – wurde auch der aus der Weltwirtschaftskrise resultierenden (scheinbaren) Erkenntnis Rechnung getragen, dass eine expansive Geldpolitik notwendig ist, um die Geldversorgung einer Volkswirtschaft zu gewährleisten.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn5" name="_ftnref5"&gt;[5]&lt;/a&gt;&lt;br&gt; Eine bewusste Politik des billigen Geldes birgt jedoch die Gefahr weiterer unerwünschter Nebenwirkungen einer wohlgemeinten Wirtschaftspolitik. Was zudem damals gegen die Depression geholfen hätte, muss heute nicht die Lösung sein. In diesem Zusammenhang kann darauf verwiesen werden, dass gerade Ökonomen der Österreichischen Schule wie Hayek, von Mises oder Rothbardt immer wieder die grundsätzlichen Probleme einer staatlichen Geldpolitik herausgestellt haben, welche schließlich auch die Finanzkrise durch die Politik des billigen Geldes für Häuslebauer mit verursacht hat. Eine „Entnationalisierung des Geldes“ (Hayek) zur Begrenzung – auch wohlgemeinter – politischer Einflussnahme und damit auch der Eigeninteressen der Politiker scheint heute im Zuge von Pfadabhängigkeiten und trügerischer Funktionsfähigkeit des Systems kaum mehr vorstellbar. Darüber hinaus war es Keynes, der gezeigt hat, dass eine expansive Geldpolitik in der Depression/Rezession an ihre Grenzen stoßen kann (Liquiditätsfalle); jener sprach sich zur Rezessionsbekämpfung für eine extensive Fiskalpolitik aus, da zusätzlich verfügbare Gelder bei den Wirtschaftssubjekten nicht nachfragewirksam werden. Im Zuge der keynesianischen Revolution schienen Konjunkturzyklen durch eine auf diese Weise praktizierte Wirtschaftspolitik beherrschbar. Die aktuellen Konjunkturprogramme zielen in diese Richtung – über die ordnungsökonomische Sinnhaftigkeit einzelner Programminhalte (Rettungsring für die Träger des 4. Kondratieffs etc.) mag man streiten. So richtig und wichtig diese Argumente sind, so bedeutsam scheint mir das von Phelps genannte (und in der öffentlichen Diskussion weitgehend ausgeklammerte) Argument zu sein, dass Finanzmarktregulierungen (und Geldpolitik) nicht nur quantitativen, makroökonomischen Aspekten Rechnung tragen, sondern vor allem auch eine qualitative, mikroökonomische Dimension berücksichtigen müssen. Dies war auch Schumpeters Kernkritik an Keynes’ makroökonomischer Lösung des Depressionsphänomens. Die qualitative Komponente der Investition und die damit verbundene Mikrodimension des dazu erforderlichen Finanzunternehmertums unterscheidet Schumpeters Konjunkturtheorie maßgeblich von Keynes’ General Theory, dessen Makroansatz griffige wirtschaftspolitische Handlungsanweisungen gibt, ohne das qualitative Element des mikroökonomischen Zusammenspiels von real- und finanzwirtschaftlicher Sphäre dabei herauszustellen. Nur vor diesem Hintergrund wird die endogene Bedeutung des Geldes bei Schumpeter deutlich.&lt;/div&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;div align="justify"&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;[1]&lt;/a&gt; „Neues Denken nötig“, in: Spiegel, Nr. 46/2008 vom 10.11.2008, S. 64f.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;&lt;br&gt;[2]&lt;/a&gt; Siehe Röpke, J: Die Finanzkrise – ein neoliberales Desaster?, Mafex-Blog vom 13.10.2008, &lt;a href="http://www.mafex.de/"&gt;www.mafex.de&lt;/a&gt;.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref3" name="_ftn3"&gt;&lt;br&gt;[3]&lt;/a&gt; Siehe Siemon, C.: Unternehmertum in der Finanzwirtschaft, Marburg/Norderstedt, 2006.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref4" name="_ftn4"&gt;&lt;br&gt;[4]&lt;/a&gt; Schumpeter bezeichnete diese langfristigen Konjunkturwellen nach ihrem Entdecker als „Kondratieff“. Zum Zusammenhang der durch Innovation und Innovationsfinanzierung angestoßenen Konjunkturwellen und wirtschaftlicher Entwicklung siehe das von Vandenhoeck und Ruprecht kürzlich neu herausgegebene Werk „Konjunkturzyklen“ von Joseph A. Schumpeter.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref5" name="_ftn5"&gt;&lt;br&gt;[5]&lt;/a&gt; Dies ist seit jeher eines der wichtigsten Anliegen von Ben Bernanke: Das Verständnis der Weltwirtschaftskrise und die daraus resultierenden Schlussfolgerungen seien der „Heilige Grad der Makroökonomik“. Die US-Notenbank Federal Reserve hat denn auch während der Krise erheblich mehr Bargeldreserven zur Verfügung gestellt. Während die Reserven am 10.09.08 sich noch auf 47 Milliarden und am 08.10.08. bereits auf 180 Milliarden US-Dollar beliefen, waren es am 22.10.08 bereits 329 Milliarden US-Dollar. Bernanke verfügt dabei über wesentlich größere Spielräume als die Notenbanken vor 80 Jahren, da die wichtigsten Währungen seinerzeit noch an den Foldstandard gekoppelt waren.&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-6154405060510828003?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/6154405060510828003/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=6154405060510828003' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/6154405060510828003'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/6154405060510828003'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2009/01/phelps-finanzkrise-und-die-frage-wer.html' title='Phelps, Finanzkrise und die Frage: „Wer finanziert den 6. Kondratieff“?'/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-2682518483149916554</id><published>2008-12-23T11:18:00.013+01:00</published><updated>2008-12-23T11:41:33.196+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;center&gt;&lt;strong&gt;Der Niedergang des vierten Kondratieff
und der Aufstieg des sechsten (in China)
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Jochen Röpke
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Update 22. Dezember 2008
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;div align="justify"&gt;
&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die Automobilindustrie liegt danieder. Basisinnovative, energie-ökologische und konjunkturelle Faktoren wirken zusammen. Daß die Basisinnovation Automobil (4. Kondratieff) in reifen Industrieländern seit Jahren ausgereizt ist, ist eigentlich als bekannt. Die Interventionen der Autokanzler und US-Präsidenten ändern daran wenig.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SVC7Gl2GSAI/AAAAAAAAAQc/jaRQu4dTRaE/s1600-h/blog1.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5282928084818216962" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 164px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SVC7Gl2GSAI/AAAAAAAAAQc/jaRQu4dTRaE/s400/blog1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
Die Evaluierung des Management der Konzerne und der sie Beratenden können wir dem Markt und den Kräften der schöpferischen Zerstörung überlassen.
Zum Niedergang der US-Industrie möchte ich auf einen Artikel von Rick Newman erweisen:
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;&lt;strong&gt;The Autos and Mentality That Ruined Detroit&lt;/strong&gt;&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;seekingalpha,16. November 2008&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
Er zeigt für uns die bemerkenswerte Erosion der Vorstellungskraft (Visionslosigkeit) der Automanager seit den Tagen von Henry Ford.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SVC7GZyh9oI/AAAAAAAAAQU/P3sVpWsqTK4/s1600-h/blog2.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5282928081582028418" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 251px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SVC7GZyh9oI/AAAAAAAAAQU/P3sVpWsqTK4/s400/blog2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;&lt;strong&gt;Ford Model T&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
The global financial crisis is suffocating the Detroit automakers, but the problems at General Motors (&lt;a title="More opinion and analysis of GM" href="http://seekingalpha.com/symbol/gm"&gt;GM&lt;/a&gt;), &lt;a href="http://usnews.rankingsandreviews.com/cars-trucks/browse/ford/"&gt;Ford&lt;/a&gt; (&lt;a title="More opinion and analysis of F" href="http://seekingalpha.com/symbol/f"&gt;F&lt;/a&gt;), and &lt;a href="http://usnews.rankingsandreviews.com/cars-trucks/browse/chrysler/"&gt;Chrysler&lt;/a&gt; have been festering for years—even when the mighty "Big Three" were earning billions. Aging factories, inflexible unions, arrogant executives and shoddy quality have all damaged Detroit. Now, with panicky consumers fleeing showrooms, catastrophe looms: Without a dubious federal bailout, all three automakers face the prospect of bankruptcy.
There will be plenty of business-school case studies analyzing all the automakers' wrong turns. But, as they say in the industry, it all comes down to product. So here are ten cars that help explain the demise of Detroit.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://seekingalpha.com/article/106189-the-autos-and-mentality-that-ruined-detroit?source=article_sb_popular"&gt;Seeking Alpha&lt;/a&gt;- Quelle
&lt;strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Ein Hilfspaket für die amerikanische Automobilindustrie wurde (zunächst) vom Senat am 11. Dezember 2008 abgelehnt.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Ein ehemaliger GM-Mitarbeiter kommentiert:
&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Why I do not support current version of auto bailout...
UAW (Gewerkschaft der Automobilarbeiter) should accept NOW not negotiate in 2011 when current contract expire: a) wages
comparable to Toyota Honda, and Nissan b) eliminate the current system of getting paid full wages when there is no work and c) accept at least 50% of $23B healthcare the big 3 owe them in GM stock.
&lt;br&gt;
It’s ridiculous for auto workers to get paid full with benefits when there is no work at all.
If UAW wants to save their jobs they MUST accept wages that are comparable to those American auto workers pay at Toyota, Honda, and Nissan.
&lt;br&gt;
All other non union salaried employees at big 3 should make sacrifices equally. My first job of my career was at GM as a chemist and I saw the arrogance in those days. It’s time for everyone to make painful sacrifices to survive.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Investor Village, Celgene Message Board, &lt;a href="http://www.investorvillage.com/smbd.asp?mb=341&amp;amp;mn=123275&amp;amp;pt=msg&amp;amp;mid=6281129"&gt;11. Dezember 2008, Message 123275&lt;/a&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Randall Parker schildert die Probleme, die bis mindestens Mitte Dezember einen Bailout der drei US-Autofirmen verhindern: die Weigerung der Gewerschaften, niedrige Löhne usw. zu akzeptieren. Niemand kann sich auf Dauer dem Gesetz des Faktorausgleichs entziehen, wenn er Produkte herstellt, die andere Länder und Unternehmen (auch im gleichen Land) bei zumindest gleicher Qualität bei niedrigen Kosten herstellt.
2007 Delphi UAW Agreement Shows What UAW Fears

&lt;dir&gt;Why is UAW President &lt;a href="http://www.parapundit.com/archives/005788.html"&gt;Gettelfinger claiming that Republican Senators are in league with foreign car companies to break the UAW?&lt;/a&gt; A June 2007 agreement between the United Auto Workers union and Delphi during Delphi's bankruptcy gives an insight into what the UAW is afraid of and why the UAW wants the US Congress to loan money to Chrysler and General Motors. &lt;a href="http://www.detnews.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/20070623/AUTO01/706230393/1148"&gt;Delphi UAW worker salaries went down by almost a third because bankruptcy gave Delphi leverage to renegotiate with the UAW.&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
The historic restructuring of the American auto industry cleared another major hurdle Friday with the announcement of a deal covering wage cuts and factory closures between bankrupt Delphi Corp. and the United Auto Workers.
&lt;br&gt;
The tentative agreement includes a payout of $105,000 over three years that will be offered to about 4,000 of Delphi's 17,000 UAW workers. In return, the workers' pay will be cut from about $27 an hour to a maximum of $18.50 an hour by Oct. 1.
&lt;br&gt;
There's a lot more at stake between the Big Three and the UAW aside from hourly wage rates. Retirement benefits and payment for not working during slow periods are both areas where the UAW doesn't want to give up anything.
&lt;br&gt;
If GM and Chrysler do not enter bankruptcy and if the US Congress does not force the UAW to make concessions then high UAW wages and benefits will continue until the Big Three burn thru the US Treasury loans that they and the UAW want them to get.
&lt;br&gt;
The Big Three need to get their costs down with a big shaving on their bonds (basically mark down the face values and perhaps exchange some of the debt for equity) and also with big labor union concessions on wages, benefits, and hourly rates. The UAW turned down the Republican Senate offer precisely in order to avoid making any concessions. If the Obama Administration lets them get away with this then the effect will be to delay the bankruptcies, not avoid them.
&lt;/dir&gt;
&lt;a href="http://www.parapundit.com/archives/005792.html"&gt;Parapundit. 14. Dezember 2008&lt;/a&gt;, 2007 Delphi UAW Agreement Shows What UAW Fears
Die vierte Basisinnovation läuft in den alten Industrieländern in die Stagnation – nicht gleichbedeutend, mit Innovationsarmut. Hybride und Elektroantriebe sind hochinnovativ. Aber sie erzeugen kein aggregiertes Marktwachstum mehr. Anders in den Schwellenländern. Hier herrscht der Multikondratieff. Und die alten Industriestaaten müssen hochachtsam sein, sich nicht von China/Indien überlaufen zu lassen:
&lt;dir&gt;Someday, most of these new cars may be electric or hybrids. This is not some pie-in-the-sky vision. China – and the rest of the emerging markets – has an opportunity to leapfrog technologies here, just as it did with communications. China isn’t laying out miles and miles of phone lines. The country is going wireless. In the same way, don’t expect China to invest heaping piles of money in gas stations.
&lt;br&gt;
So reasons Alex Molinaroli of Johnson Controls (&lt;a title="More opinion and analysis of JCI" href="http://seekingalpha.com/symbol/jci"&gt;JCI&lt;/a&gt;), which makes car parts and specializes in battery technology. He thinks electric vehicles in China on a large scale could well happen before they do in the U.S. “They don’t have the legacy costs chasing them around,” he says, referring to America’s vast network of service stations and all that supports them.
&lt;/dir&gt;
Penny Sleuth, &lt;a href="http://seekingalpha.com/article/111650-lithium-batteries-boom-finding-value-in-the-automotive-sector"&gt;Seeking alpha&lt;/a&gt;, 19. Dezember 2008
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;center&gt;&lt;strong&gt;„Bush bails out carmakers“&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;The Financial Times, 20. Dezember 2008, S. 1&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
Was für die vierte Welle zutrifft, gilt auch für sechste lange Welle. Wo und wie entfaltet sie ihre Werte schaffende Kraft?
&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;China Launches “Mega Program” to Fund Drug Development&lt;/strong&gt;
publication date: Nov 9, 2008
&lt;br&gt;
China has instituted a mammoth new drug development program that could be worth up to $10 billion, with the goal of stimulating a first-rank, innovative drug development industry in China. The “Mega New Drug Development Program” is the first government funding program to focus solely on new drug development. Funding will be spread over a total of thirteen years with the initial 6.6 billion RMB (nearly $1 billion) going to projects that are begun from now through 2010.
&lt;a href="http://www.chinabiotoday.com/articles/20081109"&gt;Chinabiotoday&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
It is important to note that the Mega programs exist in addition to the National 863 and 973 Programs, as well as the $584 billion stimulus program China announced this week to address the current slowdown. The stimulus program could also have a sizable effect on China biopharma, but at this point, it is not clear how much of the $584 billion of stimulus will find its way to the drug sector.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Seeking Alpha, &lt;a href="http://seekingalpha.com/article/106297-china-biotech-in-review-earnings-week?source=yahoo"&gt;China Biotech in Review: Earnings Week&lt;/a&gt;, 17. November 2008. Zum chinesischen Wachstumsprogramm von $ 584 Mrd. siehe mafexpundit „&lt;a href="http://www.mafexpundit.blogspot.com/2008/11/depression-2008ff.html"&gt;Depression“ vom 17. November&lt;/a&gt;.
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-2682518483149916554?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/2682518483149916554/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=2682518483149916554' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/2682518483149916554'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/2682518483149916554'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2008/12/der-niedergang-des-vierten-kondratieff.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SVC7Gl2GSAI/AAAAAAAAAQc/jaRQu4dTRaE/s72-c/blog1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-5614552448559332368</id><published>2008-11-24T10:30:00.025+01:00</published><updated>2008-11-24T11:48:03.565+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;center&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:verdana;color:#000000;"&gt;Schumpeter Business School of Business and Economics – Marketing-Gag oder richtungsweisende Wirtschaftswissenschaft?
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
(Cord Siemon, 21.11.2008)
&lt;/span&gt;
&lt;/strong&gt;
&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;div align="justify"&gt;
&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Seit dem Bologna-Prozess ist Bewegung in die Hochschullandschaft gekommen. Durch die Einführung national und international vergleichbarer Bachelor- und Master-Abschlüsse rücken Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien enger zusammen. Vor diesem Hintergrund werden marketingtechnische Aspekte zur strategischen Positionierung beim Buhlen um Studierende zunehmend bedeutsamer. Alleinstellungsmerkmal – Das Zauberwort in der BWL, vom Volkswirt auch gern im Zusammenhang mit dem Begriff des „komparativen Vorteils“ verwendet. Eine besonders bemerkenswerte Veränderung hat der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal vorgenommen: Zum Wintersemester 2008/09 erhält der Fachbereich den Namenszusatz „Schumpeter School of Business and Economics“ und verschreibt sich damit einer inhaltlichen Programmatik, die am bedeutenden österreichischen Nationalökonomen Joseph A. Schumpeter anlehnt [1]. Jener war bekannt für seine umfassende Betrachtungsweise wirtschaftlicher Entwicklungsvorgänge in kapitalistischen Systemen und kaum ein Student der Wirtschaftswissenschaft kommt bei der Beschäftigung mit den Themen „Innovation“ und „Existenzgründung“ umhin, sich mit Schumpeter mehr oder weniger intensiv zu beschäftigen. Im Zuge des zunehmenden Formalismus werden diese Themen in der Volkswirtschaftslehre mittlerweile jedoch fast nur noch gestreift, wenn nicht gar von vielen Fachbereichen gänzlich ausgeblendet. Im Sog dieses Mainstreams gewinnt man manchmal den Eindruck, dass Schumpeters außergewöhnliches Leben mehr Beachtung findet, als seine sozioökonomisch ausgerichteten Theorien [2].
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
An einigen wenigen Fakultäten ist seit einigen Jahren jedoch auch eine gewisse Rückbesinnung auf schumpetersche Themen (u.a. auch in betriebswirtschaftlichen Kontext) zu konstatieren, insbesondere wenn es darum geht, Studierende an den Universitäten für unternehmerische Belange zu sensibilisieren. War bspw. das Modell „Mafex“ 1998 noch ein einsamer Rufer im Wind, sprießen mittlerweile an vielen Hochschulen Lehrstühle empor, welche sich den Themen „Entrepreneurship“ und/oder „Innovationsmanagement“ verschrieben haben und sich dabei mehr oder weniger explizit auf Schumpeter beziehen. Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der bergischen Universität Wuppertal gehört zu jenen Hochschulen, die sich mit diesem Anliegen seit einigen Jahren in der Theorie und Praxis verdient gemacht haben. Vor diesem Hintergrund ist die Namensgebung ein kluger Schachzug, um diese Verdienste werbewirksam mit dem Schumpeter-Etikett nach außen zu tragen. So heißt es in der Zielsetzung des Fachbereichs:
&lt;dir&gt;„Dies greift unsere Erfolge der vergangenen Jahre auf und führt sie konsequent weiter. So wurde die Bergische Universität Wuppertal mehrfach als beste deutsche Universität im Bereich Entrepreneurship und Unternehmensgründung ausgezeichnet. Die Ausrichtung auf die Themen Innovation und unternehmerische Dynamik werden künftig noch stärker unser Alleinstellungsmerkmal in Forschung und Lehre sein.“ [3]
&lt;/dir&gt;
&lt;br&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SSpzVhAU4HI/AAAAAAAAAPc/tI2CvC3Xgz4/s1600-h/blogsimon1.jpg"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5272153127264772210" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 251px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SSpzVhAU4HI/AAAAAAAAAPc/tI2CvC3Xgz4/s400/blogsimon1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;
&lt;br&gt;
Dass für die von Schumpeter stets favorisierte soziökonomische Betrachtungsweise von Entwicklungs- und Evolutionsprozessen eine interdisziplinäre Ausrichtung erforderlich ist, versteht sich von selbst, da Schumpeter selbst oftmals Stellung zu politischen und soziologischen Fragestellungen bezogen hat und dies in seine Arbeiten auch hat einfließen lassen. Dies schreibt sich auch die Schumpeter School der Bergischen Universität auf die Fahne:
&lt;dir&gt;
„Die Einheit von Betriebs- und Volkswirtschaftslehre rückt wieder in Forschung und Lehre in den Mittelpunkt und bietet zahlreiche Anschlüsse an benachbarte Disziplinen. Ganz ähnlich ist auch das Werk Schumpeters durch ein Höchstmaß an Interdisziplinarität geprägt; er machte auch nicht Halt vor einer Anwendung seiner innovationsökonomischen Überlegungen auf soziologische oder politikwissenschaftliche Fragestellungen.“ [4]
&lt;/dir&gt;
Natürlich gibt es in Deutschland mittlerweile zahlreiche Entrepreneurship-Lehrstühle [5]. Dass sich in Deutschland ein ganzer Fachbereich mit seiner Namensgebung zum Wirken Schumpeters bekennt, ist jedoch neu. Das Lehrangebot und die theoretischen Arbeiten von Prof. T.L. Koch (Lehrstuhl für Wirtschaftswissenschaft, insbes. Unternehmensgründung und Wirtschaftsentwicklung), Prof. U. Braukmann (Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik, Gründungspädagogik, Gründungsdidaktik) und Prof. Welfens (Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. Makroökonomische Theorie und Politik und 2007 als erster Deutscher mit dem Kondratieff-Preis von der Russischen Akademie für Wissenschaften) sind Repräsentanten für die Authentizität einer Schumpeter School. Ein Blick in das Curriculum und in die inhaltliche Ausrichtung der Forschungsarbeiten offenbart, dass es sich bei der Namensgebung nicht nur um einen Marketing-Gag bzw. einen Etikettenschwindel handelt, sondern um eine begrüßenswerte Programmatik, welche einen nachahmungswürdige Alternative zu den Studienprogrammen darstellt, welche überwiegend durch einen neoklassisch-orthodoxen Blickwinkel und eine anti-unternehmerische (i.S.v. Schumpeter) Betriebswirtschaftslehre geprägt sind und wenig Raum lassen, um aktuelle Wirtschaftsprobleme theoretisch und praktisch zu greifen.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Die schumpeterschen Themen bieten in der Tat eine theoretische Alternative bei der Interpretation von Entwicklungs- und Wachstumsphänomen, die sogar die Integration der orthodoxen, neoklassischen Theorie – in Maßen – zulässt und zugleich zahlreiche praktische Hinweise für Probleme (pardon: Herausforderungen) liefert, welche (in der Logik Schumpeters) die nächste große Entwicklungswelle nach sich zieht. Die orthodoxe Theorie kann diese Sichtweise im Grunde gar nicht greifen – ein theoretisches Rauschen, allenfalls im Rahmen von Wachstumsmodellen (Endogene Wachstumstheorie) von gewissem didaktischen Wert. In der neoklassischen Welt herrscht Mengenanpasserverhalten, d.h. unternehmerische Routine im Gleichgewicht. Gleichgewichtszerstörende Kräfte werden als exogene Schocks interpretiert, so auch die schöpferische Zerstörungskraft des schumpeterschen Unternehmer. In der entwicklungs- und evolutionsökonomischen Theorie sind diese Aspekte im Rahmen einer funktionalistischen Betrachtungsweise thematisiert und erweitert worden. Während bspw. der Arbitrageur – theoretisch ein Abkömmling der österreichischen Schule – dafür sorgt, die vom Innovator aufgebrochenen Gleichgewichtszustände durch unternehmerische Findigkeit im Ungleichgewicht wieder herzustellen, ist der evolutorische Unternehmer für die Entfaltung neuer Fähigkeiten – „Vielfalt“ oder „Eigenkomplexität“ in der Sprache der Systemtheorie – verantwortlich, welche routine-, arbitrage- oder (entwicklungsökonomisch besonders relevant) innovationsmäßig angewandt werden [6]. Problematisch ist vor dem Hintergrund dieser schumpeterschen Brille das Faktum, dass die Neigung zur Selbständigkeit der potenziellen Entwicklungsträger– gerade in den Naturwissenschaften – tendenziell ab nimmt [7]. Unternehmertum i.S.v. Schumpeter wird insbesondere an den Universitäten (für Nicht-Ökonomen) vor dem Hintergrund der Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten von großer Bedeutung. Radikale Veränderungen (sog. „Basisinnovationen“) lösen langfristige Entwicklungswellen aus – ca. 50 Jahre nach Schumpeter und Kondratieff – und sind zunehmend durch akademisches Wissen fundiert. Vor diesem Hintergrund wird seit geraumer Zeit eine engere Koppelung von Wirtschaft, Wissenschaft und Wirtschaft postuliert (sog. „Triple-Helix“-Ansatz). Auch die Einräumung größerer handlungsrechtlicher Freiräume der unternehmerischen Potenziale der Forscher an Universitäten, gekoppelt mit der Errichtung universitärer Beteiligungsfonds und der unternehmerischen Ausbildung in der Pre-Seed-Phase stellen Ansatzpunkte zur Überwindung des sog. „Knowing-Doing-Gaps“ dar. Ob man auf diese Weise den nahenden 6. Kondratieff (Gesundheit, Nanotechnologie etc.) politisch „konstruieren“ (und den chinesischen Siegeszug damit aufhalten) kann, sei dahin gestellt [8].
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;/span&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SSp0QIhIP0I/AAAAAAAAAPk/avSCY9qytRU/s1600-h/blogsimon2.jpg"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5272154134303752002" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 105px; CURSOR: hand; HEIGHT: 50px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SSp0QIhIP0I/AAAAAAAAAPk/avSCY9qytRU/s400/blogsimon2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;
&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;center&gt;10 Jahre Mafex: Von der Selbstevolution zur Innovation&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
Mafex hat sich seit der Gründung (1998) einem schumpeterschen Ansatz – in Theorie und Praxis – verschrieben und pünktlich zum 10. Geburtstag ein durch und durch schumpeterianisch getränktes Projekt auferlegt, welches an dieser Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ansetzt und vom Wirtschaftsministerium des Landes Hessen und vom Europäischen Sozialfonds für regionale Entwicklung gefördert wird. Durch die Beratung und das Coaching von angehenden akademischen Unternehmern, eine Vortragsreihe zu verschiedenen Themen aus dem Komplex „Von der Invention zur Innovation“ und die Förderung der Umsetzung angewandter Forschungserkenntnisse in die Wirtschaft in Form von intensiver Netzwerktätigkeit verfolgt Mafex einen Förderansatz, um die Lücke zwischen Wissen und Tun zu überbrücken und Gründerinnen und Gründer aus der Universität in der sehr schwierigen Pre-Seed-Phase zu unterstützen [9].
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;/span&gt;
[1]&lt;a href="http://www.wiwi.uni-wuppertal.de/schumpeter-school/zielsetzung.html"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Uni-Wuppertal- Schumpeter&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;
&lt;br&gt;
[2] siehe Siemon, C.: Die Kraft der schöpferischen Zerstörung – Anmerkungen zum gleichnamigen Buch von Annette Schäfer, in: Wirtschaftspolitische Blätter, 2008, S. 519-526 (erscheint im 12/08).
&lt;br&gt;
[3] &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.wiwi.uni-wuppertal.de/schumpeter-school/zielsetzung.html"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Uni-Wuppertal - Schumpeter&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;
&lt;br&gt;
[4] &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.wiwi.uni-wuppertal.de/schumpeter-school/zielsetzung.html"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Uni-Wuppertal - Schumpeter&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;
&lt;br&gt;
[5] &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.wisu.de/entrepreneur/lehrstuehle.htm"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wisu- Entrepreneur&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;
&lt;br&gt;
[6] siehe Röpke, J.: Der lernende Unternehmer, Marburg/Norderstedt, 2002.
&lt;br&gt;
[7] siehe dazu Kerst, Ch. und Minks, K.-H., Selbständigkeit und Unternehmensgründung von Hochschulabsolventen fünf Jahre nach dem Studium – Eine Auswertung der HIS Absolventenbefragungen 2002/2003, HIS Projektbericht, Hannover, 2005.
&lt;br&gt;
[8] vgl. Röpke, J.: „Gründerlehre“: &lt;a href="http://www.staff.uni-marburg.de/~rassidap/mafex/Publikationen/Dokumente/mafex_rj_unternehmertum%20-%20Gruenderlehre.pdf"&gt;Zur Produktion unternehmerischer Kompetenz.&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
[9] &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.staff.uni-marburg.de/~rassidap/mafex/Wiesbaden/Projektbeschreibung_web.pdf"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Uni-Marburg&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-5614552448559332368?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/5614552448559332368/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=5614552448559332368' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/5614552448559332368'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/5614552448559332368'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2008/11/schumpeter-business-school-of-business.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SSpzVhAU4HI/AAAAAAAAAPc/tI2CvC3Xgz4/s72-c/blogsimon1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-3369534831122293868</id><published>2008-11-19T13:45:00.018+01:00</published><updated>2008-11-22T11:41:29.194+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;strong&gt;


&lt;center&gt;Autoindustrie: Der Niedergang des vierten Kondratieff


Jochen Röpke


17.November 2008
&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;



&lt;div align="justify"&gt;
Die Automobilindustrie liegt danieder. Basisinnovative, energie-ökologische und konjunkturelle Faktoren wirken zusammen. Daß die Basisinnovation Automobil (4. Kondratieff) in reifen Industrieländern seit Jahren ausgereizt ist, ist eigentlich als bekannt. Die Interventionen der Autokanzler und US-Präsidenten ändern daran wenig.



&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SSQLz5mYJgI/AAAAAAAAAO8/EHG2djnfNo8/s1600-h/blog1.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5270350450193344002" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 164px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SSQLz5mYJgI/AAAAAAAAAO8/EHG2djnfNo8/s400/blog1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;


Die Evaluierung des Management der Konzerne und der sie Beratenden können wir dem Markt und den Kräften der schöpferischen Zerstörung überlassen.
Zum Niedergang der US-Industrie möchte ich auf einen Artikel von Rick Newman erweisen:
The Autos and Mentality That Ruined Detroit
seekingalpha, 16. November 2008

Er zeigt für uns die bemerkenswerte Erosion der Vorstellungskraft (Visionslosigkeit) der Automanager seit den Tagen von Henry Ford.

&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SSQL0K7wIDI/AAAAAAAAAPE/pefNL1IkOyc/s1600-h/blog2.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5270350454846398514" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 251px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SSQL0K7wIDI/AAAAAAAAAPE/pefNL1IkOyc/s400/blog2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;

&lt;center&gt;Ford Model T&lt;/center&gt;
&lt;dir&gt;
The global financial crisis is suffocating the Detroit automakers, but the problems at General Motors &lt;a href="http://seekingalpha.com/symbol/gm"&gt;(GM)&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://usnews.rankingsandreviews.com/cars-trucks/browse/ford/"&gt;Ford (F)&lt;/a&gt;, and &lt;a href="http://usnews.rankingsandreviews.com/cars-trucks/browse/chrysler/"&gt;Chrysler&lt;/a&gt; have been festering for years—even when the mighty "Big Three" were earning billions. Aging factories, inflexible unions, arrogant executives and shoddy quality have all damaged Detroit. Now, with panicky consumers fleeing showrooms, catastrophe looms: Without a dubious federal bailout, all three automakers face the prospect of bankruptcy.
There will be plenty of business-school case studies analyzing all the automakers' wrong turns. But, as they say in the industry, it all comes down to product. So here are ten cars that help explain the demise of Detroit.
&lt;/dir&gt;
Quelle: &lt;a href="http://seekingalpha.com/article/106189-the-autos-and-mentality-that-ruined-detroit?source=article_sb_popular"&gt;Seeking Alpha
&lt;/a&gt;

&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;
&lt;br&gt;
&lt;span style="color:#990000;"&gt;&lt;strong&gt;China Launches “Mega Program” to Fund Drug Development&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Publication date: Nov 9, 2008
China has instituted a mammoth new drug development program that could be worth up to $10 billion, with the goal of stimulating a first-rank, innovative drug development industry in China. The “Mega New Drug Development Program” is the first government funding program to focus solely on new drug development. Funding will be spread over a total of thirteen years with the initial 6.6 billion RMB (nearly $1 billion) going to projects that are begun from now through 2010.
&lt;a href="http://www.chinabiotoday.com/articles/20081109"&gt;Chinabiotoday.&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
It is important to note that the Mega programs exist in addition to the National 863 and 973 Programs, as well as the $584 billion stimulus program China announced this week to address the current slowdown. The stimulus program could also have a sizable effect on China biopharma, but at this point, it is not clear how much of the $584 billion of stimulus will find its way to the drug sector.
&lt;a href="http://seekingalpha.com/article/106297-china-biotech-in-review-earnings-week?source=yahoo"&gt;Seeking Alpha, China Biotech in Review: Earnings Week, 17. November 2008.&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Zum chinesischen Wachstumsprogramm von $ 584 Mrd. siehe: Mafexpundit, &lt;a href="http://www.mafexpundit.blogspot.com/2008/11/depression-2008ff.html"&gt;„Depression“ vom 17. November.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-3369534831122293868?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/3369534831122293868/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=3369534831122293868' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/3369534831122293868'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/3369534831122293868'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2008/11/autoindustrie-der-niedergang-des.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SSQLz5mYJgI/AAAAAAAAAO8/EHG2djnfNo8/s72-c/blog1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-7350302613068836809</id><published>2008-11-19T11:39:00.011+01:00</published><updated>2008-12-04T12:07:38.599+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;center&gt;&lt;strong&gt;Depression 2008ff.?
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Jochen Röpke
&lt;br&gt;
17. November 2008
&lt;br&gt;
Update 4.12. 2008
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;div align="justify"&gt;Nach dem Zugriff der „Finanzkrise“ auf die „Realwirtschaft“ schnürt die Politik Konjunkturpakete. Wenn wir uns auf das deutsche beschränken: für die Konjunktur ein reines Laissez faire, laissez aller, die Welt läuft auch ohne uns. Die Regierung legt ein Maßnahmebündel vor, welches den Staat 12 Mrd. Euro kostet und 50 Mrd. Euro an neuen Investitionen schaffen soll. Ein Multiplikator von vier ! Das hat selbst Keynes nicht für möglich gehalten. Für die Lobby (Automobil, Handwerk) ein Achtungserfolg. „20 mal mehr“ hätte der Staat in die Konjunktur investieren müssen, meint Wolfgang Münchau.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt; Der Sachverständigenrat hält 25 Mrd. für erforderlich. Sind Konjunkturprogramme eine anti-liberale Intervention? Man studiere die Argumente von Wilhelm Röpke, vorgetragen während der Depression vor 80 Jahren in Deutschland. Röpke floh danach - in die Türkei. Die „Kommunisten“ in China machen es besser - oder schlechter - , Kapitalisten wie sie sind. 4 Trillionen Yuan ($586 Mrd.) investiert der chinesische Staat in ein Wachstumsprogramm. Das entspricht 14 Prozent des chinesischen BSP. Die vergleichbare deutsche Summe wäre 540 Mrd. Dollar (ca. 421 Mrd. Euro) - &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt; das Doppelte von Münchau.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;center&gt;&lt;strong&gt;On making distinctions&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/STe2B_23hUI/AAAAAAAAAQM/Ub_DY8CrFns/s1600-h/ff-blog5.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5275885633925514562" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 116px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/STe2B_23hUI/AAAAAAAAAQM/Ub_DY8CrFns/s400/ff-blog5.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;Quelle Obama, FT, 12. 11. 2008&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
Man mag fragen, ob China so ein Paket braucht - die Deutschen brauchen und wollen keines, sagt die Politik, warum auch, wir wachsen doch 2008 noch im positiven Bereich - und was im Paket überhaupt drinsteckt, ob es nicht mehr ist als eine Mogelpackung – die vorherrschende Unterstellung in den lamaistischen deutschen Medien. Im Oktober sind die Umsätze im chinesischen Einzelhandel noch um 20 Prozent gestiegen und die Inflation auf vier Prozent gesunken&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftn3" name="_ftnref3"&gt;[3]&lt;/a&gt;, für das kommende Jahr rechnet man mit drei Prozent. CPC- manipulierte Zahlen. China geht bereits voll in die Umsetzung. Europa macht sich Gedanken über den Inhalt und die deutsche Regierung setzt auf einen Multiplikator von 5 für ihr Minipaket. Die chinesische Regierung überwacht die Umsetzung rigoros, um Korruption, die sich auf drei Prozent des BSP beläuft, auszuschalten.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftn4" name="_ftnref4"&gt;[4]&lt;/a&gt;
Was die kommunistischen Chinesen von den kapitalistischen Westmächten unterscheidet: Sie setzen, was die zyklische Konjunktur betrifft, nicht auf die Selbstheilungskräfte des Marktes. n Sie übernehmen Verantwortung. Die Weststaaten prügeln Markt und Managerklasse und spielen Kopf im Sand. Seit Niklas Luhmann wissen wir, wir haben mit Paradoxien zu leben: Markt verteufeln und gleichzeitig auf die Marktkräfte setzen. Seit Adam Smith ist bekannt: Ethik ist am besten bei politischen Entscheidungsträgern aufgehoben („unsichtbare Hände“). Deutsche Regierung hält sich an die Börsenweisheit: Greife niemals in ein fallendes Messer.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/STe2BcCYI8I/AAAAAAAAAPs/rwwHaJALHT8/s1600-h/ff-blog.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5275885624310113218" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 189px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/STe2BcCYI8I/AAAAAAAAAPs/rwwHaJALHT8/s400/ff-blog.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;

&lt;center&gt;&lt;a href="http://www.ft.com/cms/s/0/73ce7676-b00f-11dd-a795-0000779fd18c.html"&gt;Quelle: FT, 12. 11. 2008&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/STe2BisaCYI/AAAAAAAAAP0/-ePf-4x-cXE/s1600-h/ff-blog2.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5275885626097011074" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 344px; CURSOR: hand; HEIGHT: 244px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/STe2BisaCYI/AAAAAAAAAP0/-ePf-4x-cXE/s400/ff-blog2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;&lt;a href="http://starbulk.com/files/SBLK_3Q2008_Presentation.pdf"&gt;Quelle&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
Warum der deutsche Staat die Steuern für seine Bürger nicht senkt ist ein Allgemeinplatz des Wissens. Die Kaufkraft ist beim Staat immer besser aufgehoben. Von Ludwig Erhard bis zur Großen Koalition durften wir noch nie beobachten: Die realen Nettoverdienste fallen in jedem Jahr ihrer Existenz (2004-2009).&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftn5" name="_ftnref5"&gt;[5]&lt;/a&gt; Gut für Exportweltmeisterei. Wenn das Ausland weniger kauft – die Chinesen haben das gleiche Problem - fehlt die durch Steuern extrahierte Binnennachfrage. Die Kanzlerin weigert sich standhaft, Steuern zu senken (Stand 2.12. 08).
Die verfassungsgerichtlich erforderliche Berücksichtigung der Beiträge für die Gesundheitsversicherungen soll 2010 kommen. Die Kaufkraft steigernd wirkt dies frühestens 2011. Vielleicht wird es dann dennoch ein Konjunkturimpuls, falls es Wirtschaft schwerfällt, sich selbstheilend-marktfundamentalistisch in einer Depression zu kurieren. Was hindert den Staat anderes zu tun? Steuerhabgier der classe politique? „Denkt doch an die zukünftigen Generationen“. John Maynard Keynes den Pfeil des Todes ziehend: In the long run, we are all poor.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftn6" name="_ftnref6"&gt;[6]&lt;/a&gt; Die Depression kommt – wenn alles so läuft, wie die Regierung es bislang plant. Das war schon 1929 so. Roosevelt verlängert die Depression. &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftn7" name="_ftnref7"&gt;[7]&lt;/a&gt; Wer spielt heute seine Rolle? Die deutsche Kanzlerin („Das ist Ihre Rezession, Frau Merkel“ &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftn8" name="_ftnref8"&gt;[8]&lt;/a&gt;)? Oder der neu gewählte US-Präsident
&lt;br&gt;
&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/STe2Bs1-rWI/AAAAAAAAAP8/8Yam8hGdtn0/s1600-h/ff-blog3.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5275885628821515618" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 400px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/STe2Bs1-rWI/AAAAAAAAAP8/8Yam8hGdtn0/s400/ff-blog3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;center&gt;&lt;a href="http://www.amazon.com/Barack-Obama-Promise-Child-Hope/dp/1416971440/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1227743372&amp;amp;sr=1-3"&gt;Quelle&lt;/a&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn9" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftn9" name="_ftnref9"&gt;[9]&lt;/a&gt;
&lt;/center&gt;&lt;br&gt;

(dessen Beratungsteam nicht für wirtschaftspolitische Kompetenz sprechen soll- sagt uns ein Beobachter &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn10" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftn10" name="_ftnref10"&gt;[10]&lt;/a&gt;), der jedoch ein Großpaket in Planung hat?
Obamania. Randall Parker in Parapundit schreibt:
&lt;dir&gt;&lt;a href="http://www.nytimes.com/2008/11/23/business/23citi.html?pagewanted=1&amp;amp;_r=2&amp;amp;em&amp;amp;adxnnlx=1227820893-8j%206tFtWkIzvuH1SO4GU0Q"&gt;Bill Clinton's former Treasury Secretary Robert Rubin helped steer Citi down a path that made this debacle.&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
The bank’s downfall was years in the making and involved many in its hierarchy, particularly Mr. Prince and Robert E. Rubin, an influential director and senior adviser.
&lt;br&gt;
Citigroup insiders and analysts say that Mr. Prince and Mr. Rubin played pivotal roles in the bank’s current woes, by drafting and blessing a strategy that involved taking greater trading risks to expand its business and reap higher profits. Mr. Prince and Mr. Rubin both declined to comment for this article.
&lt;br&gt;
When he was Treasury secretary during the Clinton administration, Mr. Rubin helped loosen Depression-era banking regulations that made the creation of Citigroup possible by allowing banks to expand far beyond their traditional role as lenders and permitting them to profit from a variety of financial activities. During the same period he helped beat back tighter oversight of exotic financial products, a development he had previously said he was helpless to prevent.
&lt;br&gt;
So Robert Rubin did a lot of the regulatory loosening that the Bush Administration is blamed for doing.
&lt;br&gt;
Remember how Barack Obama was supposed to be about change? &lt;a href="http://www.latimes.com/news/printedition/front/la-fi-geithner22-2008nov22,0,1401737.story"&gt;Obama is appointing former proteges of Robert Rubin.&lt;/a&gt; Meet the new boss. Same as the old boss.
&lt;br&gt;
Geithner is a protege of Summers' and of former Clinton administration Treasury chief Robert E. Rubin.
&lt;br&gt;
Will Geithner demonstrate more sense at the Treasury than Rubin did at CitiGroup?
&lt;br&gt;
More fundamentally: Will the bankers and the regulators learn enough lasting lessons from this disaster to prevent it from happening again for a few decades?&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn11" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftn11" name="_ftnref11"&gt;[11]&lt;/a&gt;
&lt;/dir&gt;
„Da wir jetzt ohne Steuerfrau in diese Krise rasen, ist eine Katastrophe wahrscheinlicher als eine weiche Landung. Meine Prognose von minus zwei bis minus vier Prozent liegt irgendwo zwischen den Extremen.“&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn12" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftn12" name="_ftnref12"&gt;[12]&lt;/a&gt; Von Hoover nichts gelernt. Teddy R., reinkarniert mit Unterstützung seiner Heiligkeit, wartet. Es wird neue Pakete geben – too little, too late, third best. Die fiskalstaatliche Obrigkeitslogik verhindert eine Kaufkraft stützende Entlastung der „Souveräne“. Zwei Männer steuern die Republik, beide genießen das Vertrauen der managerialen Elite, die uns so reichlich an ihrem Wohlstand beteiligt. Grundsätze politischer Intelligenz sind durch Festlegung auf unhaltbare Positionen mißachtet.
&lt;dir&gt;Baldige Steuersenkungen, wie sie auch von Merkels Schwesterpartei CSU gefordert werden, lehnt die Kanzlerin ab. Nach ihren Plänen sollen die Steuerzahler in Deutschland erst nach der kommenden Bundestagswahl entlastet werden. In normalen Zeiten wäre dies vermutlich eine Erfolg versprechende Wahlkampfstrategie: vorher den Haushaltssanierer geben und für die Zeit danach mit Geschenken winken.
&lt;center&gt;&lt;/dir&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn13" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftn13" name="_ftnref13"&gt;[13]&lt;/a&gt;
Merrill chief sees severe global slowdown.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn14" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftn14" name="_ftnref14"&gt;[14]&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;
“Right now, the US economy is contracting very rapidly. We are looking at a per&amp;shy;iod of global slowdown,” he told investors. “This is not like 1987 or 1998 or 2001. The contraction going on is bigger than that. We will in fact look back to the 1929 period to see the kind of slow&amp;shy;down we’re seeing now.”
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;center&gt;Aldous Huxley:
&lt;br&gt;
Daß Menschen aus der Geschichte nicht lernen,
ist die wichtigste Lektion, welche die Geschichte uns lehrt.
&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/STe2BnVoiRI/AAAAAAAAAQE/FLnw2mTk67k/s1600-h/ff-blog4.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5275885627343669522" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 219px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/STe2BnVoiRI/AAAAAAAAAQE/FLnw2mTk67k/s400/ff-blog4.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;


Schumpeter formuliert in der „Krise des Steuerstaates“, seit Alters her Pflichtlektüre für die Mandarine in den Regierungsapparaten: „…daß wenigstens für die [politischen] Schlagworte das Gesetz der freien Konkurrenz noch gilt: Dasjenige siegt, welches das billigste ist.“&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn15" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftn15" name="_ftnref15"&gt;[15]&lt;/a&gt;
Unsere Wirtschaftsweisen beruhigen: Eine Weltwirtschaftskrise wie in den 30-Jahren [die heute nur wenige vermuten, es geht um „Depression“, das „Great“ steht noch aus] wird es nicht geben, weil die Zentralbanken „weltweit sehr schnell mit einer koordinierten Zinssenkung reagieren“. Es ist fast Allgemeinplatz, dass die Geldpolitik in Zeiten der Liquiditätshortung wenig ausrichten kann. Fragen wir daher die SVR-Ökonomen in einem Jahr nach ihrer Meinung von heute, auch zu den Theorien, die ihnen eine solche Aussage erlauben. Seit 2007 haben Bundesbank und EZB eine Politik verfolgt, die unabhängige Beobachter als verheerend (Krisen verschärfend) einstufen,&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn16" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftn16" name="_ftnref16"&gt;[16]&lt;/a&gt; die bis heute dennoch die Krückendeckung von Hardliner-Medien und der Politik genießt. Wir können aber schon heute Andersdenker wie Lukas Zeise und seine Kollegen von der FTD.de zu EZB und BB um Auskunft bitten, nur um anschließend in der Apotheke Antidepressiva erwerben zu müssen.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Was tun?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Obiges mag den Eindruck einer überkritischen Sicht gegenüber dem „Merkelismus“ machen. Jeder, auch unser Leser, konstruiert seine Welt. Niemand weiß, wie die Konjunktur läuft. Die Amerikaner wissen jetzt (Dezember 2008): Seit einem Jahr haben wir eine Rezession. 4 bis 5 Prozent kann das U$A-BSP noch sinken.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn17" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftn17" name="_ftnref17"&gt;[17]&lt;/a&gt; Man lese das Jahresgutachten des Sachverständigenrates, der EZB, der Bundesbank, usw. anno 2007. Die Prognosen der Wirtschaftsforscher. Sämtlich mit staatlichem Geld gefüttert.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;(1)&lt;/strong&gt; Das erste was zu tun wäre. Jene, die lauthals ihre Meinungen in die Welt stellen, darum bitten, doch bitte deutlich zu machen, was die theoretische Logik ihrer Meinung ist. „Das Praktischste was es gibt, ist eine gute Theorie“ (I. Kant). Das was bislang an Prognosen und Vorschlägen aufgelaufen ist, besteht nicht den Kanttest. Man kann die theoretische Denke, welche dahinter steht, nur vermuten. Das ist Mittelalter – vor Kopernikus, vor Darwin, weit vor Laozi Vor Entschlüsselung der DNA. Das Kanzleramt sieht das wohl auch so.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn18" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftn18" name="_ftnref18"&gt;[18]&lt;/a&gt; Die Kanzlerin könnte jeden bitten, der ihr mit Programmen und Vorschlägen daher kommt, seine Theorie in wenigen Worten, bildzeitungsverständlich, vorzustellen. Fünf SMS reichen aus. Jeder Innovator beherrscht dieses Metier. Gegenwärtige Praxis: halb-blindes, theoretisch unreflektiertes Jonglieren mit ex-post-Daten. Ökonomen sind grausame Reflektierer, die in selbstgebauten theoretischen Gefängnissen ihrem Handwerk nachgehen.
&lt;br&gt;&lt;strong&gt;(2)&lt;/strong&gt; Unsere Vermutungen zum theoretischen Hintergrund der Aufmerksamkeitsökonomen ist eine Mixtur von neoklassischer und keynesianischer Sicht. Die „Österreicher“ (Schumpeter, Hayek et al.) sind Nobodys. Die Klassiker werden täglich – auch von Neo- und Ordoliberalen - verunglimpft. Die „Österreicher“ ohnehin. Scharlatanerie.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn19" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftn19" name="_ftnref19"&gt;[19]&lt;/a&gt; „Vielfalt besitzen heißt Reichtum“ (Zhuangzi). Eine Volkswirtschaft verarmt ohne theoretische Vielfalt. Es geht dabei nicht um richtig oder falsch.
&lt;br&gt;&lt;strong&gt;(3)&lt;/strong&gt; yin-yang-logisch fehlt den Maßnahmen eine starke yang-Komponente: durch Steuern abgeschöpft; Exporteinbruch, Innovationsarmut; yin alleine – Ordnungspolitik usw. - bringt es nicht. Die Harmonie entscheidet über den Wohlstand.
&lt;br&gt;&lt;strong&gt;(4)&lt;/strong&gt;Handlungsoptionen vorbereiten. Was tun, wenn die „Krise“ Verlauf A oder B oder C nimmt? Aktives Nicht-Tun (wuwei) nannten es die Altchinesen, nicht Nichtstun. „Durch Nichthandeln handeln heißt Himmel“ (Zhuangzi). Vorbereitet sein, Handlungsalternativen gedanklich erarbeiten und ihre zügige Umsetzung durchdenken.
&lt;br&gt;&lt;strong&gt;(5)&lt;/strong&gt; Wir vermuten, die Zurückhaltung gegenüber Steuerentlastungen speist sich aus koalitionspolitischem Machtkalkül. Die auch ökonomisch begründbare relativ geringe Wirkkraft von Steuersenkungen zur Produktion konjunktureller Impulse (yang) ließe sich mit längerfristigen Überlegungen sogar visionären Charakters (yin; „Leitbild“) vereinbaren. Die Rückführung der Staatsverschuldung ist für eine den Bürgern akzeptable Weise nur vermittelbar, wenn sie sich nicht zu Lasten seiner verfügbaren Einkommen vollzieht. Dies ist nur in einer Gesellschaft möglich, die auf Innovation und Evolution (Fähigkeitsaufbau) setzt.
&lt;br&gt;&lt;strong&gt;(6)&lt;/strong&gt; Überdeutliche Signale senden, den entmündigen und freiheitsberaubenden Einfluß des Staates und damit des Kaufkraftabzugs zurückzuführen. Unternehmerischen Mut für die Zukunft schaffen, bewirkt bereits heute Neukombinationen in Geschäftsfeldern hoher Potentialität. Der Staat agiert visionslos. Seine Führer und ihre Berater scheinen ohne Vorstellungskraft. Vorstellungskraft, eingebunden in einen freiheitlichen Aktionsraum, schafft Innovation und Investition.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Unsere theoretischen Grundlagen beziehen sich auf die endogen erzeugten Wellen in kapitalistischen Systemen und auf die politische Kompetenz, komplexe Wirtschaftssysteme zum Wohle der Bürger (nicht des Staates) zu gestalten:
&lt;br&gt;
Jochen Röpke &amp;amp; Ying Xia, Reisen in die Zukunft kapitalistischer Systeme, BoD-Mafex, 2007.
Joseph A. Schumpeter, Konjunkturzyklen, neue Auflage: Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2008.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;&lt;br&gt;[1]&lt;/a&gt; Wolfgang Münchau, &lt;a href="http://ft.onet.pl/0,16979,fiscal_policy_is_our_most_potent_instrument,artykul_ft.html"&gt;Fiscal policy is our most potent instrument&lt;/a&gt;, The Financial Times, 9. November 2008. Noch härter argumentiert Lucas Zeise, &lt;a href="http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/:Kolumne-Lucas-Zeise-Bund-der-Konjunkturbremser/437354.html"&gt;Bund der Konjunkturbremser&lt;/a&gt;, Financial Times Deutschland, 11. November 2008
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;&lt;br&gt;[2]&lt;/a&gt; Keine Berücksichtigung unterschiedlicher Kaufkraftparitäten.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftnref3" name="_ftn3"&gt;&lt;br&gt;[3]&lt;/a&gt; Nipa Piboontanasawat, &lt;a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601080&amp;amp;sid=aaMJd9YyBtYM&amp;amp;refer=asia"&gt;China Retail Sales Rise 22%, Help to Counter Slowdown&lt;/a&gt; (Update3), Bloomberg.com, 12. November 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftnref4" name="_ftn4"&gt;&lt;br&gt;[4]&lt;/a&gt; James Peng, &lt;a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601089&amp;amp;sid=a8yBrNplofuo&amp;amp;refer=china"&gt;China imposes oversight on $ 586 billion stimulus to avoid graft&lt;/a&gt;, Bloomberg.com, 24. November 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftnref5" name="_ftn5"&gt;&lt;br&gt;[5]&lt;/a&gt; Sachverständigenrat, Jahresgutachten 2008. Das Jahr 2009 ist unsere Schätzung.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftnref6" name="_ftn6"&gt;&lt;br&gt;[6]&lt;/a&gt; Lucas Zeise, &lt;a href="http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/:Kolumne-Lucas-Zeise-Bund-der-Konjunkturbremser/437354.html"&gt;Bund der Konjunkturbremser&lt;/a&gt;, Financial Times Deutschland, 11. November 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftnref7" name="_ftn7"&gt;&lt;br&gt;[7]&lt;/a&gt; FDR &lt;a href="http://www.parapundit.com/archives/005635.html"&gt;Lengthened Economic Depression By Years&lt;/a&gt;, Parapundit, 19.Oktober 2008; Robert Higgs, Regime uncertainty. &lt;a href="http://www.independent.org/pdf/tir/tir_01_4_higgs.pdf"&gt;Why the Great Depression lasted so long and why prosperity resumed after the war,&lt;/a&gt; The Independent Review, vol.1,Spring 1997.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftnref8" name="_ftn8"&gt;&lt;br&gt;[8]&lt;/a&gt; Thomas Fricke, &lt;a href="http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Kommentar-Das-ist-Ihre-Rezession-Frau-Merkel/438665.html"&gt;Das ist Ihre Rezession, Frau Merkel&lt;/a&gt;, Financial Times Deutschland, 13. November 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn9" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftnref9" name="_ftn9"&gt;&lt;br&gt;[9]&lt;/a&gt; “Product Description: Ever since Barack Obama was young, Hope has lived inside him. From the beaches of Hawaii to the streets of Chicago, from the jungles of Indonesia to the plains of Kenya, he has held on to Hope. Even as a boy, Barack knew he wasn't quite like anybody else, but through his journeys he found the ability to listen to Hope and become what he was meant to be: a bridge to bring people together. This is the moving story of an exceptional man, as told by Nikki Grimes and illustrated by Bryan Collier, both winners of the Coretta Scott King Award. Barack Obama has motivated Americans to believe with him, to believe that every one of us has the power to change ourselves and change our world.”
Laßt uns beten für die Fusion von Obamaismus und Merkelismus.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn10" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftnref10" name="_ftn10"&gt;&lt;br&gt;[10]&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.nber.org/~wbuiter"&gt;Willem Buiter&lt;/a&gt;, No change, no hope: &lt;a href="http://blogs.ft.com/maverecon/2008/11/no-change-no-hope-obamas-transition-economic-advisory-board/"&gt;Obama’s Transition Economic Advisory Board&lt;/a&gt;, The Financial Times, 10. November.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn11" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftnref11" name="_ftn11"&gt;&lt;br&gt;[11]&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.parapundit.com/archives/005743.html"&gt;Citigroup Government Deal Pressures Competitors&lt;/a&gt;, Parapundit, 28. November 2008 .
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn12" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftnref12" name="_ftn12"&gt;&lt;br&gt;[12]&lt;/a&gt; Wolfgang Münchau, &lt;a href="http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/:Kolumne-Wolfgang-M%FCnchau-Frohen-Mutes-in-die-Depression/443566.html"&gt;Frohen Mutes in die Depression&lt;/a&gt;, Financial Times Deutschland, 26. November 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn13" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftnref13" name="_ftn13"&gt;&lt;br&gt;[13]&lt;/a&gt; Financial Times Deutschland, &lt;a href="http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Leitartikel-Merkel-tatenlos-in-der-Krise/442245.html"&gt;Merkel tatenlos in der Krise&lt;/a&gt;, 24.11. 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn14" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftnref14" name="_ftn14"&gt;&lt;br&gt;[14]&lt;/a&gt; Financial Times, 12.November 2008. &lt;a href="http://www.ft.com/cms/s/0/834ebf5e-aff9-11dd-a795-0000779fd18c.html"&gt;Economic depression startin&lt;/a&gt;g? Parapundit, 12. November 2008, http://www.parapundit.com/
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn15" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftnref15" name="_ftn15"&gt;&lt;br&gt;[15]&lt;/a&gt; Joseph Schumpeter, Die Krise des Steuerstaates (zuerst erschienen 1918), in: Rudolf Goldscheid &amp;amp; Joseph Schumpeter, Die Finanzkrise des Steuerstaates, Frankfurt am Main, Suhrkamp, 1976, S. 329.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn16" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftnref16" name="_ftn16"&gt;&lt;br&gt;[16]&lt;/a&gt; Zu nennen das Trio Infernale der Financial Times Deutschland (Fricke, Münchau, Zeise). John N. Muellbauer, &lt;a href="http://blogs.ft.com/wolfforum/2008/10/the-folly-of-europes-central-banks/"&gt;The folly of Europe’s central banks&lt;/a&gt;, The Financial Times, 28.Oktober 2008. Die Sherpas im Kanzleramt sind aus EZB/BB/SVR rekrutiert.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn17" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftnref17" name="_ftn17"&gt;&lt;br&gt;[17]&lt;/a&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn18" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftnref18" name="_ftn18"&gt;&lt;br&gt;[18]&lt;/a&gt; „Sie [Angela Merkel] kann sie schon nicht mehr hören, diese selbst ernannten ‚Weisen’ vom Sachverständigenrat und diese sogenannten ‚Experten’, die sich jeden Tag zu Wort melden. Jeder empfiehlt ihr mit wichtiger Miene etwas anderes, und am Ende liegen alle Prognosen weit daneben. Mittlerweile werfe man ‚dieses ganze Zeugs ungelesen in den Papierkorb’, heißt es im Kanzleramt schroff. ‚Die Unfehlbarkeitsrhetorik der Sachverständigen steht einem bis oben hin’ (Daniel Goffart, Krisen-Kanzlerin meidet Radikalkur, Handelsblatt, 27. November 2008, S. 3.)
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn19" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=7350302613068836809#_ftnref19" name="_ftn19"&gt;&lt;br&gt;[19]&lt;/a&gt; Ein Beispiel schildert &lt;a href="http://www.lewrockwell.com/north/north666.html"&gt;Gary North, Academia's War Against Free Market Money&lt;/a&gt;, 1. Dezember 2008. &lt;/div&gt;
&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-7350302613068836809?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/7350302613068836809/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=7350302613068836809' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/7350302613068836809'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/7350302613068836809'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2008/11/depression-2008ff.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/STe2B_23hUI/AAAAAAAAAQM/Ub_DY8CrFns/s72-c/ff-blog5.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-4227081189369599774</id><published>2008-10-13T20:26:00.007+02:00</published><updated>2008-10-13T20:36:37.019+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;center&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#000000;"&gt;Die Finanzkrise - ein „neoliberales“ Desaster?&lt;/span&gt; &lt;/center&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;
&lt;br&gt;
&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;center&gt;Jochen Röpke&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;13. Oktober 2008&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
Die Finanzkrise hat auch seine gute Seite. Sie weckt die Instinkte jener, die etwas gegen den freien Markt, Wettbewerb, Unternehmertum, „Neoliberalismus“ haben. In allen Teilsystemen der Gesellschaft: Politik, Medien, Religion, Wissenschaft. Auch der Sport läuft im Bashing mit.

Wer die Krisenliteratur auch nur einigermaßen gelesen hat und liberale Autoren wie die Österreicher (Hayek, Mises) und Schumpeter kennt, weiß, daß Solches, was wir jetzt lesen und sehen dürfen, das instinkthaft-pawlowsche Reagieren von Menschen ist, die aus welchen Gründen auch immer, andere Unterscheidungen (distinctions&lt;/span&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;) treffen, also eine andere Welt konstruieren. Kein Problem. Auch der Autor ist ein Pawlow-Mensch, wie sein Beitrag zeigt.
&lt;br&gt;
Die Krise auf „Marktversagen“ im liberal-klassischen oder schumpeterschen Sinn, nicht im neoklassisch-neoliberalen Sinn, zurückzuführen, ist platt gesagt Unsinn. Wissenschaftler wie Hayek haben in extenso dargelegt, wie so etwas passieren kann, wenn die für Geldpolitik und Aufsicht zuständigen monetären und politischen Machthaber und Instanzen verantwortungslos handeln, kognitiv erodieren, emotional durchdrehen – was sie taten und teilweise noch tun. Hayek hat deswegen auf Konkurrenzgeld gesetzt, um der Gefahr einer monopolistischen Geldmaschinerie zu entgehen. Schumpeter hat in seinen Konjunkturzyklen, gerade neu aufgelegt, ausführlich die Mechanismen der Entstehung von Depressionen klargelegt. Seine Theorie ist weitgehend auch unsere. Wie Aufschwung- und Boomphasen kriminelle Energie erzeugen, ist von Schumpeter ausführlich dargelegt. Wir sehen das eindrücklich in den U$A, insbesondere im Finanzmarkt. Auch Aufsichtsbehörden wie die SEC (Security Exchange Commission) scheinen von kriminellen Memen infiziert. Hedgefonds verstoßen routinemäßig gegen Gesetze. Die SEC schaut zu, nickt ab. Für Unternehmerförderer wie uns ist das von Wichtigkeit, weil junge Unternehmen mit Leichtigkeit durch Hedgefonds in das Aus getrieben werden können. Eine ihrer Strategien ist naked shorted selling (verschieden vom normalen Leerverkauf), im Gesetz verboten, täglich praktiziert. &lt;/span&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die genannten Theorieströme („Österreicher“) leiten Krisen des gegenwärtigen Umfanges, auch die Kleinkrisen (Japan Asienkrise,), Schwedenkrise, Rußlandkrise, usf., die Große Depression ohnehin, davor die Depression von 1870- 1880, gleichfalls mit einer Immobilienkrise beginnend, aus Interventionen in den Wettbewerbsmechanismus und der Kontrolle der Geldversorgung her. Und diese sind Futter für die „Gier“ von Arbitrageuren. Für uns erstaunlicherweise spielen liberale Ökonomen im Augenblick das alt-chinesische Bambusspiel: flach legen, bis sich der Sturm gelegt hat, dann wieder aufrichten. Dies liegt auch daran, daß sie ein Theoriemodell im Kopf haben, daß eher neoklassisch angelegt ist, und welches in der Tat wenig hergibt, um zu verstehen, was sich auf den Finanzmärkten tut, und warum Interventionen durch die Geldpolitik (Greenspan Put; Abweichen von monetären Regeln) und in den US-Immobilienmarkt, auf den wir gleich zu sprechen kommen, sich zu einer Krise dramatischen Ausmaßes aufschwingen konnten, in denen ein Prof. Dr. Doom zum meistgefragten Ökonom aufsteigen kann. Viele haben auch wenig Kenntnis über das turbulente Leben auf den Finanzmärkten. Was für neoklassische Modellbauer gleichermaßen zutrifft. Wem naked short selling fremd ist, oder deleveraging, wie soll er Wallstreet verstehen, wie kann man die Emotionalität der Akteure nachempfinden und den blow out von dem, was der Ökonom „Rationalität“ nennt? Wir vermuten (wissen es aber nicht) in den vom (deutschen Staat) geförderten Forschungsinstituten eine vergleichbare Unkenntnis.
&lt;br&gt;
In einem Punkt stimmen wir daher Kritikern wie Rolf Stürner, Universität Freiburg (ehemals Lehr- und Forschungsstätte von F.A. von Hayek) durchaus zu: Das neoklassische Theoriemodell bringt als Krisen- und Entwicklungslogik wenig, auch wenn es durch Nobelpreise geadelt ist. &lt;/span&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn3" name="_ftnref3"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;[3]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; Der Super-Arbitrageur George Soros argumentiert in die gleiche Richtung: gegen sog. Marktfundamentalismus (der ihm viel Geld einbringt).&lt;/span&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn4" name="_ftnref4"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;[4]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; Der Investmentbanker Hank Paulsen, den G.W. Bush zu seinem Finanzminister machte, hat durch die Nicht-Rettung von Lehmann Brothers die Krise dramatisch verschärft - unseres Erachtens auch aus liberaler Sicht ein Unding, weil die Nichtintervention (Konkurs) zusätzliche Interventionen geradezu heraufbeschwört. Er ist also voll in die Fundamentalismus-Falle getappt.
&lt;br&gt;
Die von Alt-Liberalen inklusive Schumpeter vertretene Interventionshypothese läßt sich so stark empirisch untermauern, daß man sich wundern muß, warum sie auch in den Medien kaum angesprochen wird (Ausnahmen gibt es, wie die Kolumnisten in der Financial Times Deutschland; wir geben zu, nicht alles lesen zu können, da wir selbst am französischen Atlantik daoistischen Bambusspielen nachzugehen pflegen) und daher die Vielzahl unserer Blogs zur Immokrise nicht ins Netz gestellt haben. (Dem Interessierten schicken wir diese gerne zu).
Die Immobilienblase in den USA ist die Mutter der Finanzkrise, vielleicht sogar Depression. Sie steht auf zwei Interventionsbeinen: der Geld/Zinspolitik der amerikanischen Zentralbank und der Aufweichung und Außerkraftsetzung der Bonitätsregeln der Hypotheken- und anderer Banken. Kein Geld für ein Haus? Kein Problem. Zu geringes Einkommen, um die Kredite zu bedienen und zurückzuzahlen? Auch kein Problem. Den Hypothekenbanken wie Fannie &amp;amp; Mae wurden von der Politik, bewußt gewollt, und mit politischer Macht durchgesetzt, faktisch die Initiierung und Erhaltung einer Blase (als unbeabsichtigtes Ergebnis) aufgezwungen. Intervention. Zwang. Sogar die New York Times konnte sich diesen Fakten nicht mehr entziehen.&lt;/span&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn5" name="_ftnref5"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;[5]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; Stan Liebowitz hat den ganzen Vorgang im Detail dargestellt, inklusive jener Denker aus der Wissenschaft, die diese Logik mit Vehemenz der politischen Klasse anempfohlen haben.&lt;/span&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn6" name="_ftnref6"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;[6]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; Die skizzierte Kritik am System einer spontanen Wettbewerbsordnung ist also, was die Entstehung und Ausbreitung der Krise entspricht, widersprüchlich. Gerade eine nicht-„neoliberale“ Politik war für die Krise verantwortlich.
Den Wallstreet-Akteuren war all dies bekannt. Ein Banker berichtet:
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;dir&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die Regierung war es aber auch, die vor Jahren den Startschuss zu der aufregenden Rally gegeben hat. Washington wollte, dass mehr Leute sich ein Haus leisten können, und begann die Zinssätze enorm zu drücken. Dadurch stiegen die Hauspreise, gingen Käufer immer größere Risiken ein und erzielten viele Finanzhäuser, die Darlehen zu undurchsichtigen Paketen zusammenschnürten und so neue Finanzinstrumente schufen, sagenhafte Gewinne.&lt;/span&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn7" name="_ftnref7"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;[7]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/dir&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;
&lt;span style="color:#000000;"&gt;Was nach und parallel zu den Interventionen gelaufen ist, brauchen wir nicht zu erläutern. Investmentbanken sind eingestiegen (zu ihrer Ethik und Geschäftspolitik haben wir mehrfach Stellung genommen; siehe theoretische Grundlagen). Sie waren politisch gedopt, unter Drogeneinfluß. Was sich dann abspielt, läßt sich alles als Selbstläuferei theoretisch wie empirisch abbuchen, wie es Schumpeter und mit einem anderen Theorieansatz Hayek, detailliert aufzeigen.
Logik also: Intervention → Immobilienblase → Finanzkrise (inklusive Derivative) → Rezession → Depression (?).
Intervention läßt sich nur durch Intervention heilen. Ließe man jetzt alles laufen, wäre die Katastrophe komplett. Irgendwann läuft der Markt auf ein Gleichgewicht zu (Soros sieht das anders), angetrieben durch Arbitrage. Irgendwann. Keine Frage. Wohl auch ein Gleichgewicht im Sinne von Keynes erzeugend. Die Wohlfahrtsverluste wären gigantisch. Die Politik, einschließlich Zentralbanken, hat zu spät gesehen, was auf die Welt zukommt. Sehen es immer noch so. Die alte Geschichte: too little too late (Unvermögen schwache Signale zu erkennen und auf sie zu antworten). Man versucht sich an Konzepten, wie es in Zukunft besser zu machen ist, gibt die Strategie in die Hand von Wirtschaftsprüfern und Ratingagenturen und Finanzexperten und Beratern. Einem Menschen mit Herzversagen nützt der Rat, sogar die Auflage, doch in Zukunft gesünder zu leben, wenig. Er stirbt auf dem Weg in die Klinik. PUBH. Allah sei Dank.
Dr. Doom, Nouriel Roubini, hat Vorschläge gemacht, was zu tun wäre, eine Checkliste für die Politik.&lt;/span&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn8" name="_ftnref8"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;[8]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; George Soros hat wiederholt und früh eine Rekapitalisierung der Banken vorgeschlagen. Wir würden auch anderes vorschlagen, speziell für die deutsche und europäische Situation, aber tendenziell Roubini folgen. Auch wenn es einer Behandlung von Verwundeten im 30-Jährigen Krieg gleichkommt. Immerhin überlebten sie. Einige.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Theoretische Grundlagen:
&lt;li&gt;(a) Joseph Schumpeters Innovationslogik und seine Unterscheidung zwischen primärem Aufschwung/Rezession und sekundärem, durch Arbitrage/Spekulation getriebenem Aufschwung/Depression (siehe, Schumpeter, Konjunkturzyklen, 1962; 2008; Röpke, The Asian Depression, www….).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;(b) Die Theorie unternehmerischer Funktionstiefe und Arbitrageskepsis von Röpke (Strategie der Innovation, 1977; Der lernende Unternehmer, 2002; Röpke &amp;amp; Ying Xia, Reisen in die Zukunft kapitalistischer Systeme, 2007).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;c) Theorie des Finanzunternehmertums von Cord Siemon, Unternehmertum in der Finanzwirtschaft, Mafex-Publikation, Band 7/2006, gleichfalls neuer Herausgeber der „Konjunkturzyklen“ von Schumpeter, Göttingen 2008: Vandenhoek &amp;amp; Ruprecht&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;d) Österreichische Theorie: Joseph T. Salerno, Hayek on the business cycle, Ludwig&lt;/li&gt;von Mises Institute, 2008. (http://mises.org/story/3113).&lt;/li&gt;
&lt;br&gt;
&lt;/span&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;br&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; On making distinctions in &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.staff.uni-marburg.de/~rassidap/mafex/Publikationen/Dokumente/mafex_rj_distinctions.pdf"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;entrepreneurship&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;
&lt;/span&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;br&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; Viele Beispiele finden wir in den US-Aktienboards, etwa auf Investor Village. Wen es interessiert, konsultiere etwa den SGMO Message board, ein jüngeres Beispiel liefert &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.investorvillage.com/smbd.asp?mb=1933&amp;amp;mn=17446&amp;amp;pt=msg&amp;amp;mid=5859185"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Message 17446 of 17449, 12. Oktober 2008.&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; Wie man eine Bank zerstört, hier Morgan Stanley, durch naked short selling, unter den Augen der Behörden!!, zeigt message 17429 of 17449 vom 11. Oktober. Hintergründe &lt;/span&gt;&lt;a href="http://aaronmorgangroup.typepad.com/aaron_morgan_group_blog/"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;hier.&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;
&lt;/span&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref3" name="_ftn3"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;br&gt;[3]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; Rolf Stürner, Fortschritt durch Eigennutz? FAZ, 9. Oktober 2008, S. 6.
&lt;/span&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref4" name="_ftn4"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;br&gt;[4]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; George Soros, How to capitalise the banks and save finance, &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.ft.com/cms/s/0/55b32b9e-9888-11dd-ace3-000077b07658.html"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;The Financial Times, 12. Oktober 2008&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;.
&lt;/span&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref5" name="_ftn5"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;br&gt;[5]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; Charles Duhigg, Pressured to take more risk, Fannie reached tipping point, The New York Times, 5. Oktober 2008; ausführlich und weitere Quellen heranziehend Randall Parker, Political pressure turned Fannie Mae into drunken lending fool, &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.parapundit.com/archives/005602.html"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Para Pundit, 5. Oktober 2008&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;.
&lt;/span&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref6" name="_ftn6"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;br&gt;[6]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; Stan J. Liebowitz, Anatomy of a train wreck. Causes of the mortgage meltdown, &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.independent.org/pdf/policy_reports/2008-10-03-trainwreck.pdf"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Independent Policy Report, 3. Oktober&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;.
&lt;/span&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref7" name="_ftn7"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;br&gt;[7]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; Jordan Mejias, Sollen und Haben, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Oktober 2008, S. 42, protokolliert in seinem Beitrag die Aussagen eines amerikanischen Investmentbankers.
&lt;/span&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref8" name="_ftn8"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;br&gt;[8]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; Nouriel Roubini, The world is at severe risk of a global systemic financial meltdown and a &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.rgemonitor.com/roubini-monitor/253973/the_world_is_at_severe_risk_of_a_global_systemic_financial_meltdown_and_a_severe_global_depression"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;severe global depression&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;.
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;center&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/center&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-4227081189369599774?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/4227081189369599774/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=4227081189369599774' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/4227081189369599774'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/4227081189369599774'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2008/10/die-finanzkrise-ein-neoliberales.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-2180413794543342750</id><published>2008-07-28T09:02:00.005+02:00</published><updated>2008-12-09T22:06:07.345+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;center&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:110%;"&gt;Energiepreise und ihre politischen Folgen&lt;/strong&gt;&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;&lt;strong&gt;22. Juli 2008&lt;/strong&gt;&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;&lt;strong&gt;Jochen Röpke&lt;/strong&gt;&lt;/center&gt;&lt;/span&gt;
&lt;br&gt;
Der Anstieg der Öl- und Gaspreise hat auch sein (theoretisch) Gutes. Er irritiert oder stört die eingespielten Problemlösungen. Die Preisexplosion stürzt die classe politique in einen Zustand der Aufgeregtheit, wie ein Fuchs die Hühner im Stall. Nahezu stündlich neue Vorschläge. Wir können dies nicht im Detail verfolgen, zudem wir auch keine Superlösung parat haben – außer die Anpassungs- und Innovationsfreiheit nicht weiter zu beschränken sondern auszuweiten.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SI1vK8M3IiI/AAAAAAAAAKU/yOldUuqlzSU/s1600-h/blog30.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5227956976196461090" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SI1vK8M3IiI/AAAAAAAAAKU/yOldUuqlzSU/s400/blog30.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Quelle: Martin Wolf, A year of living dangerously for the world, &lt;a href="http://www.ft.com/cms/s/0/2cc4291c-52a2-11dd-9ba7-000077b07658.html?nclick_check=1"&gt;The Financial Times, 15. Juli, 2008&lt;/a&gt;.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Alle uns bekannten Vorschläge dienen zunächst dem Zweck, was auch völlig legitim ist, die eigene Machtposition zu sichern und für anstehende Wahlen zu stärken, also der Stimmen- und Aufmerksamkeitsmaximierung. Maßnahmen kaufen Wählerstimmen. Dies gilt es im politisch-medialen Vorfeld zu sondieren. Es läuft also ein politik-mediales „Entdeckungsverfahren“ (F.A. Hayek). Die wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen sind sekundär. Die massiven Kaufkraftverluste für die Bürger sind Datenänderungen, an die es sich stimmenmaximierend und machterhaltend anzupassen gilt. „Schöpferische Antworten“ (Schumpeter) sehen wir nicht. Wir sehen auch nicht, wie man - jetzt ist es raus – ohne vermehrte Nutzung der Atomkraft, die Bürger halbwegs vor der kollusiv durchgesetzten Energiepreisabzocke (auch jenseits von Erdöl) schützen kann (Siehe die von David MacKay vorgestellten Energie-Alternativen: Sustainable energy&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt;). Das Biospritdebakel hat deutlich gemacht, welche Folgewirkungen das kognitive Aussitzen von Interdependenzwirkungen auslöst. Die Energiefrage ist zudem längst ein politik-ökonomisches Problem, auch eines mit kultur-religiösen Ebenenkonflikten. Leiden tun die „Ungläubigen“. Wann immer der Ölpreis (etwas) sinkt, legen die Saudis und Russen preistreibend nach. Die Rache des Muselmanns und der russischen Oligarchie. „Peakoil“ steht für beide vor der Tür.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt; Holen wir raus was geht. Lassen wir das Auto in der Garage und besorgen uns eine Rechtsschutzversicherung, um gegen die Heizkostenabrechnung anzugehen.
Für die Autokanzlerin entfaltet sich eine Konstellation nicht ohne Reiz, wenn auch mit potentiell fatalen Folgen. Die konventionelle Antriebstechnik macht der Autoindustrie, ohnehin in der Sättigungsphase ihres Lebenszyklus, immer stärker zu schaffen. Die Nachfrage bricht ein, die überkomplexen, technisch raffiniert hochgezüchteten Modelle stoßen auf den Widerstand der kaufkraftverarmenden Nachfrager, fossile Energie sparende Modelle sind in weiter Ferne. Noch schlimmer: Sind Elektroautos endlich serienreif, wer kann in einem Land wie Deutschland, die Elektrizität für ihre Nutzung noch bezahlen? „AKWs“ sind politisch geoutet, Saharastrom noch nicht einmal angedacht.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;
&lt;br&gt;
[1]&lt;/a&gt; Dirk Scheuring, „&lt;a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28292/1.html"&gt;Wir brauchen Zahlen, keine Adjektive&lt;/a&gt;“, Telepolis, 14. Juli 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;
&lt;br&gt;
[2]&lt;/a&gt; David Cohen, Peak oil is a done deal, 16.Juli 2008, Investor Village Message Board, HTE&lt;a href="http://www.investorvillage.com/smbd.asp?mb=482&amp;amp;mn=11980&amp;amp;pt=msg&amp;amp;mid=5216439"&gt;, Message 11980.&lt;/a&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-2180413794543342750?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/2180413794543342750/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=2180413794543342750' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/2180413794543342750'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/2180413794543342750'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2008/07/energiepreise-und-ihre-politischen.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SI1vK8M3IiI/AAAAAAAAAKU/yOldUuqlzSU/s72-c/blog30.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-7895846845130510822</id><published>2008-07-14T10:06:00.011+02:00</published><updated>2008-12-09T22:06:07.913+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;center&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;„Überraschungssieger Nintendo“&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;Kazue Haga &amp;amp; Jochen Röpke&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;12. Juli 2008&lt;/center&gt;&lt;/span&gt;

&lt;p align="justify"&gt;Null Überraschung. Vielmehr so offensichtlich, wie der Buddha-Bär im Tempel
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SHsHbvOTfaI/AAAAAAAAAJ8/TI_ZpYWT7Ys/s1600-h/nintendo+blog.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5222776365980548514" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SHsHbvOTfaI/AAAAAAAAAJ8/TI_ZpYWT7Ys/s400/nintendo+blog.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
seine japanischen Besucher zu erfreuen vermag.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt; Als Beobachter mit disruptiver Innovationsbrille war vorhersehbar, daß Sony und Microsoft gegen Nintendo einen schweren Stand haben würden.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt;
“Die neue Generation der Video-Spielkonsolen wird für die auf Hersteller zum Milliardengrab“, berichtet das Handelsblatt.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn3" name="_ftnref3"&gt;[3]&lt;/a&gt; Man fragt sich: Wie ist das möglich? Milliardengrab? Nintendo steigert doch von Quartal zu Quartal Absatzzahlen und Gewinne. Und der Hauptaktionär der Firma steigt zum reichsten Mann Japans auf (mehr unten). Lesen wir weiter. Sony – gelenkt von einem US-CEO – rutscht im Konsolengeschäft auf den letzten Platz ab. Die Konsole Playstation 3 erwirtschaft bislang, in 2008, 3,3 Mrd. Dollar Verlust. Der vorletzte Rang geht an Microsoft. Verluste seit der Einführung des Spielgerätes Xbox im Jahr 2002 bis Ende 2007 mehr als sieben Mrd. US$.
Quelle der Verluste sind nicht fehlende Nachfrage im Videospielemarkt.&lt;/p&gt;

&lt;dir&gt;
&lt;p align="justify"&gt;New video-game consoles, including &lt;a href="http://www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=MSFT%3AUS"&gt;Microsoft Corp.&lt;/a&gt;'s Xbox 360, Nintendo Co.'s Wii and Sony Corp.'s PlayStation 3, will help the game industry expand at a compound rate of 10 percent a year to reach $68.3 billion in 2012, the report (PricewaterhouseCoopers) said. &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn4" name="_ftnref4"&gt;[4]&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/dir&gt;
&lt;p align="justify"&gt;
Auch in einem wachsenden Markt lassen sich Verluste produzieren. Die Konzerne Sony und Microsoft, ausgestattet mit Managern höchster Qualität, zeigen es uns. „Die Probleme der beiden Konzerne sind hausgemacht“, erfahren wir. Alle Probleme, alle Leiden, sind selbstgemachte. Gäbe es jedoch Nintendo nicht, wären die Probleme von Sony und Microsoft anderer Natur. Die schöpferische Zerstörung durch disruptive Innovationen wäre nur ein Randthema. „Trotz des niedrigen Verkaufspreises von 249 Dollar verdient Nintendo an jedem Gerät Geld.“&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn5" name="_ftnref5"&gt;[5]&lt;/a&gt; Der niedrigere Preis ist die Folge von Neukombination. Disruptive Neuerungen überrumpeln und/oder überfordern bestehende Unternehmen. Auch inkremental-disruptive Neuerungen setzen bestehenden Unternehmen gehörig zu, können diese auslöschen. Die Übernahme von disruptiven Neuerungen ist somit keine Frage eines Managements von Wissen&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn6" name="_ftnref6"&gt;[6]&lt;/a&gt;, vielmehr unternehmerischen Durchsetzens neuer Kombinationen in einer bestehenden Organisation, also ein klassischer Knowing-doing-gap. Hier liegen die Schwachpunkte von Sony und Microsoft und die Stärken von Nintendo. Wie man in bestehenden Unternehmen disruptive Neuerungen ohne Unternehmertum durchsetzen kann, wissen wir noch nicht. Die Managementforschung hat noch keine brauchbaren Konzepte und „Rezepte“ entwickelt.
&lt;br&gt;
Erst spät im Artikel erfahren wir: „Der lachende Dritte im Kampf der Giganten ist ein wesentlich kleinerer Spieler: Nintendo.“ Gemeint war wohl: wesentlich größerer. Ersetzen wir daher „ist“ durch „war“. Umsatz ist höher, Gewinne sind gigantisch, die Börsenkapitalisierung von Nintendo übertrifft die von Sony um das Doppelte.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn7" name="_ftnref7"&gt;[7]&lt;/a&gt; Wie wir wissen, hat Nintendo zweifach gepunktet: mit Hardware (Konsole, Wii) und mit Spielen. Neukombinationen aus einem Lehrbuch, das noch nicht geschrieben ist. Einfach zu bedienende Konsolen, Spiele für neue Zielgruppen (Frauen, Familien, alte Menschen) mit neuen Inhalten. Nintendo landet keinen Überraschungssieg. Er wurde unternehmerisch hart erkämpft: Von Satoru Iwata (Bild) und Lead designer Shigeru Miyamoto („Ich betrachte Wii als ein Kommunikationswerkzeug für Familien“. &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn8" name="_ftnref8"&gt;[8]&lt;/a&gt; – „Ich sehe die Erfahrung auf eine Weise mit der Wirklichkeit zu interagieren, wie man es normalerweise nicht kann, als eine große Quelle der Unterhaltung.“ &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn9" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn9" name="_ftnref9"&gt;[9]&lt;/a&gt;) Der Markterfolg kam für die Konkurrenten so überraschend, daß sie die laufenden Entwicklungen ihrer neuen Produkte nicht aufgeben wollten (Problem der versunkenen Kosten). Offensichtlich bemühen sich Sony und Microsoft jedoch, Nintendo Paroli zu bieten, Wii vergleichbare oder bessere Produkte zu entwickeln.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn10" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn10" name="_ftnref10"&gt;[10]&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SHsHbnStkEI/AAAAAAAAAKE/nSIhloWBT4w/s1600-h/nintendo+blog2.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5222776363851550786" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SHsHbnStkEI/AAAAAAAAAKE/nSIhloWBT4w/s400/nintendo+blog2.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;&lt;a href="http://www.rabbitsnare.com/?p=8"&gt;Quelle&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;p align="justify"&gt;Nintendo war schon fast am Ende. Sony und Microsoft machen das Geschäft mit Videospielen und Konsolen. Hiroshi Yamauchi hatte Nintendo von einem Spielkartenproduzenten zum führenden Unternehmen von Videospielen gemacht, dann aber den Anschluß an die Konkurrenten verloren. Mit Nintendo ging es bergab. 2001 warf er das Handtuch. Damals war Yamauchi schon 74 Jahre alt und immer noch im Besitz von 10 Prozent der Aktien. Yamauchi hatte 1949 die Unternehmensführung von Nintendo von seinem Vater übernommen. 2001 überläßt er die Leitung des Unternehmens Satoru Iwata, vorher Chef von HAL Laboratories, einem Tochterunternehmen von Nintendo. HAL stellte Spiele für Nintendo her. Iwata erfindet Nintendo neu. Hardware und Spiele wurden revolutioniert. Das war weder Zufall noch Wunder. Iwata hat bereits HAL revitalisiert. Sein Rezept heißt: Stärken verstärken.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn11" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn11" name="_ftnref11"&gt;[11]&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
Was seither mit dem Wert und Aktienkurs des Unternehmens passiert, zeigt der Chart.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" 
href="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SHsHbj2WM9I/AAAAAAAAAKM/6f7o0o0rkWs/s1600-h/nintendo+blog3.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5222776362927272914" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SHsHbj2WM9I/AAAAAAAAAKM/6f7o0o0rkWs/s400/nintendo+blog3.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;p align="justify"&gt;
Das Loslassen hat sich für Hiroshi Yamauchi bezahlt gemacht. Sein Vermögen beträgt 7.8 Mrd. Dollar. Er ist zum reichsten Japaner aufgestiegen&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn12" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn12" name="_ftnref12"&gt;[12]&lt;/a&gt; – indem er Freiraum für innovatives Unternehmertum in seinem Unternehmen schuf. Iwata: „Manchmal kam Yamauchi zu mir und sprach, als ob wir in einem Zendialog wären“.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn13" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn13" name="_ftnref13"&gt;[13]&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;br&gt;
&lt;p align="justify"&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;
&lt;br&gt;[1]&lt;/a&gt; Der Bär ist nicht zufällig hier. Wir entnehmen ihn der Website von &lt;a href="http://www.1101.com/bose/2008-07-06.html"&gt;Itoi&lt;/a&gt;, einem guten Bekannten, fast Freund von Nintendo Chef Iwata.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;
&lt;br&gt;[2]&lt;/a&gt;„Totgesagte leben länger Nintendogs (I): von 5 bis 95“, 29.01.08, http://www.mafex.de/
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref3" name="_ftn3"&gt;
&lt;br&gt;[3]&lt;/a&gt; Sönke Iwersen, Sony verspielt Milliarden, Handelsblatt, 7. Juli 2008, S. 1.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref4" name="_ftn4"&gt;
&lt;br&gt;[4]&lt;/a&gt; Kayla Carrick, Media spending will reach $ 2.2 trillion, report says (update 1), &lt;a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=newsarchive&amp;amp;sid=aglf1zk3HulM"&gt;Bloomberg.com&lt;/a&gt;, 18. Juni 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref5" name="_ftn5"&gt;
&lt;br&gt;[5]&lt;/a&gt; Sönke Iwersen, Sony verspielt Milliarden, Handelsblatt, 7. Juli 2008, S. 1.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref6" name="_ftn6"&gt;
&lt;br&gt;[6]&lt;/a&gt; Bestehende Unternehmen verfügen über viel Wissen, haben aber Schwierigkeiten, es umzusetzen (knowing-doing-gap). Bei der Nutzung von implizitem Wissen (tacit knowledge) nach Polanyi häufen sich ihre Schwierigkeiten bzw. besitzen neue Unternehmen komparative Vorteile. Aufgrund der Überlegungen von Nonaka und Takeuchi denkt man, japanische Unternehmen verfügten über Vorteile bei der Umsetzung impliziten Wissens, die offensichtlich bei der Entwicklung von Videospielen von großer Bedeutung sind. Der Vergleich Sony-Nintendo zeigt andererseits, daß auch zwischen japanischen Unternehmen Unterschiede bestehen. Ferner findet man in japanischen (bestehenden) Unternehmen ständig Verbesserungen der internen Wettbewerbsfähigkeit. Vgl. Alexander Müller (2008): Akteure, Institutionen und Standardumsetzung, Marburg, 2008, Metropolis, S. 150 und S. 166.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref7" name="_ftn7"&gt;
&lt;br&gt;[7]&lt;/a&gt; „Vor einigen Wochen schob sich der Spielehersteller sogar am Elektronikkonzern Canon vorbei auf Platz Zwei der wertvollsten japanischen Unternehmen – gerechnet nach Marktkapitalisierung. Vor Nintendo liegt nun nur noch Toyota.“ Sönke Iwersen, Am Puls der Spieler, Handelsblatt, 01.12.07, S. 18.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref8" name="_ftn8"&gt;
&lt;br&gt;[8]&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.wired.com/techbiz/media/magazine/16-07/st_15miyamoto"&gt;Wired Magazine&lt;/a&gt;, 15th anniversary: the revenge of Wii.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn9" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref9" name="_ftn9"&gt;
&lt;br&gt;[9]&lt;/a&gt; Anita Hamilton, The wizard of Wii, Time, 2. Juni 2008, S. 42.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn10" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref10" name="_ftn10"&gt;
&lt;br&gt;[10]&lt;/a&gt; Chris Kohler, Will Sony, &lt;a href="http://blog.wired.com/games/2008/07/will-sony-and-m.html"&gt;Microsoft try to ‘out-Wii’ Nintendo at E&lt;/a&gt;3? Wired, 11. Juli 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn11" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref11" name="_ftn11"&gt;
&lt;br&gt;[11]&lt;/a&gt; Wie Iwata die Stärke von HAL herausgefunden und anhand dessen guten Erfolg erzielt hat, sagt &lt;a href="http://www.1101.com/president/iwata-index.html"&gt;Iwata&lt;/a&gt; in den Interviews „Shachô ni manabe (Lernen von einem Geschäftsführer)“, in japanischer Sprache, unter sowie „&lt;a href="http://www.1101.com/iwata/2007-09-05.html"&gt;On Management: ‚Enhance your Strength&lt;/a&gt;’", in englischer und japanischer Sprache, unter.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn12" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref12" name="_ftn12"&gt;
&lt;br&gt;[12]&lt;/a&gt; Stuart Biggs, Nintendo’s Yamauchi tops Mori on Japanese rich list (update 1), Bloomberg.com, 8. Mai 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn13" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref13" name="_ftn13"&gt;
&lt;br&gt;[13]&lt;/a&gt; The rabbit snare. &lt;a href="http://www.rabbitsnare.com/?p=8"&gt;Being Saturo Iwata, 24. Juli 2006&lt;/a&gt;.
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-7895846845130510822?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/7895846845130510822/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=7895846845130510822' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/7895846845130510822'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/7895846845130510822'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2008/07/berraschungssieger-nintendo-kazue-haga.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SHsHbvOTfaI/AAAAAAAAAJ8/TI_ZpYWT7Ys/s72-c/nintendo+blog.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-9139307266043051103</id><published>2008-05-27T11:04:00.020+02:00</published><updated>2008-12-09T22:06:09.110+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;center&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Good&lt;/span&gt; bye „&lt;span style="color:#009900;"&gt;Old Germany&lt;/span&gt;“?&lt;/strong&gt;
&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;27. Mai 2008&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;Kazue Haga  &amp;amp; Jochen Röpke&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;p align="justify"&gt; Vor einigen Tagen sorgte eine Veröffentlichung der Beratungsunternehmens McKinsey kurzfristig für Schlagzeilen.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt; Die Autoren eines Kurzexposes (die ausführliche Studie liegt uns nicht vor) schreiben: Wenn Deutschlang so weiter macht wie bisher („Basisszenario“), gibt es Ärger mit der Wachstumsrate und mit dem Wohlstand. Die „Mittelklasse“ drohe gar der Weg in die Armut. Die Argumente von McKinsey sind im Tagesgeschäft von Medien und Politik weitgehend untergegangen. Wir gehen ihnen an anderer Stelle ausführlich nach.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt; Dieser Blog hat daher nur Hinweischarakter. Parallel zu den Grundfragen von McKinsey, die einen „Paradigmenwechsel“ hin zu „Wachstum durch Innovation“ („Chancenszenario“) anmahnen (Antwort: Das machen wir doch schon längst, weiter so. Ergebnis: „Rebellionsszenario“), wurde die Mittelklasseproblematik anderweitig thematisiert. Der Staat blutet sie aus. Er nimmt ihr zuviel Geld ab. Von den Einkommenssteigerungen bleibt per Saldo, wegen Inflation und progressiver Besteuerung und neuen Steuern (Mehrwert)  wenig an Nettoplus übrig. Das ist aber nicht unser Thema.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;&lt;strong&gt;Zwei Szenarien plus eins&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SDvSrZR6BYI/AAAAAAAAAJs/cxthxWZoiXo/s1600-h/blog26.5.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SDvSrZR6BYI/AAAAAAAAAJs/cxthxWZoiXo/s400/blog26.5.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204985437318940034" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;          
&lt;p align="justify"&gt;
Die folgende Abbildung zeigt, wie die Forscher von McKinsey Wachstum und Beschäftigung ohne und mit Paradigmenwechsel einschätzen. Die Unterschiede sind bemerkenswert. Wachstum pro Jahr 3.0 anstelle von 1.7, Erwerbstätige 6.1 Mio. im Vergleich zu 2,5 Mio.&lt;/p&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SDvSrpR6BZI/AAAAAAAAAJ0/xsPeqE7d7nc/s1600-h/blog226.5.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SDvSrpR6BZI/AAAAAAAAAJ0/xsPeqE7d7nc/s400/blog226.5.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204985441613907346" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;p align="justify"&gt;Was nach McKinsey zu tun wäre, um vom „Basisszenario“ zum „Chancenszenario“ zu mutieren, zeigt die nächste Aufstellung.
Unsere knappe Kommentierung ist farblich (grün) und durch Schriftgrad gekennzeichnet. Sie ist nicht unbedingt als Kritik gedacht. Das wäre auch angesichts der Kürze der vorgestellten Argumente unfair.&lt;/p&gt;
&lt;strong&gt;Erhebliche Dynamisierung der Wirtschaft erforderlich, aber auch möglich&lt;/strong&gt;
&lt;p align="justify"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p align="justify"&gt;Ein nachhaltiges Wachstum in Deutschland erfordert die Bereitschaft und Fähigkeit zur Erneuerung. Die Weichen dafür müssen jetzt gestellt werden.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p align="justify"&gt;Durch eine starke Stellung in den traditionellen Schlüsselbranchen und durch Spitzenpositionen in den wichtigen Zukunftsmärkten kann das mittlere Einkommen bis 2020 um mehr als 40% steigen. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um die demografische Herausforderung zu meistern. &lt;span style="color:#009900;"&gt;Wie lange können sich „traditionelle Schlüsselbranchen“ im Markt halten? Setzt nicht bereits vor 2020 ihr Niedergang ein, etwa in der Automobilproduktion, die jetzt schon mengenmäßig in Stagnation läuft? Wie lassen sich „traditionelle Schlüsselbranchen“ bei weltweiter Konkurrenz erhalten und ausbauen?. Worin besteht die demografische Herausforderung? Vergreisung? Altersarmut?
&lt;/li&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;li&gt;&lt;p align="justify"&gt;Deutschland ist ein Gewinner der Globalisierung. Umweltschutz und Klimawandel, demografische Entwicklung und technologische Transformation sind globale Trends, die zugleich Chancen eröffnen. &lt;span style="color:#009900;"&gt;Leerformel; die Chancen bestehen für alle; wo liegen die komparativen Wettbewerbsvorteile Deutschlands?&lt;/li&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;li&gt;&lt;p align="justify"&gt;Eine zurückgehende Beschäftigung und die verpasste Erneuerung der wirtschaftlichen Strukturen haben die Entwicklung in Deutschland in den vergangenen beiden Jahrzehnten gebremst. Dieser Trend kann aber umgekehrt werden.&lt;span style="color:#009900;"&gt; Wie umkehren? Wie „verpaßt“? Die Erklärung auf die verpaßten Chancen auf Randbedingungen und Ähnliches zurückzuführen, reicht nicht. Vieles liegt tiefer. Etwa – und nur beispielhaft – Negativemotionen. Die Elite in Politik, Wirtschaft und Medien ist von Angst erfüllt. Der Ökonom nennt es Risikoaversion. Die Energie- und Klimapolitik lädt dem Bürger gewaltige Kaufkraftverluste auf. Das Geld für den Kauf von neuen Gütern und die Entwicklung neuer Märkte fehlt. Angst vor Mißerfolg: Angst vor Machtverlust, Angst vor „Tschernobyl II“, Angst vor Klimawandel, Angst vor Scheitern neuer Produkte (daher Festhalten am Bestehenden, Inkrementellen), Angst vor Selbstkannibalisierung, die Entstehung von Biomärkten in Mitteleuropa ist (auch) von Angst getrieben. McKinsey ist so eng mit den Entscheidungseliten verknüpft, daß die Innovationen beschränkende Angstpsyche sicherlich bekannt ist, aber nicht thematisiert werden kann/darf. Das Obige läßt sich ohne Schwierigkeiten in Wissens- und Ethikgründe einbinden, Wissen und Ethik somit innovationsretardierend rationalisieren. Peter Drucker doing things right (Problemlösung) herrscht über doing the right things. Geert Hofstede attestiert Deutschland eine hohe uncertainty avoidance. David McClelland: Angst vor Mißerfolg als Motivationskiller für Unternehmer.
&lt;/li&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;li&gt;&lt;p align="justify"&gt;Die Industrie wird ihre herausragende Rolle in Deutschland behaupten. Wichtig sind aber auch die signifikanten Wachstumspotentiale im Dienstleistungssektor und die Erneuerung der Infrastruktur.
&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;
&lt;li&gt;&lt;p align="justify"&gt;Unternehmensnahe, handwerkliche oder haushaltsnahe Dienstleistungen: Wird ein für Anbieter wie Nachfrager gleichermaßen attraktiver Rahmen geschaffen, können sie sich zu einem wichtigen Jobmotor der deutschen Wirtschaft entwickeln. &lt;span style="color:#009900;"&gt;Was ist „attraktiv“? Woher kommt die Kaufkraft, diese nachzufragen? Handwerk dümpelt vor sich hin. Wie Bauinvestitionen fördern wenn die Realeinkommen und damit die Hauspreise stagnieren?
&lt;/li&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;li&gt;&lt;p align="justify"&gt;Grundlegend verbesserte Rahmenbedingungen, eine neue Einstellung zum &lt;span style="color:#009900;"&gt;(insbesondere akademischen)&lt;/span&gt; Unternehmertum sowie deutlich höhere Investitionen in Bildung und Infrastruktur schaffen die Voraussetzungen für eine dauerhafte Wachstumsdynamik. &lt;span style="color:#009900;"&gt;Problem: keine Unterschiede in den Unternehmerfunktionen. Ohne eine funktionelle Architektur von Unternehmertum bleiben Theorie und Praxis leer. RAIE-Modell: Routine, Arbitrage, Innovation, Evolution. Arbitrage/Finanzkapitalismus (Horst Köhler: „Monster“). Bildung bringt wie Wissen nichts, wenn sie nicht in Neukombinationen eingeht. Viele Hochschulabsolventen sind unfähig, ihr Wissen in der Praxis umzusetzen. Ist Bildung ein Armutsbekämpfer? Wie soll das funktionieren? Wenn besser (aus)gebildete nicht nachgefragt werden, bringt ihnen Bildung wenig. Woher kommt die Nachfrage? Es gibt zwei Wege, Nachfrage zu erzeugen: Lohnsatz und Innovation. Ohne letztere bewirkt erstere bei freiem Handel Stagnation von Einkommen (Armut), trotz Superbildung. 
&lt;/li&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;li&gt;&lt;p align="justify"&gt;Mit modernen Instrumenten zur Unternehmensfinanzierung kann der Kapitalmarkt die wirtschaftliche Erneuerung beschleunigen und privaten Haushalten attraktivere Anlagemöglichkeiten, vor allem für das Alterssparen bieten. &lt;span style="color:#009900;"&gt;Wie die Regierung überzeugen? Beispiel Abgeltungssteuer. Eine der schlimmsten Reformen, vom Parlament durchgenickt. Beispiel Beteiligung an jungen/neuen Unternehmen. Fiskalinteressen siegen über Innovationsfinanzierung. Moderne Instrumente sind im Überfluß verfügbar. Sie liegen brach. Ihr Einsatz geht nicht ohne Umbau des Steuersystems und Prioritätsmutation in der politischen Klasse.
&lt;/li&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;li&gt;&lt;p align="justify"&gt;Die Universitäten müssen sich konsolidieren und klare Profile hervorbringen. Hierzu sind Rahmenbedingungen nötig, die Wettbewerb und Autonomie stärken &lt;span style="color:#009900;"&gt;(Nicht zentral)&lt;/span&gt;. Universitäten sind Träger wissenschaftlicher Innovation und leisten mit ihren Forschungsergebnissen einen wichtigen Beitrag zur Dynamisierung der deutschen Wirtschaft. Die Lücke zwischen &lt;span style="color:#009900;"&gt;Wissen (Forschung)  und Tun (Durchsetzen) ist gewaltig und es spricht wenig dafür, daß sie sich verringert. Die für die Durchsetzung von radikalen Neuerungen erforderlichen Fähigkeiten erodieren im Universitätssystem. Neue Industrien und Dienstleistungen hängen in extremer Weise an neuem, wissenschaftlich erzeugtem Wissen. Seine Umsetzung leisten neue Unternehmen, akademisches Unternehmertum. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Universitäten (Forschung) mit Wirtschaft (Drittmittel usf.) ist zu hinterfragen: Was machen die Unternehmen mit dem Wissen? Verlängern sie ihre laufenden Produkt/Technologiezyklen? Der bislang einzige Weg zur Überwindung des GAP geschieht durch die Gründung neuer Unternehmen. Dies verlangt eine massive Förderung akademischen Unternehmertums. Wissenschaft erzeugt nur dann Wohlstand, auch für die Masse der Menschen, wenn sie in neue Wertschöpfung einfließt. Und dies verlangt zunehmend Wertschöpfung durch radikal-disruptive Neuerung und Neuerer. Siemens macht das nicht. Daimler auch nicht. Die Telekom auch nicht. Das Hauptproblem aus unserer Sicht wird durch McKinsey nicht angesprochen. Universitäten gewinnen eine neue Funktion jenseits von Forschung und Lehre: die Erzeugung hoch-energetischen Unternehmertums. Hier stellt sich die Wie-Frage. McKinsey ist ein Clusterfreund. “Kleinere regionale Universitäten konzentrieren sich auf … Lehre“. Exzellenzinitiativen, in Cluster eingebunden. Das bringt es. Wo auf der Welt? Nicht in den U$A, nicht in China. Wohl nur in Quatar.
&lt;/li&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;li&gt;&lt;p align="justify"&gt;Rund 1 Mio. zusätzliche Akademiker werden bis 2020 benötigt. Gleichzeitig können regulative Hemmnisse die Chancen geringer qualifizierter Bürger verringern.&lt;span style="color:#009900;"&gt; Ohne Neuerungen, auch disruptiv-radikaler Natur und verbessertem Innovationsmanagement in bestehenden Unternehmen leistet der Akademiker und der Facharbeiter einen Produkt- und Technologiezyklus zu Ende zu bringen. Der Weg ins Nichtsein.
&lt;/li&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;li&gt;&lt;p align="justify"&gt;Weltweit ist Deutschlands Infrastruktur bei Telekommunikation, Verkehr und Energie noch &lt;span style="color:#009900;"&gt;(beinahe)&lt;/span&gt; Spitze. Ohne massive Investitionen ist dieser Wettbewerbsvorteil in Gefahr.
&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;
&lt;li&gt;&lt;p align="justify"&gt;Deutschland steht am Anfang einer umfassenden Transformation, Chancen und Handlungsfelder sind skizziert. &lt;span style="color:#009900;"&gt;(Dachten die Chinesen auch vor 1000 Jahren. Ergebnis: Ein Jahrtausend Stagnation).&lt;/span&gt; Nur mit einer breiten gesellschaftlichen Diskussion kann die notwendige Veränderung gelingen. &lt;span style="color:#009900;"&gt;Wir sind dabei das zu leisten. Die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten sind dafür die geeigneten Medien. Ihre Aufsichtsräte sind mit Politikern bestückt. Bessere Voraussetzungen gibt es nicht.  Daß sie zudem  die Kaufkraft der Bürger, gegen deren Willen, abschöpfen, ist Nebensache. Das Überflüssige leistet die große Transformation.&lt;/li&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;br&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;[1]&lt;/a&gt; Deutschland 2020. &lt;a href="http://www.mckinsey.de/html/profil/initiativen/d2020.asp"&gt;Zukunftsperspektiven&lt;/a&gt; für die deutsche Wirtschaft,; Deutschland 2020. &lt;a href="http://www.mckinsey.de/downloads/profil/initiativen/d2020/D2020_Exec_Summary.pdf"&gt;Zusammenfassung&lt;/a&gt; der Studienergebnisse.
Bertrand Benoit, &lt;a href="http://www.ft.com/cms/s/0/8f4e75bc-19fc-11dd-ba02-0000779fd2ac.html?nclick_check=1"&gt;Slow German growth&lt;/a&gt; sounds poverty alert, Financial Times, 4. Mai.
&lt;br&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;[2]&lt;/a&gt; Haga &amp;amp; Röpke, „Wachstum durch Innovation“  (in Vorbereitung), Mafex working papers, www.mafex.de
&lt;br&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;[3]&lt;/a&gt; Das Bild zeigt die ägyptische Göttin Selket, Wächterin über die Toten.&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-9139307266043051103?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/9139307266043051103/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=9139307266043051103' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/9139307266043051103'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/9139307266043051103'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2008/05/good-bye-old-germany-26.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SDvSrZR6BYI/AAAAAAAAAJs/cxthxWZoiXo/s72-c/blog26.5.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-4703354800772420188</id><published>2008-04-23T11:11:00.008+02:00</published><updated>2008-12-09T22:06:09.655+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;center&gt;&lt;strong&gt;Wer zahlt für die Alten?
Input- versus Innovationslogik&lt;/strong&gt;&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;Kazue Haga &amp;amp; Jochen Röpke&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;21. April 2008&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;div align="justify"&gt;Die Jungen regen sich schon auf, wenn es um die Erhöhung der Renten geht – nicht einmal ein Inflationsausgleich sei zugestanden. Die „Formel“ ist heilig. Keine Ausnahme.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
In Italien scheint die Gesellschaft bereits gekippt: „… die Klasse der Vergreisenden (siegt) locker über die junge Generation“&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt; In Deutschland wird eine „Rentner-Republik“ ausgerufen: „Die Alten übernehmen die Macht“ (Bild, 10. April).
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Mehrgenerationenkonflikt, wachsender Konflikt zwischen denen, die Wertschöpfung erwirtschaften und jenen, die über Transfers versorgt werden. Kommentatoren, Wissenschaft und Politik reagieren, viele empört, über die Abzocke durch die Alten – noch mehr über jene im Politiksystem, die solches ermöglichen. Die Demokratie ist neu zu gestalten, den Alten die Macht der Stimme beschneiden, usf. Mit Alten sind hier immer Konsumenten, nicht Produzenten von Werten gemeint. Der „Senior“ als Wertschöpfer ist out – er zählt als Stimme, als Konsument, als Kostentreiber. Folge: die Nullsumme herrscht. Adam Smith nannte es den „fixed cake“: Schneiden die Alten ein größeres Stück aus dem Kuchen, bleibt für die anderen weniger. Annahme: der Kuchen bleibt wie er ist: fixed.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Ein Blick einige Jahrzehnte in die Zukunft zeigt, was auf uns zukommt. „Uns“ sind diejenigen, die jetzt noch arbeiten. Schauen wir in das Jahr 2050. Wer heute 30 ist, ist dann 70. Arbeitet er noch? Mit 70? Oder 80? Muß er arbeiten? Wir sind gerade bei 67 angekommen, aber bis es soweit ist, dauert noch eine Weile. Die Japaner haben weniger Hemmungen. Einer von drei der über 60-Jährigen, arbeitet noch. Japanische Angestellte erreichen ihre betriebliche Altersgrenze meist mit 60, aber sie erhalten ihre staatliche Rente erst mit 65. Und die alten Japaner stellen die meisten Unternehmensgründer im Land der aufgehenden Sonne.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt; Müssen die heute noch Jungen (= noch Nicht-Ruheständler) länger arbeiten? Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit bezeichnen wir als Inputlogik, dem wir eine Innovationslogik gegenüberstellen. Unsere These: Inputlogisch sehen „Lösungen“ „brutal“ (Koch) aus, für alle Beteiligten.
Immerhin: Die für die Volkswirtschaft verfügbar Menge an Arbeit steigt mit einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Diese Mehrmenge an Arbeit ist notwendig (a) weil die Menschen im Arbeitsleben zu wenig verdienen, um eine Altersrente aufzubauen&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn3" name="_ftnref3"&gt;[3]&lt;/a&gt;; (b) weil der Staat ihnen, zukünftig, im Alter, keine Existenz jenseits der Armutsgrenze mehr sichern kann; (c) weil die Anreize zur steuerfreien Vermögensakkumulation bescheiden sind; (d) weil akkumuliertes Vermögen, sollte ein Mensch später unter die Sozialhilfeschwelle fallen, der Verpflichtung unterworfen wird, Vermögen zu „entsparen“? (e) weil die Innovationsdynamik nicht ausreicht, ihre Realeinkommen merklich zu steigern.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Werfen wir einen Hinblick auf unser Nachbarland, um zu sehen, was altersmäßig auf uns zukommen könnte. &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn4" name="_ftnref4"&gt;[4]&lt;/a&gt; Obwohl der Verstand der Franzosen ihnen sagt: Ich muß länger arbeiten, sie tun es nicht. „Die Gehaltsempfänger wollen immer noch so schnell wie möglich in den Ruhestand“, faßt Les Echos eine Umfrage bei den Beschäftigten zusammen. &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn5" name="_ftnref5"&gt;[5]&lt;/a&gt; Die politische Klasse sucht mit Mühe eine Lösung, die „Alten“ länger arbeiten zu lassen. Die Gewerkschaften lehnen es, wie in Deutschland, aus Gründen, die man verstehen kann, bis heute ab. Folge ist eine Explosion der Defizite in den Rentenkassen. Bis zum Jahr, ceteris paribus, 75 Mrd. Euro.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn6" name="_ftnref6"&gt;[6]&lt;/a&gt; Die Franzosen und ihre Gewerkschaften sind zu Recht habgierig. Wenn ein Staat über die Hälfte der Wertschöpfung (53.5%) an sich zieht, und einen beträchtlichen Teil davon für großzügige Alters- und Krankenvorsorge ausgibt, bleibt dem Einzelnen ohnehin wenig. Was soll ich noch mehr arbeiten? Genieße dein Leben, so früh und so oft (Ferien machen) du kannst. „Frankreich ist Weltmeister – zumindest im Urlaub“: 37 Tage.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn7" name="_ftnref7"&gt;[7]&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Aber dies ist erst ein Vorspiel. Die Menschen leben länger und länger und länger. Und viele leben länger gesünder. Die französischen Statistiker haben die Daten:
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SA8AHmgj18I/AAAAAAAAAJk/klH-xgvkbwY/s1600-h/blog44.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SA8AHmgj18I/AAAAAAAAAJk/klH-xgvkbwY/s400/blog44.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192369025977669570" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
Eine einfache Rechnung: Jeder 100-Jährige arbeitet bis 60 (gegenwärtig in Frankreich weniger). 40 Jahre bezieht er Rente/Pension. Jedes Jahr 30,000 Euro (Preise von heute). Bis zu seinem Tod sind das 30,000 mal 40 Jahre = 1,200,000 Euro. Bei 60,300 Hundertjährigen kostet die Franzosen das Alter der „centenaires“ 72 Mrd. Gesundheitskosten fehlen noch. Pflege auch. Das was auch noch fehlt ist aber gravierender. Die Schätzungen der Bevölkerungsstatistiker scheinen uns untertrieben.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Zu den laufenden Kosten des Unterhalts der (über) 100-Jährigen kommen die Kosten für Rente, Pflege und Gesundheit der über 10 Millionen 70-Jährigen Franzosen im Jahr 2050.&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Aubrey de Grey: „ Der erste 1000 Jahre Alte ist heute weniger als 20 Jahre jünger als der erste 150-Jährige.“&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn8" name="_ftnref8"&gt;[8]&lt;/a&gt; Verrückt? Was de Grey sagt, ist genau so Zukunft wie die 60,300 hundertjährigen Franzosen. Allerdings: im Jahre 2030, wenn in Frankreich, mit hoher Wahrscheinlichkeit 30,000 Hundertjährige leben, wird auch klar sein, ob Aubrey de Greys Vermutung mehr als die Vision eines Biogerontologen ist, dessen Sichtweise nunmehr auch Kritiker wie Jay Olshansky (siehe unseren Blog „Dividende der Langlebigkeit“, 17. 1. 2008 und „Wie entstehen Basisinnovationen?“, 17. März 2008) nicht mehr rundheraus verwerfen.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn9" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn9" name="_ftnref9"&gt;[9]&lt;/a&gt; Das Risiko, Leute wie De Grey oder Kurzweil (siehe unten) nicht ernst zu nehmen, steigt mit jeder medizinischen Neuerung.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Wer bezahlt das längere Leben? Bei den gegenwärtig in Frankreich wie Deutschland installierten Umlageverfahren zahlen die arbeitenden Generationen. Um einen 100 Jährigen ein menschenwürdiges Leben im Alter zu finanzieren, müssen durchschnittlich 10 Beschäftigte über ihre Sozialabgaben aufkommen. Sagen wir 5 Prozent Abzug vom Einkommen (die andere Hälfte zahlt der Arbeitgeber). Bei einer Lohnsumme von 300,000 (Durchschnittseinkommen mal 10 Personen) sind 5 Prozent 15,000 Euro. Die andere Hälfte zahlen indirekt wiederum die Arbeitskräfte (über geringere Nachfrage nach Arbeit bzw. relativ schlechtere Arbeitschancen aufgrund hoher Sozialabgaben: Verteuerung der Arbeit). Mehr als eine halbe Million Beschäftigte müssten also die 60,300 100-Jährigen über die Runden bringen.
Zugegeben: wir haben hier kein Problem, das zu lösen ist, sondern wir erfinden ein Problem. Aber auch dieses wartet auf seine kreative Lösung.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Wir skizzieren zwei Möglichkeiten: Inputlogik (Ressourcenvermehrung; Mehrarbeit; siehe oben) und/oder Innovationslogik (Neukombination der Ressourcen inklusiver jener durch Mehrarbeit erzeugten). Harte Arbeit plus Münchhausen. Beide Möglichkeiten verlangen einen Freiheitsschub in der Gesellschaft: Jeder kann sich, unabhängig vom Alter, in der Wertschöpfungskette engagieren. Ob als Arbeitender, als Unternehmer, als „Kapitalist“ (Sparer, Investor). Gegenwärtig installierte Regeln und Anreizsysteme verhindern oder erschweren ein solches Engagement. Sie dürfen nicht. Oder sie wollen nicht (weil Nichts-Tun höhere Einkommen erzeugt als Tun).
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Der Staat müßte beispielhaft voranschreiten, fordern französische Gewerkschaften. „Wir haben eine historische Chance, die Organisation des Arbeitsmarktes grundlegend zu verändern“.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn10" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn10" name="_ftnref10"&gt;[10]&lt;/a&gt; Es herrschen Vorurteile über das Vermögen chronologisch alter Menschen, produktiv zu arbeiten (angestellt, selbständig). „Personalchefs ignorieren Demografie“: „Das Kind ist kollektiv in den Brunnen gefallen, weil die Kurzfristdenke gesiegt hat“ (Frank Dievernich, Kienbaum). &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn11" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn11" name="_ftnref11"&gt;[11]&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Beide Möglichkeiten sind einzubinden in eine Förderung des privaten Vermögensaufbaus, zumindest eine Beendigung seiner Diskriminierung.
Alte Menschen bei guter Gesundheit arbeiten länger (auch wenn ihre Einkommen, mit oder ohne Sinken ihrer Arbeitsproduktivität, geringer sind). Die Freiheit für das Humankapital alter Menschen wäre substantiell auszuweiten. Über Altersteilzeit und Teilrente bewirken wir das Gegenteil. Vorzeitig aus dem Berufsleben aussteigen ist das Gegenteil von dem, was demographisch notwendig wäre, insbesondere, wenn Innovation und Vermögensakkumulation durchhängen. Schwachinnovative Betriebe haben Schwierigkeiten, „Alte“ zu beschäftigen – außer bei substantiellen Lohnzugeständnissen. Hungerlohn für Senioren. In einer Routinewirtschaft mit Marginalneuerungen laufen wir in Riesenprobleme, mit und ohne „Formel“. Eine innovationsdynamische Wirtschaft kann sich Alte leisten. Eine innovationsarme züchtet Armut unter Alten, unvermeidbar. Sie bewirkt auch, zwangsläufig, einen starken Druck - über die Finanzierung von Behandlung von Krankheiten und Pflege, den „Leistungskatalog“ einzuschränken, fördert somit eine langsamere Ausweitung der Lebensspanne. Vollzieht sich Mehrarbeit ohne Anbindung an Innovation, bleibt ihre Wirkung bescheiden. Die Leute verdienen mehr, weil sie mehr/länger arbeiten. Ihre Wertschöpfung je Arbeitseinheit bleibt konstant oder sinkt. Da Alter mit abnehmender Produktivität einhergeht (weitverbreitete Meinung), sinkt auch das Einkommen der Alten. Die Konkurrenz um Arbeitsplätze bewirkt eine tendenzielle Lohnsenkung. Teilzeitarbeiter, Junge, Immigranten spüren das. Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit rettet das Rentensystem. Die Kosten ohne Kopplung an Neukombinationen sind hoch. Die Nullsumme regiert.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Ein anderer Weg ist die Neukombination. Die Wirtschaft innovativer machen, insbesondere durch Neugründungen von Unternehmen, und hier wiederum Neugründungen mit hoher Wissensintensität. Wir betonen die neue Unternehmung, weil das Fortschreiben bestehender Basisinnovationen in bestehenden Unternehmen (etwas Automobil) nicht ausreicht. Noch näher am Thema: Beispielsweise haben Pharmaunternehmen haben große Schwierigkeiten, die Radikalität von Bio- und Nanotechnik in Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze umzusetzen.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn12" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn12" name="_ftnref12"&gt;[12]&lt;/a&gt; Über medizinische Innovation wird die gesunde Lebensspanne von Menschen weiter verlängert, andererseits jedoch soviel an neuer Wertschöpfung und Arbeitsplätzen geschaffen, daß die Arbeitenden immer noch über ein substantielles Mehr an Einkommen (Kaufkraft) verfügen.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Unterstellen wir die historisch belegte Hypothese: Lebensverlängerung ist eine Funktion der Innovationsdynamik einer Gesellschaft. Betrachten wir hierzu, wie sich die Lebenserwartung vor und nach der industriellen Revolution entwickelt hat.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Der medizinische Fortschrittwährend der kommenden 40 und mehr Jahre könnte die Anzahl der über 100-Jährigen nach oben schnellen lassen. Zudem beschleunigt ein Fortschritt das Eintreten weiterer Fortschritte. Nach dem Law of Accelerating Returns von Ray Kurzweil entwickeln sich neue Technologien (bei Kurzweil Wissen, von dem er, als Amerikaner zurecht, annimmt, es gehe auch in die Anwendung), mehr als exponential. Die Zunahme des Zuwachses an Wissen beschleunigt sich. Der Wissenszuwachs ist exponentiell. Die Rate des Wandels erhöht sich. &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn13" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn13" name="_ftnref13"&gt;[13]&lt;/a&gt;
„Das gesamte 20. Jahrhundert ist gleichbedeutend mit 20 Jahren gegenwärtigen Fortschritts. Und wir machen weitere 20 Jahre Fortschritt in den nächsten 14 Jahren
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SA79kGgj16I/AAAAAAAAAJM/-RfG0pNdmqE/s1600-h/blog22.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192366217069057954" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SA79kGgj16I/AAAAAAAAAJM/-RfG0pNdmqE/s400/blog22.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
bei der heutigen Fortschrittsrate, gleichbedeutend dem gesamten 20. Jahrhundert, und danach schaffen wir es in sieben Jahren. Wegen der explosiven Kraft exponentiellen Wachstums, wird das 21. Jahrhundert äquivalent 20,000 Jahren Fortschritt mit der heutigen Fortschrittsrate sein. Das ist 1000-mal mehr als das 20. Jahrhundert.“
Kurzweil sieht einen Evolutionsprozeß am Werk (siehe Abbildung), der in „Epoche 5: Merger of technology and human intelligence“ und „6: The universe wakes up“, eine Fülle neuer Technologien hervorbringt, welche auch den Alterungsprozeß noch stärker dynamisieren, wie weiland die industrielle Revolution.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SA79kGgj17I/AAAAAAAAAJU/SWGacoeeQhY/s1600-h/blog33.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192366217069057970" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SA79kGgj17I/AAAAAAAAAJU/SWGacoeeQhY/s400/blog33.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
Quelle: Kurzweil &lt;a href="http://www.acceleratingfuture.com/people-blog/?p=1676"&gt;http://www.acceleratingfuture.com/people-blog/?p=1676&lt;/a&gt;

&lt;dir&gt;As you go out to 2029, one of my predictions is that we will have human-level intelligence by that time–Turing test-capable computers. We will have completed the reverse engineering of the human brain, but this will not be an alien invasion of intelligent machines that will compete with us. We are going to augment our own intelligence and nanobots will be able to go into our brains through the capillaries and interact with the biological neurons.&lt;/dir&gt;

Was bedeutet solches beispielsweise für die Behandlung altersverwirrter Menschen? Kann man überhaupt noch demenzkrank werden (vorausgesetzt, man kann die neue Technik bezahlen), wenn sich die Vision von Kurzweil verwirklicht? Ein Sprung in die gesunde Lebensverlängerung. Demenz ist heute eine sich epidemisch ausbreitende Krankheit mit oftmals tödlichem Ausgang: „Live long enough and you too can get a rotted dilapidated brain. Brain aging is very expensive. Millions of people have cognitive impairment short of dementia“. &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn14" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn14" name="_ftnref14"&gt;[14]&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
In der neukombinativen Gesellschaften sind alte Gesellschaften auch reiche Gesellschaften. Innovationen erzeugen steigende Wertschöpfung pro Kopf und neue Arbeitsplätze. Sie verlängern das gesunde Leben. Der medizinische Fortschritt und eine Umstellung der Lebensweise grenzen eine kognitive Verarmung mit zunehmendem Alter Schritt für Schritt ein. Chronologisch alte Menschen leben länger gesünder, arbeiten länger, sparen und akkumulieren länger. Investitionen in innovative Unternehmen erzeugen hohe Renditen. Innovationen haben einen Münchhauseneffekt.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Mit einem längeren und gesünderen Leben ändert sich das Risikoverhalten, höherrentable Anlagen erleichtern den Vermögensaufbau - wenn der Staat nicht, wie bei der Abgeltungssteuer, eine eigenverantwortliche Altersvorsorge erschwert. Hier kann der deutsche Staat von Frankreich lernen. Die Einführung eines Systems der Besteuerung aus Kapitalvermögen, bei minimalen Freibeträgen, wie in Deutschland, würde in Frankreich einen neuen Sturm auf die Bastille auslösen.
&lt;br&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;&lt;br&gt;[1]&lt;/a&gt; Dirk Schümer, Kopf hoch, wertlose Greise, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. April 2008, S. 35.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;&lt;br&gt;[2]&lt;/a&gt; Haga &amp;amp; Röpke, Gründungsdynamik in alternden Gesellschaften, Mafex &lt;a href="http://www.wiwi.uni-marburg.de/Lehrstuehle/EinrInst/Mafex/Publikationen/Dokumente/mafex_rj_kh_gruendungsdynamik_japan.pdf"&gt;Working Papers&lt;/a&gt;, 27. Juli, 2007.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref3" name="_ftn3"&gt;&lt;br&gt;[3]&lt;/a&gt; Kai Belle, 2 Millionen Deutsche schuften für 5 Euro, &lt;a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Millionen%20Deutsche%20Euro/344830.html"&gt;Financial Times Deutschland,&lt;/a&gt; 18. April 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref4" name="_ftn4"&gt;&lt;br&gt;[4]&lt;/a&gt; Laut einer Untersuchung des japanischem &lt;a href="http://www8.cao.go.jp/kourei/ishiki/h17_kiso/pdf/2-4keizaiseikatu.pdf"&gt;Cabinet Office&lt;/a&gt; (2005), betragen die staatlichen und privaten Renten in Frankreich 83,5 % der Einkommen der über 60 Jahre alten Menschen, 80,9 % in Deutschland und 74,9 % in Japan. Einkünfte aus Erwerbstätigkeit betragen in Frankreich 9,5 % der Einkommen, 10,2 % in Deutschland aber 17,7 % in Japan. (in japanischer Sprache), Abruf am 01.04.08.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref5" name="_ftn5"&gt;&lt;br&gt;[5]&lt;/a&gt; Die Umfrage ist verfügbar unter &lt;a href="http://www.lesechos.fr/documents"&gt;www.lesechos.fr/documents&lt;/a&gt;. Der Artikel erschien in Les Echos, 28. März, 2008, S. 3.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref6" name="_ftn6"&gt;&lt;br&gt;[6]&lt;/a&gt; Conseil d’orientation des retraites, 2007; zitiert in Le Figaro, Economie, 28. März 2008, S. 19
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref7" name="_ftn7"&gt;&lt;br&gt;[7]&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article1912252/Frankreich_ist_Weltmeister__zumindest_im_Urlaub.html"&gt;Welt Online&lt;/a&gt;, 17. April 2008:
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref8" name="_ftn8"&gt;&lt;br&gt;[8]&lt;/a&gt; Arguing the scientific feasibility of anti-agin.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn9" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref9" name="_ftn9"&gt;&lt;br&gt;[9]&lt;/a&gt; Vergleiche unsere Blogs „Dividende der Langlebigkeit“ vom 17. 1. 2008 und „Wie entstehen Basisinnovationen?“ vom 17. März 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn10" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref10" name="_ftn10"&gt;&lt;br&gt;[10]&lt;/a&gt; François Chérèque von der Gewerkschaft CFDT, „Sur la réforme des retraites, François Fillon est amnésique“, Les Echos, 3. April 2008, S. 5.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn11" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref11" name="_ftn11"&gt;&lt;br&gt;[11]&lt;/a&gt; Frankfurter Allgemeine, 27. März 2008, S. 15.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn12" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref12" name="_ftn12"&gt;&lt;br&gt;[12]&lt;/a&gt; Viele Befunde. Zum jüngsten: Michael Psotta und Stephan Finsterbusch, Biotechnologie: Viel Forschung und wenig Erfolg, &lt;a href="http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E61D82965FB434CD683C72370BC767401~ATpl~Ecommon~Scontent.html"&gt;FAZ,&lt;/a&gt; 18. April 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn13" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref13" name="_ftn13"&gt;&lt;br&gt;[13]&lt;/a&gt; Zum Law of Accelerating Returns siehe: &lt;a href="http://www.kurzweilai.net/articles/art0134.html?printable=1"&gt;kurzweilai.net&lt;/a&gt; Abruf am 02.04.08.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn14" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref14" name="_ftn14"&gt;&lt;br&gt;[14]&lt;/a&gt; Lifetime Alzheimers and dementia risks calculated, &lt;a href="http://www.futurepundit.com/archives/005080.html"&gt;Future Pundit,&lt;/a&gt; 19. März 2008.&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-4703354800772420188?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/4703354800772420188/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=4703354800772420188' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/4703354800772420188'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/4703354800772420188'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2008/04/wer-zahlt-fr-die-alten-input-versus_23.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/SA8AHmgj18I/AAAAAAAAAJk/klH-xgvkbwY/s72-c/blog44.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-4188247510679155439</id><published>2008-04-05T11:26:00.004+02:00</published><updated>2008-04-05T11:31:33.564+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;center&gt;Ein Euro pro Tag&lt;/center&gt;&lt;/span&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;Jochen Röpke&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;p align="justify"&gt;Soviel verdient ein Landarbeiter in einem indonesischen Dorf in Westjava, der höchstentwickelten Provinz in Indonesien. Seine Familie, drei Personen, benötigt zum Überleben drei Euro (40,000 Rupiah).&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt; Die Landflucht schlägt daher neue Rekorde. Im informellen Sektor der Städte läßt sich etwas mehr verdienen, aber bei 1.8 Millionen Arbeitslosen in Westjava ist das ohne Selbstausbeutung auch nicht zu machen. Immerhin fördert die Provinzregierung das Training von Unternehmertum bei Arbeitslosen,&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt; was wir in Deutschland, dem Land der Mitnahmeeffekte, wieder abgeschafft haben. Frau und Kinder bleiben im Dorf. Landwirtschaft wird eine Angelegenheit von Frauen. Die Diskriminierung von Frauen ist hier, sogar ohne EU, chancenlos. Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem Land sind rar, versteckte Arbeitslosigkeit verbreitet. Da die Einkommen bereits am Existenzminimum liegen, hilft ihnen auch die deutsche Einsicht wenig, durch Lohnsenkung Arbeitsplätze zu schaffen. Auf die Idee, Geld für Lohnsubventionen à la Nokia zu spendieren, ist noch niemand gekommen. Das Kinderhilfswerk hat sich auch noch nicht sehen lassen. Ihre Berater lassen sich schließlich nicht für einen Euro pro Tag abspeisen. Und die Fahrer von Cayennes in der Londoner City und ihr Master aus Zuffenhausen haben anderes im Kopf als das von ihnen mit verursachte Elend in der Dritten Welt.
Wir beobachten eine zweifache Umverteilung des Reichtums: Zwischen Reichen und armen Ländern und innerhalb der armen Nationen. Entwicklungshilfe, auf Indonesisch gesagt: lupalah! Vergiss es!
Was passiert?
Nichts – außer gelegentlicher Berichterstattung in der Zeitung, auf die sich der Autor stützt. Da gerade die Reisernte im Gang ist, berichten die Medien ausführlich über das, was auf den Dörfern so alles vor sich geht. Über Preise und Einkommen zu reden, ist in Indonesien Teil der Kultur. Jedermann weiß was der Präsident mit nach Hause nimmt.
Alles ist optimal geregelt, wie in den Lehrbüchern der Ökonomie, auf deren Grundlage sich die Bundesregierung beraten läßt. Die Bauern verkaufen ihren Reis (Rohreis, gabah) für 2,000 bis 2,500 Rupiah (0.20 Eurocent) pro kg an die Händler. Auf einem Hektar erzeugen sie fünf Tonnen ungeschälten Reis, der ihnen 500 Euro bringt.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn3" name="_ftnref3"&gt;[3]&lt;/a&gt; Natürlich betrachten sie sich als abgezockt – aber schließlich bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Genossenschaften existieren nicht (mehr). Innovation ist – lehrbuchgerecht – eine Rarität. Neue Arbeitsplätze gibt es daher auch nicht. Die Armut funktioniert also so, wie es das neoklassische Paradigma lehrt: effizient. Die indonesischen Bauern könnten Verdi darüber Nachhilfe erteilen, was einen gerechten Lohn ausmacht.
Eine Eigenschaft der Daten über Armut in Indonesien ist ihre Schwankungsbreite. Das Amt für Statistik Indonesiens (Biro Pusat Statistik) schätzt den Anteil der Armen auf 16.5 Prozent der Bevölkerung, die Weltbank auf knapp die Hälfte der Bevölkerung (49 Prozent).&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn4" name="_ftnref4"&gt;[4]&lt;/a&gt; Wichtig ist natürlich, wie aus solchen Daten Informationen werden und aus Information sich Wissen erzeugt, insbesondere bei der politischen Klasse des Landes. Als kürzlich eine Mutter und ihre zwei Kinder verhungerten, löste dieses Ereignis einen Minischock im Lande aus - das war es auch schon. Die politische Klasse beschäftigt sich mit sich selbst. 2009 steht die Wahl an. Wie verteilen wir die Sitze? Wie halten wir die Konkurrenz neuer Parteien aus dem System heraus (deutsche Lösung: 5 Prozent)? Wie organisieren wir die Demokratisierung der Demokratie – zu unserem Vorteil? Die Armen bekommen Gutscheine um Lebensmittel wie Speiseöl billiger zu erstehen. In einem Bezirk der Hauptstadt Jakarta verteilen staatliche Unternehmen (Telekom, Bank Mandiri u.a) an 4000 Haushalte Nahrungsmittelpakete im Wert von jeweils 50,000 Rupiah (knapp 4 Euro, in Kaufkraft das Doppelte: Reis, Speiseöl, Zucker, Nudeln): „Corporate social responsibility“. &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn5" name="_ftnref5"&gt;[5]&lt;/a&gt;
Die Presse berichtet ausführlich, welch großes Geld sich mit Palmöl (und Kokosnüssen, Superersatz für konventionellen Dieselsprit) verdienen lässt. Der Wirtschaftsminister des Landes (Bakrie) mischt über seine Plantagenfirma (Aktien auch in Deutschland gehandelt) kräftig mit.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn6" name="_ftnref6"&gt;[6]&lt;/a&gt; „Der Baum des Lebens“ (Kokospalme) hält unsere Cayennes am Leben.
Ave Gabriel, Thank you GWB, danke EU, danke auch den CDU-Lobbyisten für Biodiesel.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn7" name="_ftnref7"&gt;[7]&lt;/a&gt; Der Bioethanolraffinerie von Südzucker produziert politisch-korrekte Güter. Die Todgeweihten grüßen Euch!
Immerhin leisten wir unseren Beitrag zum Lebensunterhalt in indonesischen Dörfern. Die ökologischen Erzengel einschließlich Gabriel, vom Gott Gaia auf die Erde gesandt, kommen in unser Land, sogar in God’s Own Nation, stärken unser Bewußtsein, doch endlich mehr Biosprit zu produzieren.
&lt;dir&gt;
„60 Prozent des Anstiegs des weltweiten Getreideverbrauchs sind der amerikanischen Ethanol-Industrie zuzuschreiben. Sie sorgt nicht nur für hohe Preise und eine zusätzliche Verknappung des Angebots, sie verringert auch die Zahl der Anbauflächen für Lebensmittel – nicht bloß in den Vereinigten Staaten. Wir erwarten Preisanstiege zwischen 50 und 100 Prozent für etliche Agrarrohstoffe.“
&lt;/dir&gt;
&lt;p align="justify"&gt;Diese Beobachtung macht der Leiter des Rohstoff-Research der Deutschen Bank, Michael Lewis.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn8" name="_ftnref8"&gt;[8]&lt;/a&gt;
Der Chef von Nestlé, Peter Brabeck, fürchtet um sein Geschäft:
„Wenn man zwanzig Prozent des Treibstoffs mit Biotreibstoffen anreichern will, bleibt zum Essen nichts mehr übrig“.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn9" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn9" name="_ftnref9"&gt;[9]&lt;/a&gt;
Biotreibstoffe sind ein sprachlicher Affront gegen die Biobranche. „Agrotreibstoffe“ muß es korrekterweise heissen. Die EU wird hier sprachlich auf dem Verordnungswege nachbessern müssen. Dafür hat sie das Recht, die Bürger zu zwingen, ihrem Treibstoff nachwachsende „agrofuels“ beizumischen. Ungehorsam ist hier nicht erlaubt, sogar „illegal“, auch wenn dies, wie so oft, den Wohlstand der Menschen mehrt.
Die indonesischen Bauern danken es uns. Den Reis essen sie, teilweise noch selbst - noch. Einige können sich den selbstproduzierten Reis nicht mehr leisten (Ägypten hat die Reisausfuhr mittlerweile eingestellt, berichtet Les Echos, 31. März 2008, S. 11). Beim Speiseöl zum Kochen und Braten müssen sie täglich höhere Preise bezahlen. 13,750 Rupiah pro kg, exakt ein Euro, ein neuer Höchststand.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn10" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn10" name="_ftnref10"&gt;[10]&lt;/a&gt; Für den Ökonomen interessant ist die Aussage der Beteiligten: Niemand weiß so recht, auf den indonesischen Märkten, warum die Preise so hoch sind (Die deutsche Botschaft hat ihnen noch keinen Kontakt mit den allwissenden Klimaforschern aus Potsdam ermöglicht). Das Entdeckungsverfahren des Marktes (F.A. Hayek) funktioniert in Reinkultur. Indonesien produziert eigentlich genug Palm- und Kokosöl. Aber die Plantagen verkaufen es auf dem Weltmarkt bei rasant steigender Nachfrage - für die Produktion von Kraftstoff (biofuel). Zumindest die Orang Utans (Waldmenschen) und Tiger und Elefanten haben es besser. Sie brauchen sich um ihr Überleben keine Sorgen mehr zu machen. Palmölplantagen ersetzen den Urwald. Der einzige Lichtblick: den Tibetunterdrückern geht es an den Kopftopf. Die Han leiden wie die indonesischen Pribumis. Der Preis für Speiseöl stieg auch in China um nahezu 50 Prozent. Die Rache des Buddha nimmt noch schlimmere Züge an. Schweinefleisch, ohnehin nicht hallal, verschwindet vom Speisezettel der Armen. Zu teuer, die Mast ist für die Bauern unerschwinglich, zudem wüten Seuchen in den Schweineställen. &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn11" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn11" name="_ftnref11"&gt;[11]&lt;/a&gt;Japan hat schon im vergangen Jahr die Ausfuhr von Reis nach China eingestellt und auf gute Geschäfte verzichtet.
Alzheimertest
„Gewöhnlicher Reis wird für Y 16,000 (€ 95) pro Sack (bag) in Japan verkauft. Aber er kostet Y 78,000 in China. Sogar jemand mit Alzheimer kann sehen, was von 16,000 und 78,000 das teurere ist.“
Taro Aso, japanischer Außenminister, über die Vorteile japanischer Reisexporte nach China.
Financial Times, 21. Juli, 2007, S. 3.
PS. Der Minister erntete ob des Vergleichs Proteste mußte sich entschuldigen.
&lt;br&gt;
Kleben wir wenigstens einen Aufkleber mit Tigerkopf in unsere Cayennes, damit wir uns daran erinnern, wem wir für unseren Tankinhalt dankbar sein dürfen. Und jede Krise bietet ihre Chance, im Jahr der Ratte ohnehin: Ob Hedgefonds oder Kleininvestor, jeder hat die Chance mitzuspielen. Die ersteren verdienen steuerfrei, die letzteren, wenn sie das Zertifikat A0NAWS kaufen, zahlen ihre Abgeltungssteuer, denn Biodieselsubventionen gibt es nicht umsonst.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;&lt;br&gt;[1]&lt;/a&gt; Kompas, 25. Februar 2008, S. A, Urbanisasi sulit dibendung (Urbanisierung schwierig einzudämmen).
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;&lt;br&gt;[2]&lt;/a&gt; Kompas, 27. Februar 2008, S. C: 1,8 juta penganggur terdidik di Jabar (1.8 Millionen Arbeitslose erhalten Training in Westjava).
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref3" name="_ftn3"&gt;&lt;br&gt;[3]&lt;/a&gt; Kompas, 28. Februar 2008, S. J: Petani mendesak agar harga gabah dinaikkan (Bauern machen Druck für steigende Preise für Reis).
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref4" name="_ftn4"&gt;&lt;br&gt;[4]&lt;/a&gt; Kompas, 9. März 2008, S. 2: Data BPS tentang kemiskan.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref5" name="_ftn5"&gt;&lt;br&gt;[5]&lt;/a&gt; Kompas, 9. März, 2008, S. 4: 4.000 RT sangat miskin di DKI dapat bantuan (4000 sehr arme Haushalte erhalten Hilfe in Jakarta).
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref6" name="_ftn6"&gt;&lt;br&gt;[6]&lt;/a&gt; Heri Susanto, Melesat minus tenaga kerja (Wachstum ohne Arbeitskräfte), Tempo, 9. März 2008, S. 70-71.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref7" name="_ftn7"&gt;&lt;br&gt;[7]&lt;/a&gt; Klaus Stratmann, Unionspolitiker wollen Biodiesel retten, Handelsblatt, 14. März 2008, S. 6.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref8" name="_ftn8"&gt;&lt;br&gt;[8]&lt;/a&gt; „Die Rallye geht weiter“, Interview, Wirtschaftswoche Nr. 10, 3. März 2008, Agrarrohstoffe: Die längste Rallye der Geschichte.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn9" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref9" name="_ftn9"&gt;&lt;br&gt;[9]&lt;/a&gt; In NZZ am Sonntag, zitiert nach Le Monde, 30. März 2008, S. 13.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn10" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref10" name="_ftn10"&gt;&lt;br&gt;[10]&lt;/a&gt; Kompas, 29. Februar 2008, S. 26: Minyak goreng mencapai Rp. 13.750 per kg (Öl zum Braten und Kochen erreicht 13,750 Rupiah pro kg).
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn11" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref11" name="_ftn11"&gt;&lt;br&gt;[11]&lt;/a&gt; Yann Rousseau, Inflation: Pékin annonce de nouvelles aides pour ses paysans, Les Echos, 31. März 2008, S. 11. &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-4188247510679155439?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/4188247510679155439/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=4188247510679155439' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/4188247510679155439'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/4188247510679155439'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2008/04/ein-euro-pro-tag-jochen-rpke-soviel.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-1587784352952657844</id><published>2008-03-20T08:09:00.010+01:00</published><updated>2008-12-09T22:06:10.635+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;center&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:verdana;color:#000000;"&gt;Wie entstehen lange Wellen von Basisinnovationen?&lt;/strong&gt;&lt;/center&gt;&lt;/span&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;Kazue Haga &amp;amp; Jochen Röpke&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;17. März 2008&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;div align="justify"&gt;
Wir haben in früheren Blogs mehrfach die Pionierrolle von Aubrey de Grey in angesprochen. Das Bild zeigt ihn in Aktion: doing &amp;amp; talking. Er macht das, was so, Schumpeter, ein erfolgreicher Unternehmer tut: “Doing the thing“ (Schumpeter).
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R-IN_hlfDxI/AAAAAAAAAIc/P9MC3qU0rx0/s1600-h/bloglong.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179717906428006162" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R-IN_hlfDxI/AAAAAAAAAIc/P9MC3qU0rx0/s400/bloglong.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.acceleratingfuture.com/people-blog/"&gt;&lt;center&gt;Quelle&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;/a&gt;Für uns Ökonomen ist De Grey interessant, weil er in einer sehr frühen Phase eines neuen Kondratieffphase, die mehrer Wellen umfassen könnte, tätig ist. Keine Produkte, keine etablierte Technologie, nur Visionen, viele Feinde, viele Widerstände, Normalität also für jene, die Basisinnovationen angehen. Kein Geld vom Staat, kein Politiker spielt hier mit.
&lt;br&gt;
Wir beobachten somit, nicht historisch rückgewandt, sondern in Jetztzeit, wie das Neue, das auf dramatische Weise Andere, vor unseren Augen entsteht.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;&lt;span style="color:#006600;"&gt;Maintains healthspan indefinitely.&lt;/span&gt; &lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Auf Deutsch: Überwindung des Todes. Verrückt! Aber jeder Kondratieff ist bei seiner Geburt von dieser verrückten Eigenschaft. Eine Pressenotiz, schon einige Jahre alt, immer noch aktuell, zeigt die zeitliche Dimension, die Unsicherheit, den erforderlichen langen Atem und die Suche nach Geld:
&lt;dir&gt;
Geneticist Aubrey de Grey of Cambridge University figures humans could live to 1,000 years with the help of biotechnology and various therapies.Reaching that goal, however, will take at least 10 years of mouse trials and another 15 on humans. "There's an enormous amount of uncertainty," said de Grey, who gave an anti-aging lecture at a packed 160-seat theatre in Edmonton. "I'd say we have a 50-50 shot of getting there within 25 years from now."The goal itself isn't far-fetched, said Richard Stein of the University of Alberta's Centre for Neuroscience. If it doesn't happen in 25 years, then maybe in 50 years. "Most of the things he's saying are absolutely true in terms of what we know about the biology of the system," said Stein. De Grey's team wants $100 million a year to fund its research. Governments aren't willing to pay, so it's appealing to those attending anti-aging talks to pay $1,000 per year.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt;
&lt;/dir&gt;
&lt;div align="justify"&gt;
Auch ein Anderes macht De Grey erneut klar: die neuen Langen Wellen sind Produkte der Wissenschaft und wissenschaftlichen Unternehmertums. Wissenschaft alleine, so gut sie sein mag, bringt wenig.
&lt;br&gt;
Die Folge der von Aubrey De Grey und anderen Lebensverlängerern anvisierten Innovationen wird sein: chronologisch alte Gesellschaften mutieren Schritt für Schritt in biologische junge Gesellschaften. Und die Gesellschaften werden reich sein, auch ökonomisch. Wenn – ein großes WENN - die Politik, nicht alles verbaselt. Die vorherrschende Inputlogik (mehr Ressourcen = mehr Wachstum) hat schon der junge Schumpeter im Jahr 1910 theoretisch ausgehebelt. Sie ist aber (immer noch) Teil des Mainstreams in Wissenschaft und Politik und herrscht über die Gehirne der Menschen wie die Gene im Affengehirn.
&lt;br&gt;
Der Fairneß halber zeigen wir im nächsten Bild auch die Logik von Jay Olshansky, den wir in einem früheren Blog ausführlich vorgestellt haben. De Grey und Olshansky arbeiten mit unterschiedlichen Paradigmen des Alterns, die sich jedoch nicht ausschließen müssen. Aus der Sicht von De Grey bewirken die medizinischen Innovationen, die Olshansky anstrebt, ein (bescheidenes) Hinausschieben der gesunden Lebensspanne (rund 10 Jahre). &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt; Dies ist jedoch wichtig für die Sicht von De Grey. Wenn ein Mensch, zum Beispiel 10 oder 15 Jahre, dank medizinischer Innovation, länger gesund leben kann, dann können in dieser Zeitspanne neue Erkenntnisse und Neuerungen tragfähig werden, welche die gesunde Lebensspanne weiter ausweiten könnten. Dies ist der Kern von De Greys und auch Ray Kurzweils Behauptung, die Menschen könnten ihre gesunde Lebensspanne Schritt für Schritt bis zur Überwindung des Todes ausweiten.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R-IN_xlfDyI/AAAAAAAAAIk/ML8coLsehBY/s1600-h/bloglong2.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179717910722973474" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R-IN_xlfDyI/AAAAAAAAAIk/ML8coLsehBY/s400/bloglong2.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;a href="http://www.acceleratingfuture.com/people-blog/?p=1744"&gt;&lt;center&gt;Quelle&lt;/center&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Interessant an dem Schaubild von Olshansky ist: Er übernimmt die Vermutung, Kalorienreduktion könnte Krankheiten verringern helfen (früher hat er diese Sicht eher lächerlich gemacht): Fewer calories - less disease. Kalorienverringerung ist bislang die einzige, halbwegs wissenschaftlich gesichert Methode einer gesunden Ausweitung der Lebensspanne. Als wir diesen Blog schreiben, berichtet die FAZ, in einem Gespräch mit Achim Regenauer, Chefarzt Münchner Rück, von Berechnungen, nach denen die Behandlung von Diabetes, verursacht durch Übergewicht, in Deutschland, jährlich 15 Mrd. Euro kostet. &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn3" name="_ftnref3"&gt;[3]&lt;/a&gt; Rechnen wir andere Krankheitsbilder, dazu, sind 30 Mrd. keine Phantasiegröße.
In einem Interview sagt Ray Kurzweil (die Logik von De Grey ansprechend, ohne ihn namentlich zu nennen):
&lt;dir&gt;
Die Verdrängung der Tatsache, dass der Tod eine unermesslich schreckenerregende Vorstellung ist - ganz zu schweigen von dem Leiden, das damit einhergeht -, ist weit verbreitet. Wir hängen an unseren Rationalisierungen, die es uns erlauben, im Angesicht der heraufziehenden Tragödie weiterzumachen. Solange wir keine Alternative hatten, war das vernünftig. Heute haben wir allerdings eine Alternative. Auch wenn wir die nötigen Mittel noch nicht zur Hand haben, besitzen wir doch das Wissen, wie wir bis zu dem Zeitpunkt leben können, an dem sie zur Verfügung stehen werden. Mit dem heutigen Wissen können selbst Angehörige meiner Generation in fünfzehn Jahren noch bei guter Verfassung sein. Dann wird es möglich sein, unser biologisches Programm durch Biotechnologie zu modifizieren, was uns lange genug leben lassen wird, bis uns die Nanotechnologie befähigt, ewig zu leben.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn4" name="_ftnref4"&gt;[4]&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;Ray Kurzweil: „Der Tod raubt uns die Liebe“&lt;/center&gt;
&lt;/dir&gt;
&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R-IOABlfDzI/AAAAAAAAAIs/TrZNFB-nS-0/s1600-h/bloglong3.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179717915017940786" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R-IOABlfDzI/AAAAAAAAAIs/TrZNFB-nS-0/s400/bloglong3.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;Quelle: FAZ Net&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Unser oben angesprochener Punkt: Neue Technologien vom Charakter von Basisinnovationen machen es - nach Kurzweil, De Grey, Robert Freitas (Nanomediziner) - möglich, irgendwann, „ewig zu leben“. Und für den Grey beginnt das bereits mit Menschen, die jetzt schon unter uns sind: unsere Kinder.
Der Unterschied zwischen den Grey und Kurzweil liegt nicht inVision, Konzept und Vorgehen. Kurzweil kommt aus der Informationswissenschaft, De Grey ist Mikrobiologe. Kurzweil sieht die neuen Basisinnovationen umfassender, in einer Weise, die jetzt oft als NBIC (Nano, Bio, Info, Cogno) bezeichnet wird. Kurzweil will unsere Biologie überwinden.
&lt;br&gt;
Ein Unterschied zu de Grey also: Für Kurzweil reichen Innovationen in der Biologie nicht aus. In einer Kombination mit Nano- und Informationstechnologie beschleunigt sich Lebensverlängerung.
&lt;br&gt;
&lt;dir&gt;
"Biology is very capable and intricate and clever, [...] but it's also very suboptimal, compared to what we ultimately can build with information technology and nanotechnology... If you were to replace a portion of your blood with these respirocytes [eine Erfindung des Nanomediziners Freitas], you could do an Olympic sprint for 15 minutes without taking a breath or sit at the bottom of your pool for four hours."
"We didn't stay on the ground. We didn't stay on the planet. And we have not stayed within the limitations of our biology."&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn5" name="_ftnref5"&gt;[5]&lt;/a&gt;
&lt;/dir&gt;
Ronald Bailey von Reason (&lt;a href="http://www.reason.com/"&gt;http://www.reason.com/&lt;/a&gt;) kommentiert die Sicht der Freunde des Todes („Pro-Mortalists“: ewige Langeweile, was sagt Gott dazu, der Irrtum von Titonus: ewig im Siechtum leben, bis uns jemand gnädigst in eine Heuschrecke verwandelt&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn6" name="_ftnref6"&gt;[6]&lt;/a&gt;) in einem lesenswerten Beitrag, in der er auch die Reichtumswirkungen einer Ausweitung der Lebensspanne anspricht:
&lt;dir&gt;
The pro-mortalists fail to understand the effort to extend healthy human lifespan is a perfect flourishing of our uniquely human nature. The future generations will look back at the beginning of the 21st century with astonishment that some very well meaning and intelligent people actually wanted to stop biomedical research just to protect their cramped and limited vision of human nature. Those future generations will look back, I predict, and thank us for making their world of longer, healthier lives possible. To end, let me quote Sirtris Pharmaceuticals co-founder David Sinclair who said, “I would be disappointed if we were all born one generation too early.” Me too.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn7" name="_ftnref7"&gt;[7]&lt;/a&gt;
&lt;/dir&gt;
Pech für jene, die eine Generation zu früh geboren wurden, also diejenigen, die heute in Wissenschaft und Politik das Sagen haben. Für sie sind De Grey, Kurzweil und andere intellektuelle Abenteurer und ethische Rebellen. Für andere visionäre Pioniere einer neuen Epoche der Menschheit, deren Entstehen wir heute beobachten.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R-IOABlfD0I/AAAAAAAAAI0/ugVWn5wxvnk/s1600-h/bloglong4.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179717915017940802" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R-IOABlfD0I/AAAAAAAAAI0/ugVWn5wxvnk/s400/bloglong4.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;
&lt;br&gt;
[1]&lt;/a&gt; 1,000-year lifespan a possibility, geneticist says,Last Updated Wed, 16 Feb 2005, CBC News.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;
&lt;br&gt;
[2]&lt;/a&gt; Siehe den früheren Blogbeitrag vom 17. Januar 2008, &lt;a name="3104268238782334248"&gt;&lt;/a&gt;Die Dividende der Langlebigkeit.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref3" name="_ftn3"&gt;
&lt;br&gt;
[3]&lt;/a&gt; Armut macht dick, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. März 2008, S. 18. Siehe hierzu auch unseren Blog vom 8. Februar 2008, &lt;a name="7607003759721537039"&gt;&lt;/a&gt;Vom Leben und Sterben im Kalorienkapitalismus.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref4" name="_ftn4"&gt;
&lt;br&gt;
[4]&lt;/a&gt; Tobias Hülswitt, Werden wir ewig leben, Mister Kurzweil, Frankfurter &lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub4521147CD87A4D9390DA8578416FA2EC/Doc~E96424579BA874A3AA3EE364C34618742~ATpl~Ecommon~Scontent.html"&gt;Allgemeine Zeitung&lt;/a&gt;, Bilder und Zeiten, 23. Februar 2008, S. Z6.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref5" name="_ftn5"&gt;
&lt;br&gt;
[5]&lt;/a&gt; Brendan Sinclair, Kurzweil: ‚Exponential’ change ahead for games, people, &lt;a href="http://www.news.com/2100-1043_3-6231644.html"&gt;CNET NEWS.COM,&lt;/a&gt; 22. Februar 2008. Die sind Zitate aus einem Vortrag von Kurzweil.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref6" name="_ftn6"&gt;
&lt;br&gt;
[6]&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.fightaging.org/archives/000058.php"&gt;Fight aging&lt;/a&gt;, 23. März 2004, The ubiguity of the Tithonus error.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref7" name="_ftn7"&gt;
&lt;br&gt;
[7]&lt;/a&gt; Ronald Bailey, The political economy of the &lt;a href="http://www.acceleratingfuture.com/people-blog/?p=1731"&gt;longevity dividend&lt;/a&gt;, Future Current, 28. Februar 2008.&lt;/span&gt; &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;center&gt;&lt;/center&gt;&lt;center&gt;&lt;/center&gt;&lt;/div&gt;
&lt;center&gt;&lt;center&gt;&lt;/center&gt;&lt;/center&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-1587784352952657844?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/1587784352952657844/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=1587784352952657844' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/1587784352952657844'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/1587784352952657844'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2008/03/wie-entstehen-lange-wellen-von.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R-IN_hlfDxI/AAAAAAAAAIc/P9MC3qU0rx0/s72-c/bloglong.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-2540453574086462249</id><published>2008-03-19T13:29:00.006+01:00</published><updated>2008-12-09T22:06:10.971+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:verdana;color:#000000;"&gt;&lt;center&gt;Finanzkrise: Getting the theory wrong has consequences.&lt;/center&gt;
&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;Jochen Röpke&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;19. März 2008 &lt;/center&gt;&lt;div align="justify"&gt;
&lt;br&gt;
Die Finanzkrise ist eine durch Eingriff in den Markt (US-Zentralbank unter Leitung von Greenspan; Greenspanput) erzeugte. Alles fängt im Kleinen an, jede Krise (Laozi). Danach hochschaukeln. An Finanzinnovationen des Arbitragesystems gekoppelt, die selbst Paulsen (ehemals Chef von Goldman Sachs, jetzt Chef des US-Treasury) nicht mehr versteht.&lt;br&gt;
Intervention braucht Intervention, wenn der Markt jenseits von Routine operiert. Sonst besteht die Gefahr eines negativ-emotionalen Takeovers. Angst, Panik, um sich greifender Vertrauensverlust. Ließe man Märkte frei laufen: Desaster. Es geht schon lange nicht mehr darum, „Schuldige“ zu finden, die Banken (Investmentbanken, vor allem um diese geht es), selbst für ihre Fehler zahlen zu lassen. Der Steuerzahler war und ist von Anfang an dabei. Verluste werden schließlich über das Finanzamt abgerechnet. Aufräumen kann man erst, wenn das Bombardement zu Ende geht.&lt;br&gt;
Bernanke macht aus Schumpeterlogik das Richtige, nur noch zu wenig und zu wenig radikal und mit zu wenig Unterstützung durch die US-Regierung und seine europäischen Kollegen. Dies ist ausführlich jenseits des Mainstream diskutiert. Etwa bei James Mauldin (wer googelt findet).
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R-EIemnHeVI/AAAAAAAAAIM/cBP7mn5Xn1U/s1600-h/blogneu1.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179430368306493778" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R-EIemnHeVI/AAAAAAAAAIM/cBP7mn5Xn1U/s400/blogneu1.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
Josef Ackermann sagt zu Recht: Marktkräfte lösen das Problem nicht (mehr), oder nur zu exorbitanten Kosten sprich Vernichtung von Werten (Nichtschaffung neuer Werte). Theoretische Pfadabhängigkeiten der Entscheidungsträger produzieren hohe Opportunitätskosten. Kritiker an Ackermann: Du wartest, bis dir das Wasser am Hals steht, dann reißt du das Maul weit auf. So geht es nicht. Aber besser als ertrinken (in den Selbstheilungsfluten des Marktes). Ackermann ist ein Insider wie es keinen Besseren gibt. Er weiß was abgeht, was machbar ist, was helfen könnte (im Gegensatz zu manchen Notenbankern und Analysten).&lt;br&gt;
Was soll es, sagt der Mainstream. Hoher Euro, kein Problem (wir fakturieren doch in Euro u/o liefern in die Eurozone). Wachstum robust im Euroland, usf. Hinsetzen, fünf.
Wir zitieren Joseph Schumpeter,&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt; gerade weil er mit seiner Theorie exogenen Geldes theoretisch schieflag (Gegenthese endogenes Geld: im Innovationssystem wird Finanzkapital endogen erzeugt. Kein Zugang zu Finanzierung aus Routine und Arbitrage).
&lt;dir&gt;
„In der Atmosphäre der sekundären Prosperität werden auch verantwortungslose, betrügerische und in anderer Weise erfolglose Unternehmungen entstehen, die den Prüfungen, wie sie die Rezession mit sich bringt, erliegen. Die Spekulation wird wahrscheinlich viele unhaltbare Elemente in sich tragen, die durch die geringste Minderung der Sicherheiten (Übersetzung im Original: „Lombardwerte“) zusammenstürzen. Das braucht alles noch nicht unbedingt die Ausmaße einer Panik oder einer Krise anzunehmen– keines dieser Worte, daran sei erinnert, ist ein Fachausdruck - aber es induziert sehr leicht Paniken oder Krisen.“
Schumpeter, Konjunkturzyklen, 1961, Band 1, S. 157.
&lt;/dir&gt;
Die „Minderung der Sicherheiten“ im US-Immobilienmarkt ist das Kernproblem. Wie es dazu kam, wissen wir. Auch welche Folgen – Rezession, möglicherweise mehr – aufgrund viral-monetärer Ansteckungswirkungen für die Realwirtschaft entstehen (könnten), ist auch klar. Krugmann schätzt die möglichen Verluste auf zwischen $ 6000 und 7000 Mrd. (50 Prozent des US-BSP).&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R-EIemnHeWI/AAAAAAAAAIU/-yF00iiSPQw/s1600-h/blogneu.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179430368306493794" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R-EIemnHeWI/AAAAAAAAAIU/-yF00iiSPQw/s400/blogneu.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
Quelle: John Mauldin, Muddle Through and Your Long Term Returns, Weekly Newsletter 14. März
&lt;br&gt;
Die Abbildung zeigt, wie die Greenspanpolitik und das spekulative Hochschaukeln der Immobilienpreise die Wachstumsrate hochschrauben (US-Haushalte nutzten die höheren Bewertungen von Immobilienvermögen, neue Schulden aufzunehmen. Eine Quelle des US-Handelsbilanzdefizits, nach Greenspan andererseits eine Folge der Repression des Konsums in China). Dies ist, real betrachtet, eine Mischung von Schumpeter- und Arbitragelogik.
Ohne Immobilienboom wäre das US-Wachstum auf Afrikaniveau. Die US-Regierung agiert immer noch nach Afrikamuster: Kopf in den Sand der Wüsten und der Baugruben.
&lt;br&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;&lt;br&gt;[1]&lt;/a&gt; Siehe unseren Blog vom 6. November 2007 zur Finanzkrise.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;&lt;br&gt;[2]&lt;/a&gt; Quellen bei &lt;a href="http://www.parapundit.com/archives/005078.html"&gt;Parapundit&lt;/a&gt;, 18. August 2008, Will Federal Reserve tame the financial panic.&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-2540453574086462249?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/2540453574086462249/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=2540453574086462249' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/2540453574086462249'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/2540453574086462249'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2008/03/finanzkrise-getting-theory-wrong-has.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R-EIemnHeVI/AAAAAAAAAIM/cBP7mn5Xn1U/s72-c/blogneu1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-7412234678723450308</id><published>2008-03-03T08:47:00.004+01:00</published><updated>2008-03-10T08:51:46.951+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;center&gt;&lt;strong&gt;Ein Euro pro Tag&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;Jochen Röpke&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;1. März 2008&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
Soviel verdient ein Landarbeiter in einem indonesischen Dorf in Westjava, der höchstentwickelten Provinz in Indonesien. Seine Familie, drei Personen, benötigt zum Über leben drei Euro (40,000 Rupiah).&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt; Die Landflucht schlägt daher neue Rekorde. Im informellen Sektor der Städte läßt sich etwas mehr verdienen, aber bei 1.8 Millionen Arbeitslosen in Westjava ist das ohne Selbstausbeutung auch nicht zu machen. Immerhin fördert die Provinzregierung das Training von Unternehmertum bei Arbeitslosen,&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt; was wir in Deutschland, dem Land der Mitnahmeeffekte, wieder abgeschafft haben. Frau und Kinder bleiben im Dorf. Landwirtschaft wird eine Angelegenheit von Frauen. Die Diskriminierung von Frauen ist hier ohne Chance. Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem Land sind rar, versteckte Arbeitslosigkeit verbreitet. Da die Einkommen bereits am Existenzminimum liegen, hilft ihnen auch die deutsche Einsicht wenig, durch Lohnsenkung Arbeitsplätze zu schaffen. Auf die Idee, Geld für Lohnsubventionen à la Nokia zu spendieren, ist noch niemand gekommen. Das Kinderhilfswerk hat sich auch noch nicht sehen lassen. Ihre Berater lassen sich schließlich nicht für einen Euro pro Tag abspeisen. Und die Fahrer von Cayennes in der Londoner City und ihr Master aus Zuffenhausen haben anderes im Kopf als das von ihnen mit verursachte Elend in der Dritten Welt.&lt;br&gt;
Was passiert?&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Nichts – außer gelegentlicher Berichterstattung in der Zeitung, auf die sich der Autor stützt. Da gerade die Reisernte im Gang ist, berichten die Medien ausführlich über das, was auf den Dörfern so alles vor sich geht. Über Preise und Einkommen zu reden, ist in Indonesien Teil der Kultur. Jedermann weiß was der Präsident mit nach Hause nimmt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Alles ist optimal geregelt, wie in den Lehrbüchern der Ökonomie, auf deren Grundlage sich die Bundesregierung beraten läßt. Die Bauern verkaufen ihren Reis (Rohreis, gabah) für 2,000 bis 2,500 Rupiah (0.20 Eurocent) pro kg an die Händler. Auf einem Hektar erzeugen sie fünf Tonnen ungeschälten Reis, der ihnen 500 Euro bringt.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn3" name="_ftnref3"&gt;[3]&lt;/a&gt; Natürlich betrachten sie sich als abgezockt – aber schließlich bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Genossenschaften existieren nicht (mehr). Innovation ist – lehrbuchgerecht – eine Rarität. Neue Arbeitsplätze gibt es daher auch nicht. Die Armut funktioniert also so, wie es das neoklassische Paradigma lehrt: effizient. Die indonesischen Bauern müssten Verdi doch endlich darüber Nachhilfe geben, was einen gerechten Lohn ausmacht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Immerhin leisten wir unseren Beitrag zum Lebensunterhalt in indonesischen Dörfern. Die ökologischen Erzengel einschließlich Gabriel, vom Gott Gaia auf die Erde gesandt, kommen in unser Land, sogar in God’s Own Nation, stärken unser Bewußtsein, doch endlich mehr Biosprit zu produzieren. Die indonesischen Bauern danken es ihnen. Den Reis essen sie, teilweise noch selbst - noch. Einige können sich den selbstproduzierten Reis bereits nicht mehr leisten. Beim Öl zum Kochen und Braten müssen sie fast täglich höhere Preise bezahlen. 13,750 Rupiah pro kg, exakt ein Euro, ein neuer Höchststand.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn4" name="_ftnref4"&gt;[4]&lt;/a&gt; Für den Ökonomen interessant ist die Aussage der Beteiligten: Niemand weiß so recht, warum die Preise so hoch sind (Die deutsche Botschaft hat ihnen schließlich auch noch keinen Kontakt mit den allwissenden Klimaforschern aus Potsdam ermöglicht). Das Entdeckungsverfahren des Marktes (F.A. Hayek) funktioniert in Reinkultur. Indonesien produziert eigentlich genug Palm- und Kokosöl. Aber die Plantagen verkaufen es auf dem Weltmarkt bei rasant steigender Nachfrage - für die Produktion von Kraftstoff (biofuel). Zumindest die Orang Utans (Waldmenschen) und Tiger und Elefanten haben es besser. Sie brauchen sich um ihr Überleben keine Sorgen mehr zu machen. Palmölplantagen ersetzen den Urwald. Kleben wir wenigstens einen Aufkleber mit Tigerkopf in unsere Cayennes, damit wir uns daran erinnern, wem wir für unseren Tankinhalt dankbar sein dürfen.&lt;br&gt;
(Wir gehen in einem weiteren Blog auf die Problemlage der kleinen und mittleren Unternehmen in Indonesien ein. Sprache Englisch).
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;&lt;br&gt;[1]&lt;/a&gt; Kompas, 25. Februar 2008, S. A, Urbanisasi sulit dibendung (Urbanisierung schwierig einzudämmen).
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;&lt;br&gt;[2]&lt;/a&gt; Kompas, 27. Februar 2008, S. C: 1,8 juta penganggur terdidik di Jabar (1.8 Millionen Arbeitslose erhalten Training in Westjava).
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref3" name="_ftn3"&gt;&lt;br&gt;[3]&lt;/a&gt; Kompas, 28. Februar 2008, S. J: Petani mendesak agar harga gabah dinaikkan (Bauern machen Druck für steigende Preise für Reis).
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref4" name="_ftn4"&gt;&lt;br&gt;[4]&lt;/a&gt; Kompas, 29. Februar 2008, S. 26: Minyak goreng mencapai Rp. 13.750 per kg (Öl zum Braten und Kochen erreicht 13,750 Rupiah pro kg). &lt;/div&gt;
&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-7412234678723450308?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/7412234678723450308/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=7412234678723450308' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/7412234678723450308'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/7412234678723450308'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2008/03/ein-euro-pro-tag-jochen-rpke-1.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-1965568390855169904</id><published>2008-02-22T10:55:00.005+01:00</published><updated>2008-12-09T22:06:11.160+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;center&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;strong&gt;Bio-Vermarktung&lt;/span&gt;&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R76dzUqxkVI/AAAAAAAAAIE/o-HCYLNF8Do/s1600-h/bio.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5169742927314915666" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R76dzUqxkVI/AAAAAAAAAIE/o-HCYLNF8Do/s400/bio.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;&lt;strong&gt;Haga Kazue &amp;amp; Jochen Röpke&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;20. 2. 2008&lt;/strong&gt;&lt;/center&gt;&lt;div align="justify"&gt;
&lt;br&gt;
„Genuß ohne Reue liegt im Trend“. Der Biomarkt wächst. Die Biowelle verstärkt sich. Umsätze für Biolebensmittel haben sich seit Anfang des Jahrzehnts fast verdoppelt (2007: 5, 2 Mrd. Euro).&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt; Gesund essen durch „natürlich“ erzeugte Lebensmittel. Was bringt das für Gesundheit und Lebensspanne? Mit Bionahrungsmitteln kehren wir in die Zeit unserer menschlichen Vorfahren zurück. Neuere Forschung zeigt uns sogar: Affen essen gesünder als wir. Die „Affendiät“ ist für die Ernähungswissenschaft eine alte Bekannte und wird sogar von Nobelpreisträgern als Vorbild gepriesen.
Ein Anthropologe der Universität Berkely ermittelt:
&lt;dir&gt;
Monkey diet is richer in vitamins and minerals than human diet, UC Berkeley anthropologist discovers. "Milton also found that the wild fruits had higher levels of calcium, potassium, iron and phosphorus - sometimes as much as a 10-fold difference - compared to domesticated fruits." &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt;
&lt;/dir&gt;
Unsere Vorfahren sind für die Meisten von uns, Gott sei Dank nicht alle, aber schwierig zu imitieren. Alles, was wir im Bioladen finden, sind „domesticated fruits”.
Es gibt zwei Arten von Bio-Nahrungsmitteln. Eine verpönt, ethisch verachtet, vom Gesetzgeber aus den Geschäften verbannt: die biotechnologisch erzeugten, genetisch „manipulierten“ Nahrungsmittel. Diese sind heute nicht unser Thema. Wer die jüngere US-Diskussion darüber verfolgen will, lese Ronald Baileys Kommentar: „Are farmers stupid, or deluded, or both?“ &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn3" name="_ftnref3"&gt;[3]&lt;/a&gt; Man kann bei all dem nur an Heinz von Foerster erinnern: „Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners.“
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Wir beschäftigen uns hier mit ethisch sauberen Bioprodukten.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Ein Besuch in einem Bioladen macht schnell klar: auch Biolebensmittel sind Killerfood, wenn man die falschen und zuviel, auch der mit Bio-Label“ als biologisch erzeugt geprüften, zu sich nimmt. Der von Bioindustrie und Handel vermarktete Glaube, wer „Bio“ äße, äße gesund, mag Menschen dazu verführen, die doppelte Botschaft der Okinawamenschen zu mißachten: esse wenig gesund, hüte dich, diese Regel zu mißsachten. Die ethische Steigerung von Bio-Nahrungsmitteln ist ihre „Bio-Gerechtigkeit“, insbesondere wenn biogerechter Konsum den vom Markt ausgebeuteten Menschen der Dritten Welt zugute kommt. Das Gerechtigkeitsbewußtsein der Entrepreneure mag hier hoch entwickelt sein, die Gesundheitsqualität der von ihnen vermarkteten Produkte kann sich jedoch mit Nestle et al. des Öfteren messen. Wir haben uns davon in französischen Supermärkten des Öfteren überzeugen können. Auch hier wirkt ein das Leben verkürzender Anreizmechanismus: bio-organisch etc. verbindet sich mit einem karikativen Wohlfühleffekt. Zugegeben: die konventionelle Lebensmittelindustrie geht rabiater zu Werk: superschlanke Frauen werben für Nahrungsmittel, die Menschen fett machen.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Macht der Markt uns fett und krank und arm (höhere Gesundheitskosten)? Dies behaupten Eric Finkelstein und Laurie Zuckermann, zwei US-Ökonomen, die sich die Nahrungsmittelindustrie in den USA anschauen:
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
The fattening of America: How the Economy makes us fat. Ihr Ausweg: Innovation. Neue Medikamente nehmen uns die Disziplin eines gesunden Lebenswandels ab. &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn4" name="_ftnref4"&gt;[4]&lt;/a&gt; Durch Innovation zurück zum Affen?
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Bionahrungsmittel sind eine Vermarktungsinnovation. Was sie zur besseren Gesundheit leisten, wissen wir (noch) nicht. Die in früheren Blogs geschilderten Krankheiten entstehen durch Kalorienzufuhr im Übermaß.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn5" name="_ftnref5"&gt;[5]&lt;/a&gt; Die Krankmacher sind die Menge der Nahrungsmittel (Kalorien) und die Auswahl der Nahrungsmittel. Biosteak und Biospaghetti im Übermaß bringen für die Gesundheit wenig. Es gibt auch Menschen, die sagen: Ich esse jetzt gesund („bio“), also kann ich mehr essen. Oder da ich mehr Biokost verzehre, kann ich mir anderswo mehr „Sünden“ leisten. Wer mit hohem Gesundheitsbewußtsein ausgestattet ist, ißt möglicherweise auch biologisch, er ist aber vor allem gesund: wenig und das Wenige von hoher Qualität (was nicht „Bio“ sein muß). Bio kann ihm Letzteres geben; ersteres vielleicht auch, wenn er nicht mehr soviel essen muß, um den Bedarf an Vitaminen, Mineralien usw. zu befriedigen. Aber das sind nur wenige Menschen.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Der Aufstieg der Biobranche kann jedoch auch Folge eines höheren Gesundheitsbewußtseins sein. Menschen investieren ein Mehr ihrer Lebensenergie in eine gesunde Lebensführung. Ausgangspunkt der Mehrproduktion von Bioprodukten sind Bedürfnisverschiebungen bei den Nachfragern - die auch von den Anbietern mit angeschoben sein können. Alle Nahrungsmittelkonzerne surfen mittlerweile auf der Biowelle, auch traditionelle Junk- und Killerfoodvermarkter. Dies bewirkt dann wieder den Mehrkonsum. Sich durch „gesunde“ Nahrungsmittel zu Tode essen.
&lt;br&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;&lt;br&gt;[1]&lt;/a&gt; Friederike Redwitz, Genuß ohne Reue liegt im Trend, Handelsblatt, 18. Februar 2008, S. 12.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;&lt;br&gt;[2]&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.berkeley.edu/news/media/releases/99legacy/5-18-1999.html" target="_blank"&gt;Berkeley.edu&lt;/a&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref3" name="_ftn3"&gt;&lt;br&gt;[3]&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.reason.com/news/show/125042.html"&gt;Reasononline&lt;/a&gt;, 19. Februar 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref4" name="_ftn4"&gt;&lt;br&gt;[4]&lt;/a&gt; Eine Besprechung des Buches in &lt;a href="http://www.ft.com/cms/s/0/ac3b5256-d93a-11dc-bd4d-0000779fd2ac.html?nclick_check=1"&gt;Financial Times&lt;/a&gt;, 16. Februar 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref5" name="_ftn5"&gt;&lt;br&gt;[5]&lt;/a&gt; Mafexblog: Vom Leben und Sterben im Kalorienkapitalismus.
&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-1965568390855169904?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/1965568390855169904/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=1965568390855169904' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/1965568390855169904'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/1965568390855169904'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2008/02/bio-vermarktung-haga-kazue-jochen-rpke.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R76dzUqxkVI/AAAAAAAAAIE/o-HCYLNF8Do/s72-c/bio.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-2255686317461331428</id><published>2008-02-14T13:34:00.010+01:00</published><updated>2008-12-09T22:06:11.492+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;center&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Universitäten und unternehmerischer Geist&lt;/span&gt;&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;&lt;center&gt;Jochen Röpke&lt;/strong&gt;&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;&lt;strong&gt;14. Februar 2008&lt;/strong&gt;&lt;/center&gt;&lt;div align="justify"&gt;
&lt;br&gt;
Bei der Vorbereitung auf einen Aufenthalt in Sachen „entrepreneurship“ im unten genannten Land, stoßen wir auf folgenden Artikel.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;center&gt;
&lt;strong&gt;Universities &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;kill &lt;/span&gt;entrepreneurship spirit, expert says&lt;/strong&gt;&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
Wir wollen den Artikel nicht ausführlicher kommentieren. Er verweist auf ein „Problem“, daß auch hierzulande besteht und diskutiert ist. &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt; Jeder Ökonom kennt G8 (Gruppe der acht größten Wirtschaftsnationen). Von Großveranstaltungen („Heiligendamm“) abgesehen, ist das jedoch kein Thema, zudem außer Spesen und Polizeieinsätzen wenig herauskommt. Gilt das auch für das andere „G8“, in den Medien mittlerweile als so selbstverständlich gebraucht, daß man erst googeln muß, um zu verstehen, was sich dahinter verbirgt: Gymnasium acht. Statt neun nunmehr acht Jahre Gymnasium. Die Auswirkungen sind - gerade im Hinblick auf das, was der Artikel aus Indonesien anspricht: unternehmerischen Geist - alles andere als ermutigend. Ein Ministerpräsident hat auch deswegen seine stolze Mehrheit im Parlament verloren. Setzt sich das, was in der Schule (G8) praktiziert wird, auf den Universitäten (Bologna-Reform) fort? Welche Folgen ergeben sich daraus für die Innovationsleistung einer Volkswirtschaft, welche ohne Umsetzung des neuen Wissens aus dem System Wissenschaft, kein langfristiges Wachstum mehr erzeugen kann, außer man vermag Ressourcenrenten abzuschöpfen oder die Arbeits- und Nacharbeitseinkommen zu belasten („Strafsteuern auf das Humankapital“&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt;) um der Wirtschaft internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern?
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Die im Text eingefügte Abbildung stammt von uns.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
JAKARTA (JP): Education experts said the higher the education someone achieved, the lower the level of entrepreneurship and independent spirit.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
"This is a result of education system that emphasizes only on academic achievement but put less emphasize on human development," managing director of High/Scope Indonesia Antarina Amir said Wednesday.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Speaking at the discussion on education held by The Jakarta Post, Antarina said that in general there were two approaches in any education system: a system that emphasizes on academic achievement only, which popularly known as "drill and kill approach", and a system that emphasizes on human development or "student-centered approach."
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
The drill and kill approach was more deductive, didactic and prescriptive in its pedagogy system with an emphasis on increased academic achievement or higher test scores.
This approach creates technically proficient professionals and skilled workers.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R7Q2EkqxkTI/AAAAAAAAAH0/O1DUG8qNNnI/s1600-h/bloglast.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166814124691263794" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R7Q2EkqxkTI/AAAAAAAAAH0/O1DUG8qNNnI/s400/bloglast.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Meanwhile the student centered-approach was more inductive, investigative and inquiry oriented giving way to inventors, creative designers in science, art and technology as well as innovative leaders and entrepreneurs.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
The Gadjah Mada University (UGM) rector, Sudjarwadi, told participants that there was a kind of feudalism regarding scholastic degrees.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
"There are many people thinking that once they earn a university degree they should get white-collar jobs instead of starting their own businesses," he said.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Citing data from the national education ministry, he said that there were some unemployed 800,000 university graduates.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
"UGM has in the past three years organize programs to foster entrepreneurship spirit among students," said Sudjarwadi. (mvm)
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;
&lt;br&gt;[1]&lt;/a&gt; Jochen Röpke, „Gründerlehre“: &lt;a href="http://www.wiwi.uni-marburg.de/Lehrstuehle/EinrInst/Mafex/Publikationen/Dokumente/mafex_rj_unternehmertum%20-%20Gründerlehre.pdf"&gt;Zur Konstruktion unternehmerischer Kompetenz&lt;/a&gt;.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;
&lt;br&gt;[2]&lt;/a&gt; Jürgen Borchert, Strafsteuern auf das Humankapital, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Februar 2008, S. 8.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref3" name="_ftn3"&gt;
&lt;br&gt;[3]&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.thejakartapost.com/detailgeneral.asp?fileid=20080213195858&amp;amp;irec=0"&gt;The Jarkata Post&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-2255686317461331428?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/2255686317461331428/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=2255686317461331428' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/2255686317461331428'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/2255686317461331428'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2008/02/universitten-und-unternehmerischer.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R7Q2EkqxkTI/AAAAAAAAAH0/O1DUG8qNNnI/s72-c/bloglast.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-7607003759721537039</id><published>2008-02-08T10:06:00.000+01:00</published><updated>2008-12-09T22:06:12.391+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;center&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Vom Leben und Sterben im Kalorienkapitalismus&lt;/span&gt;&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;7. 2. 2008&lt;/span&gt;&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;center&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Haga Kazue &amp;amp; Jochen Röpke&lt;/span&gt;&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Die Menschen in den westlichen Industrieländern, allen, fast, werden fetter und fetter. Übergewicht hat gravierende gesundheitliche Probleme und belastet die Produktivität in Unternehmen und das Gesundheitssystem in zunehmendem Maße. All dies können wir als bekannt voraussetzen. Was tun?
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
„Das Wissen über gesunde Ernährung muß gestärkt werden“, überschreibt das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz“ &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt; die Veröffentlichung einer zweiten „Nationale Verzehrstudie“. &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt;Wir könnten auch sagen: Kalorienstudie. Die Deutschen essen zu viel, ein Schicksal, welches sie mit allen wohlhabenden Ländern teilen.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Das Schlüsselergebnis der Untersuchung (siehe auch die folgende Abbildung): „In Deutschland sind 66,0% der Männer und 50,6 % der Frauen übergewichtig oder adipös“. &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn3" name="_ftnref3"&gt;[3]&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Übergewicht speist sich aus zwei Quellen: mehr Kalorienaufnahme, weniger Bewegung . Wir wissen:&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn4" name="_ftnref4"&gt;[4]&lt;/a&gt; Der Anstieg von Fettleibigkeit und Übergewichtigkeit ist primär, in den reifen Industriestaaten, eine Folge des Überkonsums von Kalorien, weniger einer Abnahme von körperlicher Tätigkeit (physical activity; exercise). Ergebnis: eine „obesity epidemic“. In der nächsten Abbildung (figure 5) fehlt Deutschland. Nehmen wir die Schweiz oder die Niederlände als ähnlich gelagerte Länder: 100 Prozent der Gewichtszunahme geht auf Kalorienzufuhr („calories in“) zurück. Australien und Finnland scheinen aus dem Rahmen zu fallen, aber nur, weil ihre Statistiken Ungereimtheiten aufweisen, wie Bleich u.a. zeigen.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R6weorFwoiI/AAAAAAAAAHQ/fPCH-bTB-HI/s1600-h/blog%231.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5164536556797600290" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R6weorFwoiI/AAAAAAAAAHQ/fPCH-bTB-HI/s400/blog%231.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Quelle: FAZ, 31.1.2008
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R6weorFwojI/AAAAAAAAAHY/5UMk0g0mACs/s1600-h/blog%232.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5164536556797600306" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R6weorFwojI/AAAAAAAAAHY/5UMk0g0mACs/s400/blog%232.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Quelle: Bleich u.a. (2008).
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Die nächste Abbildung zeigt die jährliche Zunahme der Übergewichtigkeit in der Bevölkerung in Prozent.
Hier gibt es auch Informationen zu Deutschland. Es befindet sich im Mittelfeld, mit rund 0.35 Prozent für die Jahre 1999-2003. Die geringste Gewichtszunahme finden wir in Japan, beinahe Null. Das in diesem Land, insbesondere auf der Insel Okinawa (“the world's longest-lived people),&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn5" name="_ftnref5"&gt;[5]&lt;/a&gt; die meisten Menschen, bezogen auf die Gesamtpopulation, mit einem Alter über 100 Jahre leben, ist daher auch keine Überraschung.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R6weo7FwokI/AAAAAAAAAHg/KZ-jRxzNhQs/s1600-h/blog%233.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5164536561092567618" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R6weo7FwokI/AAAAAAAAAHg/KZ-jRxzNhQs/s400/blog%233.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Quelle: Bleich u.a. (2008)
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Was hat diese Zunahme bewirkt? (a) Nahrungsmittel sind relativ billiger geworden; die technische Effizienz in der Nahrungsmittelindustrie ist gestiegen, „technischer Fortschritt“ also; (b) Produkt-Innovationen in der Nahrungsmittelindustrie und deren vor- und nachgelagerten Branchen (von Junkfood über Homeservice für Pizza bis zur riesigen Vielfalt von Killerfood, welche die Nahrungsmittelkonzerne auf den Markt werfen); (c) demographische Wandel: wie auch die deutsche Untersuchung zeigt, sind alte Menschen, von denen es immer mehr gibt, fettleibiger; (d) vermehrte Arbeit von Frauen und damit Änderung der Lebensgewohnheiten.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Sehen wir uns (b) an: Die Industrie kümmert ihre Kalorieninnovation nicht, zudem gute Ausreden bereit stehen; sie verlagert die von ihr produzierten externen Wirkungen (Übergewicht und deren Folgen) auf Individuen und Gesundheitssystem. Klassische soziale Kosten. Wir beobachten somit: Innovationen in Teilen der Nahrungsmittelindustrie schaffen gravierende Gesundheitsprobleme, verringern die individuelle und gesellschaftliche Wohlfahrt. Wäre der Mensch in der Lage, Kalorienaufnahme und –verbrauch zusammen mit Rauchen und Alkohol für sich beherrschbar zu machen, würde sich seine Lebensspanne im Durchschnitt um „14 Jahre“ ausweiten.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn6" name="_ftnref6"&gt;[6]&lt;/a&gt;
Man könnte sagen: Jeder muß doch selbst wissen, was und wieviel er ißt, genauso wie Britney Spears, doch hätte wissen können, als Achtjährige, daß ihre Eltern sie zu einem Star im U$-showbusiness zu machen gedachten.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn7" name="_ftnref7"&gt;[7]&lt;/a&gt; Oh my God. Subprime in der Psychiatrie und Nahrungskonsum.
Richtig und falsch. Jeder ist für seine Gesundheit selbst verantwortlich. Jedermann ist jedoch auch in ein System von Werten, Anreizen eingebunden, die sein Verhalten determinieren. Meistens, ohne daß er es weiß bzw. reflektiert. Soziale Instinkte. „Du bist, was du ißt“&lt; (Feuerbach).
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
„Das Wissen über gesunde Ernährung muß gestärkt werden“. Ist das Wissen unzureichend? Oder die Information? Oder fehlen Daten, wie sie jetzt die „Verzehrsstudie“ vorlegt? Was ist für das „Übergewicht bei Frauen und Männern“ verantwortlich? Unzureichendes Wissen, welche Art von Wissen, explizit oder implizit? Bewirkt nicht gerade das implizite Wissen die in der Abbildung geschilderte Problemlage? Der die Studie in Auftrag gebende Minister erklärt:
&lt;dir&gt;
„ Hier müssen wir uns mehr aufklären und den Bürgerinnen und Bürgern deutlich machen, was sie selbst tun können, um ihre eigene Gesundheit zu fördern und zu erhalten“
&lt;/dir&gt;
Das ist genau der Punkt. Das Wissen ist bei den Menschen überreichlich verfügbar. Deutsche sind keine Pygmäen. Die Menschen wissen auch, daß Übergewicht krank macht und das Leben verkürzt. Warum essen sie dennoch so viel und immer mehr? Und nirgendwo ist Besserwissen mehr verbreitet als beim „Wie“ und „Was“ des Essens. Dennoch nimmt – Ausnahme Japan – die Übergewichtigkeit in allen reichen Ländern zu, in Deutschland pro Jahr um fast einen halben Prozentpunkt. Schön für Ärzte, Kliniken, Erben. Für die Menschen selbst, ein selbstgebuchter Höllentrip mit oder ohne Biokost. Irgendwann und schneller als gedacht, kommt das Last-Minute-Angebot für die Reise ins Jenseits.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Wenn es nicht Wissen ist, und „Aufklärung“, was dann? Nennen wir es „Energie“, noch komplizierter: „evolutorische“ Energie. Die evolutorische Energie der Menschen reicht nicht aus, dem Außendruck durch die Verführungen der Neuerungen aus der Industrie und den Routinen der human-primatoiden „Instinkte“ zu widerstehen. Evolutorische Energie heißt die Kraft sich selbst zu verändern, sich zu evolutionieren (Die folgende Abbildung zeigt die erforderliche Energie in unterschiedlichen Funktionen menschlichen Verhaltens).
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R6wepbFwolI/AAAAAAAAAHo/DsSI-K4mAjk/s1600-h/blog%234.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5164536569682502226" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R6wepbFwolI/AAAAAAAAAHo/DsSI-K4mAjk/s400/blog%234.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Quelle: Röpke &amp;amp; Xia, Reisen in die Zukunft kapitalistischer Systeme, 2007, S. 129.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Es gibt keinen Bereich menschlichen Lebens, in denen der Ausbruch aus der Routine schwieriger ist als beim Essen. Ein im Routinemodus operierendes Individuum vollzieht sein Leben unter Beschränkungen, die es, mangels „Energie“ nicht selbst verändern kann oder will. Wir wissen das aus den reichen Erfahrungen jener, die ihre Essensgewohnheiten umstellen, zurückfallen, es wieder versuchen. Noch eindrücklicher sind die Erfahrungen der Kalorienreduzierer: Wer schafft es schon, mit ständigem Hungergefühl zu leben, obwohl Körper und Geist dadurch aufblühen und bis in ein hohes Alter keinen Schaden nehmen?&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn8" name="_ftnref8"&gt;[8]&lt;/a&gt; Wenn ein Mensch Glück hatte, konnte er Gesundheit erben, über seine Gene, über die Erfahrungen seiner Umwelt, seine Eltern. Dabei ist Kalorienreduktion die anscheinend bislang einzige, wissenschaftlich halbwegs nachgewiesene Methode einer gesunden Ausweitung der Lebensspanne von Menschen.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn9" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn9" name="_ftnref9"&gt;[9]&lt;/a&gt;
Wer Energie in sich erzeugt: er kann 10-mal hinfallen und 11-mal aufstehen.
Wer nur das tut, was er immer tut, erreicht auch nur das, was er immer schon getan hat: so zu leben, daß sein Gewicht übergewichtig („adipös“) ist oder wird. Der gleiche alte Weg, die Dinge zu tun, bringt nur die gleichen alten Ergebnisse.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Gelingt der Ausbruch aus der Routine nicht – das System Mensch stirbt. Es stirbt früher – ganze 14 Jahre. Die Erben freut es, den Staat auch (Früher Tod bringt die Rente/den Sozialstaat ins Lot).&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn10" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn10" name="_ftnref10"&gt;[10]&lt;/a&gt; Der billigste Mensch ist ein toter Mensch. Die Eskimos wußten das schon lange: wer nichts mehr bringt, verbringt sein Leben auf einer Eisscholle – bis er stirbt. Einige nennen es Altersheim, andere den Weg zu Allah.
Aber nur auf den ersten, vielleicht auch zweiten, aber immer oberflächlichen Blick. Der große Unterschied: Länger gesünder leben, Menschen länger jünger machen, bringt eine „Dividende der Langlebigkeit“ (siehe unseren Blog vom 15. Januar 2008), die Alles in den Schatten stellt, was ein früher Tod an Entlastungen bringen könnte. Alte gesunde Gesellschaften sind reiche Gesellschaften.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;[1]&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.bmelv.de/cln_044/nn_885416/DE/03-Ernaehrung/04-Forschung/NationaleVerzehrsstudie/NVS2__Ergebnisse.html__nnn=true%20Link%20ministerium"&gt; BMELV.de&lt;/a&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;
&lt;br&gt;[2]&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.bmelv.de/cln_044/nn_1196770/SharedDocs/downloads/03-Ernaehrung/NVS2/NVS__Ergebnisbericht,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/NVS_Ergebnisbericht.pdf"&gt;Nationale Verzehrstudie II, Ergebnisbericht&lt;/a&gt;.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref3" name="_ftn3"&gt;
&lt;br&gt;[3]&lt;/a&gt; „Adipös“ scheint das wissenschaftlich-korrekte Wort für „fettleibig“ zu sein. Die Untersuchung „Nationale Verzehrsstudie II“ ist verfügbar unter: Eine gute Zusammenfassung bei Konrad Mrusek, Nationale Verzehrstudie: Nur in Hansestädten kommt es nicht so dick, &lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc~ED93DF00263ED47949AEB817D0EBDF7E0~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell"&gt;FAZ&lt;/a&gt;, 31. Januar 2008, S. 9.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref4" name="_ftn4"&gt;
&lt;br&gt;[4]&lt;/a&gt; Siehe Bleich S. u.a., Why Is the Developed World Obese? &lt;a href="http://www.nber.org/papers/w12954"&gt;Annual Review Public Health&lt;/a&gt;. 2008 Jan 3.

&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref5" name="_ftn5"&gt;
&lt;br&gt;[5]&lt;/a&gt; Bradley J. Willcox., u.a. (2007): Caloric Restriction, the Traditional Okinawan Diet, and Healthy Aging: The Diet of the World's Longest-Lived People and Its Potential Impact on Morbidity and Life Span. Ann N Y Acad Sci. 2007 Nov; 1114: S. 434-55.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref6" name="_ftn6"&gt;
&lt;br&gt;[6]&lt;/a&gt; Kay-Tee Khaw, Nicholas Wareham, Sheila Bingham, Ailsa Welch, Robert Luben, Nicholas Day (2008): Combined Impact of Health Behaviours and Mortality in Men and Women: The EPIC-Norfolk Prospective Population Study, &lt;a href="http://medicine.plosjournals.org/perlserv/?request=get-document&amp;amp;doi=10.1371/journal.pmed.0050012&amp;amp;ct=1"&gt;Plos Medicine&lt;/a&gt;, 8. Januar.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref7" name="_ftn7"&gt;
&lt;br&gt;[7]&lt;/a&gt; Katja Gelinsky, Der rasende Abstieg einer Pop-Prinzessin, &lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub501F42F1AA064C4CB17DF1C38AC00196/Doc~EDE812C0CFDF9404ABDB1F2E5E4A441A6~ATpl~Ecommon~Scontent.html"&gt;Frankfurter Allgemeine Zeitung&lt;/a&gt;, 5. 2. 2008, S. 7.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref8" name="_ftn8"&gt;
&lt;br&gt;[8]&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.longevitymeme.org/topics/calorie_restriction.cfm."&gt;Longevitymeme&lt;/a&gt;.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn9" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref9" name="_ftn9"&gt;
&lt;br&gt;[9]&lt;/a&gt; Vergleiche neben vielen anderen die jüngste Untersuchung von L. Guarente, Mitochondria-A Nexus for Aging, Calorie Restriction, and Sirtuins?Cell. 2008 Jan 25;132(2):171-176.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn10" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref10" name="_ftn10"&gt;
&lt;br&gt;[10]&lt;/a&gt; Florian Rötzer, Raucher und Dicke kommen dem Gesundheitssystem billiger, Telepolis, 6. Februar 2008, &lt;a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27220/1.html."&gt;Heise&lt;/a&gt;. Zur von Rötzer vorgestellten Untersuchung siehe die Kommentierung in &lt;a href="http://www.futurepundit.com/archives/004985.htmlvo"&gt;Future Pundit&lt;/a&gt;, 5. Februar 2008.
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-7607003759721537039?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/7607003759721537039/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=7607003759721537039' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/7607003759721537039'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/7607003759721537039'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2008/02/vom-leben-und-sterben-im.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R6weorFwoiI/AAAAAAAAAHQ/fPCH-bTB-HI/s72-c/blog%231.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-7457023601159368141</id><published>2008-02-06T10:32:00.000+01:00</published><updated>2008-12-09T22:06:13.153+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;center&gt;&lt;span style="color:#ff6600;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Willkommen
im&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;


&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Jahr der Ratte
&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R6l_eLFwoeI/AAAAAAAAAGw/zUxAmgp3oag/s1600-h/ratte#1.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5163798604106736098" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R6l_eLFwoeI/AAAAAAAAAGw/zUxAmgp3oag/s400/ratte%231.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;

&lt;center&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;6. Februar 2008&lt;/center&gt;&lt;/span&gt;

&lt;center&gt;&lt;strong&gt;Hu&lt;/strong&gt;
&lt;/center&gt;
&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R6l_ebFwofI/AAAAAAAAAG4/pheFVUUTU_Y/s1600-h/ratte#2.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5163798608401703410" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R6l_ebFwofI/AAAAAAAAAG4/pheFVUUTU_Y/s400/ratte%232.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R6l_ebFwogI/AAAAAAAAAHA/_gHJ6uAWBZg/s1600-h/ratte#3.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5163798608401703426" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R6l_ebFwogI/AAAAAAAAAHA/_gHJ6uAWBZg/s400/ratte%233.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;center&gt;Die Ratte ist die Nummer 1 im chinesischen Kalender.&lt;/center&gt;
&lt;center&gt;Sie ist halb yin und halb yang. Der namenlose Autor ist die Nr. 3,&lt;/center&gt;
&lt;center&gt;Chinesisch hu.&lt;/center&gt;
&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R6l_erFwohI/AAAAAAAAAHI/BqRaod5cQk0/s1600-h/ratte4.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5163798612696670738" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R6l_erFwohI/AAAAAAAAAHI/BqRaod5cQk0/s400/ratte4.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;

Die chinesische Astrologie ist eine Mischung von Astronomie und Philosophie. Sie geht 3000 Jahre zurück. 12 Tiere verbinden sich mit fünf Elementen (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser) zur inhaltlichen Bestimmung eines Jahres. Sie bilden einen Zyklus von 60 Jahren (ungefähr die Länge einer Basisinnovation oder eines Kondratieff). Das jetzt beginnende Jahr der Ratte, ein „Wasser“-Wesen, verbindet sich mit dem Erd-Zyklus. Das spricht für eine hohe Volalität. Im gesamten ostasiatischen Raum folgen Menschen dem chinesischen Kalender. Der Einfluß auf Investitionen und Anlageverhalten ist beachtlich.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt;
Wenn alle Ratten ein Gebäude verlassen, Achtung, Gefahr im Verzug. Die Amerikaner nennen es „subprime“. Wer im Jahr der Ratte Größeres vorhat, beherzige das Folgende sorgfältig. Man kann nie früh genug damit beginnen, sich auf seine neuen Meister aus dem Reich der Mitte einzustellen.

Die Bundesregierung versucht, Staatsfonds aus dem „Reich“ einen Riegel vorzuschieben. Es wird wenig helfen.

Sunzi (Die Kunst des Krieges): Den Angreifer besiegen, ohne zu kämpfen.
Laozi (Kapitel 73): „Der Weg des Himmels ist es, nicht zu kämpfen und doch zu siegen.“

Noch schlimmer, in Zeiten der Staatsfonds und des Terrorismus und der Präventivschläge:

„Die Angreifbarkeit (des Gegners) kommt mit seinem Angriff.“(Kunst des Krieges).
Ratten kämpfen nicht, sie siegen. Oder wie die chinesischen Stammzellen- und Nanoforscher, dem Kantianismus und dem Weisen vom Starnberger See abschwörend, mit ihrem Klassiker Huainanzi sagen:
&lt;dir&gt;
„Richtig und falsch sind situational. In der entsprechenden Situation ist nichts falsch. Ohne die entsprechende Situation ist nichts richtig.“ &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt;
&lt;/dir&gt;
Ratten sind Träger chinesischer Meme. Aufgepaßt im Abendland. Ratten in der Politik und Politiker im Jahr der Ratte sind ökonomische Pragmatiker und keine ideologischen Dogmatiker.
&lt;dir&gt;
Though the Western rat is reviled as little more than a bottom-dwelling disease carrier, this animal is viewed much differently in the East. The Eastern rat is revered for its quick wits and its ability to accrue and hold on to items of value; rats are considered a symbol of good luck and wealth in both China and Japan. Clever and quick-witted, the Rat of the Chinese Zodiac is utterly disarming to boot. Possessed of excellent taste, this Sign flaunts its style at every turn. Its natural charm and sharp, funny demeanor make it an appealing friend for almost anyone. The Rat likes to know who is on its side and will treat its most loyal friends with an extra measure of protection and generosity.
Behind that sweet smile, though, Rats are keen and unapologetic promoters of their own agendas. This Sign is motivated by its own interests, which often include money; greed can become a problem if the Rat isn't careful to keep its priorities straight. This Sign's natural powers of charm and persuasion can definitely come in handy! Although they are often hoarders, Rats can be very generous to those in their pack, namely friends and family members who have proven their loyalty. Others might perceive them as quick-tempered and sharp-tongued, but never boorish. Verbal jousting is a great pleasure for the Rat, a Sign that everyone around will quickly learn either to love or to hate.
Rats enjoy being on the outside looking in, as the outside affords a view into the inner workings of a system or situation. The Rat's keen mind always seeks out new knowledge, to be stored away for future use. This ever-curious Sign also welcomes challenges as a way to stay sharp. If boredom sets in the Rat is no fun at all, but that isn't likely; this Sign knows how to keep itself entertained.
&lt;/dir&gt;
A valuable lesson for Rats is to learn to consider others above themselves, at least sometimes. If they can develop their sense of self and realize it leaves room for others in their life as well, Rats could find true happiness. &lt;a href="http://chinese.astrology.com/rat.aspx"&gt;Chinese astrology.&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;


&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;
&lt;br&gt;[1]&lt;/a&gt; Chen Shiyin, Year of Rat May Portend Losses in Asian Stocks, Astrologers Say, &lt;a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601213&amp;amp;sid=aXLferGUnAlA&amp;amp;refer=invest"&gt;Bloomberg.com&lt;/a&gt;, 5. Februar 2008,

&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;
&lt;br&gt;[2]&lt;/a&gt; The Tao of politics – Lessons of the masters of Huainan, übersetzt von Thomas Cleary, Kuala Lumpur 1992, S. 39.

&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/center&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-7457023601159368141?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/7457023601159368141/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=7457023601159368141' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/7457023601159368141'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/7457023601159368141'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2008/02/willkommen-im-jahr-der-ratte-6.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R6l_eLFwoeI/AAAAAAAAAGw/zUxAmgp3oag/s72-c/ratte%231.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-6649995928486727318</id><published>2008-01-29T11:49:00.000+01:00</published><updated>2008-12-09T22:06:14.267+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;center&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Totgesagte leben länger
Nintendogs (I): von 5 bis 95&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;

&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160849709626073426" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R58Fd7FwoVI/AAAAAAAAAFk/THDDLA-WW20/s400/nin.jpg" border="0" /&gt;&lt;br&gt;
&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;bold&gt;Update 4.Februar 2008&lt;/bold&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
http://www.1101.com/miyamoto/index.html&lt;/span&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
28.1. 2008
Kazue Haga &amp;amp; Jochen Röpke &lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/center&gt;&lt;div align="justify"&gt;

Wir skizzieren in diesem Blog (Nintendogs I) die wirtschaftliche Seite der Innovationen von Nintendo. In einem zweiten, Blog (Nintendo II), spekulativer angelegt, gehen wir auf die demographisch-psychische Seite der Nintendoneuerungen ein.
Am 24. Januar meldet Bloomberg:

&lt;dir&gt;
Jan. 24 (Bloomberg) -- Nintendo Co., the world's biggest maker of handheld game players, reported nine-month profit almost doubled after its Wii console outsold Sony Corp.'s PlayStation 3 and Microsoft Corp.'s Xbox 360.

&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;span style="color:#009914;"&gt;Net income&lt;/span&gt; climbed to 258.9 billion yen (&lt;span style="color:#009914;"&gt;$ 2.4 billion/Milliarden&lt;/span&gt;) in the nine months ended Dec. 31, from 131.9 billion yen a year earlier, the Kyoto, Japan-based company said in a statement today. Sales rose 85 percent to 1.32 trillion yen. Jan. 24 (Bloomberg) -- Nintendo Co., the world's biggest maker of handheld game players, reported nine-month profit almost doubled after its Wii console outsold Sony Corp.'s PlayStation 3 and Microsoft Corp.'s Xbox 360.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;

Net income climbed to 258.9 billion yen ($2.4 billion) in the nine months ended Dec. 31, from 131.9 billion yen a year earlier, the Kyoto, Japan-based company said in a statement today. Sales rose 85 percent to 1.32 trillion yen.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt;
&lt;/dir&gt;
Der Markt für Videospiele und Spielgeräte („Konsolen“), war, gemessen an Umsatz- und Gewinnwachstum, nahezu tot. Sony macht heute noch Verluste in dieser Sparte. Microsoft dito.&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;[Korrektur: „Sony meldet erstmals schwarze Zahlen mit Playstation“. Was nicht jeder mann glaubt. „Die Kunden bevorzugen jedenfalls weiterhin die viel simplere Konsole Wii.Sony mußte seine Verkaufserwartungen auf 9,5 Millionen Playstation 3 herunterschrauben"]&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn16" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn16" name="_ftnref1"&gt;[16]&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;.Nintendo, eine ausschließlich im Videospielgeschäft tätiges Unternehmen, könnte im laufenden Geschäftsjahr 3.5 Mrd. Dollar netto verdienen. Wie ist das möglich?
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Die Zielgruppe der Konsolenproduzenten und Entwickler von Spielen schien erschöpft. Dafür gibt es drei Gründe:&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn2" name="_ftnref3"&gt;[2]&lt;/a&gt; Die Spiele sind überspezialisiert entwickelt und zu kompliziert für Anfänger, so daß es immer weniger neue Kunden gibt. Die Zahl potentieller Kunden (junge Leute) aufgrund des Alterns der Gesellschaften immer mehr ab. Drittens schränkt das Design des Steuergeräts die Inhalte der Spiele ein, so daß keine wirklich neue Art zu spielen konstruiert werden kann. Trotz dieser Einschränkungen steigen die Entwicklungskosten ständig.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
In den Jahren 2006/7 hat Nintendo den Markt neu aufgemischt, bisher nicht existente Absatz- und Wertschöpfungspotentiale erschlossen: durch Neudefinition der Zielgruppe (das gesamte Alters/Geschlechterspektrum) durch Entwicklung neuer Konsolen, durch neue Spiele. Beispiel Frankreich. Absatz von Nintendokonsolen 2007 mehr als eine Million (30 Millionen in Japan, USA, Europa). Früher kauften Konsolen und Spiele junge Leute männlichen Geschlechts. Jetzt, in Frankreich: 40 Prozent der Videospieler sind Frauen und 11 Prozent der Spieler sind älter als 50 Jahre&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn3" name="_ftnref3"&gt;[3]&lt;/a&gt; - früher nahezu nicht existente Kunden. Vom Kinderplayer zum Altenbeglücker.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Was Nintendo neu macht: die Hardware läßt sich intuitiv bedienen und reagiert auf Körperbewegungen der Spieler; genauso wichtig die neuen Inhalte der Videospiele. Sie treten neben die bekannten, auf Unterhaltung zielenden Videospiele für die traditionale Kundschaft (überwiegend junge Menschen)&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;.Noch wichtiger: die Spiele ermöglichen Interaktion der Spieler: mit anderen Spielern, mit dem eigenen Körper und Gehirn, mit Tieren. Es sind somit „Interaktionssysteme“.&lt;br&gt;
Was bedeutet wii? Man erkennt es, wenn man  es wörtlich  auf Englisch ausspricht: we. Wir. Wii ist die Nintendoisierung von we.&lt;/span&gt;

&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Beispiele für neue „Spiele“ (oftmals mehr als Spiele):
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;ul style="list-style-type:circle"&gt;
&lt;li&gt;Nintendogs (&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=TB0RPAMKTiQ"&gt;Youtube-Link&lt;/a&gt;): Spielen mit Hunden, streicheln, Hunde spielen lassen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Dr. Kawashimas Gehirntraining (Dieses Spiel ist bemerkenswert, weil es zeigt, wie sich Erkenntnisse der Gehirnforschung, die des japanischen Forschers Ryuta K., spielerisch in die Lebenspraxis übertragen lassen, kein knowing-doing-gap also: Forschungsleistungen aus der Wissenschaft laufen ohne Umweg in das Hirn der Menschen).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Yoga&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Augengymnastik&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Heimtrainer&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fitnessprogramme&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vieles mehr in Vorbereitung&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Umsatz 2007 von Nintendo in den USA&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R58LObFwoZI/AAAAAAAAAGE/oQC9knsRnFw/s1600-h/kohle.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" src="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R58LObFwoZI/AAAAAAAAAGE/oQC9knsRnFw/s400/kohle.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;center&gt;
&lt;a href="http://leaksource.blogspot.com/2008/01/nintendo-tops-gaming-market-in-2007.html"&gt;Nintendo Tops Gaming Market in 2007&lt;/a&gt;
&lt;a href="http://online.wsj.com/article/SB120066618022500643.html"&gt;The Wallstreet Journal&lt;/a&gt;
&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Die neu geschaffene Nachfrage ist so groß, daß Nintendo mit der Produktion nicht nachkommt.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn4" name="_ftnref4"&gt;[4]&lt;/a&gt; Menschen stehen Schlange (Bild: Beispiel USA). In den Nintendofabriken in China wird in zwei Schichten gearbeitet und die Konsolen mit Flugzeugen in die Absatzmärkte transportiert. Nintendos Erfolg verweist den Musikmarkt, ohnehin durch Raubkopien im Internet angeschlagen, auf den zweiten Rang.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn5" name="_ftnref5"&gt;[5]&lt;/a&gt;

&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R58LOrFwoaI/AAAAAAAAAGM/U2fCbs-RcMI/s1600-h/raub.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160856044702835106" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R58LOrFwoaI/AAAAAAAAAGM/U2fCbs-RcMI/s400/raub.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.nytimes.com/2007/12/14/technology/14wii.html?th&amp;amp;emc=th"&gt;&lt;center&gt;Quelle&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Wohl niemand, außer die Musikmanager, leiden in diesem Fall unter schöpferischer Zerstörung. Nintendos Gewinne und Aktienkurs explodier(t)en. Die Marktkapitalisierung ist nach der von Toyota die größte in Japan. Die innovative Neukonstruktion des Spielemarktes durch Nintendo zwingt Sony und Microsoft, den beiden anderen Player auf diesem Markt, schöpferisch auf Nintendos Neukombinationen zu reagieren, um dem Schicksal der Zerstörung zu entgehen. Sony reagiert, senkt die Preise für neue Maschinen und gewinnt Marktanteile zurück.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn6" name="_ftnref6"&gt;[6]&lt;/a&gt; Innovation bewirkt Innovation. Nintendo übt in diesem Fall nur ausgleichende Gerechtigkeit. Durch den Einstieg von Sony und Microsoft in den Videospielemarkt verlor Nintendo Marktanteile, machte Verluste und Übernahmegeier kreisen über dem Hauptquartier in Kyoto. Wäre Nintendo eine US- oder UK-Firma gewesen: Aufkauf. Assetverkauf. Zero innovation. Game over. Enduring freedom für Wallstreet und Robber Barons. Da in Japan andere „Spielregeln“ (A. Merkel) gelten,&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn7" name="_ftnref7"&gt;[7]&lt;/a&gt; erlebt Nintendo, mit neuer Führung, eine Wiedergeburt. Nintendo kopiert nicht Sony und Microsoft. Die Firma schafft einen neuen Markt. Selten für etablierte Firmen, aber es läßt sich machen, auch wenn die Wissenschaft noch nicht erklären kann, wie man es schafft.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Strategien der Verjüngung etablierter Unternehmen sind schwierig zu standardisieren. Für jedes Unternehmen gibt es angesichts der Komplexität der Einflußfaktoren ein eigenes Rezept. Dennoch versucht sich der Nintendo-Chef, Satoru Iwata mit einem Hinweis: Eine Lösung ist etwas, was mehrere Probleme auf einmal löst. Eine Maßnahme, die nur ein Problem löst aber oft dann andere neue Probleme hervorbringt, ist keine Lösung. Auf die Kunden zu hören ist auch nicht die Superlösung, denn Kundenreklamationen zielen oft nicht auf das eigentliche Problem.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn8" name="_ftnref8"&gt;[8]&lt;/a&gt; Wenn ein Auto zu teuer ist, ist das vielleicht nicht das Problem des Preises, sondern ihm fehlen Funktionen, die Kunden haben wollen. Der Preis ist für so ein „mangelhaftes“ Auto unangemessen „hoch“.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Die Schaffung eines neuen Marktes durch Integration von neuen Zielgruppen (Familien, alte Menschen, das gesamte Alterspektrum) in das Geschäftsmodell, neuen Spielen und interaktiv arbeitender Hardware (Konsolen: Wii) ist aufs engste mit einer neuen Führung verknüpft, bei Nintendo Satoru Iwata, früher Chef einer auch für Nintendo arbeitenden Softwarefirma. „Neue Männer schaffen neue Märkte“ (Schumpeter). Wir ergänzen: Alte führen ihre Unternehmen in den Ruin (wenn sie keine Investmentbanker für M&amp;amp;A anheuern und viele Dols&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn9" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn9" name="_ftnref9"&gt;[9]&lt;/a&gt; auf den Tisch legen).
&lt;br&gt;&lt;br&gt;

&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R58KPbFwoYI/AAAAAAAAAF8/eij8nVy2CAc/s1600-h/wiare.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160854958076109186" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R58KPbFwoYI/AAAAAAAAAF8/eij8nVy2CAc/s400/wiare.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;center&gt;Quelle: The Economist&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn10" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn10" name="_ftnref10"&gt;[10]&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;
„Wir fragen die Öffentlichkeit nicht, was wollt ihr eigentlich haben. Der Schlüssel unserer Strategie liegt darin, Ideen zu haben, auf die potentielle Kunden nicht kommen.“ &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn11" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn11" name="_ftnref11"&gt;[11]&lt;/a&gt;
&lt;dir&gt;&lt;/dir&gt;
Dies ist reiner Schumpeter. Die Einführung radikaler Neuerungen richtet sich nicht nach den bestehenden Bedürfnissen der Kunden, sie schafft neue oder bislang nicht artikulierte.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn12" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn12" name="_ftnref12"&gt;[12]&lt;/a&gt; Deswegen funktioniert Marketing hier auch nicht – wie auch Iwata (siehe das folgende Interview) und Miyamoto deutlich machen.
Nintendo inszenierte eine potentiell destruktive Interaktion. Sie „verstörte“ nicht nur die Marktteilnehmer. Sie könnte sie auch zerstören, „schöpferisch“. Die Konkurrenten antworten schöpferisch, durch eigene Innovationen. Zunächst Sony (PS3), mit größerer Verzögerung (Xbox 360).
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R58JobFwoXI/AAAAAAAAAF0/zvmM3yjxpDg/s1600-h/nintendo2.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160854288061210994" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R58JobFwoXI/AAAAAAAAAF0/zvmM3yjxpDg/s400/nintendo2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;center&gt;&lt;a href="http://www.1101.com/iwata/2007-08-31.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;
&lt;em&gt;Frage: Wie schaffte Nintendo den Durchbruch?&lt;/em&gt;
Nintendo-Präsident Satoru Iwata (siehe obiges Bild)
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Auch innerhalb Nintendos hat es Diskussionen gegeben, als wir gesagt haben: Wir machen Spiele für Menschen von fünf bis 95. Da können Sie Marktforschung machen, so viel Sie wollen: Ob es klappt, sehen Sie erst, wenn Sie es gemacht haben. Außerdem: Von 2002 bis 2004 haben wir ja nur Marktanteile verloren – da glaubt Ihnen doch keiner, dass gerade Sie jetzt die irre gute Idee haben. Drei Jahre lang haben wir gepredigt, aber niemand hat uns geglaubt. Also mussten wir es vormachen. Jetzt springen immer mehr auf den Zug auf. Nintendogs Braintraining oder Wii Sports haben neue Zielgruppen erreicht. Aber es geschah &lt;span style="color:#33cc00;"&gt;gegen alle Regeln der Branche&lt;/span&gt;.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;Frage: Wie weit kann die Integration in die Familie gehen?
&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;dir&gt;
&lt;/em&gt;Wir wenden uns an alle Familienmitglieder und wollen speziell die Mütter und Großeltern ansprechen. Was wäre da geeigneter, als ein „Gesundheitspaket“ zu schnüren? Da haben wir das „Balance Board“ mit der eingebauten Waage entwickelt. Aber da nicht jeder sich immer wiegen und „gesunde Sachen“ machen will, haben wir noch Spiele dazugepackt.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn13" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn13" name="_ftnref13"&gt;[13]&lt;/a&gt;
&lt;/dir&gt;Hat eine schumpeter-daoistische Einsicht den Markt gerettet? Der weise Mann (Unternehmer) hält nicht fest, bleibt jedoch seinen Wurzeln (Kernkompetenzen) verbunden. Er wendet sich immer in neue Richtungen. Er beginnt sein unternehmerisches Leben erneut im Nichtsein.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn14" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn14" name="_ftnref14"&gt;[14]&lt;/a&gt; Was Nintendo zu leisten vermochte, schaffen die meisten Organisationen nicht. Das neue Management, insbesondere CEO Satoru Iwata, versetzen Nintendo in eine Gründungssituation: Erschließen neuer Märkte mit neuen Produkten – jenseits der Erkenntnisse der Marktforscher (siehe Interview). Der Führungswechsel ist hier ein funktionales Äquivalent für radikale Innovation, normalerweise der komparative Vorteil neuer Unternehmen. Nintendo gelingt diese Verjüngung – aus alt-alt wird jung-alt.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160853463427490146" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R58I4bFwoWI/AAAAAAAAAFs/uqCCVMQ_l90/s400/nintendo1.jpg" border="0" /&gt;
&lt;center&gt;Kurs Nintendo, in Euro, Börse Berlin, 6. Dezember 2007 Marktkapitalisierung 60 Mrd. Euro&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Unseren Lesern empfehlen wir einen Blick auf die japanische Homepage 
von &lt;a href="http://www.nintendo.co.jp/"&gt;Nintendo&lt;/a&gt;. Präsentiert sich so ein 60 Mrd. Euro-Konzern? Anscheinend, wer Geld verdien will.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Totgesagt leben länger. Seien es Unternehmen, seien es Menschen mit hohem Alter. Beides wirkt bei Nintendo zusammen. Nintendo wird deswegen weiter florieren (siehe Börsenkursentwicklung), weil es, unsere Behauptung, Produkte entwickelt, die auch Menschen bereits hohen Alters noch länger leben läßt, somit eine Kategorie von alten mitgeschaffen wird, die wir junge Alte nennen. Der Markt expandiert durch selbstgeschaffene Marktexpansion. Da die Alten („Senioren“, chronologisch „Greise“)die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe ist, vermag die japanische Firma (und potentielle Imitatoren) den demographischen Wandel als Goldgrube zu erschließen.
Was machen mit den Alten? Betreuungsstützpunkte? Amerikaner (und Japaner) versuchen es auch mit Nintendo.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;dir&gt;
Activities range from cognitive games for dementia patients. The Foundation for Senior Living, a Catholic charity in Phoenix, is installing Nintendo Wii videogame consoles to entertain attendees and keep their minds and bodies active.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn15" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn15" name="_ftnref15"&gt;[15]&lt;/a&gt;
&lt;/dir&gt;
Wir empfehlen dieses Vorgehen auch den von schöpferischer Zerstörung ihrer Firmen bedrohten CEOs, Investmentbankern ohnehin. Was tun? Für die Alten? Wäre Siemens Nintendo, wäre schon lange Praxis, was wir vorschlagen: Jedermann, auf der Pflegestufe I, würde mit Wii ausgestattet. Rollenspiele gegen Einsamkeit, Dr. K. et al. gegen Demenz, vieles mehr gegen Verrottung des Körpers. Viele der alten Mitbürger, die jetzt in Pflege II und III mutieren, bliebe dieses Schicksal möglicherweise erspart und träte Jahre später ein. Reines win-win. Sogar diejenigen im System Politik gewönnen Stimmen, Macht, Ansehen, die es schafften, so etwa durchzusetzen. Und wenn das läuft, kommt eine zweite Welle: Roboter, wieder von Siemens sprich Toyota. Wie dies funktioniert, schildern wir, rechtzeitig vor Eintritt in Pflege I, in einem weiteren Blog.&lt;br&gt;&lt;br&gt;

&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;[1]&lt;/a&gt; Pavel Alpeyev, Nintendo nine-month net income almost doubles on Wii (update1), &lt;a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601080&amp;amp;sid=a9z8yFEAxfu4&amp;amp;refer=asia#"&gt;Bloomberg.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref3" name="_ftn2"&gt;[2] &lt;/a&gt;Akihiro Sato(2007), Game-nics toha nanika [Was ist Gamenics?], Tokio, Gentosha, S. 77.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref3" name="_ftn3"&gt;
&lt;br&gt;[3]&lt;/a&gt; Yannick Roudaut, Décollage vertical dans les jeux vidéo, Le Monde, 16. Dezember 2007, S. 3 (Argent).
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref4" name="_ftn4"&gt;
&lt;br&gt;[4]&lt;/a&gt; Sönke Iverson, Am Puls der Spieler, Handelsblatt, 1. Dezember 2007, S. 18.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref5" name="_ftn5"&gt;&lt;br&gt;[5]&lt;/a&gt; Ducourtieux, Cecile, Les ventes de jeux vidéos égalent celles de musique, Le Monde, 25. Dezember, S. 14.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref6" name="_ftn6"&gt;&lt;br&gt;[6]&lt;/a&gt;Mike Firn &amp;amp; Hiroshi Suzuki, Sony playstation 3 Europe sales climb on price cut (Update 1), &lt;a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601101&amp;amp;sid=aTMJNGtuUrfQ&amp;amp;refer=japan#"&gt;Bloomberg.com&lt;/a&gt;, 21. Januar 2008, &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref7" name="_ftn7"&gt;[7]&lt;/a&gt; Siehe unseren Blog vom 31. Juli 2007: Is greed good for Japan?
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref8" name="_ftn8"&gt;&lt;br&gt;[8]&lt;/a&gt; Ttoi, Shigesato &amp;amp; Iwata, Satoru (2007): &lt;a href="http://www.1101.com/iwata/2007-08-31.html"&gt;Nintendo Iwai &lt;/a&gt;Satoru Shacho to Itoi Shigesato ga hanasu [Nintendo-Präsident, Satoru Iwata spricht mit Shigesato Iwai.], &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn9" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref9" name="_ftn9"&gt;[9]&lt;/a&gt; 1 Dol = 1 Mio. Dollar (Investmentbanker/Hedgefonds-Sprache).
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn10" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref10" name="_ftn10"&gt;&lt;br&gt;[10]&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.economist.com/business/displaystory.cfm?story_id=10251308"&gt;The Economist&lt;/a&gt;, World of dealcraft, 6. Dezember 2007, &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn11" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref11" name="_ftn11"&gt;[11]&lt;/a&gt; Zitiert in Angela Köhler, &lt;a href="http://www.handelsblatt.com/News/Unternehmen/IT-Medien/_pv/_p/201197/_t/ft/_b/1369897/default.aspx/frische-truppen.htmlwww."&gt;Frische Truppen&lt;/a&gt;, Handelsblatt.com, 26. Januar 2006,
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn12" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref12" name="_ftn12"&gt;&lt;br&gt;[12]&lt;/a&gt; Nachweis von Schumpeterzitaten bei Röpke &amp;amp; Xia, Reisen in die Zukunft kapitalistischer Systeme, 2007, 8. Kapitel.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn13" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref13" name="_ftn13"&gt;&lt;br&gt;[13]&lt;/a&gt; Aus einem Interview im &lt;a href="http://www.handelsblatt.com/news/Technologie/IT-Trends-Internet/_pv/_p/204016/_t/ft/_b/1301657/default.aspx/niemand-hat-uns-geglaubt.html"&gt;Handelsblatt&lt;/a&gt; vom 30. Juli 2007 mit Satoru Iwata. “Niemand hat uns geglaubt”&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn14" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref14" name="_ftn14"&gt;[14]&lt;/a&gt; Röpke &amp;amp; Xia, Reisen, S.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn15" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref15" name="_ftn15"&gt;&lt;br&gt;[15]&lt;/a&gt; Jeff D. Opdyke, Finding day care – for your parents, &lt;a&gt; &lt;href="http://online.wsj.com/article/SB119992310501379325.html"&gt;The Wall Street Journal&lt;/a&gt;, 10. Januar 2008, S. D1, 
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn16" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref15" name="_ftn16"&gt;&lt;br&gt;[16]&lt;/a&gt;   Handelsblatt, 1. Februar 2008, S. 14: Sony senkt die Preise in den USA. 
&lt;/div&gt;
&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-6649995928486727318?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/6649995928486727318/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=6649995928486727318' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/6649995928486727318'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/6649995928486727318'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2008/01/totgesagte-leben-lnger-nintendogs-i-von.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R58Fd7FwoVI/AAAAAAAAAFk/THDDLA-WW20/s72-c/nin.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-3104268238782334248</id><published>2008-01-17T14:18:00.000+01:00</published><updated>2008-12-09T22:06:14.753+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;center&gt;Die Dividende der Langlebigkeit&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;15.1.07
&lt;br&gt;
Addendum 19.1. 2007
Kazue Haga &amp;amp; Jochen Röpke
&lt;/center&gt;&lt;div align="justify"&gt;
&lt;br&gt;
Menschen leben länger und der Anteil alter Menschen an der Gesamtbevölkerung steigt. Wie ist das geschehen? Menschlicher Einfallsreichtum in Wissenschaft, Medizin und Gesundheitswesen bewirkten Interventionen in die biologischen Systeme von Menschen, welche ihre Überlebenszeit durch Hinausschieben des Todes kontinuierlich steigert (drei Monate pro Jahr). Damit ist erstmals in der Geschichte der Lebewesen ein neues Phänomen entstanden: Altern von Populationen (nicht nur einzelner Menschen). Wir transformieren in eine neue Welt chronologisch alter Menschen. Dieser Transformationsprozeß ist begleitet von zahlreichen Problemen und Verwerfungen, welche Beobachter in Wissenschaft, Medien und Politik eine insgesamt „negative“ Bewertung angedeihen lassen: mit dem Alter steigen Gebrechlichkeit und chronische Krankheiten, die Gesundheitskosten nehmen überproportional zu, die sozialstaatlichen Systeme, konzipiert in einer Welt vor der demographischen Transformation, kommen mit den Herausforderungen nur mühsam zurecht, Altersarmut greift um sich,&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=3104268238782334248#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt; ein Abschmelzen (meltdown) von Vermögenswerten setzt ein, weil die Alten Kasse machen müssen (wenn sie welche haben: Probleme Riester-Rente und Abgeltungsteuer), um ihr Leben zu bezahlen, Wachstumsdynamik verringert sich (in Japan bis zur Jahrhundertmitte auf Null).
&lt;br&gt;
Was läßt sich machen? Eine Dividende der Langlebigkeit erzeugen. Wie? Durch medizinische Innovation, getragen von Erkenntnissen der Wissenschaft. Anti-aging medicine. Diese verfügt über zwei Dimensionen. Die erste: die gesunde Lebensspanne ausweiten. Die zweite: die Ursachen des biologischen Alterns aufdecken und in medizinische Innovation übertragen. Beide Dimensionen überschneiden sich. Die erste führt fort, was schon läuft und wesentlich zur demographischen Transformation beitrug. Die zweite ist visionären Charakter und mündet, zu Ende gedacht in menschliche „Unsterblichkeit“ (was nicht hieße: kein Tod. Tödliche Unfälle gibt es weiterhin, Selbstmorde auch, Kriege sowieso).
&lt;br&gt;
Wir skizzieren hier nur die erste Seite und stützen uns dabei auf Überlegungen von S. Jay Olshansky und anderen Autoren der „longevity dividend“. &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=3104268238782334248#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt;
&lt;br&gt;
Ihre Logik ist einfach: Den Menschen in den modernen Industriestaaten ist es gelungen ist, ihre Lebensspanne kontinuierlich auszuweiten. Einige von ihnen, noch wenige, verwirklichen eine dramatische Ausweitung ihres Lebens, weitgehend ohne Krankheiten. Olshansky und Kollegen vermuten daher: die Gene, welche sich mit einer gesunden Ausweitung der Lebensspanne „assozieren“ lassen, existieren bereits im menschlichen Genom; andere formulieren noch härter: „Unsere Gene sind in praktisch in allen anderen Tieren jenseits von Bakterien ähnlich“ - was den genetischen Einfluß auf die Lebensspanne angeht. Entscheidend ist, welche Gene wir „an- und ausschalten.“&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=3104268238782334248#_ftn3" name="_ftnref3"&gt;[3]&lt;/a&gt; (Ähnlich wie Politik Innovation ein- uns ausschalten kann: durch Recht, Steuern, Ethik, usf.).
&lt;br&gt;&lt;strong&gt;
&lt;span style="color:#996633;"&gt;Wer wenig Zeit hat, sich mit der Wissenschaft von all diesem näher zu beschäftigen, sei der Artikel von Rosedale empfohlen!&lt;/span&gt;
&lt;br&gt;&lt;/strong&gt;
Die Wissenschaft hat zudem in den letzten Jahren so gewaltige Fortschritte gemacht, daß „die Ausweitung der Dauer des menschlichen Lebens durch Verlangsamung der Prozesses des Alterns ein wissenschaftliche plausibles Ziel ist, und eine ausreichende finanzielle Förderung zu dramatischen Fortschritten in der Präventivmedizin und dem öffentlichen Gesundheitswesen innerhalb der nächsten Jahrzehnte führt“ (Olshansky u.a., 2006, 2007).
&lt;dir&gt;
… we envision a goal that is realistically achievable: a modest deceleration in the rate of aging sufficient &lt;span style="color:#000099;"&gt;to delay all aging-related diseases&lt;/span&gt; and disorders by about &lt;span style="color:#3333ff;"&gt;seven years&lt;/span&gt;. This target was chosen because the risk of death and most other negative attributes of aging tends to rise exponentially throughout the adult lifespan with a doubling time of approximately seven years (Olshansky, 2006).
&lt;/dir&gt;
Diese Fortschritte bewirken nun nicht, daß ein Mensch insgesamt viel länger leben kann als bisher angenommen (Ausweitung der maximalen Lebensspanne) - dies würde erforderlich machen, die Ursachen des Alterns gezielt zu bekämpfen, was Olshanshky et al. (noch) nicht für möglich halten (hier setzen Visionäre wie Aubrey de Grey, Robert Freitas, Ray Kurzweil an: siehe hierzu &lt;a href="http://www.fightaging.com/"&gt;http://www.fightaging.com/&lt;/a&gt;).&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=3104268238782334248#_ftn4" name="_ftnref4"&gt;[4]&lt;/a&gt; De Grey macht die Unterschiede klar, Unterschiede, die man in Gesundheitsforschung und – politik nicht macht:
&lt;dir&gt;The traditional &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gerontology"&gt;gerontological approach&lt;/a&gt; to life extension is to try to slow down this accumulation of damage. This is a misguided strategy, firstly because it requires us to improve biological processes that we do not adequately understand, and secondly because it can &lt;a href="http://www.fightaging.org/archives/001024.php"&gt;even in principle only retard aging rather than reverse it&lt;/a&gt;. An even more short-termist alternative is the &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Geriatrics"&gt;geriatric approach&lt;/a&gt;, which is to try to stave off pathology in the face of accumulating damage; this is a losing battle because the continuing accumulation of damage makes pathology more and more inescapable.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=3104268238782334248#_ftn5" name="_ftnref5"&gt;[5]&lt;/a&gt;
&lt;/dir&gt;
Olshansky und Kollegen sehen folgendes kommen: die Zone von Mortalität und Morbidität bis zum Eintritt des Todes läßt sich verkürzen. Die zeitliche Spanne eines gesunden Altwerdens weitet sich damit aus. Natürlich kommen die Gesundheitsprobleme, aber komprimiert, auf ganz wenige Jahre beschränkt. Nehmen wir an, die Lebensspanne eines Menschen ließe sich mit einer Vielzahl medizinischer Interventionen auf 110 Jahre ausweiten. Dennoch leidet er an Gebrechlichkeit und chronischen Krankheiten. Müßte er selbst dafür aufkommen, sein Kapital würde aufgezehrt. Er lebt eine prekäre Existenz. Permanent krank, aber er lebt. Andererseits:
&lt;br&gt;
&lt;dir&gt;
„Alternsinterventionen verfügen über ein Potential, daß kein operativer Eingriff, keine Verhaltensänderung oder Heilung (cure) für irgendeine fatale Krankheit erreichen könnte: extend youthful, vigor throughout the life span.“
&lt;/dir&gt;
Wie angedeutet, müssen wir trennen zwischen Heilung (curing) und Behandlung (treatment). Olshansky und die Biogerontologie einschließlich ihrer medizinischen Sparte beschäftigen sich mit Behandlung. Der Prozeß des Alterns wird nicht „besiegt“, vielmehr Krankheiten des Alterns behandelt. Darauf zielt die „Dividende“: Länger gesünder leben, Menschen länger jünger machen. Für sieben Jahre. Ein weiteres Plus: eine beträchtliWche Einsparung an Behandlungskosten. Wenn wir diesen Weg nicht gehen, so Olshansky u.a. , erschlagen uns die Gesundheitskosten. Beispiel Alzheimer: 1000 Mrd. Dollar im Jahr 2050, gegenüber 80-100 Mrd. heute (Olshansky ua., 2006). Beispiel Parkinson. Gegenwärtig keine wirksame Medikament verfügbar.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=3104268238782334248#_ftn6" name="_ftnref6"&gt;[6]&lt;/a&gt; Ganz ähnlich die Lage bei Herzkreislauferkrankungen, Diabetis, Krebs und anderen „alters-bezogenen Problemen“.
Die kranke Phase vor dem Tod ließe sich, wenn wir die medizinische Innovation tatkräftig fördern, auf wenige Jahre beschränken. Die Menschen lebten gesünder, „in jugendlicher Frische“. Die Krankheitskosten wären bescheiden. Zudem – was Olshansky u.a. nicht thematisieren: die „Behandlungs“-Forschung strahlt in jene Bereiche, die sich mit der Heilung des Alterns beschäftigen: also eine Sonderausschüttung, wenn nicht Gratisdividende, nicht für 7 Jahre, für Jahrzehnte. Ein Rückkaufprogramm für das Leben.&lt;br&gt;
&lt;dir&gt;
„Die Komprimierung von Morbidität und Mortalität auf eine kürzere Zeitdauer am Lebensende würde uns die Zahlung beträchtlicher gesundheitlicher und finanzieller Dividenden erlauben, Dividenden zudem, die sich noch erhöhen würden, da neue Generationen von den bestehenden und zunehmenden technologischen Fortschritten Vorteile erzielen.“
&lt;/dir&gt;
All dies verdanken wir also der Entschleunigung („slowing down“) des Alterns beziehungsweise seiner Komprimierung auf wenige Lebensjahre anstelle eines lange währenden Siechtums (Pflegeheimexistenz: Pflegestufe 3).&lt;br&gt;
Menschen könnten zudem länger produktiv arbeiten. Sie könnten länger sparen und investieren. Wir vermuten auch: ihre Risikoneigung würde steigen, sie würden also länger in Vermögensklassen wie Aktien investieren, welche eine höhere Rendite abwerfen (in Japan ist dieses bereits zu beobachten).&lt;br&gt;
Was die Autoren nicht ansprechen (wiederum getragen von einer skeptischen Einstellung konservativ argumentierender Biogerentologen): Eine gesunde Lebensverlängerung ist auch ohne die Olshansky-Neuerungen möglich: 14 Jahre länger Leben, wurde ermittelt.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=3104268238782334248#_ftn7" name="_ftnref7"&gt;[7]&lt;/a&gt; Beispiel Diabetis und andere chronische Krankheiten des Alterns: Der Lebensstil macht den großen Unterschied. Nicht umsonst sagt der Daoismus seit 2000 Jahren: über 80 Prozent der Krankheiten sind ernährungsbedingt. Leider ist solches schwieriger zu praktizieren als sich vom Arzt behandeln zu lassen. Daß der Staat, sowie er im Augenblick die Gesundheit reguliert, daran wenig Interesse hat, scheint auf der Hand zu liegen. Prävention im schwierigen Bereich von Lebensstilinnovationen ist nicht seine Sache. 14 Jahre länger Rente/Pension, Gesundheit bezahlen!&lt;br&gt;
Im Grunde ist all dies nicht überraschend und auch nicht neu - wenn wir innovationslogisch argumentieren und Neuerungen als primäre Quelle der Entwicklung und des Lebensstandards betrachten. Andererseits ist die Umsetzung dieser Logik extrem voraussetzungsreich. Insbesondere die Gesundheitspolitik würde gefordert.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Unsere Argumentation zusammenfassend:&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;center&gt;&lt;strong&gt;Alte Gesellschaften sind reiche Gesellschaften&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;
&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R6MUkLFwodI/AAAAAAAAAGo/DwsHlZbQpBU/s1600-h/divi.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R6MUkLFwodI/AAAAAAAAAGo/DwsHlZbQpBU/s400/divi.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5161992209581515218" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Ergänzung 19.1.08&lt;/strong&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
In der obigen Zeichnung „fehlt“ die Rückkopplung von Einkommen auf Wissenschaft. Eine alte arme Gesellschaft kann sich keine Wissenschaft leisten. Eine Wissenschaft, die nicht in ein Innovationssystem eingebunden ist, verarmt die Gesellschaft und macht den demographischen Wandel tendenziell zu einem, in dem Menschen länger krank leben. Der untere Teil der Abbildung fällt aus.&lt;br&gt;
Komplizierter gesagt heißt das: die „Autopoiese“ des Innovationssystems stirbt. Es vermag nicht mehr, oder nur auf niedrigem Niveau, sich selbst zu erzeugen und zu erhaltend. Das System verliert an endogener Energie.
Was könnte solches bewirken?
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;ul style="list-style-type:circle"&gt;
&lt;li&gt;Die Pharmaindustrie bekommt die biomedizinischen Neuerungen nicht auf die Reihe;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Staat blockiert und/oder zementiert die Lücke zwischen Wissen und Tun (Knowing-Doing-Gap);&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br&gt;
Weder Unternehmen noch Staat nach Teile der Wissenschaft übernehmen Langzeitverantwortung (kurzer Zeithorizont); Durchwursteln. 
&lt;dir&gt;Kritik von De Grey&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=3104268238782334248#_ftn8" name="_ftnref8"&gt;[8]&lt;/a&gt;: The traditional &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gerontology"&gt;gerontological approach&lt;/a&gt; to life extension is to try to slow down this accumulation of damage. This is a misguided strategy, firstly because it requires us to improve biological processes that we do not adequately understand, and secondly because it can &lt;a href="http://www.fightaging.org/archives/001024.php"&gt;even in principle only retard aging rather than reverse it&lt;/a&gt;. An even more short-termist alternative is the &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Geriatrics"&gt;geriatric approach&lt;/a&gt;, which is to try to stave off pathology in the face of accumulating damage; this is a losing battle because the continuing accumulation of damage makes pathology more and more inescapable.
&lt;/dir&gt;
&lt;ul style="list-style-type:circle"&gt;
&lt;li&gt;Religion und Medien inszenieren Diskurse, welche Radikalinnovationen ausbremsen (Beispiel: Stammzellen);&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Für Wissenschaft ist anti-aging-research keine Angelegenheit, die es zu fördern gilt: “… up until very recently aging research has been conducted by an extremely conservative research community. In effect, the older half of the community has been active or complicit in suppressing exploration, expansion and application.”&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn9" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=3104268238782334248#_ftn9" name="_ftnref9"&gt;[9]&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Kurz gesagt: die Teilsysteme der Gesellschaft, alle, n und ihre Interaktion bewirken eine „Abgeltungssteuer“ auf die Dividende, die Investitionen in die Erzeugung der Dividende uninteressant machen.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=3104268238782334248#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;[1]&lt;/a&gt;„Experten prophezeien düstere Renten-Zukunft“, &lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,528565,00.html"&gt;Spiegelonline,&lt;/a&gt; 14. Januar 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=3104268238782334248#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;&lt;br&gt;[2]&lt;/a&gt; S. Jay Olshansky und andere, In Pursuit of the Longevity Dividend: What Should We Be Doing To Prepare for the Unprecedented Aging of Humanity? &lt;a href="http://www.grg.org/resources/TheScientist.htm"&gt;Scientist&lt;/a&gt;, Ausgabe 20, 2006, S. 28-36; Olshansky u.a, Pursuing the longevity dividend. &lt;a href="http://www.annalsnyas.org/cgi/content/full/1114/1/11"&gt;Annals&lt;/a&gt; of the New York Academy of Science, vol. 1114, Oktober 2007, Seite 11-13.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=3104268238782334248#_ftnref3" name="_ftn3"&gt;&lt;br&gt;[3]&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.diabeteshealth.com/read/2008/01/13/5617.html%20Rosedale,%202008"&gt;Ron Rosedale&lt;/a&gt;, Insulin, leptin, diabetes, and aging: not so strange bedfellows, Diabetes Health, 13. Januar 2008..
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=3104268238782334248#_ftnref4" name="_ftn4"&gt;&lt;br&gt;[4]&lt;/a&gt; Zur Kritik siehe Ronald Bailey, Is Living Longer Worth It? &lt;a href="http://www.reason.com/news/show/121564.html"&gt;Pursuing the longevity&lt;/a&gt; dividend at Transvision 2007 in Chicago, reasononline, 24. Juli 2007.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=3104268238782334248#_ftnref5" name="_ftn5"&gt;&lt;br&gt;[5]&lt;/a&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=3104268238782334248#_ftnref6" name="_ftn6"&gt;&lt;br&gt;[6]&lt;/a&gt; “The mainstay drug, levadopa, is 40 years old, and merely addresses the symptoms of Parkinson's. No drug is available to slow the progress of Parkinson's disease, which affects 6 million people worldwide. The National Institutes of Health spends $200 million a year on Parkinson's research, but scientists still don't know what causes the disease” (Kerry A. Dolan, Andy Grove Puts Millions Into &lt;a href="http://www.forbes.com/2008/01/10/grove-fox-parkinsons-tech-science-cz_kd_0110grove.html?partner=yahootix"&gt;Parkinson's Fight&lt;/a&gt;, Forbes.com, 10. Januar 2008.)
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=3104268238782334248#_ftnref7" name="_ftn7"&gt;&lt;br&gt;[7]&lt;/a&gt; Kay-Tee Khaw, Nicholas Wareham, Sheila Bingham, Ailsa Welch, Robert Luben, Nicholas Day (2008): Combined Impact of Health Behaviours and Mortality in Men and Women: The &lt;a href="http://medicine.plosjournals.org/perlserv/?request=get-document&amp;amp;doi=10.1371/journal.pmed.0050012&amp;amp;ct=1"&gt;EPIC-Norfolk Prospective Population Study&lt;/a&gt;, Plos Medicine, 8. Januar.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=3104268238782334248#_ftnref8" name="_ftn8"&gt;&lt;br&gt;[8]&lt;/a&gt; Fight aging, 3. Januar 2008, &lt;a href="http://www.fightaging.org/archives/001386.php"&gt;http://www.fightaging.org/archives/001386.php&lt;/a&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn9" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=3104268238782334248#_ftnref9" name="_ftn9"&gt;&lt;br&gt;[9]&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.longevitymeme.org/newsletter/view_newsletter.cfm?newsletter_id=247"&gt;http://www.longevitymeme.org/newsletter/view_newsletter.cfm?newsletter_id=247&lt;/a&gt; (14. Januar, 2008). &lt;/div&gt;
&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-3104268238782334248?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/3104268238782334248/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=3104268238782334248' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/3104268238782334248'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/3104268238782334248'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2008/01/die-dividende-der-langlebigkeit-15.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R6MUkLFwodI/AAAAAAAAAGo/DwsHlZbQpBU/s72-c/divi.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-1569114157240653326</id><published>2008-01-10T15:38:00.000+01:00</published><updated>2008-02-01T11:23:19.168+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;center&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Game over?
&lt;/center&gt;&lt;br&gt;
&lt;center&gt;Jochen Röpke
&lt;br&gt;

10. Januar 2008
&lt;/strong&gt;&lt;/center&gt;
&lt;br&gt;&lt;p align="justify"&gt;
Eine der wenigen Journalisten, die Einsichten jenseits der medial eingespielten ökonomischen Paradigmen zu Papier bringen, ist Wolfgang Münchau, Kolumnist der Financial Times (Deutschland und UK). Sein jüngster Beitrag: „Ein letztes gutes Jahr“.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt; Der Beitrag ist auch – indirekt, nicht offen ausgesprochen, das machen Kollegen von ihm in der FTD – eine Abrechnung mit dem ökonomischen Denken, welches in Medien und Politik Anschluß gesucht und gefunden hat und die Politik weitgehend prägt, wenn die Ökonomen auch immer sagen: warum nicht mehr „Reformen“, warum hört ihr denn nicht auf uns usf. Auf das Hören, was nichts bringt aber selbstverständlich das „Richtige“ ist?&lt;br&gt;
Der „Aufschwung“ geht zu Ende, einer, der wie Wolfgang Münchau sagt, nicht mehr(ist), „als ein etwas spät eingetretener zyklischer Boom nach altem Muster.“
Das „deutsche Wachstumsmodell“ kommt in die Jahre, nur wenige Jahre, nachdem es leben durfte, nach Jahren der Stagnation. Niedrige Löhne plus Exportwachstum (emerging economies, Rohstoffländer), plus Psychologie (DAX-Boom), plus erhaltende Innovation in auslaufenden Basisinnovationen, immerfort gefährdet von den Aufholern aus Fernost (daher noch mehr Kaufkraftverzicht).&lt;br&gt;
„Reformen“ sind an all dem nur marginal beteiligt. Steigen jetzt – endlich – die Löhne, auch wenn nur etwas stärker als die Inflationsrate, gibt es sofort Wachstumsärger, weil die Wettbewerbspositionen der deutschen Unternehmen in zunehmend in Gefahr gerät: Marginalanbieter fliegen raus, dann werden die Produkt- und Technologiezyklen von hinten aufgerollt – und vorne kommt nichts nach. Dazu kommt der „Linksruck“, Rückdrehen von Reformen, was wir – im Gegensatz von Münchau – nicht als großes Problem sehen. Das Problem ist vielmehr, daß „die wirklich wichtigen Reformen“ – Münchau nennt: Privatisierung des öffentlichen Bankensektors (weniger ein Problem für uns) und der Universitäten, Öffnung von Handwerk und Dienstleistungen, mehr Wettbewerb im Energiesektor … auf lange Zeit nicht kommen“. Der politische Linksruck verhindert solches nach Münchau.&lt;br&gt;
Die Arbeitnehmer haben ihr Aufschwungopfer gebracht, ein Altruismus-Oktroi, Unternehmens- und Staatskassen gefüllt. Schön, wenn Hoffnung auf steigende Kaufkraft in der Zukunft bestünde. Wo soll diese aber herkommen, nach dem herrschenden Paradigma? Hier bleibt die Zukunft düster. Stagnation forever.
Reformen: Radikaler Umbau der Staatsausgaben (Hans Werner Sinn hat Vorschläge gemacht), was nach unserer Einschätzung einen Rückgang der Staatsquote um mindestens zehn Prozentpunkte vom BIP möglich macht, Rückzug aus Intervention (auch humanitären), Freiheit für das Humankapital (jeder Arbeit so lange er will), grundlegend aber, so auch Münchau: nicht „Altes erhalten und … entwickeln, sondern Neues … schaffen.“ Und hier hapert es in grandioser Weise, wie wir tagtäglich, als Universitätsmenschen beobachten. Forschung, Forschung, Forschung, noch mehr Forschung, Exzellenzinitiativen. Was soll das bringen außer „Marskanälen“ (Schumpeter), wenn das Wissen, wie in Deutschland normal, „tot“ bleibt, nicht in Neukombinationen, insbesondere radikale einfließt. Und diese machen nicht Daimler (Dank sei Autokanzler/rin für ihre Unterstützung in Brüssel und sonstwo)und Thyssen, und andere DAX-Highflyer, sondern neue Unternehmen und Unternehmer, viele davon akademisch-wissenschaftlich. Bisher gibt es weder in Theorie noch Praxis Erkenntnisse, welche neues Unternehmertum als notwendige Bedingung von Wohlfahrtsschaffung ersetzen könnten. China und jetzt Indien fahren mehrere Kondratieffs (lange Wellen, Basisinnovationen) gleichzeitig. Deutschland keinen. Wir leben zunehmend von der Dynamik anderer Regionen, weil wir keine eigene erzeugen können.&lt;br&gt;
Es ist uns ein Rätsel, wie auch heute noch, „Analysten“ Aktienempfehlungen für oben genannte und viele andere Unternehmen aussprechen können, wenn aus einer langfristigen Sicht der Tod dieser Unternehmen, ceteris paribus, nicht aufzuhalten ist. Wo ist der Einstieg von VW in die Roboter- oder Nanotechnologie?
Was zu tun ist, ist, wenn wir das „Neue zu schaffen“ tatsächlich, in allen Teilsystemen der Gesellschaft angehen, ist eigentlich klar. (Wir haben vor der letzten Bundestagswahl einen Beitrag „Wenn Schumpeter Kanzler würde“ geschrieben, in dem wir Vorschläge unterbreitet haben). Schauen wir in Grundsatzprogramme von Parteien, etwa dem jüngsten der CDU, sind alle „Stichwörter“ aufgelistet. Vision? Prioritäten? Zeitplan? Es geht, wie immer, um das Tun, das Umsetzen, das Einbinden in das Visionäre, welches die Bürger, mittragen könnten.
Wenn wir Münchau glauben schenken und der „Theorie“, die hinter all dem steht, was wir hier schreiben, wäre das, was auf uns zukommt, plusminus Null. Was auch kein Problem ist. Andere Nationen sind Jahrzehnte, sogar Jahrhunderte damit zurecht gekommen.&lt;br&gt;
BIOS-logisch&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt; liegt das Potentialwachstum Deutschlands bei maximal zwei Prozent (der EU-Chefvolkswirt errechnete noch vor kurzem 1 %). Nach den hier vorgestellten Überlegungen gibt es keinen theoretischen Grund, warum das Potential nicht bei 5 oder mehr Prozent liegen könnte.
Im Dezember gewinnt Lee Myung-bak, vormals CEO von Hyundai Engineering, die Wahl zum Staatspräsidenten in Südkorea. Drei Zahlen prägen seine Vision: „747“: 7 (jährliche Wachstumsrate; 2006 = 4.9 %); 4 (40,000 Dollar Pro-Kopf-Einkommen – 2006: 12,300); 7 (siebter Rang in der Hierarchie der Weltökonomien).
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;center&gt;Eine Vision für Deutschland: 3, 4, 100.&lt;/center&gt;
Drei Prozent Wachstum des realen PKE p.a., 4 Prozent Arbeitslosigkeit, durchschnittliche Lebenserwartung 100 Jahre.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Unmöglich? Wie schaffen? Fragen wir die Topberater der Regierung: Schwachsinn. Fragen wir den Sachverständigenrat (Graf Lambsdorff: „Auflösen!“): Blödsinn. Fragen wir Zhuangzi: &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn3" name="_ftnref3"&gt;[3]&lt;/a&gt;
&lt;dir&gt;
Man kann vom Meere nicht zu einem Brunnenfrosch sprechen, er sieht nicht über sein Loch hinaus. Man kann vom Eis nicht zu einer Sommerfliege sprechen: sie weiß nur ihre Jahreszeit. Man kann vom Dao nicht zu einem Fachidioten sprechen: er ist in seiner Lehre eingemauert. Nun hast du dich hinausgewagt über deine Gestade, um einen Blick zu werfen auf den großen Ozean, und hast deine eigene Ärmlichkeit erkannt: Deshalb kann man dir von der Großen Ordnung erzählen.
&lt;/dir&gt;
Fragen wir Barack Obama, der Kanzlerin Merkels geistige Schwester (?) Hillary Clinton (Vorwurf: Du predigts nur „Hoffnung“ , wir sagen „Vision“, du lebst außerhalb der „Realität“ usf.; zu den Clintons: Chapman&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn4" name="_ftnref4"&gt;[4]&lt;/a&gt;) kontert:
&lt;dir&gt;“I have been teased and even derided for using the word ‘hope’,” he says. “But we are America. We don’t need leaders telling us what we cannot do. We need leaders who can inspire us to achieve things. Did you hear JFK [President Kennedy] saying: ‘You know this moon thing, it looks too far’?”&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftn5" name="_ftnref5"&gt;[5]&lt;/a&gt;
&lt;/dir&gt;
Wir kennen keinen theoretischen Grund, warum „3-4-100“ nicht ginge. Die Praxis ist eine andere. Kant hat das Problem benannt: „Daß zwischen der Theorie und Praxis noch ein Mittelglied der Verknüpfung und des Übergangs von der einen zur anderen erfordert werde, die Theorie mag auch noch so vollständig sein, wie sie wolle, fällt in die Augen.“ Die „Mittelglieder der Verknüpfung“!! Um mit Wolfgang Münchau zu schließen: „Somit steckt Deutschland tatsächlich in einer [politischen] Strukturkrise.“
&lt;br&gt;
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;&lt;br&gt;[1]&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/:Kolumne%20Wolfgang%20Münchau%20Ein%20Jahr/301019.html"&gt;Financial Times&lt;/a&gt; Deutschland, 9. Januar, 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;&lt;br&gt;[2]&lt;/a&gt; BIOS = Basic Input Output System
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref3" name="_ftn3"&gt;&lt;br&gt;[3]&lt;/a&gt; Daoistischer Poet und Philosoph, 369-286 v. C.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref4" name="_ftn4"&gt;&lt;br&gt;[4]&lt;/a&gt; Steve Chapman, The latest version of Hillary Clinton, &lt;a href="http://www.reason.com/news/show/124316.html"&gt;reason online&lt;/a&gt;, 10. Januar 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=6983957015442880150#_ftnref5" name="_ftn5"&gt;&lt;br&gt;[5]&lt;/a&gt; Zitiert in: Edward Luce, Obama confident as New Hampshire votes, &lt;a href="http://www.ft.com/cms/s/0/4332691a-bd52-11dc-b7e6-0000779fd2ac.html"&gt;The Financial Times&lt;/a&gt;, 8. Januar 2008.&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-1569114157240653326?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/1569114157240653326/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=1569114157240653326' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/1569114157240653326'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/1569114157240653326'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2008/02/game-over-jochen-rpke-10.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-6832136841206628260</id><published>2008-01-10T13:32:00.000+01:00</published><updated>2008-01-29T13:51:26.916+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Neujahrsgrüße von Nikolas Sarkozy&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;

&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;center&gt;
Jochen Röpke
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
10. Januar 2008&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=6832136841206628260#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt;
&lt;/center&gt;&lt;div align="justify"&gt;

&lt;br&gt;&lt;br&gt;

Betrachtet man, was Politik macht, ist man an John Maynard Keynes erinnert: Löcher aufreißen und zuschütten. Und dies mit voller „Energie und Herz“, wie der französische Präsident Nikolas Sarkozy in seiner Neujahrsanspruche 2008 versichert.
Die französischen „Baustellen“ (chantiers) – hierzulande als Projekte oder Reformvorhaben bezeichnet - denen sich die Regierung widmet (Le Figaro, 1.1. 2008, S. 5), dienen teilweise der Renovierung von zerfallenden Gebäuden (Ausbildung, Universitäten, Justiz), überwiegend der Reparatur vom politischen System bewirkter Fehlentwicklungen. Sarkozy ist angetreten, um das Baustellenmanagement zu übernehmen: „Ich bin da, um Frankreich zu verändern, und ich werde es tun.“
&lt;br&gt;&lt;br&gt;


In Deutschland das Gleiche, fast, da das Föderalsystem unterschiedliche politische Antworten auf Probleme erlaubt, die, falls sie schief liegen, nicht die ganze Nation in Mitleidenschaft ziehen. In Frankreich fliegt nur ein Ballon über die Landschaft, überbeladen, mit Steuern und Vorschriften für alles was kreucht und fleucht. Die Staatsdiener tun ihre Pflicht. 50 Prozent des Bruttoinlandsprodukts sind schließlich zu verwalten. Daß sie für diesen Herkulesjob gut entlohnt, früh pensioniert und mit Urlaub reichlich ausgestattet sein müssen – eine solidarische Selbstverständlichkeit.
Mitte Januar legt die Attali-Kommission, besetzt mit 43 Personen, vom Präsidenten berufen, ihren Bericht zur „Befreiung des Wachstums“ vor (Wir werden darüber berichten. Einige Vorschläge sickern durch&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=6832136841206628260#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt;). Französische Baustellen („Reformen“): Beschäftigung (35 Stunden pro Woche, Luxusurlaub, Jugendarbeitslosigkeit); Sozialstaat (Rente, Pension, insbesondere bei staatsnahen Organisationen wie Eisenbahnen, Energie), Immigration (schluckt mehr und mehr Geld, macht mehr und mehr Ärger: Aufstände und Wohnrechte in den Vorstädten), Wirtschaft (Schwachwachstum, stagnierende Kaufkraft, Innovationsarmut), Gesundheit. Es wird interessant sein zu lesen, was Attali zur Befreiung der Universitäten sagt (unverzichtbar, um in einer unternehmerischen Wissensgesellschaft nicht noch weiter an Boden zu verlieren), oder zur Finanzierung der Renten und Pensionen, deren durch Abgaben nicht gedeckter Anteil im Jahr 2050 rund 100 Prozent des Bruttoinlandsproduktes erreichen könnte (unter realistischen Annahmen)&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=6832136841206628260#_ftn3" name="_ftnref3"&gt;[3]&lt;/a&gt; oder zur Problemlage französischer Unternehmer, die gerade noch rechtzeitig für Attalis Schlußredaktion in einem Bericht aufgearbeitet ist.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=6832136841206628260#_ftn4" name="_ftnref4"&gt;[4]&lt;/a&gt;
Dennoch, für die „politische Klasse“ (Standardbeschreibung des politischen Systems in Frankreich) ein „virtuous circle“, wie Keynes für die Konjunkturpolitik behauptet: Löcher aufreißen bringt Stimmen, Löcher zuschütten bringt wieder Stimmen. Die Ressourcen für die Baustellenökonomie kommen von den Bürgern (Steuern, Staatsverschuldung).
&lt;br&gt;&lt;br&gt;


Beispiel für eine Baustelle und für uns als Innovations- und Evolutionslogiker von besonderem Interesse. Josette Elayi hat den Mut, ihren Arbeitsgeber den Lesern des Figaro zum Neujahrsbeginn als „einen Kadaver“ vorzustellen.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=6832136841206628260#_ftn5" name="_ftnref5"&gt;[5]&lt;/a&gt; Sie geht mit einer der Toporganisationen der französischen Forschung, CNRS (Centre national de la recherche scientifique), hart ins Gericht, untermauernd, was oben skizziert wurde. Im Jahre 1939 gegründet, arbeiten in der französischen Forschungsorganisation 31700 Menschen, davon 25 000 „Funktionäre“ (Beamte). Die Organisation ist gewerkschaftlich durchorganisiert und scheint in jeder Hinsicht ein Denkmal von Ineffizienz und Unwirksamkeit. Jeder „Forscher“ dient seinen Partikularinteressen, eine Überprüfung und Kritik der Leistungen findet, so Frau Elayi, nicht statt, wir vermuten auch, wofür die links-wirtschaftsfeindliche Einstellung der Mitarbeiter spricht (das gleiche Bild an Universitäten und Schulen): Umsetzung der Forschungsleistungen in die Wirtschaft, insbesondere durch Ausgründungen, marginal. Gazellen sind in Frankreich – wie auf dem afrikanischen Kontinent – eine vom Aussterben bedrohte Tierart: „Gazellen“ (David Birch) sind innovative, junge, schnell wachsende Unternehmen, verantwortlich für einen Großteil der netto neu geschaffenen Arbeitsplätze.

&lt;br&gt;&lt;br&gt;

Ein Prozent der französischen KMU gelten als Gazellen.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=6832136841206628260#_ftn6" name="_ftnref6"&gt;[6]&lt;/a&gt; In den USA ist der Anteil der Gazellen drei Prozent. Und in China? Fünf bis sechs Prozent Von den französischen Neugründungen (Jahr 2006) sind 40 Prozent Kinder der Not und nicht chancenorientiert. Vier von fünf Neugründungen haben keinen zusätzlichen Arbeitsplatz geschaffen. Weniger als fünf Prozent sind in einem „secteur innovant“ tätig.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=6832136841206628260#_ftn7" name="_ftnref7"&gt;[7]&lt;/a&gt;

&lt;br&gt;&lt;br&gt;

Kein Wunder, daß Franzosen mit Wehmut „Outre Rhin“ (Jenseits des Rheins) blicken, wo sie feststellen: auch die Allemands haben Probleme mit Gazellen, aber sie schaffen es, die Löhne so wenig wachsen zu lassen, Kaufkraftstagnation zu akzeptieren, daß sie mit dieser Strategie, dank sei dem Sachverständigenrat, ihre Exportweltmeisterschaft verteidigen können. Aber mehr Geld auf dem Konto jedes Franzosen, ist der große Versprecher von Nikolas Sarkozy. Mit den Staatsbeamten fängt es. Zumindest erhalten sie einen Kaufkraftverlustausgleich, bedingt durch die Inflation.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=6832136841206628260#_ftn8" name="_ftnref8"&gt;[8]&lt;/a&gt; Als Nichtfreund der Europäischen Zentralbank steht ihm auch die Merkeloption nicht zur Verfügung, den inflationsbedingten Kaufkraft/Vermögensverlust (Angela Merkel: „perfideste Form der Enteignung“ &lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn9" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=6832136841206628260#_ftn9" name="_ftnref9"&gt;[9]&lt;/a&gt;) von der Regierung an die EZB auszulagern. Ein Vorschlag wäre, mit einer Revision der Schulbücher anzufangen.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn10" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=6832136841206628260#_ftn10" name="_ftnref10"&gt;[10]&lt;/a&gt; Entrepreneur ist dort ein Fremdwort, und George W. Bush hat Recht: die Franzosen haben kein Wort (im Schulbuch) für „entrepreneur“. Auch die Deutschen nicht, „chère Angela“ (Sarkozy) in ihren Schulbüchern – Gott sei Dank eine Angelegenheit der Länder.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;


&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=6832136841206628260#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;
&lt;br&gt;[1]&lt;/a&gt; Hakahori verfolgt für uns die französische Innovationsdynamik. Er ist noch in seiner Heimat. Daher unsere Kommentierung.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=6832136841206628260#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;
&lt;br&gt;[2]&lt;/a&gt; Le rapport de la commission Attali sera centré autour de vingt mesures phares, &lt;a href="http://www.lesechos.fr/imprimer.php"&gt;Les Echos&lt;/a&gt;, 7. Januar 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=6832136841206628260#_ftnref3" name="_ftn3"&gt;
&lt;br&gt;[3]&lt;/a&gt;Jaques Delpla, De l’application du principe de precaution à la réforme des retraites, Les Echos, 3. Januar 2008, S. 11.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=6832136841206628260#_ftnref4" name="_ftn4"&gt;
&lt;br&gt;[4]&lt;/a&gt; François Hurel, Rapport à Monsieur Hervi Novelli … en &lt;a href="http://www.lesechos.fr/medias/2008/0110/300231975.pdf"&gt;faveur&lt;/a&gt; d’une meilleure reconnaissance du travail independent, 10. Januar 2008.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn5" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=6832136841206628260#_ftnref5" name="_ftn5"&gt;
&lt;br&gt;[5]&lt;/a&gt; Quel avenir pour le CNRS? Le Figaro, 1. Januar 2008, S. 11.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn6" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=6832136841206628260#_ftnref6" name="_ftn6"&gt;
&lt;br&gt;[6]&lt;/a&gt; Peggy Hollinger: France sets free its ‘gazelles’, The Financial Times, 19. Oktober 2006, S. 11. Wie Hollinger des weiter berichtet, bleiben die Gefängnisse, in die Gazellen eingesperrt sind, so gut bewacht, daß sie es vorziehen, nicht auszubrechen. Siehe Hollinger, Growth pains inhibit French business, The Financial Times, 7. Dezember 2007, S. 6.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn7" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=6832136841206628260#_ftnref7" name="_ftn7"&gt;
&lt;br&gt;[7]&lt;/a&gt;Sarah Piovezan, La création d’entreprise, une stratégie pour sortir du chômage, Le Monde, Economie, 18. Dezember 2007, S. VII.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn8" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=6832136841206628260#_ftnref8" name="_ftn8"&gt;
&lt;br&gt;[8]&lt;/a&gt;Lucie Robequain, Fonctionnaires: les syndicats hostiles à la garantie individuelle de salaire, Les Echos, 18. Dezember 2007, s. 4.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn9" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=6832136841206628260#_ftnref9" name="_ftn9"&gt;
&lt;br&gt;[9]&lt;/a&gt;Inflation vermiest Einzelhandel das Geschäft, &lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,520266,00.html"&gt;Spiegel Online&lt;/a&gt;, 28. November 2007.
&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn10" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=6832136841206628260#_ftnref10" name="_ftn10"&gt;
&lt;br&gt;[10]&lt;/a&gt;Stefan Theil, Europe’s school books demonise enterprise, &lt;a href="http://www.ft.com/cms/s/0/3f03314e-bd3e-11dc-b7e6-0000779fd2ac.html"&gt;The Financial Times,&lt;/a&gt; 7. Januar 2008 . &lt;/div&gt;
&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-6832136841206628260?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/6832136841206628260/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=6832136841206628260' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/6832136841206628260'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/6832136841206628260'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2008/01/neujahrsgre-von-nikolas-sarkozy.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-1984323938146396128</id><published>2007-11-27T18:17:00.001+01:00</published><updated>2008-12-09T22:06:16.160+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-weight: bold;"&gt;  &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center; font-weight: bold;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Klimawandel, Arbitrage und ein Mann mit Namen Mandeville&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-weight: bold;font-size:130%;" &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center; font-weight: bold;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;Kazue Haga und Jochen Röpke&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center; font-weight: bold;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: center; font-weight: bold;font-family:verdana;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-weight: bold;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;Wie paßt das im Titel genannte zusammen?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Vor kurzem wußten wir es auch nicht bzw. es war außerhalb unseres Beobachtungshorizonts.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Dann zwei Nachrichten:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nr.1
"Männer sind schuld am Klimawandel“
Wer hat eigentlich mehr Schuld am Klimawandel - Männer oder Frauen?
Für die Bremer Professorin Ines Weller ist der Fall klar: Männer essen mehr Fleisch, fahren protzige Autos und wollen ihr klimaschädigendes Verhalten nicht ändern."&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,517892,00.html"&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;Quelle: Spiegel&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="EN-US"  style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span lang="EN-GB"  style="font-size:100%;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;Nr. 2&lt;/span&gt;&lt;span lang="EN-US"  style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span lang="EN-GB"  style="font-size:100%;"&gt;Cheap dollar spurs British buying spree&lt;/span&gt;&lt;span lang="EN-US"  style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span lang="EN-GB"  style="font-size:100%;"&gt;Rebecca Knight, The Financial Times, 17. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;November S. 6.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;Ein „Consultant“- zum Geschlecht später – tut das, was Arbitrageunternehmer auszeichnet: Preisunterschiede erkennen und ausnutzen. Der Dollar fällt, der Pfundkurs gegenüber dem Dollar steigt, vieles in den USA wird aus UK-Sicht billiger, so billig, daß es sich lohnt, in die USA zu reisen (mit dem Flugzeug; Klimawandel) um dort Luxuswaren zu erstehen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Zum Beispiel:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Eine “Tiffany Mark Round quartz watch” kostet in Old Bond Street in London 2,775 Pfund, auf der Fifth Avenue New York 2,535 Pfund. Ein satter Arbitragegewinn.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ein „Hermes scarf in the UK sells for £186”, in den USA gekauft macht man einen Arbitragewinn von “$ 47”.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;Leider, wie unser Consultant zu berichten weiß, gibt es Luxusgüter, die „manage to stay on top of the exchange rate, making arbitrage almost impossible.".&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-weight: bold;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;Was kauft nun der Consultant? Rebecca Knight berichtet: „Frau Martin“ (jetzt ist es raus, aber die Wissenschaft verlangt ehrliches zitieren) „plans to upgrade her winter wardrobe: a coat from Marc Jacobs, and boots from Jimmy Choo; she also has designs on a Miu Miu Plisse leather bag. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;For Christmas, she will buy a Bose sound Dock for her husband“ (!!).&lt;/span&gt;&lt;span lang="EN-US"  style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: center; font-weight: bold;font-family:verdana;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R1a6XB94mfI/AAAAAAAAABQ/lqHbsCDG7K0/s1600-h/tasche.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R1a6XB94mfI/AAAAAAAAABQ/lqHbsCDG7K0/s320/tasche.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5140500929517754866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: center; font-weight: bold;font-family:verdana;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Miu Miu RN0 467
€ 1025&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-weight: bold;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;Wir gehen hier nicht der Frage nach, warum Frauen so etwas kaufen. Sagen wir einfach:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-weight: bold;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;Frauen, einige, auf einer bestimmten Evolutionsebene (in der Abbildung „All right“, Level 5), mögen es. Warum, vermuten wir auch zu wissen, inklusive der Vermutung, Männer kauften viele klimaschädliche Sachen, weil ihre Frauen/Freundinnen es ihnen einreden. Es wäre jedoch, gingen wir hier in die Tiefe, gender-theoretischer Sprengsatz, den wir lieber nicht zünden. Männer kaufen solche Dinge, wie die oben beschriebenen, sagen wir es vorsichtig, eher nicht, oder fast nicht, verschenken somit auch Arbitragegewinne – außer für ihre Frauen, falls sie diese nicht mehr lieben, oder wenn sie auf dem Level 4 operieren, aber die Kosten für einen Scheidungsanwalt scheuen. Was auch wieder ein Arbitragegeschäft ist.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: center; font-weight: bold;font-family:verdana;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R1a6XB94mhI/AAAAAAAAABg/AfUUyOiKGrA/s1600-h/kerl.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R1a6XB94mhI/AAAAAAAAABg/AfUUyOiKGrA/s320/kerl.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5140500929517754898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-weight: bold;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;(In dieses Bild integrieren wir ein evolutionstheoretisches Konzept, genannt „Spiraldynamik“. Wir erläutern es hier nicht. Siehe ausführlicher die Quelle in Fußnote 3).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Alles jedoch kein Problem, wenn wir den Klimawandel, generell: Umweltzerstörung (ökonomisch: externe Wirkungen oder soziale Kosten, die dem Verursacher nicht zugerechnet sind) zunächst ausblenden.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-weight: bold;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-size:100%;" &gt;Denn wie &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bernard_Mandeville"&gt;Bernard Mandeville&lt;/a&gt; (1670-1733),&lt;a name="_ftnref1"&gt;&lt;/a&gt;der Adam Smith die „unsichtbare Hand“ vermittelt, schon wußte:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„Das Allerschlechteste sogar&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Fürs Allgemeinwohl tätig war.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;Private Laster schaffen gesellschaftliche Vorteile, modern Gemeinwohl, noch moderner, sind ein Segen für die internationale Gemeinschaft. Wir sehen das an den vielen NGOs, die für Weltfrieden und gegen Hunger kämpfen und ihren Initiatoren stattliche Renten bescheren.&lt;a name="_ftnref2"&gt;&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Eine tugendethische Provokation, die Jürgen Habermas vehement zurückweist. Die Laster bestehen bei Mandeville in einem grenzenlosen Habenwollen und dieses ist ein typisches Merkmal einer Evolutionsstufe, die irgendwann auch überwunden wird.&lt;a name="_ftnref3"&gt;&lt;/a&gt; Die Bedürfnisstruktur der Menschen, die nach immer neuen Befriedigungen sucht, ist von Geld geprägt. Money talks. Nach Mandeville nicht zu verdammen: Zum einen sind die Reichen, oder die Reichtum Anstrebenden, blöd genug, sich zu Tode zu schuften - der reichste Mensch (Mann, Frau) auf dem Friedhof – und sie halten dadurch, ungewollt, auch noch die „Armen“ in Brot. Die Kritik von Zhuangzi (369 bis 286 v.u.Z.), scheint, nach Mandeville, und wenn wir Frau Martin als Rollenmodell betrachten, deplaziert: „Der habsüchtige Reiche fühlt sich bedrückt, wenn er keinen Reichtum anhäuft. Solche Menschen beobachten freudig den Wechsel der Umstände [wie der Wechselkurse] und den Eintritt günstiger Gelegenheiten [Miu Miu]), und wann immer sich die Möglichkeit bietet, etwas zu tun, können sie nicht stille halten. Sie bleiben in tausendundeinen Angelegenheiten verstrickt, bis sie sterben. – Wie traurig.“ &lt;a name="_ftnref4"&gt;&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;Warum traurig? Fast allen geht es besser durch Arbitrage: dem Selbstwertgefühl der Frau, dem Consultingbusiness (vor allem wenn es um die Beratung von Ehepartnern geht), den amerikanischen Luxusgütershops und der US-Handelsbilanz. Und den Airlines. Die Business Class Airline &lt;i&gt;Silverjet&lt;/i&gt; berichtet (so zu entnehmen aus Nr. 2) über einen „bedeutsamen Anstieg“ ihrer Buchungen London - New York in den letzten drei Wochen (ein Flug kostet, return, 1539 Pfund). Wie der CEO von Silverjet sagt, erlaubt der niedrige Dollarkurs es den Passagieren, „offsetting the cost of their flight“ durch die „substantial savings on luxury goods“. Der Rückgang der Buchungen durch Investmentbanker der Londoner City in Folge der Hypotheken/Kreditkrise läßt sich somit mehr als kompensieren. Was wiederum Mandeville und Smith bestätigt. Der „Reichtum anhäufend“-wollende Banker findet einen schönen Ersatz in Luxuskonsum und –business. Auch hier haben Frauen wieder ihre Vorteile. Ein schönes Heim hat jede(r) gern, wenn etwa Tigerfelle, Preis 12 000 Dollar, die Wand der Wohnung schmücken und Mäntel aus dem Fell der gleichnamigen Raubkatze den Mitmenschen die weibliche Naturverbundenheit &lt;a href="http://www.futurepundit.com/archives/004800.html"&gt;signalisieren&lt;/a&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a name="_ftnref5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;Was passiert mit Arbitrage, wenn das Interesse an dem Gut, seien es Luxushandtaschen oder Autos, mangels Habenbedürfnissen, schwinden sollte? In Japan verkaufen sich Autos immer schlechter. Laut einer Umfrage im Tokioer Raum besitzen nur noch 13 % der Zwanzig- bis Dreißijährigen ein Auto, während der Anteil im Jahr 2000 noch 23,6 % &lt;a href="http://bizmakoto.jp/makoto/articles/0708/24/news077.html"&gt;betrug&lt;/a&gt;.&lt;a name="_ftnref6"&gt;&lt;/a&gt; Junge Japaner geben lieber Geld für Internet und &lt;a href="http://headlines.yahoo.co.jp/hl?a=20071115-00000003-jct-sci"&gt;Handy&lt;/a&gt; und die Kombination von beiden aus.&lt;a name="_ftnref7"&gt;&lt;/a&gt; Was wir im Entwicklungsprozeß beobachten können: eine Transformation von Habenbedürfnissen und entsprechender Nachfrage in tiefere Bedürfniskategorien, die eine Entmaterialisierung der Produktion mit sich bringen. Das dauert. Bei Männern, gendertheoretisch, besonders lange.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Doch schon der dem Matriarchat zugeneigte Laozi (Level 7 ff.), Gründer des Daoismus, wußte:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„Menschen [Frauen] des Einklangs [mit der Natur ] begehren nicht zu begehren.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Sie schätzen keine Wertsachen hoch, die schwer erhältlich sind.“&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;(Dao De Jing, Kapitel, 64. Kapitel).&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;Wer leidet? Gaia. Das Klima. Airline-Shopping zur Befriedigung von Habenbedürfnissen. Auch die Genderwissenschaft. Und vielleicht die chinesischen Coolies, die Miu Miu&lt;span style="color: rgb(51, 102, 255);"&gt; &lt;/span&gt;usw. auf Italo-Gender-Qualitätsniveau herstellen, und denen die Copyrightgesetze (die „Spielregeln“ Angela Merkels) verbieten, Identisches mit 90 Prozent Discount über Ebay oder Alibaba.com anzubieten. Wir sehen auch, was die Aussetzung bestimmter Spielregeln (in China: copyright = right to copy) anrichtet: eine schlimme Diskriminierung ärmerer Mitglieder des weiblichen Geschlechts.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-weight: bold;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;Es mag sein, um bei der daoistischen Theorie zu bleiben, daß ein Umweltschaden einen männlichen oder yang-Charakter aufweist. Männer existieren aber in einer Beziehung mit Frauen. Die Eigenschaften der „Männer“ ergeben sich aus dem Zusammenwirken mit Frauen (yin). Umweltzerstörung ist Ausdruck von yin-yang-Disharmonien auf bestimmten Ebenen&lt;span style="color:blue;"&gt; &lt;/span&gt;menschlicher Existenz. Hinter und neben Männern stehen Frauen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: center; font-weight: bold;font-family:verdana;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R1a6XB94mgI/AAAAAAAAABY/1wFO520W41w/s1600-h/japan.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R1a6XB94mgI/AAAAAAAAABY/1wFO520W41w/s320/japan.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5140500929517754882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-weight: bold;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;Angenommen, „Frauen seien besorgter und sensibler in Sachen Klimawandel“ ( laut obiger Aussage in Spiegel-online) und sie konsumierten die bereits existierenden Waren in bescheidenerem Ausmaß. Zweifellos würde sich dieses auch in ihrem Arbitrageverhalten zeigen. Mandeville würde auf einer „tieferen“ Ebene (in obiger Abbildung 7ff.) der Evolutionsspirale wirksam, gleichsam in einen Anhänger Laozis transformiert, im Bild, klimafreundlich, auf einem Büffel reitend und heute, als Unsterblicher, auf dem Rücken eines Drachens, uns zu einem yin-yang-harmonischen Umgang mit der Umwelt anhaltend.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="font-weight: bold;font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Update (5. Dezember 2007)&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-weight: bold;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;„Christmas-Shopping in New York ist in diesem Jahr so gefragt wie nie, das mag auch an dem derzeit starken Euro liegen“, berichtet die Welt am ersten Adventsshoppingsamstag 2007. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;„Billiger shoppen in New York, Dollar-sei-Dank.“ &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;Es könnte sogar ein Volksfest werden in New York: „Luxus ist greifbar &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana; font-weight: normal;" href="http://www.welt.de/reise/article1370098/Billiger_shoppen_in_New_York_Dollar-sei-Dank.html"&gt;geworden“&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;. &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana; font-weight: normal;" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftn1" name="_ftnref1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt; Der Weihnachtsmarkt ist&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;eine Angelegenheit des Prekariats&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;und der GKV (welche die gesundheitliche Nachwirkungen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;des weihnachtlichen Vergnügens bezahlen muß).&lt;/span&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-weight: bold;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;Da die chinesische Währung an den Dollar gekoppelt ist, lohnt sich auch ein Weihnachtseinkauf in Shanghai (falls die Sinohaie mitspielen und nicht wieder draufschlagen, was der Dollarkurs hergibt) – oder Dubai (steht ganz hoch im Kurs: dort gibt es auch einen „Staatsfonds“, den wir nach Deutschland nicht reinlassen – schade, die Allianz AG und andere würden gerne und steuerfrei, dank sei Hans Eichel und der Großen Koalition, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;Weihnachtspakete mit Gewinn abstoßen). &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;Günstige &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana; font-weight: normal;" href="http://www.welt.de/reise/article1414033/Zum_Weihnachtseinkauf_mal_eben_nach_Shanghai.html"&gt;Flugtarife tun &lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;ihr übriges.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" class="MsoFootnoteReference" &gt; &lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftn2" name="_ftnref2" title=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: center; font-weight: bold;font-family:verdana;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R1a6XR94miI/AAAAAAAAABo/B7JeMkqbfdo/s1600-h/tabelle.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R1a6XR94miI/AAAAAAAAABo/B7JeMkqbfdo/s320/tabelle.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5140500933812722210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-weight: bold;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: center;font-family:verdana;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die chinesische Währung fällt gegenüber dem Euro&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: center; font-weight: bold;font-family:verdana;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Chinesischer Yuan in Euro. Chinesische Güter sinken für Eurokäufer im Preis.&lt;/span&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-weight: bold;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-weight: bold;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;Als Arbitrageshopper &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;danken wir auch der&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;EU, die sich in China eine Abfuhr mit ihrem Wunsch eingehandelt hat, die chinesische Währung doch endlich dem freien Spiel der Kräfte zu überlassen.&lt;/span&gt;&lt;a style="font-weight: normal; font-family: verdana;" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftn3" name="_ftnref3" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[3]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt; Wir können jedoch nicht ausschließen, daß die Vertreter der Euro-Souveräne (also von uns), die Gelegenheit ihres Aufenthaltes in China arbitrage-ökonomisch genutzt haben. Alles andere wäre eine Enttäuschung&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;am gesunden ökonomischen Sachverstand unserer Führer&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;- die ernsthaft zu glauben scheinen, sie könnten chinesische Mandarine wie europäische Souveräne behandeln.&lt;/span&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoBodyText" face="verdana" style="text-align: center; font-weight: bold;" align="center"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: verdana;font-family:verdana;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wer die Gender-Treiber dieser Shoppingarbitrage sind, geht aus den Artikeln nicht hervor. Die Forschung sagt uns anderseits: Frauen lieben shoppen, Männer kaufen (rein ins Geschäft, raus, möglichst rasch, mit Mission und klaren Zielen): 'Men Buy, Women Shop': The Sexes Have Different Priorities When Walking Down the Aisles”. &lt;a name="_ftnref4"&gt;&lt;/a&gt;Warum die Scheidungsraten nach Weihnachten nach oben springen, eine Antwort darauf .. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:verdana;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Lassen wir Gerechtigkeit walten. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:verdana;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="text-align: center; font-family: verdana;font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a href="http://www.marianne2.fr/Les-femmes-payent-la-retraite-des-hommes_a81522.html"&gt;Les femmes payent la retraite des hommes&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref5" name="_ftn5" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[5]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a name="_ftnref5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center; font-family: verdana;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: center; font-family: verdana;font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a href="http://bizmakoto.jp/makoto/articles/0708/24/news077.html"&gt;Salariat : les femmes ne sont pas des hommes comme les autres&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref6" name="_ftn6" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[6]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a name="_ftnref6"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;font-family:verdana;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Es sind - in Frankreich - dem Land mit einer Kernkompetenz in der Produktion von Luxusgütern - die Frauen welche die Renten und Pensionen der Männer bezahlen. Nennen wir es Genderarbitrage. Wie das möglich ist, sagt uns Marianne: « Die Frauen sind keine Menschen wie die anderen ». Wo sich Männer und Frauen zu gleichen scheinen: Sie geben (an Weihnachten und auch sonst) viel Geld für Geschenke aus, die der Beschenkte eigentlich nicht mag und vergessen schnell, was die Geschenke ihrer Partner  &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a href="http://www.reuters.com/article/lifestyleMolt/idUSL037326420071203"&gt;waren&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref7" name="_ftn7" title=""&gt;&lt;/a&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref7" name="_ftn7" title=""&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref8" name="_ftn8" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[7]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref7" name="_ftn7" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="EN-GB"  style="font-size:100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;.&lt;a name="_ftnref7"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;   &lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: verdana;font-family:verdana;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Unsere Klimaschützer auf Bali sind aus anderem Holz geschnitzt. Kein eigenes Geld fließt. Ihre schlechten Gewissen werden mobilisiert: „Ich habe eben gelernt, mit meiner eigenen Schuld zu leben“, berichtet Rajendra Pachauri, der Topdog der Klimaschützer&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref8" name="_ftn8" title=""&gt;&lt;/a&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref8" name="_ftn8" title=""&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref8" name="_ftn8" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[8]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref8" name="_ftn8" title=""&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;.&lt;a name="_ftnref8"&gt;&lt;/a&gt; Ines Weller hat es richtig gesehen: yang-Menschen (Männer, überwiegend), „voll-klimatisierte &lt;a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,520820,00.html"&gt;Klima-Bürokraten&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref9" name="_ftn9" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[9]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;“,10000 Plus , ringen um unser Wohl, Arbitrageure des Klimas: &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="text-align: center; font-family: verdana;font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„Das Allerallerbeste sogar&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center; font-family: verdana;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: center; font-family: verdana;font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Fürs Allgemeinwohl schädlich war.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;h2  style="text-align: justify; font-weight: bold;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-weight: bold;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; ------&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;!--[endif]--&gt;  &lt;div style="" id="ftn1"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref1" name="_ftn1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Bernard_Mandeville&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn2"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref2" name="_ftn2" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; Thomas Scheen, Vor allem ein Geschäft, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. November 2007, S. 1.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn3"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref3" name="_ftn3" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[3]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; Röpke &amp;amp; Xia, Reisen in die Zukunft kapitalistischer Systeme, 2007, Abschnitte 5.9 und 8.3.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn4"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref4" name="_ftn4" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[4]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; Zhuangzi zitiert in Lin Yutang, Die Weisheit des Laotse, 15. Auflage,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Fischer Taschenbuch, S. 115. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn5"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref5" name="_ftn5" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[5]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; Futurepundit, 17. &lt;/span&gt;&lt;span lang="EN-GB"  style="font-size:85%;"&gt;November 2007: Asian industrialization threatens many species, http://www.futurepundit.com/archives/004800.html &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn6"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref6" name="_ftn6" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[6]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; Quelle: &lt;a href="http://bizmakoto.jp/makoto/articles/0708/24/news077.html"&gt;http://bizmakoto.jp/makoto/articles/0708/24/news077.html&lt;/a&gt; (in japanischer Sprache), Abruf am 12.11.07.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn7"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref7" name="_ftn7" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[7]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; Eine japanische Mutter (!), 36,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;wurde verhaftet, weil sie ihre Tochter (!), 15, wegen deren &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Handykosten (120.000 Yen , etwa 740 Euro, im Monat) so heftig schlug, daß der Heilungsprozeß zwei Wochen dauert.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;In einem Internetartikel wurde darüber diskutiert, ob so viel Handykonsum&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;angemessen ist: &lt;a href="http://headlines.yahoo.co.jp/hl?a=20071115-00000003-jct-sci"&gt;http://headlines.yahoo.co.jp/hl?a=20071115-00000003-jct-sci&lt;/a&gt; (in japanischer Sprache), Abruf am 19.11.07.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:85%;color:blue;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;/div&gt;    &lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal" face="verdana" style="text-align: justify; font-weight: bold;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center; font-weight: bold; font-family: verdana;" align="center"&gt;&lt;!--[if gte vml 1]&gt;&lt;v:shape id="_x0000_i1027" type="#_x0000_t75" style="'width:129pt;height:210.75pt'" fillcolor="window"&gt;  &lt;v:imagedata src="file:///C:\DOKUME~1\ADMINI~1\LOKALE~1\Temp\msohtmlclip1\01\clip_image005.png" title="0a950260"&gt; &lt;/v:shape&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if !vml]--&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="font-weight: bold;font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style=""&gt;&lt;div style="" id="ftn7"&gt;&lt;p class="MsoFootnoteText" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;   &lt;hr style="height: 2px;font-size:78%;" align="left"  width="33%"&gt;  &lt;!--[endif]--&gt;  &lt;div style="" id="ftn1"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref1" name="_ftn1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref1" name="_ftn1" title=""&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref1" name="_ftn1" title=""&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref1" name="_ftn1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;Update:
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref1" name="_ftn1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; http://www.welt.de/reise/article1370098/Billiger_shoppen_in_New_York_Dollar-sei-Dank.html&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn2"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref2" name="_ftn2" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; Die Welt, 1. 12. 2007: http://www.welt.de/reise/article1414033/Zum_Weihnachtseinkauf_mal_eben_nach_Shanghai.html. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn3"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref3" name="_ftn3" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[3]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; „China verweigert Aufwertung des Yuan“, FAZ, 29. November 2007, S. 8. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn4"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref4" name="_ftn4" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[4]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; http://knowledge.wharton.upenn.edu/article.cfm?articleid=1848&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn5"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref5" name="_ftn5" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[5]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; http://www.marianne2.fr/Les-femmes-payent-la-retraite-des-hommes_a81522.html&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn6"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref6" name="_ftn6" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[6]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="IT"&gt; Marianne, 29. November, http://www.marianne2.fr/Salariat-les-femmes-ne-sont-pas-des-hommes-comme-les-autres_a81534.html&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn7"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref7" name="_ftn7" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[7]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt; Britons waste billions on unwanted Christmas gifts, Reuteurs, 3. &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Dezember 2007, http://www.reuters.com/article/lifestyleMolt/idUSL037326420071203. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn8"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref8" name="_ftn8" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[8]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; Amy Yee, In the hot seat, The Financial Times, 1. Dezember 2007. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn9"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=6983957015442880150&amp;amp;postID=1984323938146396128#_ftnref9" name="_ftn9" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[9]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; Sebastian Knauer, Voll klimatisierte Klima-Bürokraten im Anflug, Spiegel Online, 1. Dezember 2007,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,520820,00.html.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-weight: bold; font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoFootnoteText" style="text-align: justify;"&gt;
&lt;span style="color:blue;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-1984323938146396128?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/1984323938146396128/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=1984323938146396128' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/1984323938146396128'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/1984323938146396128'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2007/11/klimawandel-arbitrage-und-ein-mann-mit.html' title=''/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_uRnwlNeLczo/R1a6XB94mfI/AAAAAAAAABQ/lqHbsCDG7K0/s72-c/tasche.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-1136458842357931355</id><published>2007-11-15T10:45:00.000+01:00</published><updated>2007-12-02T08:20:51.928+01:00</updated><title type='text'>Ist Innovation eine Funktion des Alters?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;von Kazue Haga
&lt;/span&gt;


&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ihr Blog macht María Amelia López Spaß und Freude.&lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://www.reuters.com/article/oddlyEnoughNews/idUSN0527186920071105"&gt;1&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Es war das Geburtstagsgeschenk ihres Enkels im vergangenen Jahr. Frau López ist 95 Jahre alt. Wie gelingt ihr Bloggen? Sie erzählt ihrem Enkel ihre Geschichte und er richtet für sie für den Blog (amis95.blogspot.com) ein.

&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Üblicherweise nimmt man an, alte Leute sind weniger risikofreudig und auch weniger innovationsfreudig als jüngere Generationen. Ihre Fähigkeit, etwas Neues zu lernen, verringere sich im Laufe des Alters. Das ist ein Störfaktor für Alte. Der zweite Störfaktor ist ihre Zeitpräferenz (sie schauen weniger in die Zukunft auf Erden, wie auch, wenn sie glauben, bald zu sterben) und drittens Gesundheitsprobleme. Frau López ist hier keine Ausnahme und sie sagt: „I’m going to die before I get broadband.“ (Original in Spanisch)

&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Für den ersten Störfaktor: Umgang mit neuer Technik, gibt es anscheinend einen relativ einfachen Ausweg. Im Laufe der Zeit ändert sich die Fähigkeit, die man gerade am stärksten hat (&lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://www.zeit.de/2002/48/Lernen-Alter?page=all"&gt;2a&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://www.zeit.de/2003/33/P-Baltes"&gt;2b&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;).

&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Auch aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht enthält dieses Beispiel eine Lehre.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man braucht nicht alles selbst zu machen, um ein Unternehmen in Gang zu setzen. Frau López hatte einen starken Antrieb, er ist so groß, daß sie ihren Enkel dazu bewegt, einen Blog für sie einzurichten. Auf der anderen Seite hat er, der Enkel, die Fähigkeit, die Bedürfnisse seiner Großmutter zu erkennen und das Verlangen (Empathie), sie zu unterstützen. Das muß nicht unbedingt Altruismus sein, aber auch nicht Habgier (Erbschaft), eher schon Generosität, die aus den Memen einer Familie hervorwächst.&lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://www.futurepundit.com/archives/004760.html"&gt;3&lt;/a&gt;

&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Umwelt hat einen Einfluß auf das System Mensch. Wichtig ist aber auch, wenn auch es im ersten Augenblick widersprüchlich klingt, daß das, was im System Mensch selbst intern geschieht, dynamischer und entscheidender für die Entwicklung/Evolution des Systems ist.4 Das System Mensch verändert sich ständig und ist nicht statischer Natur, aber ist gleichzeitig ein stabiles System. Das Wesen eines Individuums ist trotz ständigen Veränderungen in sich gesichert ohne Bruch. Diese Stabilität scheint eine Voraussetzung für erhaltende Selbstevolution zu sein. Hört diese auf, ist das ein Indiz, daß sich das System auf den Tod vorbereitet. Wir können, überspitzt formuliert daher sagen: die Teilnahme alter Menschen an Blogs, Email und anderen Internetaktivitäten ist ein Hinweis auf ihren Lebenswunsch, auf ihren (unbewußten) Kampf gegen Sterben und Tod, ein Indiz ihrer anhaltenden Selbstevolution. Man kann den Zusammenhang zwischen Altern und Blogs auch so sehen, daß eine Veränderung der Umwelt (Einrichten eines Blogs) als Auslöser für Frau López ein wichtiges Ereignis war, aber die Resonanz in sich ist viel größer und wichtiger. Was sie erzählt ist natürlich das eigentlich Interessante, aber ohne Internet bleibt es für uns ein Schweigen. Für viele mag es immer noch ein „Rauschen“ bleiben, für einige jedoch eine „Störung“ sein, die bei ihnen Veränderungen bewirkt, sogar Lernprozesse auslösen kann. Bei schnellem technischem Fortschritt ist es deswegen wichtig, daß es den neuen technischen Mitteln (Internet usw.) gelingt, interessante Inhalte aus gegebenen Ressourcen zu saugen, so daß die gegebenen Ressourcen mit neuer Attraktivität „neu“ auftreten – somit kommunizieren können.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Frau López und ihr Enkel haben ihren Blog hervorgebracht. Das alleine ist ein gutes Ergebnis, aber sie haben einen weiteren Erfolg, ihr Blog ist beliebt. Leute aus aller Welt besuchen ihn und kommentieren, d.h. sprechen die charmante Spanierin an. Davon träumt jeder Blogger. Sie leisten gute Zusammenarbeit. Solche schönen Ereignisse sind keine neue Geschichte. Familiäre oder gemeinschaftliche gute Zusammenarbeit gab es immer. Das sind oft nicht-kommerzielle Unternehmen. Dabei spielt Geld normalerweise keine Rolle. Der „Team“ ist relativ klein und eng miteinander verbunden. Da geht es meist um das eigene Interesse (Selbstverwirklichung nach Maslow) und nicht um die Frage, ob viele, fremde nach dem Produkt nachfragen.

&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Läßt sich dieses Beispiel von Frau López für die Unternehmensebene verallgemeinern? Unternehmen haben stärkere Einschränkungen, weniger altersgemachter Natur (Abbau von Gehirnleistung, TV als kognitiver Verarmer und Redundanzzerstörer) als solche, die aus ihrer Funktion herrühren. Sie wollen/müssen Produkte oder Dienstleistungen verkaufen und Geld verdienen. Die Mitarbeiter sind nicht altruistisch miteinander verbunden. Sie sind keine „Familie“ des Geschäftsführers. Ein Unternehmen hat eine kompliziertere Hierarchie, und Kommunikation zwischen den Managementebenen funktioniert oft nicht.5 Angenommen, ein Unternehmen funktionierte analog zum System Mensch (Kognition), müßte die Geschäftsleitung den Mitarbeitern einen hohen Freiheitsgrad erlauben,&lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://www.cicero.de/97.php?ress_id=4&amp;amp;item=1473"&gt;6&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; was vom Topmanagement in der Regel als Machtverlust gedeutet wird (Dito Politik: der allwährende Kampf der politischen Klasse und der staatserhaltenden Medien gegen „Anarchie“ und „Chaos“.). Der Enkel von Frau López war bestimmt frei von dem Vorurteil über die Weite/Enge des Potentials seiner Großmutter. Gerade wo man gerne über demographischen Wandel mit Verlängerung der Lebensspanne spricht, sind ältere Menschen und alte Mitarbeiter ein großes Potential für ein Unternehmen und die Gesellschaft. Zynisch gesagt, wäre Frau López CEO bei Merrill Lynch (die immerhin, einen neuen Chef installierten, zum ersten Mal seit 100 Jahren, der ein Outsider ist)&lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://biz.yahoo.com/ap/071115/merrill_thain.html"&gt;7&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;, Citibank, HBSC usw.: den Unternehmen ginge es wohl besser, von GM ganz zu schweigen. Einen Krieg im Irak gäbe es auch nicht. Man findet eigentlich genügend Nachrichten, die obigen Gedanken von den Segnungen alter Menschen unterstützen. Man lese hierzu das Interview mit dem Chef von Toyota, Watanabe.8 Auch zu Blogs gibt es viele Beispiele. Frau López ist keine Ausnahme und auch nicht die älteste Bloggerin.&lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://www.reuters.com/article/oddlyEnoughNews/idUSN0527186920071105"&gt;9&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Warten wir daher auf den hundertsten Geburtstag von Angela Merkel. Wie sie hundert werden kann, verraten wir hier nicht. Schließlich wollen wir ihren Beratern nicht das Geschäft verderben.


&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;1 Artikel über ihren Blog unter: http://www.reuters.com/article/oddlyEnoughNews/idUSN0527186920071105, Abruf am 05.11.07.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;2 Zu den Fähigkeiten alter Leute siehe http://www.zeit.de/2002/48/Lernen-Alter?page=all sowie http://www.zeit.de/2003/33/P-Baltes, Abruf am 07.11.07.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;3 “Altruism is defined as helping another at a cost to oneself [Sober, p 17, 15]. Generosity is defined as “liberality in giving” [16] or offering more to another than he or she expects or needs. Generosity is therefore a subset of altruism. For example, one may give a homeless person 25 cents (altruism) or ten dollars (altruism and generosity)” (Zitat aus Future Pundit, 6. November 2007: http://www.futurepundit.com/archives/004760.html).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;4 Wie lang der Zustand eines Menschen sich wandelt, beeinflußt die Umwelt nicht entscheidend stark. Diese Meinung befindet sich auch bei Hirnforschern. Für dieses Thema relevante neurowissenschaftliche Forschung vgl. z.B. József Fiser, Chiayu Chiu &amp;amp;Michael Weliky (2004), Small modulation of ongoing cortical dynamics by sensory input during natural vision, Nature 431, 573-578 (30 September 2004).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;5 Zu Schwierigkeiten der Geschäftsführung in Unternehmen siehe auch Horst Wildemann, Das Mittelmanagement ist dran, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.11.2007, Nr. 257, S. 24.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;6 Der ehemalige Chef der Deutschen Börse, Seifert, empfindet eine Parallele zwischen Management und Jazz; Unternehmensführer sollen ihr Unternehmen improvisierend führen wie bei Jazz. Vgl. http://www.cicero.de/97.php?ress_id=4&amp;amp;item=1473, Abruf am 08.11.07.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;7 Merrill Names NYSE Exec Thain As CEO, Yahoo Finance, 15. November 2007: http://biz.yahoo.com/ap/071115/merrill_thain.html&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;8 Thomas A. Stewart &amp;amp; Anand P. Raman: Lessons from Toyota’s Long Drive, Interview mit Katsuaki Watanabe, Harvard Business Review, July-August 2007, S. 74-83.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;9 Laut dem Artikel von Reuters (http://www.reuters.com/article/oddlyEnoughNews/idUSN0527186920071105) betreibt sogar ein 108-Jähriger seinen Blog (www.allaboutolive.com.au/).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:verdana;" &gt;15.11.07 10:45  (Übernommen am 25.11.2007)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-1136458842357931355?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/1136458842357931355/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=1136458842357931355' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/1136458842357931355'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/1136458842357931355'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2007/11/ist-innovation-eine-funktion-des-alters.html' title='Ist Innovation eine Funktion des Alters?'/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-8567562862358321273</id><published>2007-11-14T18:09:00.000+01:00</published><updated>2007-12-02T08:21:47.874+01:00</updated><title type='text'>Eindrücke zur “2nd European Conference on Entrepreneurship and Innovation”</title><content type='html'>&lt;div  align="justify" style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Entrepreneurship und Innovation – Eindrücke zur “2nd European Conference on Entrepreneurship and Innovation”, School of Economics, Universität Utrecht/Niederlande, 08./09. November 2007
&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;       
     &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;em&gt;von Cord Siemon&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Am 8. und 9. November fand die zweite Konferenz zum Thema Entrepreneurship und Innovation in Utrecht statt. Der Selektionsprozess für die eingereichten Konferenzpapiere war durch das vorgeschaltete Gutachterverfahren (double-blind) vergleichsweise langwierig und scharf. Als Repräsentant von Mafex war ich (zusammen mit Dr. Otter von der Verwaltungshochschule Speyer) mit einem Beitrag zum Thema „Coaching Entrepreneurship: How to Overcome the Knowing-Doing-Gap“ vertreten. Im Rahmen des Vortrags und der anschließenden Diskussion wurden die für Mafex mittlerweile selbstverständlichen theoretischen Grundlagen und die daraus resultierenden praktischen Implikationen vorgestellt. Im Folgenden möchte ich einen kurzen Überblick über eine kleine Auswahl derjenigen Konferenzthemen geben, welche wissenschaftlich und praktisch auch den Mafex-Ansatz berühren. &lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Der Konferenzablauf war sehr restriktiv organisiert. Jede Sitzung (á 90 min.) enthielt drei Vorträge mit je 20 min. Redezeit und anschließender Diskussion. Auf diese Weise war man selbst erheblich zur didaktischen Reduktion verdammt, konnte aber gleichzeitig zwischen verschiedenen Sitzungen – je nach Interessenlage – hin- und herpendeln, da die Einhaltung des Zeitplanes ein rechtzeitiges Zustoßen immer ermöglichte. Die Spannbreite der angebotenen Themen war (erwartungsgemäß sehr breit. Auf der einen Seite stramme neoklassische Wachstumstheorie und der Versuch einer modellmäßigen Einbindung unternehmerischer Aspekte (1). Auf der anderen Seite empirische Untersuchungen zu den Problemen der Organisation des Technologietransfers in Hochschulen ohne tiefgreifenden theoretischen Bezugsrahmen für die festgestellte Tatsache, dass Technologietransfer in Europa auf vielfältige Art und Weise praktiziert wird (2). Bemerkenswert ist, dass die Rolle des (akademischen) Wissens im Innovationsprozess mehrfach vor einem „unternehmerischen“ Hintergrund diskutiert wurde (3). In diesem Zusammenhang wurde auch die „unternehmerische Ausbildung“ in der Form thematisiert, dass eine stärkere Handlungsorientierung in der Unternehmerausbildung notwendig ist, wenn man nicht Gefahr laufen will, Wissenschaftler zu Managern auszubilden (4). Auch die schwierige Fragestellung „Wer trainiert die Trainer eigentlich (effektiv)?“ wurde angeschnitten (5).&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Daneben gab es Beiträge zu sehr speziellen Themen, wie bspw. die Frage nach der unternehmerischen Einstellung und Motivation von Frauen in muslimischen Kulturkreisen. Demzufolge scheinen Frauen – befragt nach ihren Motivalagen – bei der Unternehmensgründung eine starke Disposition zur Bildung von Sozialkapital zu haben (6). Ebenfalls sehr interessant ist die – von Mafex bereits häufiger aufgeworfene – Fragestellung nach der Kausalität von Planungsintensität/-dauer und Gründungserfolg, die van Teefelen mit seinem Beitrag „Do Planning and Preparation Predeict Success in SME-Transfers“ für erfolgreiche Unternehmensübernahmen empirisch nachgegangen ist. Entgegen der traditionellen Handbuchlogik (und für Mafex’ler wenig überraschend) sind demnach endlose Planungen und eine hohe Zahlengläubigkeit für den Prozess einer Unternehmensübernahme oft eher hinderlich als förderlich. Zu lange Planungsperioden und zu detaillierte Finanzprognosen täuschen Genauigkeiten vor, die bereits wenige Wochen nach der Gründung/Übernahme hinfällig werden und versperren den Blick für wesentliche Erfordernisse in der strategischen Ausrichtung. Genauso interessant ist es zu sehen, dass der von Mafex bereits seit längerem verfolgte autopoietisch-systemische Theorieansatz (Röpke 2002; Aßmann 2003; Siemon 2006, Freier 2007) im Kontext der Bedeutung von kognitiven Fähigkeiten im Rahmen der Strategieausrichtung und der Reproduktionsfähigkeiten von Unternehmen (Überleben, Gewinn, Umsatz etc.) für Fallstudien-Analysen ebenfalls eingesetzt wird. Der Beitrag „Cognition and Innovation: Entrepreneurship and the Autopoietic Approach: The Cases of Aer Lingus and Fiat“ von Frau Demartini war vor diesem Hintergrund besonders hörens-, lesens- und vor allem sehenswert.&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Abgesehen davon, dass der wissenschaftliche und praktische Austausch auf internationaler Ebene das eigene Tun und Handeln immer befruchtet, resultieren aus Konferenzen dieser Art eine Reihe von nützlichen Netzwerkbeziehungen. Darüber hinaus hat man die Möglichkeit, z.T. sehr bekannte Persönlichkeiten der Gründungsforschung kennen zu lernen, um sich von den Meinungen großer Namen inspirieren zu lassen. Der Star dieser Veranstaltung war David B. Audretsch, der von der Universität Indiana/USA eingeladen wurde, einen Vortrag zum Thema „Entrepreneurial Society“ zu halten. Es war schade, dass Audretsch sowohl vor als auch nach dem Vortrag nur wenig Zeit hatte, so dass ein informeller Austausch kaum zustande kam. Audretsch hat in seinem Vortrag im Wesentlichen die Grundlagen und Ergebnisse seines Buches „Entrepreneurship and Economic Growth“ vorgestellt, welches er zusammen mit Keilbach und Lehmann 2006 herausgegeben hat. Audretsch stützt sich dabei auf ein Wachstumsmodell, welches – im Unterschied zum Wachstumsmodell von Romer – neues Wissen nicht per se als Wachstumsmotor begreift. Durch die modelltheoretische Berücksichtigung des unternehmerischen Elements rekurriert Audretsch auf einen „Knowledge-Filter“. Die Fruchtbarkeit, die Implikationen und die Probleme dieses Ansatzes wurden von mir an anderer Stelle ausführlich diskutiert (siehe dazu meine Buchbesprechung zum o.g. Buch von Audretsch, Keilbach und Lehmann im bevorstehenden Ordo-Band 2007).&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;(1) Acs und Sanders: „A Theory of Entrepreneurial Rents in Endogenous Grwoth“&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;(2) van der Heide, van der Sijde und Terlouw: The Institutional Organisation of Knowledge Transfer and ist Implications“&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;(3) Scholten und Jousma: „The Role of Scientists in Starting-up Research-Based Spin-off Companies“ und van Burg, Romme, Gilsing und Reyman: „Creating University Spinoffs: A Science-Based Design Perspective“&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;(4) Buijs und Beugels: „Moving from Management to Entrepreneurship: A Case Study about Training Science Students fort he Business World“&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;(5) Kakouris: „On a Distance-Learning Approach to ,Train The Trainers’ in Entrepreneurial Education in Greece“&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;(6) Low und Collins: „Entrepreneurship und Social Innovation: Muslim Women Entrepreneurs in Uzbekistan&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-family:Georgia,Times New Roman;font-size:85%;"  &gt;&lt;i&gt;             14.11.07 08:36 (Übernommen am 25.11.2007)
&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;/span&gt;    &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-8567562862358321273?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/8567562862358321273/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=8567562862358321273' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/8567562862358321273'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/8567562862358321273'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2007/11/eindrcke-zur-2nd-european-conference-on.html' title='Eindrücke zur “2nd European Conference on Entrepreneurship and Innovation”'/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-2149658891318601917</id><published>2007-11-06T18:06:00.000+01:00</published><updated>2007-12-02T08:22:17.849+01:00</updated><title type='text'>Schumpeter (PBUH) 1939 zur Finanzkrise 2007</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em style="font-family: verdana;"&gt;von Jochen Röpke&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-family:Georgia,Times New Roman;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;

&lt;/span&gt;            &lt;div  align="justify" style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: verdana;" align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana,geneva;font-size:85%;"  &gt;&lt;strong&gt;Schumpeter 1939&lt;/strong&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana,geneva;font-size:85%;"  &gt;In ”the atmosphere of secondary prosperity there will... develop reckless, fraudulent, or otherwise unsuccessful enterprise, which cannot stand the tests administered by [primary] recession. The speculative position is likely to contain many untenable elements which the slightest impairment of the values of collateral will bring down. ... Part of the debt structure will crumble” &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana,geneva;font-size:85%;"  &gt;Schumpeter, Business Cycles, 1939, volume 1, S.  148.  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana,geneva;font-size:85%;"  &gt;„In der Atmosphäre der sekundären Prosperität werden auch verantwortungslose, betrügerische und in anderer Weise erfolglose Unternehmungen entstehen, die den Prüfungen, wie sie die Rezession mit sich bringt, erliegen. Die Spekulation wird wahrscheinlich viele unhaltbare Elemente in sich tragen, die durch die geringste Minderung der Sicherheiten (Übersetzung im Original: „Lombardwerte“ zusammenstürzen. Das braucht alles noch nicht unbedingt die Ausmaße einer Panik oder einer Krise anzunehmen– keines dieser Worte, daran sei erinnert, ist ein Fachausdruck - aber es induziert sehr leicht Paniken oder Krisen.“ &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana,geneva;font-size:85%;"  &gt;Schumpeter, Konjunkturzyklen, 1961,  Band 1, S. 157.


 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana,geneva;font-size:85%;"  &gt;&lt;strong&gt;2007&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana,geneva;font-size:85%;"  &gt;Lucus Zeise, schreibt in der Financial Times Deutschland zur „Finanzmarktkrise“: „Die Neuverpackung und Umverteilung der Kredite hat schließlich an deren Qualität nichts verändert. Der Zweck der neuen, massenhaft angebotenen Dienstleistung war vornehmlich die Generierung von Provisionen, Gebühren und Kommissionen, die Investmentbanken, Ratingagenturen, Makler und Rechtsberater in diesem Geschäft abgreifen können.“ Dies liegt ziemlich nahe an Schumpeters Beobachtung vor 70 Jahren, im Kern bereits in seinem Buch „Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung“ von 1911 erläutert. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana,geneva;font-size:85%;"  &gt;Um was geht es hier? Ganz abstrakt gesagt: die Interaktion zwischen den Systemen Innovation und Arbitrage. Im modernen (angelsächsischen) Finanzkapitalismus (die Franzosen nennen es Neokapitalismus) haben Politik und Zentralbanken Arbitrageunternehmertum auf den Finanzmärkten eine ideale, weitgehend nicht-kontrollierte Lebenswelt geschaffen. Daß Ökonomen eine solche mit Wohlstandssteigerungen verbinden, ist eine andere, überwiegend traurige, ihren Modellen geschuldete Tatsache. Und daß Arbitrageunternehmer irgendwann durchdrehen, ist auch normal. Psyche und Ethik fördern ein solches. Wir stimmen daher den Ausführungen von Lucas Zeise, einem frühen und immerwährenden Beobachter und Warner, in einem Punkt nicht zu: &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana,geneva;font-size:85%;"  &gt;„Noch ist praktisch alles an diesem Gegenstand strittig mit Ausnahme des Satzes, dass, wie Weber [Chef der Bundesbank] formulierte, "Finanzkrisen hohe volkswirtschaftliche Kosten verursachen" können. Aber weder ist klar, was eine Finanzkrise ausmacht, noch, was ihre Ursachen sind, noch, welche Folgen ertragen oder durch geschickte Politik vermieden werden können. Noch umstrittener ist, ob Finanzkrisen selbst vermeidbar sind und was getan werden müsste, um sie zu vermeiden. Schließlich ist auch strittig, welchen besonderen Charakter gerade die aktuelle Finanzkrise hat. Wüsste man dies, könnte man auch eher sagen, welche Verwerfungen - um nicht zu sagen Opfer - noch zu erwarten sind.“ &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana,geneva;font-size:85%;"  &gt;Im vorherrschenden neoklassischen Paradigma stimmt das so. Setzt man die Brille der Österreichischen Schule auf, sieht man schon Anderes. Schumpeter et al. sehen wieder andere Ursachen und Folgen. Und wenn wir ein Modell unternehmerischer Funktionstiefe (Routine, Arbitrage, Innovation, Evolution) und der strukturellen Kopplung wirtschaftlicher Teilsysteme, bevölkert mit diesen Unternehmertypen, heranziehen, ist meines Erachtens die „Krise“ theoretisch erklärt und handlungspraktisch ziemlich klar, was zu machen wäre. &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-family:Georgia,Times New Roman;font-size:85%;"  &gt;&lt;i&gt;

6.11.07 18:36 (Übernommen am 25.11.2007)&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;    &lt;/span&gt;    &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-2149658891318601917?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/2149658891318601917/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=2149658891318601917' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/2149658891318601917'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/2149658891318601917'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2007/11/schumpeter-pbuh-1939-zur-finanzkrise.html' title='Schumpeter (PBUH) 1939 zur Finanzkrise 2007'/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-8304417357826846563</id><published>2007-10-29T18:05:00.000+01:00</published><updated>2007-12-02T08:22:41.429+01:00</updated><title type='text'>Gut gemeint? - Steuerpolitik und Business Angels in Deutschland</title><content type='html'>&lt;div  align="justify" style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;von Cord Siemon&lt;/span&gt;

&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;&lt;p align="justify"&gt;Business Angels sind in den letzten Jahren verstärkt in das Bewusstsein der Politik gerückt, wenn es darum ging, die Möglichkeiten auszuloten, Jungunternehmen bei ihrer Suche nach Seed- und Start-up-Kapital zu unterstützen (1). Durch die Errichtung regionaler Netzwerke (Dachorganisation in Deutschland: BAND – Busines Angels Netzwerk Deutschland) wurden die größtenteils altgedienten Unternehmer mit Branchenerfahrung, finanzieller Manövriermasse und Vorliebe für (innovative) Gründungsfinanzierungen zunehmend stärker miteinander verzahnt. Neuere Netzwerke differenzieren die Szene immer deutlicher aus. Das Business Angel Network Europe (BANE), Oberursel, ist auf Wachstumsfinanzierungen und Nachfolgeregelungen durch Internetmaching fokussiert und erweitert das Spektrum um sog. „Working Angels“. Ferner hat das 2005 errichtet Business Angels-Netzwerk Sachsen-Anhalt in Magedeburg bemerkenswerte Beteligungserfolge verzeichnen können (2). Dennoch existieren nach wie vor steuerpolitische Barrieren, welche die Entwicklung einer Business Angels-Kultur in Deutschland (und damit auch die Entwicklungs- und Wachstumsdynamik) behindern. &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Seit geraumer Zeit wird insbesondere die 2001 vorgenommene Absenkung der Wesentlichkeitsgrenze auf 1 % im § 17 EStG als schädlich angesehen, da daraus hervorgeht, dass Veräußerungsgewinne im Rahmen privater Beteiligungen an einer Kapitalgesellschaft (GmbH, AG etc.) auch bei kleineren Anteilsquoten der Steuerpflicht unterliegen (2). Das Gesetz zur Modernisierung der Rahmenbedingungen für Kapitalbedingungen (MoRaKG) sollte diesem Missstand entgegenwirken. Demnach war die Erhöhung des Freibetrages für Veräußerungsgewinne nach § 17 Abs. 3 EStG von 9.060 Euro auf 20.000 Euro als gut gemeinter steuerlicher Anreiz für ein größeres Business Angels-Engagement gedacht. Bei näherem Hinsehen erweist sich dies jedoch als Fehlsteuerung, wie Günther und Kirchhof in ihrem Beitrag in der aktuellen Ausgabe des Venture Capital-Magazins erklären (3). Der erhöhte Freibetrag kommt nämlich Business Angels „nur zu dem Anteil zugute, zu dem sie an den Unternehmen beteiligt waren. Bei einem Anteil von 10 % beträgt der Freibetrag also nur noch 2.000 Euro, und er wird nach der weiteren Vorschrift des § 17 Abs. 3 Satz 2 EStG sogar ab 3.160 Euro wieder abgeschmolzen, so dass ab einem Veräußerungsgewinn von 5.610 Euro nichts mehr von dem Freibetrag übrig bleibt. Nach dem Business Angels Panel 2007/I begnügt sich mehr die Hälfte der Engel sogar mit Beteiligungsquoten unter 10 %“. Die im MoRaKG angedachte Verbesserung der Rahmenbedingungen hätte sich, Günther und Kirchhof zufolge, effektiver gestaltet werden können. Demnach „hätten die Investitionen von Busines Angels eine steuerliche Förderung erfahren müssen, die wirklich so genannt werden kann. Z.B. hätte man Veräußerungsgewinne aus Beteiligungen bis 25% oder von Minderheitsbeteiligungen bis 2 Mio. Euro steuerfrei machen können, eine Regelung, die es in ähnlicher Form schon einmal gab. Es bleibt also nur, auf die Zukunft zu hoffen“.


(1) Siemon, C.: Unternehmertum in der Finanzwirtschaf: Ein evolutionsökonomischer Beitrag zur Theorie der Finanzintermediation, Norderstedt/Marburg, 2006.

(2) Günther, U. und Kirchhof, R.: Enttäuschte Hoffnungen – Die aktuelle Situation der Business Angels in Deutschland, Oktober-Ausgabe 2007, S.78-79.

(3) Siemon, C.: Innovations- und Gründungsfinanzierung: Zur Koexistenz informeller und formeller Finanzierungsnetzwerke, Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen, 2007, S. 191-193.

(4) Günther, U. und Kirchhof, R.: Enttäuschte Hoffnungen – Die aktuelle Situation der Business Angels in Deutschland, Oktober-Ausgabe 2007, S.78-79.

&lt;/p&gt;    &lt;/span&gt;&lt;em&gt;von Cord Siemon&lt;/em&gt;
  &lt;/div&gt;                                &lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-family:Georgia,Times New Roman;font-size:85%;"  &gt;       &lt;i&gt;             29.10.07 19:02 (Übernommen am 25.11.2007)
&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-8304417357826846563?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/8304417357826846563/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=8304417357826846563' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/8304417357826846563'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/8304417357826846563'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2007/11/gut-gemeint-steuerpolitik-und-business.html' title='Gut gemeint? - Steuerpolitik und Business Angels in Deutschland'/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-1454830537079393207</id><published>2007-10-24T18:02:00.000+02:00</published><updated>2007-12-02T08:23:14.526+01:00</updated><title type='text'>Exlenzinitiative Genentech</title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;&lt;em&gt;von Jochen Röpke&lt;/em&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;    &lt;/span&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;
Die Sieger sind bekannt. Runde 2 des Wettbewerbs ist abgeschlossen. Ob es für Forschung und Entwicklung etwas bringt, weiß niemand. Wir haben nicht sehen können, daß die Anträge und die Auserwählten und die Juroren auf das geschaut hätten, was einzig auf Dauer zählt: Was geschieht mit dem Wissen, erzeugt mit und ohne Exzellenz - und meistens, fast immer, zählt nur Letzteres? Geht es in die Wertschöpfung ein? Greifen Unternehmer es auf, um dann Innovationen, neue Märkte, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen zu schaffen? Nobelpreise an sich bringen nichts, wenn Forschungserkenntnis als totes Wissen dahinsiecht. Wir konnten bislang nicht erkennen, daß sich die Verantwortlichen jenseits einer Humboldtschen Logik der Universität konzeptionelle Gedanken gemacht und in exzellenzinitiative Anträge integriert hätten. Beobachter sehen sogar Humboldt als amputiert, angesichts der bescheidenen Ressourcenwidmung für die Lehre. Eine „unternehmerische Universität“ bleibt exzellenzinitiativ ein institutioneller Nobody. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Nur für den Einäugigen ein Zufall: Heike Schmoll berichtet über die „Sieger“ und ihren Jubel:&lt;a name="_ftnref1"&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt; Wir sind die Besten (im Sport als „VfB-Stuttgar­t-Syndrom“ bekannt). Im Wirtschaftsteil der gleichen Zeitung vom selben Tag ein Bericht über das Elend der deutschen Biotechbranche.&lt;a name="_ftnref2"&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt; Homepage Bundesregierung: „Auf dem Gebiet der Biotechnologie ist Deutschland führend“. Das übertrifft sogar noch George W. Bush, was schwierig, aber wie wir freudig erkennen, durchaus machbar ist: „Die Franzosen haben kein Wort für Entrepreneur.“ Die Deutschen (eine Teilmenge: Mitglieder der politischen und dieser zuarbeitenden Klasse) sind gute Erfinder („führend“, die Anmeldung beim Patentamt läuft. Die Regierung darf sich trösten: Über 90 Prozent der Patente kommen über das Patentamt nicht hinaus. Wenn die Regierungserfindung wie bisher schon, auch in Zukunft nicht läuft, niemand juckt es. Wer andererseits jenseits des politischen Milieus erfindet, gar innoviert, insbesondere, wenn er Wissenschaftler ist, bleibt im Regen stehen. Eine unternehmerische Universität, welche Wissenserzeugung &amp;amp; Lehre &amp;amp; Unternehmertum &amp;amp; Kompetenzentwicklung (nicht –abbau) symbiotisch verknüpfte, wäre einer exzellenzinitiativen Förderung wert. Was jetzt läuft ist 19. Jahrhundert. Die Amerikaner, wenn sie sich arbitrageökonomisch nicht selbst austricksen, und die Chinesen, wenn sie nicht anfangen, das zu machen, was der westliche Besserwisser ihnen als Weisheit verkauft, und der Finanzminister, der das 19. Jahrhundert finanzieren muß, werden uns dafür abstrafen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Was hat das mit Genentech zu tun? Eine zutiefst kapitalistische Firma. Eine durch und durch Spitzenforschung betreibende Unternehmung: Genentech: a biotechnology research company.&lt;span&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;[3]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt; Eine Biotechfirma, die das Mehrfache an Produkten, Umsatz, Arbeitsplätzen und Steuerzahlungen hervorbringt, als sämtliche deutsche Biotechfirmen zusammen, die ihren hochqualifizierten und exzellent bezahlten Mitarbeitern („Genentech offers the best opportunity to build your career in biotechnology. It demands the best from its employees and rewards them accordingly”: Nur niedrige Löhne sichern Arbeitsplätze),&lt;span&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;[4]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;  &lt;span&gt;Forschungsfreiräume und Zeitspielräume gewährt, die es an deutschen Universitäten mit und ohne Exzellenz nicht mehr gibt, eine Exzellenzinitiative, die es zu kopieren gilt. Wir müssen den deutschen Biotechunternehmern dankbar sein, welche es unter den hiesigen rechtlichen, institutionellen und fiskalsstaatlichen Beschränkungen überhaupt so weit gebracht haben. Immerhin arbeitet der Bundesfinanzminister („Ich“ daran, die Finanzierungsspielräume für die Branche und anderen auf Forschungswissen angewiesenen Unternehmen nicht einfacher zu machen.&lt;span&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;[5]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt; Wir schlagen ihm vor, seinen nächsten Urlaub nicht im südwestafrikanischen No-Tech-Milieu mit der Beobachtung von Giraffen zuzubringen, vielmehr einen Ausflug nach Shanghai zu machen, wo sich Biotechtiger in freier unternehmerischer Wildbahn beobachten lassen, um dort die These seiner Regierung zu überprüfen: „Auf dem Gebiet der Biotechnologie ist Deutschland führend.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Als Exportweltmeister kann uns nichts umbringen. Der Eurokurs nicht, die EU-Bürokratie nicht, die Chinesen nicht, und „Ich“ so wie so nicht - falls man zu den Dax-Unternehmen gehört. Andererseits stellt sich die Frage, von was wir in einer Generation leben wollen, wenn die Produkte (Altinnovationen) nicht mehr laufen, die uns heute die Chinesen, Inder, Russen usw. noch aus den Händen reißen. Was leisten die Exzellenzuniversitäten für unseren zukünftigen Wohlstand? &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;
 &lt;/span&gt;&lt;hr style="height: 2px;font-size:78%;"  width="33%"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;  &lt;!--[endif]--&gt;  &lt;/span&gt;&lt;div id="ftn1"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;&lt;a name="_ftn1"&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt; Heike Schmoll: Die Projekte der Gewinner, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. Oktober 2007, S. 4. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;div id="ftn2"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;&lt;a name="_ftn2"&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt; Judith Lembke, Unterfinanziert, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. Oktober 2007, S. 13. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;div id="ftn3"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;&lt;a name="_ftn3"&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;[3]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.gene.com/"&gt;www.gene.com&lt;/a&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;div id="ftn4"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;&lt;a name="_ftn4"&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;[4]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt; &lt;a href="htto://www.gene.com/careers"&gt;&lt;span class="a"&gt;www.gene.com/careers&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;&lt;a name="_ftn5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;[5]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt; Ute Günther und Roland Kirchhof, Enttäuschte Hoffnungen, Venture Capital Magazin „Start-up 2008, S. 78-79. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-family:Georgia,Times New Roman;font-size:85%;"  &gt;&lt;i&gt;24.10.07 11:01 (Übernommen am 25.11.2007)&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;

&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6983957015442880150-1454830537079393207?l=mafexpundit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mafexpundit.blogspot.com/feeds/1454830537079393207/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6983957015442880150&amp;postID=1454830537079393207' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/1454830537079393207'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6983957015442880150/posts/default/1454830537079393207'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mafexpundit.blogspot.com/2007/11/exlenzinitiative-genentech.html' title='Exlenzinitiative Genentech'/><author><name>Jochen Röpke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10822470631517107074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6983957015442880150.post-2275912932176995416</id><published>2007-09-13T18:01:00.000+02:00</published><updated>2007-12-02T08:23:44.115+01:00</updated><title type='text'>„Spielregeln“ der Innovation</title><content type='html'>&lt;div  align="justify" style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:9;"&gt;von &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size:9;"&gt;&lt;em&gt;Haka Hori und Kazue Haga&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;    &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;" align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-size:9;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0)
